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Veranstaltungsnews

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Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu bevorstehenden Veranstaltungen in den Themenbereichen Antidiskriminierung und Diversität, welche an der Uni Halle oder mit deren Beteiligung stattfinden.

Aktuelle Neuigkeiten im Bereich Antidiskriminierung und Diversität an der Uni Halle finden Sie hier.

Wenn Ihnen eine weitere relevante Veranstaltung bekannt ist, die in dieser Übersicht fehlt, senden Sie uns die Informationen gern an:

Bevorstehende Veranstaltungen

Ringvorlesung: Frauen(gestalten) in der Philosophie der (Spät)Antike

14. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag von Matthias Perkams (Jena) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Schreibwoche: 5. gender*bildet Schreibwoche

07. – 11. September 2026, Stiftung Leucorea Wittenberg
Die Schreibwoche wird organisiert von gender*bildet (MLU)

Die gender*bildet-Schreibwoche bietet Wissenschaftler*innen mit genderbezogenen Fragestellungen die Möglichkeit, sich intensiv einem Schreibprojekt im Rahmen ihrer Qualifikation oder Forschung zu widmen –  sei es die Dissertation oder Habilitation, ein Abstract, ein Artikel oder ein Forschungsantrag. Kernstück ist die fokussierte gemeinsame Schreibzeit, die nicht nur die Produktivität fördert, sondern auch einen achtsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen ermöglicht. Zusätzlich bietet das individuelle Schreibcoaching gezielte Begleitung bei spezifischen Herausforderungen und hilft, Lösungen zu entwickeln. Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich eine Woche lang aus dem Alltag zurückzuziehen und sich ganz ihrer Forschungsarbeit zu widmen. In einer konzentrierten Umgebung fernab von Unibetrieb, Arbeitswelt und Care-Verpflichtungen können sie ungestört schreiben, Ideen austauschen und Unterstützung finden.

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Weiterbildung: Interkulturelle Sensibilisierung

8. September 2026, 9-15 Uhr, Präsenz
Workshop mit Julia Ritter
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Sie haben hin und wieder, oder sogar täglich mit internationalen Studierenden, Mitarbeitenden oder Wissenschaftler*innen zu tun? Sie planen einen längeren Auslandsaufenthalt und sind unsicher, wie Sie sich dort zurecht finden werden? Oder Sie sind einfach interessiert an dem Austausch mit Vertreter*innen anderer Kulturen? In diesem interkulturellen Training wird spielerisch zur Reflexion über die eigene (kulturelle) Prägung angeregt und es werden Handlungsoptionen für knifflige Situationen entwickelt. Zusammen analysieren wir Erfahrungen und Besonderheiten im Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen.Tragen Sie gern schon im Vorfeld konkrete Bedarfe an die Dozentin heran.

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Weiterbildung: Konflikt oder Mobbing? – Umgang mit Mobbing an der MLU gemäß Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing

9. September 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Anke Märker
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Im alltäglichen Zusammenarbeiten sind Reibereien, Meinungsverschiedenheiten und auch Konflikte unumgänglich. Ein konstruktives Management selbiger bereichert das Arbeitsleben und wirkt sich positiv auf die Arbeitsergebnisse aus. Leider ebenso alltäglich ist es für einige, dass bestehende Differenzen nicht aufgelöst werden können und sich aus diesen eine Art Psychoterror entwickelt, der zu Angst, Verunsicherung, Resignation und sehr häufig zu Krankheit führt. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist mehr als Getuschel unter Kolleg*innen über Kolleg*innen und viel mehr als fehlende Sympathie, sondern eine Ausgrenzung mit System, welche schwerwiegende Folgen sowohl auf der persönlichen als auch auf der Organisationsebene hat. Die MLU hat mit der Dienstvereinbarung (DV) zur Bekämpfung von Mobbing einerseits klargestellt, dass derartige Verhaltensweisen in der universitären Zusammenarbeit inakzeptabel und sanktionswürdig sind und andererseits ein Vorgehen installiert, welches es Betroffenen ermöglicht, sich zur Wehr zu setzen. Im Workshop werden die Begriffe Konflikte und Mobbing definiert, voneinander abgegrenzt und das Vorgehen nach Dienstvereinbarung im Mobbingfall erörtert. Darüber hinaus werden Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Angehörigen der MLU herausgestellt.

