Martin Luther University Halle-Wittenberg

Illustration: Eva Feuchter

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Activity of the Office for the Prevention of Discrimination and Sexual Harassment

Fachkundiger Input oder interaktiver Workshop an der MLU gesucht?

Sie suchen nach einem Input zum Thema sexualisierte Belästigung? Sie möchten in Ihre Lehrveranstaltung einen interaktiven Workshop zum Thema Diskriminierung einbauen und die Sensibilität der Teilnehmenden fördern? Sie möchten sich informieren, wie Sie diskriminierungssensibel mit trans*geschlechtlichen Kolleg*innen und Studierenden umgehen können? Sie haben fachspezifische Fragen zu den Themenbereichen – zum Beispiel wie diskriminierungssensibler Journalismus aussehen kann oder welcher Zusammenhang zwischen Mediation und Antidiskriminierung besteht? Oder Sie haben noch ganz andere Wünsche und Fragestellungen zu den Themenbereichen?
Kontaktieren Sie gern die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung und wir konzipieren für Sie ein an Ihren Bedarfen ausgerichtetes Veranstaltungsformat.

Bisherige und bevorstehende Veranstaltungen der Präventionsstelle:

02. Februar 2022, 10–14 Uhr, digital
Weiterbildung für Beschäftigte der MLU: Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext


26. Januar 2022, 20:15 Uhr, Katholische Studentengemeinde Halle
Infoabend: Gendergerechte Sprache

Die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung der MLU ist als Referentin auf einem Infoabend der katholischen Studentengemeinde Halle zu Gast, um über die Vor- und Nachteile der Nutzung einer gendergerechten Sprache ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen folgen demnächst.


08. Dezember 2021,12:30–13:30 Uhr, digital
FEM POWER Lunch Lecture: Wie machen wir Hochschulen diskriminierungssensibel?

Hochschulen sind nicht nur Orte der Wissensaneignung, sondern auch Orte des Dialogs und der sozialen Interaktion. Folglich sind Wissenschaftseinrichtungen nicht frei von Missverständnissen, Konflikten und Diskriminierung. Aber was können wir, als Teil dieser Einrichtungen tun, um das Diskriminierungsrisiko gezielt zu verringern? Welche Probleme und Herausforderungen zeigen sich? Welche Fragen stellen sich? Und wie genau können wir uns gegen Diskriminierung in der Hochschule einbringen (z.B. auch ohne Diskriminierungserfahrung)?

Das Team des FEM POWER Projektes der Hochschule Merseburg lädt ein, diese und weitere Fragen mit Expert*innen im Rahmen einer digitalen FEM POWER Lunch Lecture gemeinsam zu diskutieren. Wir möchten Denkräume eröffnen und Impulse geben – Essen ist dabei explizit erlaubt.


13. Oktober 2021, 18–19:30 Uhr
Kritische Einführungswochen: Vortrag & Gespräch: Diversity@University: Wirklichkeiten, Wünsche & Wege zu einer Uni für alle

Ein Blick in unsere Gesellschaft und die Stadt Halle (Saale) zeigt uns: hier leben und wirken sehr vielfältige Menschen. Artikel 21 der Grundrechte-Charta der EU listet eine lange Reihe von Merkmalen auf, aufgrund derer Menschen nicht diskriminiert werden dürfen. Was ergibt aber der Blick in die Uni im Allgemeinen und unsere Uni im Speziellen? Auch hier ist Vielfalt präsent. Aber in einem für die Gesellschaft repräsentativen Umfang? Und in allen denkbaren Positionen? Alle sich gleichermaßen willkommen fühlend? Soviel vorweg: Eher nicht.Woran liegt das? Gibt es Bereiche, die besonders von Ausschlüssen betroffen sind? Wie könnte eine Uni aussehen, in der sich wirklich alle wohl fühlen und gleiche Chancen haben – und wie gelangen wir dahin?

It is still a long way ... und all die aufgeworfenen Fragen können auch wir nicht in 90 min abschließend klären. Aber wir möchten mit und bei euch, die ihr neu an die(se)r Uni seid, ein erstes oder auch weiteres Nachdenken anregen und dazu motivieren, sich kritisch und im besten Fall engagiert mit d(ies)er Uni und ihren Ein-, Aus- und Aufstiegsmechanismen zu befassen und euch gemeinsam mit uns auf den Weg zu machen. Als Einstieg in die Diskussion wird Prof. Dr. Andrea D. Bührmann (Institut für Diversitätsforschung der Universität Göttingen) einen Vortrag zum Thema "strategische Wege zu mehr Inklusion an Hochschulen" halten und anschließend mit uns ins Gespräch kommen.

