Martin Luther University Halle-Wittenberg

Illustration: Eva Feuchter

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Activity of the Office for the Prevention of Discrimination and Sexual Harassment


Fachkundiger Input oder interaktiver Workshop gesucht?

Sie suchen nach einem Input zum Thema sexuelle Belästigung? Sie möchten in Ihre Lehrveranstaltung einen interaktiven Workshop zum Thema Diskriminierung einbauen und die Sensibilität der Teilnehmenden fördern? Sie möchten sich informieren, wie Sie diskriminierungssensibel mit trans*geschlechtlichen Kolleg*innen und Studierenden umgehen kann? Sie haben fachspezifische Fragen zu den Themenbereichen – zum Beispiel wie diskriminierungssensibler Journalismus aussehen kann oder welcher Zusammenhang zwischen Mediation und Antidiskriminierung besteht? Oder Sie haben noch ganz andere Wünsche und Fragestellungen zu den Themenbereichen?
Kontaktieren Sie gern die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung und wir konzipieren für Sie ein an Ihren Bedarfen ausgerichtetes Weiterbildugnsprogramm.

Bevorstehende Veranstaltungen:


10.10.2019
Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?
Informationsveranstaltung im Rahmen der Zentralen Orientierungstage


16.10.2019, 14-16 Uhr
Open Space im Rahmen der Kritischen Einführungswochen: Rassismus und Sexismus auf dem Campus. Was tun!?

Löwengebäude Hörsaal XIV a/b


19.11.2019, 10-16 Uhr
Weiterbildung für Mitarbeiter*innen: Respektvoll, sicher und sensibel. Im Arbeitsalltag diskriminierende Situationen erkennen und angemessen reagieren

An einer Universität arbeiten und studieren eine Vielzahl von Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen. Damit alle ihre Potenziale ausschöpfen können, benötigen sie ein diskriminierungssensibles und gleichberechtigtes Studien- und Arbeitsumfeld. Wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, kann es an Universitäten zu Fällen von Diskriminierung kommen. Diskriminierungen gründen sich in der Regel nicht auf böse Absicht, sondern auf mangelnde Sensibilität. Da bereits die eingetretene Wirkung ausreicht, ohne dass diese intendiert wurde, kann eine Person diskriminieren, ohne dies zu beabsichtigen oder gar zu bemerken. Gerade Menschen, die selbst nie negativ von Diskriminierung betroffen waren,  kann es schwerfallen, potenziell diskriminierende Situationen zu erkennen. Im Workshop wird Sensibilität für diskriminierende Situationen gefördert und anhand verschiedener Methoden zur Perspektivübernahme vermittelt, was Diskriminierung für Betroffene bedeutet. Anhand von herausfordernden Situationen werden diskriminierungssensible Reaktionen aufgezeigt, welche die Sicherheit im Arbeitsalltag erhöhen.

Dozentin: Sabine Wöller (Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung)
Max. 15 Teilnehmer*innen, Anmeldeschluss: 5. November 2019


26.02.2020, 10-16 Uhr
Weiterbildung: Sexualisierte Diskriminierung udn Gewalt im Hochschulkontext

Sexualisierte  Diskriminierung und Gewalt können im Hochschulkontext genauso stattfinden wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch. Häufig sind Gleichstellungsbeauftragte Erstanlaufstellen für Betroffene an der Hochschule und stehen bei diesem sensiblen Thema vor besonderen  Herausforderungen.

Im Workshop werden Kenntnisse zum Themenbereich vermittelt und die eigene Rolle als Gleichstellungsbeauftragte reflektiert. Wie können Angebote niedrigschwellig bereitgestellt und Betroffenen wirksam geholfen werden? Welche Handlungsoptionen bestehen? Was sind Grenzen und Möglichkeiten des eigenen Handelns? Und wie können Hochschulen bereits präventiv tätig werden?

Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:

  • Was ist sexualisierte Diskriminierung und Gewalt? Welche Formen kommen an Hochschulen vor?
  • Wie gehen verschiedene Hochschulen mit dem Thema um? Was ist Best  Practice?
  • Was können Gleichstellungsbeauftragte und Beratungsstellen tun?

Zielgruppe: Gleichstellungsbeauftragte
Voraussetzungen: keine
Dozentin: Sabine Wöller
Teilnehmer*innenzahl: max. 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 12. Februar 2020


24.03.2020, 10-16 Uhr
Weiterbildung: WENDO. Selbstbehauptung und Selbstverteidigung

WENDO stäkt das Selbstbewusstsein. Es werden Techniken gelernt, die helfen in  bedrohlichen oder grenzüberschreitenden Situationen zu handeln. WENDO umfasst sowohl körperliche Abwehr- und Angriffstechniken, als auch wirksame Methoden sich mit Worten, Blicken oder Körperausdruck gegen unterschiedlichste Formen von Grenzüberschreitung zur Wehr zu setzen. In achtsamer Atmosphäre können die neu erlernten Methoden und Techniken gleich ausprobiert werden. Dies alles geschieht in geschützter und ungezwungener Umgebung. Jede kann mitmachen. Für WENDO sind keine sportlichen Voraussetzungen erforderlich. Bitte bequeme Kleidung, Sportschuhe bzw. dicke Socken und etwas zu Essen und Trinken mitbringen.