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Digitale Lunch Lecture: Tenure-Track-Professur

10. September 2026, 12-13 Uhr, Online
Workshp/Seminar der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit / FEMPOWER-Projekt

Nach dem Erfolg der digitalen Lunch Lecture Reihe "Wissen(schaftlerinnen) verbinden" in der ersten Förderperiode des Projektes FEMPOWER mit über 400 Teilnehmerinnen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland, soll im Zeitraum von September bis Dezember 2026 eine kompaktere Neuauflage der Reihe umgesetzt werden.
Die digitalen Lunch Lectures finden jeweils von 12 bis 13 Uhr statt und greifen zentrale Fragestellungen von Wissenschaftlerinnen auf, die am MLU-Mentoringprogramm (Jahrgang  2025/2026) teilnehmen.
Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Thema: Was bedeutet eine Tenure-Track-Professur?
Referentin ist Dr.in Rebecca Thier-Lange, Referentin für strategische Personalentwicklung und Berufungen von Junior- und Tenure-Track-Professuren.
Die Moderation der Lunch Lectures übernimmt Anne-Katrin Schlobach, Referentin für Mentoringprogramme im Wissenschaftsbereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In der Lunch Lecture wird es einen 30–45-minütigen Input geben, anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Die Veranstaltung ist für alle interessierten Wissenschaftlerinnen geöffnet und richtet sich insbesondere an (potenzielle) Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der FEMPOWER-Standorte in Sachsen-Anhalt.

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Weiterbildung: Neu im Amt – Rollenklärung für Gleichstellungsbeauftragte

14. September 2026, 9:30-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Sabine Blackmore
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Professionalisierungsprozess der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen hängt maßgeblich vom institutionellen und persönlichen Rollenverständnis der einzelnen Gleichstellungsbeauftragten ab. Um Klarheit und ein professionalisiertes Verständnis der eigenen Rolle zu erlangen, ist es wichtig, die rechtlichen und organisationalen Grundlagen sowie die aktuellen Ansätze der Gleichstellungsarbeit zu kennen und auch die Erwartungsnormen, die mit der Tätigkeit verbunden sind, zu reflektieren und zu managen. Auch persönliche Anteile (z. B. Motivationen) tragen wesentlich zum Rollenverständnis bei. Dieser Workshop setzt genau an der Stelle der eigenen Rollenklärung an und eröffnet den Teilnehmenden, die Möglichkeit, den Professionalisierungsprozess voranzutreiben und zu gestalten. Die Teilnehmenden bekommen im Workshop nützliche Werkzeuge an die Hand, um im Arbeitsalltag auch weiterhin ihre Rolle zu reflektieren und somit professionell zu handeln.

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Digitale Lunch Lecture: Umgang mit dem Imposter-Syndrom

9. Oktober 2026, 12-13 Uhr, online
Workshp/Seminar der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit / FEMPOWER-Projekt
Nach dem Erfolg der digitalen Lunch Lecture Reihe "Wissen(schaftlerinnen) verbinden" in der ersten Förderperiode des Projektes FEMPOWER mit über 400 Teilnehmerinnen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland, soll im Zeitraum von September bis Dezember 2026 eine kompaktere Neuauflage der Reihe umgesetzt werden.
Die digitalen Lunch Lectures finden jeweils von 12 bis 13 Uhr statt und greifen zentrale Fragestellungen von Wissenschaftlerinnen auf, die am MLU-Mentoringprogramm (Jahrgang 2025/2026) teilnehmen.
Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Thema: Umgang mit dem Imposter-Syndrom.
Referentin ist Dr. in Tina Hertwig, Alumna des MLU-Mentoringprogramms und selbständige Dozentin.
Die Moderation der Lunch Lectures übernimmt Anne-Katrin Schlobach, Referentin für Mentoringprogramme im Wissenschaftsbereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In der Lunch Lecture wird es einen 30–45-minütigen Input geben, anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Die Veranstaltung ist für alle interessierten Wissenschaftlerinnen geöffnet und richtet sich insbesondere an (potenzielle) Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der FEMPOWER-Standorte in Sachsen-Anhalt.

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Weiterbildung: „Wer wird Professor*in?“ - Spielerisch für Diversität sensibilisieren

4. November 2026, 13-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Welche Rolle spielen sichtbare und unsichtbare Diversitätsmerkmale für den akademischen Karriereweg? Im Spiel „Wer wird Professor*in?“ werden die komplexen Themen
Diversität, Diskriminierung und Unterstützungsmöglichkeiten auf ansprechende Weise erlebbar. Berührungsängste können abgebaut, unsichtbare Hürden erfahrbar und Perspektivwechsel angeregt werden. Die Spielenden durchlaufen als fiktive Charaktere den Weg vom Studium zur Professur – und treffen dabei anhand zufällig verteilter Diversitätsmerkmale auf fördernde und hemmende Situationen. Das Spiel wurde von der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung im Rahmen der HRK-Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ entwickelt und durch das BMBF gefördert. Es kann nach Besuch der Weiterbildung kostenfrei ausgeliehen und in eigenen Lehrveranstaltungen genutzt werden.