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13. Oktober 2020, 13–17 Uhr
Kritische Einführungswochen: Ständecafé

In the context of the Stand Café of the Critical Introductory Weeks, various initiatives present themselves on the Steintor campus. Here you can take information material, start a conversation and drink tea or mulled wine (please bring your own cup!).


06. Oktober 2021, 14–15:30 Uhr
Kritische Einführungswochen: Gespräch: #MeToo@University: Was tun bei Sexismus & sexualisierter Diskriminierung, Belästigung & Gewalt in der Uni?

Sexismus und sexualisierte Diskriminierung, Belästigung und Gewalt (kurz: sDBG) sind in unserer Gesellschaft alltäglich. Auch Universitäten sind nicht frei von ihnen. Dennoch sind Sexismus und sDBG an vielen Unis noch immer Tabu- oder Randthemen. In Lehre und Forschung werden sie meist – wenn überhaupt – nur theoretisch beleuchtet. Und in der universitären Verwaltung gibt es mittlerweile zwar viel(fältige)e Strukturen, Regelungen und Projekte, die darauf abzielen, Sexismus und sDBG zu bekämpfen und Betroffene zu unterstützen – oft mangelt es aber an deren Sichtbarkeit, Aussattung und/oder Verknüpfung. An der Universität Halle gibt es mehrere Stellen, die zu diesem Thema arbeiten und Betroffene - auf Wunsch vertraulich - unterstützen, insbesondere die Gleichstellungsbeauftragten sowie die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung. Anja Wiegner, Referentin der Gleichstellungsbeauftragten, und Sabine Wöller, Leiterin der Präventionsstelle, möchten Einblicke in ihre Arbeit geben und sich mit euch austauschen: Wie und wo kann sich Sexismus und sDBG an der Uni zeigen? Was könnt ihr institutionell und/oder selbstorganisiert tun und an wen könnt ihr euch in der Uni und darüber hinaus wenden, wenn ihr Sexismus und sDBG erfahrt, Betroffene unterstützen oder generell zum Thema arbeiten wollt? Welche (weiteren) (Unterstützungs-)Maßnahmen wünscht ihr euch zum Thema?  Über dies und mehr wollen wir mit euch sprechen. Bringt also eure Themen, Fragen und Ideen mit - egal ob diese für euch neu sind oder ihr euch schon lange damit auseinandersetzt.

Bitte beachtet: Gern können wir im Gespräch auch Diskriminierungs- und Gewalterfahrungen teilen. Da es sich aber um ein offenes Format handelt, können wir diese nur bedingt auffangen und keinen Schutzraum garantieren.

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05. Oktober 2021, 9–10:30 Uhr
Zentrale Orientierungstage: Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?

Willkommen zum Online-Meeting mit Referent*innen verschiedener Projekte und Servicestellen für Chancengleichheit und Antidiskriminierung der Uni Halle.

Sie möchten mehr erfahren, wie die Uni Halle Sie unterstützen kann, wenn Sie mit Kind(ern), einer chronischen Krankheit oder Behinderung studieren? Sie möchten wissen, was Sie tun können und wer Sie unterstützen kann, wenn Sie in universitären Kontexten Diskriminierung erleben oder beobachten? Sie möchten sich gern weiterbilden zu Antidiskriminierungsthemen? Dann sind Sie hier genau richtig!

