Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Illustration: Eva Feuchter

Dokumente

LSBTI* Infoguide Sachsen-Anhalt 2020
LSBTI Infoguide Sachsen-Anhalt.pdf (6,5 MB)  vom 01.03.2021

LGBTIQ+ Campus Ranking 2021 (Proudr)
Proudr-LGBTIQ-Campus-Index_June-2021.pdf (3,6 MB)  vom 07.06.2021

Kontakt

Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit
Sabine Wöller
Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung

Telefon: 0345-55 21013

Raum 329 (3. OG)
Dachritzstraße 12
06108 Halle

Bei Fragen bezüglich des LSBTIQ*-Diversity Managements der Universität Halle oder bei Fällen von LSBTIQ*-Diskriminierung in universitären Kontexten vereinbaren Sie gern einen Termin mit Sabine Wöller. Beratungen sind auch anonym möglich.

Weiteres

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LSBTIQ* an der Universität

Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum LSBTIQ*-spezifischen Diversity Management der MLU und zu weiteren Angeboten der MLU zu LSBTIQ*-Themen.

LSBTIQ* steht für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und andere queere Personen.

Übersicht

Statements und Richtlinien der MLU

Die Universität Halle spricht sich in ihrem Diversity Statement u.a. für die Wertschätzung, Unterstützung und den Diskriminierungsschutz von Personen aller sexuellen Identitäten sowie von trans*- und inter*geschlechtlichen und anderen nicht-binären Personen aus.

[Diversity Statement der MLU]

In ihrer Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt verbietet sie u.a. Diskriminierung, (sexuelle) Belästigung und Gewalt aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Identität und verpflichtet ihre Studierenden und Beschäftigten, zu einem diskriminierungs- und gewaltfreien Studien- und Arbeitsklima beizutragen. Für Personen, die Diskriminierung, (sexuelle) Belästigung oder Gewalt in universitären Kontexten erleben, stehen vertrauliche Beratungsangebote und offizielle Beschwerdemöglichkeiten zur Verfügung.

[zur Richtlinie]


LGBTIQ+ Campus Ranking 2021: 2. Platz für die MLU

Die LGBTIQ+ News & Networking Community Proudr brachte im Juni 2021 erstmalig den LGBTIQ+ Campus Index    für Deutschland, Österreich und die Schweiz heraus. Erstmals macht der Index sichtbar, wie LGBTIQ+ Diversity an Universitäten, Hochschulen und Akademien im DACH-Raum gelebt wird. Er soll Abiturient*innen und Studierenden eine Orientierungshilfe zu LGBTIQ+ inklusiven Campuskulturen sein und ermöglicht Hochschulen Einblicke in das Engagement für mehr Wertschätzung auf ihrem Campus und den Vergleich mit anderen Bildungseinrichtungen.

2021 beteiligten sich 62 Hochschulen. Angeführt wird der LGBTIQ+ Campus Index 2021 von der Universität zu Köln, gefolgt von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Insgesamt haben von den 62 teilnehmenden Hochschulen 14 Einrichtungen mehr als 60% der Punkte des Audits erhalten und zeigen, dass Sie in besonderem Maße LGBTIQ+ inklusive und wertschätzende Campuskulturen fördern. Die drei Hochschulen, die über 80% der Audit-Punkte erzielten, führen das Feld als "LGBTIQ+ Diversity Champions" an. Große Einrichtungen mit mehr als 1.500 Studierenden erreichten durchschnittlich mehr Punkte (49,3% der Gesamtpunktzahl) als kleinere Universitäten, Hochschulen und Akademien mit weniger Studierenden (im Schnitt 37,7% der Gesamtpunktzahl). Prof. Dr. Christian Tietje, Rektor der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die im Index ein Ergebnis von 86,2% erzielte, erklärt zu den Beweggründen der Teilnahme am LGBTIQ+ Campus Index, dass diese für die Universität eine sehr gute Gelegenheit gewesen sei, ihr bisheriges Engagement zu zeigen und darüber hinaus herauszufinden, wo sie noch besser werden könne.

Ergebnisse LGBTIQ+ Campus Ranking 2021
Proudr-LGBTIQ-Campus-Index_June-2021.pdf (3,6 MB)  vom 07.06.2021

LGBTIQ+ Campus Index 2021

LGBTIQ+ Campus Index 2021


Verfahrenswege und Untersützung während der Transition

Vorgezogene Namens- und Personenstandsänderung

Aktuell gibt es in Deutschland verschiedene Möglichkeiten für Personen, die ihren Namen und/oder Personenstand offiziell amtlich ändern lassen möchten:

  • Antragstellung beim zuständigen Amtsgericht gemäß Transsexuellengesetz (TSG)    (Änderung von Vorname und Personenstand möglich; nur binärer Geschlechtswechsel möglich; mindestens zwei unabhängige Gutachten notwendig; Verfahren kann langwierig sein; Kosten sind von der antragsstellenden Person zu tragen, ggf. kann Prozesskostenhilfe beantragt werden)
  • Antragsstellung beim Standesamt gemäß Personenstandsgesetz (PStG) §45b    (Änderung von Vornamen und Personenstand möglich; ärztliche Bescheinigung über eine Variante der Geschlechtsentwicklung in der Regel notwendig; Gesetzgeber hat die Anwendung auf inter* Personen begrenzt)
  • Antragsstellung bei der Namensänderungsbehörde der Stadt gemäß dem Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndG)    (Änderung des Vornamens, nicht aber des Personenstands; es muss ein "wichtiger Grund" zur Änderung vorgebracht werden (z.B. eine nicht-binäre Geschlechtsidentität kann unter Umständen als wichtiger Grund anerkannt werden); Kosten sind von der antragstellenden Person zu tragen und bemessen sich nach Einkommen und Aufwand der Umsetzung – in der Stadt Halle fallen Kosten zwischen 5€ und 275€ an   )

Da diese Optionen für einen Teil der trans*, inter* und nicht-binären Personen, die eine Änderung ihres Namens und/oder Personenstandes anstreben, mit großen Hürden verbunden ist, ermöglicht die MLU eine vorzeitige Namens- und Personenstandsänderung für ihre Studierenden und Beschäftigten.