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Tagung: Ost|West-Differenz – eine unterschätzte Kategorie in der Erziehungswissenschaft?

5.– 6. November 2026, Uni Halle

weitere Informationen folgen

Digitale Lunch Lecture: Digitale Sichtbarkeit von Wissenschaftler*innen

6. November 2026, 12-13 Uhr, Online
Workshp/Seminar der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit / FEMPOWER-Projekt

Nach dem Erfolg der digitalen Lunch Lecture Reihe "Wissen(schaftlerinnen) verbinden" in der ersten Förderperiode des Projektes FEMPOWER mit über 400 Teilnehmerinnen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland, soll im Zeitraum von September bis Dezember 2026 eine kompaktere Neuauflage der Reihe umgesetzt werden.
Die digitalen Lunch Lectures finden jeweils von 12:00 bis 13:00 Uhr statt und greifen zentrale Fragestellungen von Wissenschaftlerinnen auf, die am MLU-Mentoringprogramm (Jahrgang 2025/2026) teilnehmen.
Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Thema: Digitale Sichtbarkeit von Wissenschaftler*innen.
Referentin ist Dorit Istel, Sozialwissenschaftlerin.
Die Moderation der Lunch Lectures übernimmt Anne-Katrin Schlobach, Referentin für Mentoringprogramme im Wissenschaftsbereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In der Lunch Lecture wird es  einen 30–45-minütigen Input geben, anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Die Veranstaltung ist für alle interessierten Wissenschaftlerinnen geöffnet und richtet sich insbesondere an (potenzielle) Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der FEMPOWER-Standorte in Sachsen-Anhalt.

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Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?

10. November 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Nils Wittig und Ina Schubert
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.

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Weiterbildung: Gut beraten in Diskriminierungsfällen: Beratungskompetenz als Erstkontaktperson

11. November 2026, 13-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lehrende und Interessenvertretungen werden von Studierenden und Kolleg*innen auch als Ansprechpersonen für sensible Themen wahrgenommen. Wenn sich Personen aufgrund von diskriminierenden, belästigenden oder gewalttätigen Erfahrungen an Sie wenden, finden Sie sich schnell mit einer hohen Komplexität und Emotionalität konfrontiert, die überfordernd wirken kann. Im Workshop erfahren Sie, wie Sie in solchen Momenten trotz aller Herausforderungen eine souveräne Erst- und Verweisberatung durchführen können. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Beratungskompetenz als Erstkontaktperson, die einen sicheren Umgang mit Diskriminierungs- und Belästigungsfällen im universitären Kontext ermöglicht und auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden eingeht.

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15. Landesweiter Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt: Allyship und Solidarität(en) - Perspektiven der Gender- und Queerforschung stärken

12. November 2026, Campus Welcome Center, OVGU Magdeburg
Die Tagung wird organisiert von der Koordinierungsstelle Gleichstellung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt u.a. in Zusammenarbeit mit gender*bildet (MLU)

Seit 2011 organisiert die KGC gemeinsam mit Netzwerkpartner*innen in Sachsen-Anhalt den Landesweiten Tag der Genderforschung. Ziel ist es, Genderforschung und deren Relevanz in verschiedenen Disziplinen sichtbarer zu machen und Genderforschende auch über die Landesgrenzen hinaus miteinander zu vernetzen.
Die Tagung hat sich zu einem bundesweiten Forum für die Präsentation und Diskussion von Forschungs- und Praxisprojekten zwischen Wissenschaftler*innen, Studierenden und einer interessierten Öffentlichkeit etabliert.

  • Interdisziplinärer Austausch
  • Sichtbarmachung & Vernetzung von Genderforschung und -forschenden
  • Transfer von Genderwissen
  • Förderpreis für Forschungsvorhaben mit Genderaspekt

Auf den folgenden Seiten finden Sie Hintergrundinformationen zum Landesweiten Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt sowie Informationen zu den Referierenden und den vorgestellten Forschungsarbeiten und Projekten.