Im Online-Meeting haben Sie die Möglichkeit, mit diesen Vertreter*innen der Projekte und Servicestellen direkt in Kontakt zu treten und individuelle Fragen zu stellen:

  • Anja Wiegner (Referentin für Gleichstellung der MLU)
  • Dr. Andrea Ritschel (Familienbüro der MLU)
  • Nils Wittig (Familienbüro der MLU)
  • Daniel Kühne (Studentenwerk Halle, Sozialberater mit dem Beratungsschwerpunkt Studieren mit Kind)
  • Sabine Wöller (Präventions- & Beratungsstelle Antidiskriminierung)
  • Dr. Christfried Rausch (Referent für Inklusion)

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04. Oktober 2021, 10–15 Uhr
Vorstellung der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung im Rahmen der Immatrikulationsfeier am Infostand der Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit


23. September 2021, 10–11 Uhr
Vorstellung auf dem InGra Koordinator*innentreffen


11. August 2021, 14-15 Uhr
Gemeinsamer Input mit der Gleichstellungsreferentin auf der Jugend- und Auszubildendenversammlung


20. Juli 2021, 15-17 Uhr
Zu Gast beim MLU Mentoring Picknick


19. April – 02. Juni 2021
Ringvorlesung Diversity@University. Antidiskriminierung und Solidarität

  • 19. April 2021, 18–20 Uhr:
    Jochen König: Verunsichert, vergiftet, verloren? Über kritische und zu kritisierende Männlichkeit(en)
  • 03. Mai 2021, 18–20 Uhr:
    Katharina Warda: Unsichtbar in der deutschen Hochkultur. (Self-) Empowerment an der Uni zwischen strukturellem Rassismus und Klassismus
  • 31. Mai – 1. Juni 2021:
    Film: Picture a Scientist
  • 02. Juni 2021, 17–19 Uhr:
    Podiumsgespräch: Picture a Scientist @ MLU. Diskriminierungserfahrungen & Empowerment von Wissenschaftlerinnen in MINT-Fächern

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18. Dezember 2020
Wissen_schaf(f)t. Wessen Macht?
Intersektionale Perspektiven auf Prekarität und Diskriminierung im Wissenschaftsbetrieb
Gespräch anlässlich des Aktionstages #4GenderStudies 2020

Wir leben in einer Gesellschaft, die zutiefst von Diskriminierung durchzogen ist. Auch Wissenschaft ist als Teil dieser Gesellschaft nicht diskriminierungsfrei. Forschungsinstitutionen neigen dazu, die eigenen diskriminierenden Strukturen nicht in den Blick zu nehmen. Zwischen Exzellenz und Bestenauslese trägt der Mythos der Hochschule als ‘Enlightened Institution’ zur Individualisierung struktureller Probleme und zur Prekarisierung der wissenschaftlich Tätigen bei. Gleichzeitig kann wissenschaftliche Forschung diskriminierungskritisches Wissen produzieren und dazu beitragen, diskriminierende Verhältnisse abzubauen. Insbesondere die aus gesellschaftskritischen Bewegungen hervorgegangene Intersektionalitätsforschung leistet einen wichtigen Beitrag zur Analyse diskriminierender Strukturen, wird allerdings bisher noch zu wenig in der Wissenschaftsforschung aufgegriffen. Gemeinsam mit den Wissenschaftler*innen Dr. Denise Bergold-Caldwell  (Marburg) und Prof. Dr. Katrin Pittius (Dresden) diskutieren die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung und gender*bildet der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, wie diskriminierende Strukturen und Prekarisierungsprozesse innerhalb der vielfältigen Gruppe von Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase in intersektionaler Sicht betrachtet werden können. Welche Potenziale liegen in der Intersektionalitätsforschung, um diskriminierende Strukturen im Wissenschaftsbetrieb bzw. der Organisation Universität aufzuspüren und zu analysieren? Wie kann dieses Potenzial genutzt werden? Welche Strategien bieten sich an, um Diskriminierung und Prekarisierung in den Karriereverläufen von Wissenschaftler*innen abzubauen?

[ zum Audio-Mitschnitt des Gesprächs ]   


02. November – 14. Dezember 2020
Ringvorlesung Diversity@University. Antidiskriminierung und Solidarität

  • 02. November 2020, 18–20 Uhr
    Prof.* Dr.* RyLee Hühne: „Computer sagt nein.“ Diskriminierung durch Informatik & wie IT-Systeme diskriminierungssensibler gestaltet werden können
  • 23. November 2020, 18-20 Uhr
    Michael Wiens: Out im Office?! Sexuelle Identität und Geschlechtsidentität, (Anti-) Diskriminierung und Diversity am Arbeitsplatz
  • 30. November 2020, 18-20 Uhr
    Maryam Al-Windi & Esther van Lück: Impulse für Kritisches Weißsein: Wie weiße Menschen ihre Privilegien erkennen und Verantwortung für antirassistisches Verhalten übernehmen können
  • 07. Dezember 2020, 18-20 Uhr
    Dami Charf: Wann ist ein Übergriff ein Übergriff?
    [zum Videomitschnitt des Vortrages]    
  • 14. Dezember 2020, 18-20 Uhr
    Naemi Eifler: Antisemitismus: aktuelle Erscheinungsformen und Impulse für Handlungsoptionen