Für Studierende

Seit 2019 können trans* Studierende ihren Namen- und Personenstand an der MLU bereits ändern lassen, bevor eine offizielle Namens- und Personenstandsänderung nach dem Transsexuellengesetz (TSG)    abgeschlossen ist. Die Daten werden vollumfänglich in der Datenbank angepasst, sodass zukünftig z.B. Studierendenausweis, E-Mail-Adresse, Studienbescheinigungen, Stud.ip und Zeugnis den selbstgewählten Namen und Personenstand abbilden.

Voraussetzung zur Änderung der Daten sind:

  • Der Antrag auf Namensänderung beim Amtsgericht ist bereits gestellt.
  • Ein Ergänzungsausweis der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität (dgti) liegt vor.
  • Die antragstellende Person gibt eine schriftliche Erklärung dazu ab, dass das neue Geschlecht und der neue, gewählte Vorname unwiderruflich von der Universität genutzt werden können.

Eine entsprechende Beantragung zur Namens- und Personenstandsänderung erfolgt im Immatrikulationsamt. Zur Beantragung ist im Immatrikulationsamt ein Formular vorhanden. Für die Ausgabe des neuen Studierendenausweises wird eine einmalige Gebühr in Höhe von ca. 10,00€ fällig.

Einen Artikel im Unimagazin Campus Halensis zur Erleichterung der Namensänderung ist hier    zu finden.

Ob darüber hinaus perspektivisch weitere Erleichterungen ermöglicht werden können, wird aktuell durch die Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit geprüft.


Für Beschäftigte

Beschäftigte können auf Grundlage des dgti-Ergänzungsausweises an der MLU ihren gewünschten Namen und Personenstand bereits vor einer offiziellen amtlichen Änderung in für den universitären Alltag relevanten digitalen Systemen nutzen (E-Mail-Adresse, Stud.ip, Löwenportal, Bibliothekssystem, Kommunikationsverzeichnis etc.). Auch auf Webseiten der Universität können der gewünschte Name und Personenstand genutzt werden.

Aus rechtlichen Gründen ist eine vorgezogene vollumfängliche Anpassung leider nicht möglich, weshalb sich die Änderung nicht auf Arbeitsvertrag, Sozialversicherungs- und Bezügeangelegenheiten sowie die Personalkarte auswirkt. Eine Anpassung in diesen Bereichen ist erst nach einer offiziellen amtlichen Änderung möglich.

Die Universität ist zudem bestrebt, die gewünschte Anrede und Pronomen in ihrer Kommunikation zu berücksichtigen. Aus technischen Gründen ist dies aktuell leider noch nicht vollumfänglich möglich und wird überall dort umgesetzt, wo es bereits möglich ist. Eine umfassende Berücksichtigung wird perspektivisch angestrebt.

Ein entsprechendes Antragsformular zur Änderung von Name und Personenstand steht in in Kürze der Personalabteilung zur Verfügung. Update: Aus technischen Gründen wird die Änderung voraussichtlich ab Dezember 2021 möglich sein.


Was ist ein dgti-Ergänzungsausweis und wie bekomme ich ihn?

Solange Name und Personenstand von trans*, inter* und nicht-binären Personen nicht offiziell entsprechend der Geschlechtsidentität der Person geändert werden konnten, kommt es zu einer Diskrepanz zwischen Geschlechtsidentität und offiziellen Dokumenten wie dem Personalausweis. Dies führt zu häufigen Irritationen, Schwierigkeiten und Problemen im Alltag, wenn Personen sich ausweisen müssen.

Der dgti-Ergänzungsausweis enthält alle selbstgewählten personenbezogenen Daten, sowie ein aktuelles Passfoto und die Nummer des offiziellen Personalausweises. Er dient damit als Brückendokument, sodass keine Diskrepanz zwischen den offiziellen Papieren und der Person bestehen bleibt. Seine Dreisprachigkeit in Deutsch, Französisch und Englisch ermöglicht auch die Verwendung auf Reisen ins Ausland. Erfahrungsberichte zum Ergänzungsausweis sind positiv. Es entfällt der übliche Erklärungsbedarf mit den weit verbreiteten Irritationen. Ein QR-Code auf dem Ausweis, der zu einem Text auf der dgti-Website führt, sorgt dafür, dass Behörden und andere Institutionen über die Funktion des Ergänzungsausweises aufgeklärt werden, und erhöht damit die Praktikabilität. Je nach Bedarf kann der besagte Text auch ausgedruckt und mitgenommen werden. Der dgti-Ergänzungsausweis ist allen Innenministerien der Länder, dem Bundesministerium des Inneren, sowie verschiedenen anderen Behörden, Ministerien sowie verschiedenen Organisationen und Gesellschaften in Deutschland bekannt.

Der Ausweis kann online beantragt    werden. Notwendig sind ein aktuelles Passfoto und das ausgefüllte Antragsformular. Es wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von ca. 20,00€ fällig. Die Bearbeitung dauert ca. 4–6 Wochen. Mehr Informationen sind auf der Seite der dgti    zu finden.