Der Workshop findet in Zusammenarbeit mit der Netzwerkstelle AGG statt. Die Netzwerkstelle AGG ist ein Projekt des Landesfrauenrates Sachsen-Anhalt e.V. und wird gefördert aus Mitteln des Landes und des  Europäischen Sozialfonds

Zu den Kursschwerpunkten  gehören u.a.:

  • auf das eigene Gefühl vertrauen
  • eigene Grenzen erfahren und setzen
  • auf persönlichen Bedürfnisse achten
  • sich selbst wertschätzen und selbstbewusst  aufzutreten
  • sich wehren, wenn wir es für nötig  halten
  • entschlossen handeln

Zielgruppe: weibliche Beschäftigte
Teilnehmer*innenzahl: Maximal 12 Teilnehmerinnen
Voraussetzungen: keine
Dauer: 1 Tag
Dozentin: Aline Felger (WENDO Trainerin)


Bisherige Veranstaltungen:

13.06.2019, 14 Uhr
Vortrag: Wofür kämpfen Feminist*innen und was hat das mit mir zu tun?

Einführungsvortrag des FEMINISMEN Festivals im Hühnermanhattan

Feminismus scheint in aller Munde: Von Hashtags wie #metoo bis zu Frauen*, die am 8. März keine Blumen geschenkt kriegen möchten, sondern demonstrieren wollen. Und dann gibt es plötzlich immer mehr Sternchen, die in Texten auftauchen... Personen, die sich als Feminist*innen bezeichnen, werden in den letzten Jahren auch im Mainstream sichtbarer, sind sich allerdings auch nicht immer einig und fordern zum Teil sehr unterschiedliche Dinge. Wer versteht sich als feministisch und um was geht es diesen Leuten? Für wen wird gekämpft und für wen nicht? Was sind Forderungen und Ziele? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Differenzen von feministischen Bewegungen? Was hat das alles mit Diskriminierung zu tun? Und warum betrifft das alles auch Dich?

Diese Einführungsveranstaltung möchte einen grundlegenden Überblick geben und richtet sich auch explizit an Leute, die noch kein großes Vorwissen zum Thema haben.


21.05.2019, 14 Uhr
Einfach Zähne zusammenbeißen? Theologiestudium, psychische Erkrankungen, Prüfungsangst.

Der FSR Theologie und das Gleichstellungsteam der Theologischen Fakultät lädt Studierende zu einer Infoveranstaltung über Handlungsmöglichkeiten, Anlaufstellen Perspektiven im Beruf und Auswirkungen auf die Verbeamtung (Lehramt/Pfarramt):

"Manchmal geht das eben nicht, dieses „Zähne zusammenbeißen“, manchmal fehlt die Kraft – zum Seminar zu gehen oder zur Prüfung: Belastungen, Ess- oder Schlafstörungen, Traumata, Depressionen, Angst  […] können unseren Alltag aus der Balance bringen; auch im Alltag an der Universität ist das nichts Ungewöhnliches. Gerade weil jeder diese Erfahrungen kennt, sollten Ausfälle oder längeres Studieren aus Gründen wie körperliche oder psychische Erkrankungen stärker anerkannt werden. Leider sieht die Realität in vielen Bereichen anders aus und je nach Krankenakte können z.T. Ansprüchen auf bestimmte Anstellungsformen (wie beispielsweise Verbeamtung) nicht geltend gemacht werden."

Zu Gast sind Dr. Christfried Rausch (Mitarbeiter des Behindertenbeauftragten des akademischen Senats) und Sabine Wöller (Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung).


01.04.2019
Kurzvorstellung der Präventionsstelle auf der Semestereröffnungsveranstaltung der Theologischen Fakultät


13.02.2019
Interaktiver Input zum Thema "Diskriminierung und sexuelle Belästigung" auf dem Tag der Azubis


07.01.2019
Workshop zum Thema "Diskriminierung und Mediation"

Im Rahmen des Seminars Mediation des Institutes für Psychologie gibt die Präventionsstelle einen Workshop zum Thema "Diskriminierung und Mediationen".


19.12.2018
Gespräch zu den Themen: "Handlungsmöglichkeiten in Diskriminierungssituationen und diskriminierungssensibler Journalismus"

Im Rahmen des Masterstudienganges MultiMedia und Autorschaft des Institutes für Medien- und Kommunikationswissenschaften stellt die Präventionsstelle ihre Arbeit vor und kommt mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu den Themen "Was sind meine Handlungsmöglichkeiten in Diskriminierungssituationen?" und "Diskriminierungssensibler Journalismus".