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31. Oktober 2020, 18:30
Theaterperformance & Gespräch im Rahmen der Kritischen Einführungswochen: Geschichten aus der Stadt - Sexismus und sexualisierter Gewalt im universitären Kontext

Wir wollen ins Gespräch kommen über sexualisierte Diskriminierung und Gewalt (SDG) an der MLU. Denn auch Unis sind Orte, wo dies leider Alltag, dabei aber stark tabuisiert ist. Unis sind aber zugleich Orte, an denen sich Unterstützung und Freiraum findet, dagegen anzugehen. Daher: Wie zeigt sich SDG, was könnt ihr tun und wo gibt es Unterstützung? Offene Gesprächsrunde mit Anja Wiegner (Gleichstellungsbüro) & Sabine Wöller (Präventionsstelle).
Voran geht die feministische Theaterperformance von 'Geschichten aus der Stadt'. Vier Theaterpädagoginnen erzählen einander Erlebnisse und Erfahrungen von Frauen in der Wissenschaft, die sie selbst erlebt oder anvertraut bekommen haben. Dabei zeigt sich: Viele Frauen teilen gleiche Erfahrungen. Sie von einer Bühne mit Stolz und Lust zu hören, mindert ihre negative Kraft und verleiht ihnen eine neue Qualität, Solidarität, Kraft und nicht zuletzt Humor.


28. Oktober 2020, 13:30-14:30
Online-Meeting: Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?

Willkommen zum Online-Meeting mit  Referent*innen verschiedener Projekte und Servicestellen für Chancengleichheit und Antidiskriminierung der Uni Halle. Sie möchten mehr erfahren, wie die Uni Halle Sie unterstützen kann, wenn Sie mit Kind(ern), einer chronischen Krankheit oder Behinderung studieren? Sie  möchten wissen, was Sie tun können und wer Sie unterstützen kann, wenn Sie in universitären Kontexten Diskriminierung erleben oder beobachten? Sie möchten sich gern weiterbilden zu Antidiskriminierungsthemen und interessieren sich z.B. für ein begleitendes Studienprogramm zu geschlechtsbezogenen Ungleichheiten? Dann sind Sie hier genau richtig!

Dieses Zusatzangebot ergänzt das Orientierungstage-Video zum Thema, das ab 20. Oktober hier     zur Verfügung steht und in dem die Projekte und Servicestellen ihre Angebote für Studierende vorstellen.

Im Online-Meeting haben Sie die Möglichkeit mit den Vertreter*innen der Projekte und Servicestellen direkt in Kontakt zu  treten und individuelle Fragen zu stellen.

Ihre Gesprächspartner*innen sind:

  • Dr. Kathrin Hirschinger (Gleichstellungsbeauftragte der MLU)
  • Dr. Andrea Ritschel (Familienbüro)
  • Sabine Wöller (Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle    Belästigung)
  • Dr. Lena Eckert (Projektmitarbeiterin gender*bildet)
  • Dr. Dayana Lau (Projektmitarbeiterin gender*bildet)
  • Dr. Christfried Rausch (Referent für Inklusion)

20. Oktober 2020
Infoveranstaltung: Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?

In einem eigens für die Orientierungstage aufgezeichneten Video  stellen sich einige wichtige Projekte/Servicestellen der Uni Halle  gemeinsam vor.

An der Uni und im Studium treffen viele Menschen mit den  verschiedensten Hintergründen aufeinander: unterschiedliche  Geschlechter, Menschen mit und ohne Behinderung, mit und ohne Kinder,  unterschiedliche Sexualitäten, Menschen mit und ohne  Rassismuserfahrungen, unterschiedliche Alter und Religionen, …

Uns ist wichtig, dass alle diese Menschen gut miteinander studieren und arbeiten können. Deswegen gibt es an der MLU inzwischen unterschiedliche Initiativen und Einrichtungen, die sich gegen Ungleichheit und Diskriminierung engagieren.