Unterstützung während der Transition

Unterstützung durch die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung der MLU

Sollten Sie als Student*in oder Mitarbeiter*in Probleme im Zusammenhang mit Ihrer Namens- und Personenstandsänderung an der Universität oder andere Probleme oder Fragen bezüglich Ihrer Transition haben, können Sie sich vertraulich an die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung wenden.

Kontakt

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit
Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung
Sabine Wöller

Raum 019, 3. OG
Dachritzstraße 12
06108 Halle (Saale)

Telefon: 0345-55 21013


Hinweise, wie Sie Personen während der Transition unterstützen können

"Transition" bezeichnet den Prozess des Übergangs von einer nicht zutreffenden zugewiesenen Geschlechtsidentität in eine andere der eigenen Identität entsprechende Geschlechtsidentität. Sie kann auf rechtlicher (z.B. Änderung des Personenstandes und Vornamens), physischer (z.B. operative Maßnahmen und Hormoneinnahme) und sozialer Ebene (z.B. durch einen neuen Kleidungsstil) vollzogen werden. Dieser Prozess kann lange dauern und ist für die betroffene Person mit einer großen emotionalen Belastung und häufigen Diskriminierungserfahrungen verbunden. Wenn Sie diese Personen unterstützen möchten, können Sie folgende Dinge beachten:

Personen in der Transition sind häufig noch mit dem veralteten, falschen Namen in Systemen und im Gedächtnis ihrer Mitmenschen gespeichert und werden daher immer wieder falsch angesprochen. Dies bezeichnet man als "Deadnaming". "Deadname" (engl. »toter Name«) bezeichnet den veralteten, nicht-zutreffenden Vornamen, der meist bei der Geburt erhalten wurde und einer falschen Geschlechtsidentität zugeordnet ist. Im Zuge der Transition geben sich trans* Personen häufig einen neuen Namen, mit dem sie sich identifizieren und der ihre Geschlechtsidentität ausdrückt. Die Verwendung des Deadname wird von trans* Personen als sehr verletztend empfunden und kann ein Zwangsouting darstellen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie daher respektieren, wenn eine Person Ihnen mitteilt, dass Sie mit einem anderen Namen angesprochen werden möchte und den unzutreffenden alten Namen nicht mehr verwenden.
Ebenso findet häufig ein Wechsel von Pronomen statt. Im Deutschen sind Pronomen in der 3. Person Einzahl binär geschlechtsspezifisch (»sie/ihr«, »er/sein«), da das neutrale Pronomem »es« eher für Gegenstände verwendet wird. Wenn eine Person Ihnen mitteilt, dass Sie zukünftig z.B. nicht mehr mit "er" sondern mit "sie" angesprochen werden möchte, sollten Sie das respektieren. Da sich manche Personen nicht-binär verorten und auch nicht von den gängigen Pronomen "sie" und "er" adressiert fühlen, nutzen sie Neo-Pronomina (neue Pronomen) wie »sier«, »per« oder »xe« (z.B. »René studiert. Xe ist im dritten Semester.«). In der schwedischen Sprache gibt es bereits offiziell das Neo-Pronomen »hen«. Im Deutschen werden dagegen bisher verschiedene Neo-Pronomina verwendet. Sie können die Nutzung von Pronomen auch umgehen, in dem Sie den Namen verwenden (»Ray Xing hat Ray Xings Hausarbeit abgegeben«), was jedoch zu einer häufigen Wiederholung des Namens führt. Manche Personen möchten gar kein Pronomen verwenden und bitten ausschließlich um die Verwendung ihres Namens. Sie verhalten sich unterstützend, wenn Sie sich bei der jeweiligen Person erkundigen, ob und welche Pronomen sie verwendet und diese Wünsche respektieren, wenn mit oder über die Person gesprochen wird. Dies braucht in der Regel ein bisschen Übung. Wenn Ihnen ein falsches Pronomen herausrutscht, entschuldigen Sie sich kurz und korrigieren Sie sich. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie eine Person richtig adressieren, fragen Sie freundlich nach.

In interaktiven Veranstaltungen wie Lehrveranstaltungen, Weiterbildungen oder Workshops können Sie zu Beginn eine Vorstellungs- und Pronomenrunde machen, in der alle Teilnehmenden mitteilen, wie sie angesprochen werden wollen. Wenn Sie Namensschilder verwenden, können auf diesen auch die Pronomen vermerkt werden.
Eine sich zunehmend etablierendende und einfach umsetzbare Praxis ist, in der eigenen E-Mail-Signatur Angaben zur gewünschten Anrede zu machen – auch dann, wenn Sie selbst von anderen Personen immer richtig adressiert werden. Dann wissen Personen, denen Sie schreiben, wie sie Sie richtig ansprechen können und müssen nicht nachfragen. Zudem signalisieren Sie, dass Sie für das Thema sensibilisiert sind und leisten eine Beitrag dazu, weitere Personen für das Thema zu sensibilisieren: z.B. »Mein Pronomen ist sie/ihr. Damit ich auch Sie richtig ansprechen kann, freue ich mich, wenn Sie mir Ihre Pronomen mitteilen.«
Sollten Sie bemerken, dass eine Person über eine Ihnen bekannte Person spricht und die falschen Pronomen verwendet, korrigieren Sie diese. Wenn Sie eine Person kennen, die früher unter einem anderen Namen und Pronomen bekannt war, behandeln Sie diese Information absolut vertraulich, damit es zu keinem Zwangsouting kommt.