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Weiterbildung: Zwischen Flirt und sexueller Belästigung – Handlungssicherheit und Beratungskompetenz für
Gleichstellungsbeauftragte

19. November 2026, 9-12.30, Präsenz
Workshop mit Anke Märker
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Flirts können schmeichelhaft sein – sexuelle Belästigung ist ein
Machtübergriff. Wo genau verläuft die Grenze zwischen beiden? In der Praxis ist die Unterscheidung nicht immer eindeutig. Als Gleichstellungsbeauftragte stehen Sie vor der Herausforderung, Beschwerden sensibel aufzunehmen, Betroffene zu unterstützen und zugleich sicher einzuordnen, wann ein Verhalten die Schwelle zur sexuellen Belästigung überschreitet. Das Seminar beleuchtet die Unterschiede zwischen einvernehmlicher Kommunikation und grenzüberschreitendem Verhalten – unter Berücksichtigung der im universitären Kontext geltenden rechtlichen Grundlagen. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle der*s Gleichstellungsbeauftragten als vertrauliche Anlaufstelle und Beratungsperson mit ihren Möglichkeiten und Grenzen.

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Weiterbildung: Diversity in Lehre und Wissenschaft

25. – 26. November 2026, 9-16 Uhr, Online
Workshop mit Leonore Sibeth
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Forschungs- und Lehralltag an deutschen Hochschulen ist zunehmend geprägt von Vielfalt (Diversity): Studierende unterschiedlicher regionaler Herkunft, unterschiedlichen Alters, verschiedenen Geschlechts, mit unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen sitzen gemeinsam im Vorlesungssaal mit gleichen Lernzielen aber unterschiedlichen Lernzugängen. Auch der Umgang mit Studierenden unterschiedlichster kultureller Herkunftskontexte birgt einige Herausforderungen. Die Zielsetzung einer modernen Didaktik ist es deshalb, alle Studierenden zu befähigen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Lehrende zu sensibilisieren. Um das zu ermöglichen, bedarf es didaktischer Settings, die von der Lernzielformulierung bis zur Prüfungssituation Diversität als Querschnittsthema reflektiert berücksichtigen.

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Weiterbildung: Inklusive Hochschullehre

27. November 2026, 9-13 Uhr, Online
Workshop mit Ingo Binder
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur bei 4% aller Studierenden mit Handicap eine Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen ist. Demgegenüber leiden jedoch ca. 11 % der Studierenden an einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert von allen Hochschulen, die Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrer Lehre zu berücksichtigen. In dieser modularen Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit der Situation behinderter und chronisch kranker Studierender auseinander. Sie lernen sichtbare und „unsichtbare“ Beeinträchtigungen im Studienalltag und deren Auswirkungen auf das Studium kennen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Methoden einer inklusionssensiblen Didaktik vertieft mit anschließenden konkreten Fallbeispielen aus der Beratungspraxis.

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Weiterbildung: TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt

2. Dezember 2026, 13-16 Uhr, Online
Workshop mit Sabine Wöller
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lange gingen die meisten Menschen davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. Trans*, inter* und nicht binäre Menschen (kurz: TIN)  sehen sich dabei mit Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark
beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung. Die Weiterbildung sensibilisiert für Herausforderungen und Barrieren und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie Sie sensibel mit geschlechtlicher Vielfalt umgehen und Diskriminierungserfahrungen vermeiden können.

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Digitale Lunch Lecture: Künstliche Intelligenz in der Forschung

4. Dezember 2026, 12-13 Uhr, Online
Workshp/Seminar der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit / FEMPOWER-Projekt
Nach dem Erfolg der digitalen Lunch Lecture Reihe "Wissen(schaftlerinnen) verbinden" in der ersten Förderperiode des Projektes FEMPOWER mit über 400 Teilnehmerinnen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland soll im Zeitraum von September bis Dezember 2026 eine kompaktere Neuauflage der Reihe umgesetzt werden.
Die digitalen Lunch Lectures finden jeweils von 12 bis 13 Uhr statt und greifen zentrale Fragestellungen von Wissenschaftlerinnen auf, die am MLU-Mentoringprogramm (Jahrgang 2025/2026) teilnehmen.
Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Thema: Künstliche Intelligenz in der Forschung.
Referentin ist Melanie Grießer, die am Zentrum für multimediales Lehren und Lernen (LLZ) der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg maßgeblich an der Gestaltung und Vermittlung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Hochschullehre beteiligt ist.
Die Moderation der Lunch Lectures übernimmt Anne-Katrin Schlobach, Referentin für Mentoringprogramme im Wissenschaftsbereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In der Lunch Lecture wird es einen 30–45-minütigen Input geben, anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Die Veranstaltung ist für alle interessierten Wissenschaftlerinnen geöffnet und richtet sich insbesondere an (potenzielle) Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der FEMPOWER-Standorte in Sachsen-Anhalt.

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