  • Die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten und der gesamten Universität sind eine durch die weiblichen Mitglieder der Universität, d.h.  auch durch Studierende, gewählte Interessenvertretung. Sie informieren  und beraten zu den Förderangeboten der Universität. Im Fall von  Diskriminierung wegen des Geschlechtes oder sexueller Belästigung können  sie Studierende zu Verfahren und Ansprechpersonen an der Universität  informieren und bei der Wahrnehmung bestehender Rechte begleiten und  unterstützen.
  • Die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung sensibilisiert für unterschiedliche Formen der Diskriminierung und  informiert über Handlungsmöglichkeiten und Maßnahmen zum  Diskriminierungsschutz.
  • Das Projekt gender*bildet fördert die  Auseinandersetzung mit geschlechtsbezogenen Ungleichheiten in der Lehre  und in der Wissenschaft und bietet ein begleitendes Studienprogramm für  alle Studiengänge.
  • Der Referent für Inklusion ist Ansprechperson für  Studierenden mit Behinderungen und chronischen Krankheiten mit Blick auf  die Studienbedingungen und die Studienorganisation, insbesondere bei  Problemen im Studienalltag oder bei einem Antrag auf Nachteilsausgleich.
  • Das Familienbüro bietet Beratung, Information und  Unterstützung rund um die Organisation und Finanzierung des Studiums mit  Kind(ern) und der Pflege von Angehörigen, Kinderbetreuung und  koordiniert weitere Angebote im Rahmen des audits familiengerechte  Hochschule.

28. September – 06. Oktober 2020
Themenwoche: #MeToo in der Wissenschaft?! Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Wissenschaftsinstitutionen

Hashtags wie #MeToo rücken es ins kollektive Bewusstsein: Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt ist nach wie vor ein aktuelles, jedoch oftmals tabuisiertes Thema. Sie kann in allen gesellschaftlichen Bereichen vorkommen – Wissenschaftsinstitutionen als Studien- und Arbeitsorte sind davon nicht ausgenommen und deshalb verpflichtet, in ihrer räumlichen und kulturellen Infrastruktur Diskriminierung,  sexueller Belästigung und Gewalt aktiv entgegenzutreten.

Während es an den Institutionen nur selten offiziell gemeldete Fälle gibt, legen Untersuchungen nahe, dass die Dunkelziffer sehr viel höher liegt. Häufig schweigen Betroffene: aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihre berufliche Zukunft, Scham, Ohnmachts- und Schuldgefühlen, Selbstzweifeln oder weil sie keine Ansprechstellen kennen. Erfolgt  jedoch keine angemessene Unterstützung, können die Auswirkungen für betroffene Personen und Institutionen gravierend sein: belastende körperliche und psychische Folgeerscheinungen können zu Vermeidungsverhalten, Krankheit, Leistungsabfall und Kündigung bzw. Studienabbruch führen.

In unserer vorwiegend digitalen Themenwoche möchten wir mit Ihnen dieses komplexe und wichtige Thema insbesondere mit Blick auf alle an einer Wissenschaftsinstitution tätigen Menschen beleuchten. Es sollen sowohl rechtliche Rahmenbedingungen, Schutzlücken sowie Handlungspflichten und -möglichkeiten diskutiert als auch Raum für Erfahrungsaustausch geschaffen werden. Die Fachtagung richtet sich damit gleichermaßen an Studierende, Leitung, Verwaltung, Lehrende sowie  Forschende und zielt auf eine Bestärkung und Befähigung zu (pro)aktivem und sicherem Handeln von Akteur*innen. Sie versteht sich als Grundlage für neue sowie Bekräftigung bereits bestehender Kooperationen und der Auslotung gemeinsamer Vorhaben, Maßnahmen und Regelungen. Wir möchten dazu einladen, das Thema Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt nicht zu tabuisieren, sondern aktiv Schutz- und Präventionskonzepte zu entwickeln, die einen Umgang ermöglichen, der allen Involvierten weiterhilft, sowie eine Arbeits- und Studienatmosphäre schafft, in der sich alle wohlfühlen und ihre Potenziale nutzen können.