Personen in der Transition machen zudem häufiger Diskriminierungserfahrungen, wenn sie öffentliche Toiletten aufsuchen, da diese meist binär gegender sind (Damentoiletten und Herrentoiletten). Da sie von anderen Personen nicht entsprechend ihrer Geschlechtsidentität wahrgenommen werden oder ihre Geschlechtsidentität nicht in diese binäre Einteilung passt, werden sie von anderen Anwesenden in Sanitäranlagen häufig darauf hingewiesen, dass sie sich in der falschen Toilette befänden und aus den Räumlichkeiten verwiesen. Dies kann dazu führen, dass betroffene Personen versuchen, möglichst wenig zu essen und zu trinken, um nicht auf eine öffentliche Toilette angewiesen zu sein. Dies widerum kann gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Unterstüzend ist die Einrichtung von "All-Gender-Toiletten" (als Ergänzung zu den Damentoiletten und Herrentoiletten), die Personen unabhängig von ihrer Geschlechtsidentität sicher benutzen können. Außderdem sollten Sie davon ausgehen, dass Personen, die sich in einer öffentlichen Toilette unauffällig verhalten, genau wissen, auf welcher Toilette sie sich befinden und diese einfach nur benutzen wollen. Verhalten Sie sich Ihnen gegenüber genauso freundlich wie allen anderen Personen gegenüber.


Studieren mit dem Personenstand "divers"

Das Bewerbungsportal für Studieninteressierte sieht die Möglichkeit vor, bei Geschlecht „divers“ auszuwählen. Bei der Immatrikulation wird kein Nachweis für diesen Eintrag verlangt, hier soll wie bei männlichen und weiblichen Studierenden verfahren werden, die ihr Geschlecht auch nicht nachweisen müssen. Genderneutral sollen nach und nach sämtliche Dokumente – vom Merkblatt bis zum Abschlusszeugnis – werden, in denen auf die Anrede „Herr / Frau“ verzichtet werden soll.


All-Gender-Toiletten

An der MLU werden aktuell an den folgenden Orten All-Gender-Toiletten eingerichtet:

FRANCKESCHE STIFTUNGEN:

rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten mit Wickeltisch:

  • Institut für Erziehungswissenschaften (Haus 31, EG)
  • Institut für Theologie (Haus 30, EG)

rollstuhlgerechte All-Gender-Toilette ohne Wickeltisch:

  • IZEA (Haus 54, Keller)

UNIVERSITÄTSPLATZ & UMGEBUNG:

nicht-rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten:

  • Studierendenrat (Universitätsplatz 7, EG)
  • Zentrum für Lehrer*innenbildung (Dachritzstraße 12, 2. OG)

rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten mit Wickeltisch:

  • Löwengebäude (Universitätsplatz 11, EG)
  • Institut für Musik (Dachritzstraße 6, 4. OG, Kleine Märkerstr. 7, 3. OG)

rollstuhlgerechte All-Gender-Toilette ohne Wickeltisch:

  • Melanchthonianum (Universitätsplatz 9, 1. OG)

STEINTOR-CAMPUS:

nicht-rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten:

  • Institut für Soziologie (Emil-Abderhalten-Str. 26–27, 1. OG)

rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten mit Wickeltisch:

  • GSZ (Ludwig-Wucherer-Str. 2, EG (Eingang A3)
  • Institut für Anglistik/Amerikanistik (Adam-Kuckoff-Str. 35, 1. OG)
  • Zweigbibliothek (Emil-Abderhalden-Str. 25, UG, EG)

rollstuhlgerechte All-Gender-Toilette ohne Wickeltisch:

  • SSR (Adam-Kuckoff-Str. 34a, Erdgeschoss)

WEINBERG-CAMPUS & CAMPUS HEIDE SÜD:

rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten ohne Wickeltisch:

  • Biologicum (Weinbergweg 10, 2. OG)
  • Hörsaalgebäude (Theodor-Lieser-Str. 9, EG)
  • Institut für Chemie (Von-Danckelmann-Platz 4, 2. OG, Kurt-Mothes-Str. 2, EG)
  • Institut für Geo. (Von-Seckendorff-Platz 3, EG)
  • Institut für Physik (Betty-Heimann-Str. 7, EG, K.-Freiherr-v-Fritsch-Str. 3, EG)
  • ITZ (Kurt-Mothes-Str. 1, EG)
  • Proteinzentrum (Kurt-Mothes-Str. 3a, EG)
  • ULB-Heide-Süd (Von-Danckelmann-Platz 1, 1. OG)

rollstuhl-gerechte All-Gender-Toilette mit Wickeltisch:

  • Institut für Mathematik, Theodor-Lieser-Str. 5, EG)

SONSTIGE STANDORTE:

rollstuhlgerechte All-Gender-Toiletten ohne Wickeltisch:

  • Harz-Mensa (Harz 41, EG)
  • Institut für Ethnologie/Philosophie (Reichardtstr. 11, EG)
  • Institut für Orientalistik (Mühlweg 15, EG)
  • Institut für Wirtschaftswissenschaften (Große Steinstraße 73, EG)

Veranstaltungen an der Universität Halle

Lehrveranstaltungen zu LSBTIQ*-Themen

Im Wintersemester 2021/22:

  • „Aufrecht und mit wenig Ausstrahlung“. Geschlechterverhältnisse in der Israelischen Literatur (Dr. Tom Kellner)
  • Fair sprechen - gendergerechte, diskriminierungsfreie und inklusive Sprache in der Oberstufe (Stefanie Klein)
  • Goodbye gender? Zum Verhältnis von Geschlecht in Handlungsfeldern der Sozialen Arbeit (Alina Zils)
  • Körperstrategien: Geschlecht, Macht und nonverbale Kommunikation aus feministischer Perspektive (N.N.)
  • Recht und Geschlecht in Indien (Tanja Herklotz)
  • Sexualitäten im Neuen Testament und der griechisch-römischen Antike (André Luiz Visinoni, Prof. Dr. Annette Weissenrieder)
  • Sexualität und Geschlecht im Film: Pre-Code Hollywood (ca. 1929-1934) (Antonius Heinrich Schulte)