13.12.2018
Gespräch zum Thema "Diskriminierung und Diskriminierungsprävention an (Hoch-)Schulen"

Im Rahmen der Lehrveranstaltung  "Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Diskriminierung" im  Studiengang Lehramt an Förderschulen stellt die Präventionsstelle ihre Arbeit vor und gibt Einblicke in die Themenbereiche "Diskriminierung und Diskriminierungsprävention an (Hoch-)Schulen" und steht für Fragen der Studierenden bereit.


01.11.2018
Sensibilisierungsveranstaltung zu Diskriminierung und sexualisierter Belästigung im Hochschulkontext

Gemeinsame Info- und Sensibilisierungsveranstaltung zu Diskriminierung und sexualisierter Belästigung im Hochschulkontext mit dem Forum Legal Gender Studies, dem Arbeitskreis Kritischer Jurist_innen    und der AGG-Beschwerdestelle. Die Veranstaltung findet während der Zeit der Vorlesung Strafrecht von 08.15 bis 09.45 Uhr im Audimax statt und richtet sich vornehmlich an Jurastudierende aus dem ersten Semester. Interessierte Studierende aus höheren Semestern sind aber ebenfalls herzlich willkommen.


10. & 11.10.2018
Vorstellung auf der Stura-Veranstaltung "Studieren und Leben in Halle" im Rahmen der Zentralen Orientierungstage


09.10.2018
Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?
Informationsveranstaltung im Rahmen der Zentralen Orientierungstage

Verschiedene Projekte und Servicestellen engagieren sich für fairen Umgang an der  MLU und stellen sich im Rahmen der Zentralen Orientierungstage am 09. Oktober jeweils von 13-14 Uhr & von 15-16 Uhr im Hörsaal XV im Melanchthonianum vor. Mit dabei sind die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung, gender*bildet und der Mitarbeiter des Behindertenbeauftragten.

Wir freuen uns auf euch und eure Fragen!


19.09.2018
Weiterbildung: Gut beraten in Diskriminierungsfällen. Beratungskompetenz als Erstkontaktperson

In der "Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt" ermutigt die MLU ihre Angehörigen, sich im Falle einer erfahrenen Diskriminierung oder sexuellen Belästigung aktiv zur Wehr zu setzen. Zu diesem Zweck sind in der Richtlinie Ansprechpersonen benannt, bei denen Betroffene Beratung und Unterstützung erhalten. Aber wie können diese Ansprechpersonen ihrer Verantwortung zur Beratung gerecht werden und wie funktioniert Beratung überhaupt? Durch welche Maßnahmen lässt sich Vertraulichkeit sicherstellen?

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Beratungskompetenz als Erstkontaktperson, die einen sicheren Umgang mit Diskriminierungs- und Belästigungsfällen im universitären Kontext ermöglicht und auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden eingeht.

Zu den Kursschwerpunkten gehören u.a.:

  • Wie können Ratsuchende bestmöglich unterstützt werden?
  • Was ist Ihre konkrete Aufgabe?
  • Welche universitären Stellen sind noch miteinzubeziehen?
  • Wohin können Sie weiterverweisen?
  • Wie können Sie mit den Emotionen Betroffener umgehen?

Zielgruppe: Interessenvertretungen, Fakultätsreferent*innen, Führungskräfte
Lehr- und Lernformen:
Vortrag / Diskussion, Kleingruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele und Handlungsleitfäden
Voraussetzungen:
keine
Teilnehmerzahl:
max. 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss:
05.09.2018
Dozentin:
Saskia Kopf (Sozialarbeiterin und Beraterin)
Dauer / Termin / Zeit: 1 Tag, 19.09.2018, 10:00-17:00 Uhr

Weitere Informationen finden Sie im Weiterbildungsprogramm.


04.07.2018
Workshop "Diskriminierung und sexuelle Belästigung" - Zweiter Teil

Gemeinsame Weiterbildungsveranstaltung mit Frau Märker (AGG-Beschwerdestelle) für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Juristischen Fakutlät.


28.05.2018
Workshop "Diskriminierung und sexuelle Belästigung" - Erster Teil

Gemeinsame Weiterbildungsveranstaltung mit Frau Märker  (AGG-Beschwerdestelle) für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der  Juristischen Fakutlät.


08.05.2018
Podiumsdiskussion zu Alltagssexismus und sexistischer Werbung


02.05.2018
LunchLecture an der Hochschule Merseburg

Sabine Wöller von der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung ist zu Gast an der Hochschule Merseburg und spricht zusammen mit Constanze Stutz bei der Lunch Lecture zum Thema "#metoo ist erst der Anfang – Wie gestalten wir gemeinsam Institutionen ohne Ausschlüsse, Diskriminierung und Übergriffe?". Die Veranstaltung findet von 12:30-13:30 Uhr im Foyer im Gartenhaus statt.

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