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28. Mai 2020
Präventionsstelle beim virtuellen
Hochschulinformationstag (HIT)

Die Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit  hat sich beim diesjährigen virtuellen Hochschulinformationstag (HIT) präsentiert. Sabine Wöller von der Präventionsstelle Diskriminierung und  sexuelle Belästigung, Referent für Inklusion Dr. Christfried Rausch und  Dr. Andrea Ritschel vom Familienbüro wurden live auf dem Youtube-Kanal der Uni interviewt. Das Video ist online verfügbar.

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26. Februar 2020, 10–16 Uhr
Weiterbildung: Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext

Sexualisierte  Diskriminierung und Gewalt können im Hochschulkontext genauso stattfinden wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch. Häufig sind Gleichstellungsbeauftragte Erstanlaufstellen für Betroffene an der Hochschule und stehen bei diesem sensiblen Thema vor besonderen  Herausforderungen.

Im Workshop werden Kenntnisse zum Themenbereich vermittelt und die eigene Rolle als Gleichstellungsbeauftragte reflektiert. Wie können Angebote niedrigschwellig bereitgestellt und Betroffenen wirksam geholfen werden? Welche Handlungsoptionen bestehen? Was sind Grenzen und Möglichkeiten des eigenen Handelns? Und wie können Hochschulen bereits präventiv tätig werden?

Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:

  • Was ist sexualisierte Diskriminierung und Gewalt? Welche Formen kommen an Hochschulen vor?
  • Wie gehen verschiedene Hochschulen mit dem Thema um? Was ist Best  Practice?
  • Was können Gleichstellungsbeauftragte und Beratungsstellen tun?

Zielgruppe: Gleichstellungsbeauftragte
Voraussetzungen: keine
Dozentin: Sabine Wöller
Teilnehmer*innenzahl: max. 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 12. Februar 2020


21. November 2019, 14–16 Uhr
Workshop: Sexistische & sexualisierte Diskriminierung an der Uni?

Es gibt sie auf gesellschaftlicher, struktureller und individueller Ebene und auch an Universitäten: sexistische und sexualisierte Diskriminierung. Sei es der geringe Frauenanteil im Professorium, die Annahme, Frauen könnten besser mit  Kindern als mit Zahlen, der unangenehme obszöne Witz eines Kollegen oder herabsetzende Bemerkungen übers Aussehen einer Kommilitonin. Wie kann interveniert werden, welche Handlungsmöglichkeiten gibt es? Wir möchten mit euch ins Gespräch kommen.

Gespräch mit der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Uni Halle im Rahmen des Semesterprogramms der Hochschullernwerkstatt zum Schwerpunktthema "Sexualität & Gesellschaft"


19. November 2019, 10–16 Uhr
Weiterbildung für Mitarbeiter*innen: Respektvoll, sicher und sensibel. Im Arbeitsalltag diskriminierende Situationen erkennen und angemessen reagieren

An einer Universität arbeiten und studieren eine Vielzahl von Menschen mit sehr unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen. Damit alle ihre Potenziale ausschöpfen können, benötigen sie ein diskriminierungssensibles und gleichberechtigtes Studien- und Arbeitsumfeld. Wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch, kann es an Universitäten zu Fällen von Diskriminierung kommen. Diskriminierungen gründen sich in der Regel nicht auf böse Absicht, sondern auf mangelnde Sensibilität. Da bereits die eingetretene Wirkung ausreicht, ohne dass diese intendiert wurde, kann eine Person diskriminieren, ohne dies zu beabsichtigen oder gar zu bemerken. Gerade Menschen, die selbst nie negativ von Diskriminierung betroffen waren,  kann es schwerfallen, potenziell diskriminierende Situationen zu erkennen. Im Workshop wird Sensibilität für diskriminierende Situationen gefördert und anhand verschiedener Methoden zur Perspektivübernahme vermittelt, was Diskriminierung für Betroffene bedeutet. Anhand von herausfordernden Situationen werden diskriminierungssensible Reaktionen aufgezeigt, welche die Sicherheit im Arbeitsalltag erhöhen.

Dozentin: Sabine Wöller (Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung)
Max. 15 Teilnehmer*innen, Anmeldeschluss: 5. November 2019


16. Oktober 2019, 14–16 Uhr
Open Space im Rahmen der Kritischen Einführungswochen: Rassismus und Sexismus auf dem Campus. Was tun!?