Im Sommersemester 2021:

  • Diversity Writing (Saskia Kühn)
  • Gelehrige Leiber? Körper und Erziehung in der Moderne (Jens Elberfeld)
  • ‚Queerer‘ Aktivismus und ‚Queere‘ Politik (Patrick Leinhos)
  • queeres denken und schreiben - zentrale texte aus den anfängen einer theoretisch-politischen intervention (Dr. Klemens Ketelhut / Dr. Dayana Lau)
  • Queer-feministische Schreibkollaborationen.  Schreiben als Flow, nicht als Code (Dr. Lena Eckert)
  • Soziale Arbeit und Geschlecht - Kritik, Reflexion und De_konstruktion (Alina Zils)
  • Trans* in Deutschland im 20. Jahrhundert (Antonius Heinrich Schulte)

Vernetzung

Flyer Queertreff que(e)r_einsteigen

Flyer Queertreff que(e)r_einsteigen

Zwei mal im Monat lädt der Arbeitskreis que(e)r_einsteigen des Studierendenrates zum Que(e)rtreff ein:

"Du bist neu in der Stadt, neu an der Uni, oder hast einfach Bock, neue queere Menschen kennenzulernen? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir sind ein offenes Treffen für alle queeren Menschen, Mitglieder der LGBTQIA+ Community und allen, die sich hiervon angesprochen fühlen!
Wir treffen uns jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat. Manchmal mit "Programm", manchmal auch nur zum Quatschen. Es soll für alles Raum sein!"

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Vorträge, Workshops, Tagungen etc.


Forschungsprojekte an der Universität Halle


Netzwerke, Projekte und Unterstützungsstellen

An der Universität


Arbeitskreis que(e)r_einsteigen

Logo que(e)r_einsteigen

Logo que(e)r_einsteigen

Ursprünglich ist die Idee für que(e)r_einsteigen im Sommersemester 2007 aus dem Seminar “Zivilisierte Körper, perverse Realitäten – Eine Einführung in die Queer Theory” an der MLU entstanden. Seit dem werden in wechselnder personeller Besetzung jedes Jahr Veranstaltungen zu queeren Themen organisiert: Vorträge, Worshops, Filmabende, Partys...
Seit Januar 2012 ist que(e)r_einsteigen ein fester Arbeitskreis des Studierendenrates der MLU.

Der Arbeitskreis versteht "queer" weniger als eine statische Rolle (“queer sein”), sondern vielmehr als einen aktiven Prozess (“queer handeln”). Das bedeutet für eine Person, sie selbst zu sein und sich und andere in ihrer Vielfältigkeit anzunehmen und anzuerkennen, damit jeder Mensch die Möglichkeit hat, ein authentisches Leben führen zu können. Queere Handlungen bedeuten in dem Sinne, achtsam und fürsorglich miteinander umzugehen und einander in der Vielfalt zu unterstützen. Das beinhaltet auch, sichere Orte zu schaffen, für diejenige, denen es gesellschaftlich noch verwehrt bleibt, offen und sicher ihre Identität zu leben.

Diese Haltung möchte der Arbeitskreis nach außen tragen und mit seinen Veranstaltungen (politische) Bildungsarbeit leisten, um vielfältige Perspektiven sichtbar zu machen. An dieser Stelle sieht er die Notwendigkeit, das Lehrangebot der MLU inter- und transdisziplinär zu erweitern und will neben dem akademischen auch einen alltäglicheren Zugang zu Vielfalt eröffnen und unterschiedlichsten Menschen und Themen Raum geben.

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Arbeitskreis Trans*

Der Arbeitskreis Trans* ist eine Gruppe von trans* Personen, die an der Uni Halle studieren oder arbeiten und sich seit einer Weile treffen, um sich für die Verbesserung der Studien- und Arbeitsbedingungen von trans* Personen an der Uni einzusetzen. Dabei werden sie unterstützt von einer Handvoll cis Personen, die an der Uni studieren/arbeiten. Wer sich ebenfalls für eine trans*freundliche Uni einsetzen möchte, ist eingeladen, sich anzuschließen.

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Forum Legal Gender Studies

Das Forum Legal Gender Studies ist seit dem Wintersemester 2015/2016 eine interdisziplinäre Veranstaltungsreihe am juristischen Bereich. Als Initative von Student*innen und Mitarbeiter*innen ist es den Initiator*innen ein Anliegen, das Verhältnis von Recht und Geschlechterverhältnissen aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven zu betrachten. Diese Perspektive von Legal Gender Studies und feministischer Rechtswissenschaft soll als inzwischen fester Bestandteil juristischer Auseinandersetzungen auch an der Uni Halle gestärkt werden. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, unsere Veranstaltungen zu besuchen oder sich inhaltlich oder organisatorisch in die Gestaltung des Forums einzubringen!

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gender*bildet

Gender*bildet ist ein Projekt der MLU, das sich zum Ziel gesetzt hat, mit unterschiedlichen Maßnahmen dazu  beizutragen, die Wissensbestände und die Kompetenzen der Universitätsmitglieder hinsichtlich genderbezogener Problemstellungen zu erweitern, Lehrveranstaltungen mit Bezug zu interdisziplinären Gender Studies anzubieten bzw. entsprechende Lehrangebote der Universität miteinander zu vernetzen, und auch Forschungen in diesem Bereich anzuregen und in der Lehre sichtbar zu machen. Das Projekt besteht aus vier Modulen, die folgende Bereiche abdecken:

  • Angebot eines Begleitstudiums mit Teilnahmebescheinigung
  • Fortbildungen im Bereich gendersensibler Hochschuldidaktik
  • Angebote zur Relevanz von Genderaspekten in Fachdisziplinen
  • Vermittlung von Genderkompetenzen als beruflicher Schlüsselqualifikation

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Mit Sicherheit verliebt

Logo Mit Sicherheit verliebt

Logo Mit Sicherheit verliebt

"Mit Sicherheit verliebt" ist ein  studentisches Sexualaufklärungsprojekt, das Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 bis 10 unterstützt, eine selbstbestimmte und reflektierte (gesunde) Beziehung zu ihrer Sexualität zu entwickeln. Zu diesem Zweck verbringen Studierende Projekttage mit den Jugendlichen, in denen sie diese ganzheitlich über Pubertät, das erste Mal, Verhütungsmittel, Pornographie, sexuelle Vielfalt usw. aufklären. Die Themen werden spielerisch und auf Augenhöhe vermittelt. Durch die geringe Altersdifferenz wird eine lockere Umgebung geschaffen, in der sich die Schüler*innen trauen wichtige Fragen zu stellen und ihnen Rede und Antwort gestanden wird.

"Mit Sicherheit Verliebt" ist ein Projekt der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.  und wurde 2001 in Anwesenheit der damals amtierenden  Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer gegründet. Seitdem ist das  Präventionsprojekt tief in der Arbeit der Medizinstudierendenvertretung  verankert und verbindet verschiedene medizinische Fakultäten  Deutschlands.

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Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung

Die MLU legt Wert auf einen diskriminierungs- und gewaltfreien Umgang miteinander, eine gleichberechtigte und vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie gute Arbeits- und Studienbedingungen. Daher hat sie sich eine Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt gegeben und eine Präventionsstelle geschaffen. Ihre Aufgabe ist, die  Umsetzung der Richtlinie aktiv zu unterstützen und bestehende Verfahrenswege zu optimieren, um einen wirksamen Schutz vor  Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt sowie die fachkundige Unterstützung betroffener Personen sicherzustellen.

Hierzu zählen die Konzeption von Weiterbildungsformaten und zielgruppenspezifischer Öffentlichkeitsarbeit sowie die Förderung der universitätsinternen und -externen Vernetzung im Bereich Diskriminierungsprävention und Opferberatung.

Die Präventionsstelle ist Beratungs- und Unterstützungsstelle für LSBTIQ*-Personen, die in universitären Kontexten Diskriminierung erleben. Sie ist für LSBTIQ*-Themen sensibilisiert und unter anderem Mitglied der bukof-Kommission "Queere Gleichstellungspolitik an Hochschulen"   .

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In Halle (Saale)


AK Queer Halle

Der Arbeitskreis Queer Halle (Saale) ist ein Zusammenschluss gesellschaftlich und politisch engagierten Menschen und Gruppen, der sich für die Anerkennung, Akzeptanz und Rechtsgleichheit vielfältiger geschlechtlicher und sexueller Lebensweisen einsetzt.

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AIDS-Hilfe Halle

Die AIDS-Hilfe Halle berät zu HIV-bezogener Diskriminierung und damit zusammenhängenden Beschwerde- und Klagemöglichkeiten. Die Beratung ist vertraulich und kann anonym erfolgen. Persönliche Beratung ist auch ohne Voranmeldung während der Öffnungszeiten in der Beratungsstelle möglich. Für knappe Fragen steht auch ein Beratungstelefon zur Verfügung.

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Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt

Die Antidiskriminierungsstelle Sachsen-Anhalt ist die zentrale und  unabhängige Anlaufstelle für Menschen, die Benachteiligungen in verschiedenen Lebensbereichen erfahren haben. Sie bietet qualifizierte Beratung und Unterstützung bei der Durchsetzung von Rechten und Schutz für Personen, die sich aufgrund folgender Merkmale benachteiligt sehen:

  • rassistische Zuschreibung und ethnische Herkunft
  • Geschlechtsidentität
  • Religion/Weltanschauung
  • Behinderung
  • Alter
  • sexuelle Identität

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Begegnungs- und Beratungs-Zentrum „lebensart“ e.V. (BBZ)

Das Fachzentrum für geschlechtlich-sexuelle Identität des BBZ "lebensart" e.V. ist Ansprechstelle nicht nur für homo- und bisexuelle, nicht-binäre, trans- und intergeschlechtliche Menschen, ihre Familien und Freund*innen, sondern auch für Behörden, Beratungsstellen, Bildungseinrichtungen und alle, die sich mit geschlechtlich-sexueller Identität im Allgemeinen und der eigenen im Besonderen beschäftigen.