10. Oktober 2019
Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?
Informationsveranstaltung im Rahmen der Zentralen Orientierungstage


13. Juni 2019, 14 Uhr
Vortrag: Wofür kämpfen Feminist*innen und was hat das mit mir zu tun?

Einführungsvortrag des FEMINISMEN Festivals im Hühnermanhattan

Feminismus scheint in aller Munde: Von Hashtags wie #metoo bis zu Frauen*, die am 8. März keine Blumen geschenkt kriegen möchten, sondern demonstrieren wollen. Und dann gibt es plötzlich immer mehr Sternchen, die in Texten auftauchen... Personen, die sich als Feminist*innen bezeichnen, werden in den letzten Jahren auch im Mainstream sichtbarer, sind sich allerdings auch nicht immer einig und fordern zum Teil sehr unterschiedliche Dinge. Wer versteht sich als feministisch und um was geht es diesen Leuten? Für wen wird gekämpft und für wen nicht? Was sind Forderungen und Ziele? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Differenzen von feministischen Bewegungen? Was hat das alles mit Diskriminierung zu tun? Und warum betrifft das alles auch Dich?

Diese Einführungsveranstaltung möchte einen grundlegenden Überblick geben und richtet sich auch explizit an Leute, die noch kein großes Vorwissen zum Thema haben.


21. Mai 2019, 14 Uhr
Einfach Zähne zusammenbeißen? Theologiestudium, psychische Erkrankungen, Prüfungsangst.

Der FSR Theologie und das Gleichstellungsteam der Theologischen Fakultät lädt Studierende zu einer Infoveranstaltung über Handlungsmöglichkeiten, Anlaufstellen Perspektiven im Beruf und Auswirkungen auf die Verbeamtung (Lehramt/Pfarramt):

"Manchmal geht das eben nicht, dieses „Zähne zusammenbeißen“, manchmal fehlt die Kraft – zum Seminar zu gehen oder zur Prüfung: Belastungen, Ess- oder Schlafstörungen, Traumata, Depressionen, Angst  […] können unseren Alltag aus der Balance bringen; auch im Alltag an der Universität ist das nichts Ungewöhnliches. Gerade weil jeder diese Erfahrungen kennt, sollten Ausfälle oder längeres Studieren aus Gründen wie körperliche oder psychische Erkrankungen stärker anerkannt werden. Leider sieht die Realität in vielen Bereichen anders aus und je nach Krankenakte können z.T. Ansprüchen auf bestimmte Anstellungsformen (wie beispielsweise Verbeamtung) nicht geltend gemacht werden."

Zu Gast sind Dr. Christfried Rausch (Mitarbeiter des Behindertenbeauftragten des akademischen Senats) und Sabine Wöller (Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung).


01. April 2019
Kurzvorstellung der Präventionsstelle auf der Semestereröffnungsveranstaltung der Theologischen Fakultät


13. Februar 2019
Interaktiver Input zum Thema "Diskriminierung und sexuelle Belästigung" auf dem Tag der Azubis


07. Januar 2019
Workshop: Diskriminierung und Mediation

Im Rahmen des Seminars Mediation des Institutes für Psychologie gibt die Präventionsstelle einen Workshop zum Thema "Diskriminierung und Mediationen".


19. Dezember 2018
Gespräch: Handlungsmöglichkeiten in Diskriminierungssituationen und diskriminierungssensibler Journalismus

Im Rahmen des Masterstudienganges MultiMedia und Autorschaft des Institutes für Medien- und Kommunikationswissenschaften stellt die Präventionsstelle ihre Arbeit vor und kommt mit den Teilnehmenden ins Gespräch zu den Themen "Was sind meine Handlungsmöglichkeiten in Diskriminierungssituationen?" und "Diskriminierungssensibler Journalismus".


13. Dezember 2018
Gespräch: Diskriminierung und Diskriminierungsprävention an (Hoch-)Schulen

Im Rahmen der Lehrveranstaltung  "Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Diskriminierung" im  Studiengang Lehramt an Förderschulen stellt die Präventionsstelle ihre Arbeit vor und gibt Einblicke in die Themenbereiche "Diskriminierung und Diskriminierungsprävention an (Hoch-)Schulen" und steht für Fragen der Studierenden bereit.