Zum Angebot gehören:

  • Veranstaltungen für ältere Kinder, Jugendliche, Erwachsene und berufliche Multiplikator*innen in Sachsen-Anhalt zu verschiedenen Ebenen und Aspekten geschlechtlicher und sexueller Vielfalt an.
  • Beratung zu den Schwerpunkten: Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der Geschlechtsidentität und sexuellen Orientierung. Die Beratungen (persönlich, telefonisch, per  E-Mail) für homo- und bisexuelle, nicht-binäre, inter- und  transgeschlechtliche Menschen sowie deren An- und Zugehörige unterliegen der Schweigepflicht und erfolgen auf Wunsch anonym.
  • Informationen zu verschiedenen Aspekten der geschlechtlich-sexuellen Identität, inklusive einer Vielzahl an Fachliteratur, Broschüren und Materialien zur Ausleihe bzw. zum Mitnehmen
  • Organisation öffentlicher Fachveranstaltungen zu verschiedenen Aspekten der geschlechtlich-sexuellen Identität – z. B. Lesungen, Vorträge, Fachtage sowie Themen- und Filmabende. Seit dem Jahr 1997 ist es (Mit-)Veranstalter des Christopher Street Day Halle (Saale).
  • Fachbibliothek (Kinder- und Sachbüchern, Belletristik sowie Filmen) sowie Infothek (Zeitschriften, Broschüren, Flyer, Postkarten)
  • Begegnungsstätte: Jugendgruppe Queerulanten   , Gruppe für Trans* und Inter*, Angehörigengruppe Trans* und Inter*, Queer und Glauben, Elterngruppe von trans* Kindern und Jugendlichen, Polyamorie-Stammtisch, Cross Dreams Halle, Queer Club

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Dornrosa e.V. / Frauenzentrum Weiberwirtschaft

Seit 1990 engaiert sich der Verein für Gleichstellung und queere Themen. Angebote:

  • Erstberatung für Frauen und Mädchen in verschiedenen Lebens- und Notsituationen zu den Schwerpunkten Konflikt- und Krisensituationen und Coming-Out. Die Beratung richtet sich auch explizit an Lesben sowie an Eltern homosexueller Kinder. Die Beratung erfolgt persönlich und vertraulich nach vorheriger Anmeldung.
  • Bibliothek zu Frauen- und Mädchen-Themen sowie feministischer und queerer Literatur
  • Galeriecafé als Ort der Begegnung mit Kunst von Frauen. Es basiert auf der Idee, regionalen Künstlerinnen einen Chancenausgleich zu bieten und ihnen mit Ausstellungsräumen eine Plattform zu schaffen.
  • Radiosendung LeSBIT – das queere Magazin auf Radio Corax   
  • Begegnung: Kids&Cake – Queere Elternschaft, L*Stammtisch, feministischer Lesekreis, queer_feministisches Netzwerk Q. [kju_point]   

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Jugendnetzwerk Lambda Mitteldeutschland e.V.

Das Jugendnetzwerk Lambda Mitteldeutschland versteht sich als einzigartiger Jugendverband von und für queere Jugendliche und junge Erwachsene in Sachsen-Anhalt und Thüringen. Lambda engagiert sich überwiegend ehrenamtlich in den Feldern der Jugendarbeit. Zudem versteht sich der Verein als politische Interessvertretung von queeren jungen Menschen im Raum Sachsen-Anhalt und Thüringen und bietet LSBTIQ* jungen Menschen die Möglichkeit sich  gemeinschaftlich zu organisieren, zu vernetzen und zu engagieren.

Das Leistungsangebot umfasst:

  • Aufbau und Betreuung von eigenen queeren Jugendgruppen im ländlichen Raum
  • Vernetzung mit dem Projekt „Queernect“, was  Rahmenbedingungen für Jugendgruppen und Hochschulreferate im Bundesland bietet
  • „Q* at  school“ als Format für Projekttage an Schulen
  • JuLeiCa-Schulungen
  • Workshops zu queeren Themen
  • peer-to-peer Beratungsangebot „BeYourself!“ für queere junge Menschen in Sachsen-Anhalt, das auch mobil unterwegs ist
  • fachliche und inhaltliche Unterstützung bei Fachtagungen
  • Einstiegs- und Sensibilisierungsworkshops, im Kontext der sexuellen und  geschlechtlichen Vielfalt, für Fachkräfte

Eine Mitgliedschaft  ist im Alter von 14- 27 Jahren kostenfrei und ab 27 Jahren mit einer Fördermitgliedschaft möglich.

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Mobile Opferberatung

Die Mobile Opferberatung berät und unterstützt Betroffene und deren soziales Umfeld nach einem rechten, rassistischen, antisemitischen, sozialdarwinistischen oder LSBTTIQ*-feindlichen Angriff. Die Beratung erfolgt unabhängig und parteilich, kostenlos und auf Wunsch anonym. Sie findet in den Räumlichkeiten der Mobilen Opferberatung, aufsuchend vor Ort oder online statt.

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Saaleperlen e.V.

Saaleperlen e.V. ist ein schwul-lesbischer Sportverein in Halle (Saale).

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In der Region


Anlaufstelle für LSBTI*-Geflüchtete (Queer Refugees Support)

Seit 2017 gibt es beim LSVD in Magdeburg eine Anlaufstelle für  LSBTI*-Geflüchtete. Sie bietet Beratung und Hilfe zur Selbsthilfe für  queere Menschen sowohl mit als auch ohne Migrationshintergrund: Lesben,  Schwule, trans*- und intergeschlechtliche Personen und ihre Angehörigen  können sich zu Fragen von Coming-out, Homosexualität und  Trans*-Identität und sexueller Vielfalt informieren.

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DIMSA* – LSBTIQ*-Diskriminierungs-Meldestelle in Sachsen-Anhalt

Die Zentrale Meldestelle für die Registrierung von Diskriminierung und Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bi-, Trans*- und intergeschlechtlichen sowie queeren Menschen (LSBTIQ*) in Sachsen-Anhalt (DiMSA) sammelt und dokumentiert alle Diskriminierungs- und Gewaltvorfälle, die sich gegen queere jugendliche und erwachsene Frauen, Männer, Trans* und intergeschlechtliche Menschen gerichtet haben.

Hierzu zählen beispielsweise vorurteilsmotivierte lesben- schwulen- und trans*phobe Beleidigungen, körperliche Angriffe, Raubtaten sowie häusliche Gewalt, Sexismus und sexuelle Übergriffe.

Des Weiteren sind auch LSBTIQ-diskriminierende Vorfälle von Interesse, die sich beispielsweise im Kontext von Arbeitsplatz, Schule, im Kontakt mit Behörden und Ämtern – besonders auch deren Mitarbeiter*innen – ereignen, aber auch bezogen auf religiöse Einrichtungen.

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Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe (KgKJH e.V.)

Das KgKJH in Magdeburg ist eine fachpolitische Servicestelle für Genderkompetenz, Mädchen*arbeit und Jungen*arbeit sowie Geschlechtervielfalt in Sachsen-Anhalt. Das Wirken des KgKJH dient der Vernetzung und Etablierung geschlechtergerechter Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe und in weiteren Bereichen, die die Lebenslagen von Kindern sowie Jugendlichen aller Geschlechtsidentitäten tangieren.

Ziel der Arbeit des Kompetenzzentrums ist die Herstellung der realen Chancengleichheit in allen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe und die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit in der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Land Sachsen-Anhalt unter Beachtung der Vielfältigkeit der Lebenslagen. Schwerpunkt ist die Verankerung  geschlechtergerechter Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Etablierung und Qualifizierung mädchen- und jungenspezifischer Angebote in unserem Bundesland.

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Lesben-, Schwulen- und Queerpolitischer Runder Tisch Sachsen-Anhalt (LSQpRT)

Vorstand: Elke Prinz, Marcel Dörrer
E-Mail Elke Prinz:
E-Mail Marcel Dörrer:


LSVD Landesverband Sachsen-Anhalt

Der LSVD ist ein Bürgerrechtsverband und vertritt die Interessen und  Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans- und  intergeschlechtlichen Menschen. Menschenrechte, Vielfalt und Respekt – der LSVD will, dass LSBTI als selbstverständlicher Teil gesellschaftlicher  Normalität akzeptiert und anerkannt werden.

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Queer & Trans Life Support – Queeres Anti-Gewalt- & Anti-Diskriminierungsprojekt (LSVD)

Schutz, Beratung, Hilfe und Vermittlung zu Fachstellen und  Facheinrichtungen sowie zur Selbsthilfe für Lesben und Schwule,  Bisexuelle, Transgender und intergeschlechtlichen Mitmenschen sind der  zentrale Teil des Angebotes beim LSVD Sachsen-Anhalt. Das Angebot  richtet sich hauptsächlich an Menschen, die konkrete Probleme und  Konflikte haben oder die bezüglich ihrer Sexualität oder Lebenssituation  Klarheit benötigen. Sie ist auch offen für Eltern, Angehörige und  Bezugspersonen, die Informationen und Unterstützung suchen.

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Rosalinde e.V.

Die Rosalinde ist ein Ort für queere Begegnung, Bildung und Beratung in Leipzig. Die Angebote und Aktivitäten richten sich vor allem an lesbische, schwule, bisexuelle, trans*- und intergeschlechtliche, sowie queere und asexuelle/aromantische Personen (kurz: LSBTIQA*). Darüber hinaus berät der Verien auch Familien, Angehörige sowie Multiplikator*innen.

Zum Angebot gehören:

  • umfassende psychosoziale sowie aufsuchende Beratung in Leipzig und den Landkreisen Nordsachsen, Leipzig und Mittelsachsen
  • Bildungsveranstaltungen für Schulen
  • individuelle Workshop- und Fortbildungsformate
  • Begleitung von Regenbogen-AGs an Schulen
  • Gruppentreffen zu unterschiedlichen Themen
  • (räumliche) Möglichkeiten für Begegnung und Austausch
  • Veranstaltungen zu Themen rund um geschlechtliche Identitäten, sexuelle Orientierungen und queere Lebensweisen
  • politische und kulturelle Angebote

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Trans* Inter* Aktiv Mitteldeutschland (TIAM e.V.)

TIAM schafft eine Plattform für die Belange und Bedürfnisse aller nicht im dualen Geschlechterbild verorteten Menschen. Zu diesen gehören rechtliche, medizinische, soziale und psychologische Bedarfe, Hilfe bei Selbsterkenntnisprozessen, Qualitätsstandards für Beratungsangebote und die Präsentation von Geschlechtervielfalt in der Öffentlichkeit. TIAM bietet Raum für Austausch und Kooperation zwischen Fachstellen, Betroffenen, Angehörigen und Interessierten.

Zum Angebot gehören:

  • Vernetzung & Informationsbereitstellung für trans* & inter* Personen sowie Selbsthilfegruppen in der Region Mitteldeutschlands
  • Kooperationen mit Ministerien, medizinischen Zentren, Schulen & Beratungsstellen
  • Bildungsarbeit in Schulen & Einrichtung von Aufklärungsprojekten
  • Schaffung von Qualifizierungsangeboten für Psycholog*innen & Psychiater*innen über einschlägige Weiterbildungsträger, um eine übereinstimmende Beratung in Mitteldeutschland zu gewährleisten
  • Ausbildung von Mediator*innen zur Schlichtung bei Diskriminierung
  • Mitarbeit an Länderaktionsplänen
  • Förderung einer authentischen Darstellung von Trans* & Inter* in der medialen Öffentlichkeit
  • Ausrichtung von wissenschaftlichen Tagungen

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Bundesweite LSBTIQ* Forschungs- & Karrierenetzwerke

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