01. November 2018
Sensibilisierungsveranstaltung zu Diskriminierung und sexualisierter Belästigung im Hochschulkontext

Gemeinsame Info- und Sensibilisierungsveranstaltung zu Diskriminierung und sexualisierter Belästigung im Hochschulkontext mit dem Forum Legal Gender Studies, dem Arbeitskreis Kritischer Jurist_innen    und der AGG-Beschwerdestelle. Die Veranstaltung findet während der Zeit der Vorlesung Strafrecht von 08.15 bis 09.45 Uhr im Audimax statt und richtet sich vornehmlich an Jurastudierende aus dem ersten Semester. Interessierte Studierende aus höheren Semestern sind aber ebenfalls herzlich willkommen.


10. & 11. Oktober 2018
Vorstellung auf der Stura-Veranstaltung "Studieren und Leben in Halle" im Rahmen der Zentralen Orientierungstage


09. Oktober 2018
Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?
Informationsveranstaltung im Rahmen der Zentralen Orientierungstage

Verschiedene Projekte und Servicestellen engagieren sich für fairen Umgang an der  MLU und stellen sich im Rahmen der Zentralen Orientierungstage am 09. Oktober jeweils von 13-14 Uhr & von 15-16 Uhr im Hörsaal XV im Melanchthonianum vor. Mit dabei sind die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung, gender*bildet und der Mitarbeiter des Behindertenbeauftragten.

Wir freuen uns auf euch und eure Fragen!


19. September 2018
Weiterbildung: Gut beraten in Diskriminierungsfällen. Beratungskompetenz als Erstkontaktperson

In der "Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt" ermutigt die MLU ihre Angehörigen, sich im Falle einer erfahrenen Diskriminierung oder sexuellen Belästigung aktiv zur Wehr zu setzen. Zu diesem Zweck sind in der Richtlinie Ansprechpersonen benannt, bei denen Betroffene Beratung und Unterstützung erhalten. Aber wie können diese Ansprechpersonen ihrer Verantwortung zur Beratung gerecht werden und wie funktioniert Beratung überhaupt? Durch welche Maßnahmen lässt sich Vertraulichkeit sicherstellen?

Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Beratungskompetenz als Erstkontaktperson, die einen sicheren Umgang mit Diskriminierungs- und Belästigungsfällen im universitären Kontext ermöglicht und auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden eingeht.

Zu den Kursschwerpunkten gehören u.a.:

  • Wie können Ratsuchende bestmöglich unterstützt werden?
  • Was ist Ihre konkrete Aufgabe?
  • Welche universitären Stellen sind noch miteinzubeziehen?
  • Wohin können Sie weiterverweisen?
  • Wie können Sie mit den Emotionen Betroffener umgehen?

Zielgruppe: Interessenvertretungen, Fakultätsreferent*innen, Führungskräfte
Lehr- und Lernformen:
Vortrag / Diskussion, Kleingruppenarbeit, Übungen, Erfahrungsaustausch, Fallbeispiele und Handlungsleitfäden
Voraussetzungen:
keine
Teilnehmerzahl:
max. 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss:
05.09.2018
Dozentin:
Saskia Kopf (Sozialarbeiterin und Beraterin)
Dauer / Termin / Zeit: 1 Tag, 19.09.2018, 10:00-17:00 Uhr


04. Juli 2018
Workshop "Diskriminierung und sexuelle Belästigung" – Zweiter Teil

Gemeinsame Weiterbildungsveranstaltung mit Frau Märker (AGG-Beschwerdestelle) für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der Juristischen Fakutlät.


28. Mai 2018
Workshop "Diskriminierung und sexuelle Belästigung" – Erster Teil

Gemeinsame Weiterbildungsveranstaltung mit Frau Märker  (AGG-Beschwerdestelle) für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen der  Juristischen Fakutlät.


08. Mai 2018
Podiumsdiskussion zu Alltagssexismus und sexistischer Werbung


02. Mai 2018
LunchLecture an der Hochschule Merseburg

Sabine Wöller von der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung ist zu Gast an der Hochschule Merseburg und spricht zusammen mit Constanze Stutz bei der Lunch Lecture zum Thema "#metoo ist erst der Anfang – Wie gestalten wir gemeinsam Institutionen ohne Ausschlüsse, Diskriminierung und Übergriffe?". Die Veranstaltung findet von 12:30-13:30 Uhr im Foyer im Gartenhaus statt.

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