Veranstaltungsnews

Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu bevorstehenden Veranstaltungen in den Themenbereichen Antidiskriminierung und Diversität, welche an der Uni Halle oder mit deren Beteiligung stattfinden.
Aktuelle Neuigkeiten im Bereich Antidiskriminierung und Diversität an der Uni Halle finden Sie hier.
Wenn Ihnen eine weitere relevante Veranstaltung bekannt ist, die in dieser Übersicht fehlt, senden Sie uns die Informationen gern an: antidiskriminierung@uni-halle.de
Bevorstehende Veranstaltungen
Ausstellung: De_Konstruktion und Nicht-Behinderung
09. Januar bis 25. Juni 2025, Franckesche Stiftungen, Haus 32
Vernissage: 08. Januar 2025, 18 Uhr
Workshop: 14. Januar 2025, 18–20 Uhr
Vom 09.01. bis 25.06.2025 lädt das Institut für Rehabilitationspädagogik der MLU zur Ausstellung der Werke von Katrin Bittl auf dem Gelände der Franckeschen Stiftungen in das Foyer der alten Scheune ein. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Bildern mit dem menschlichen nicht_behinderten Körper und weist kritischauf vorhandene Vorstellungen und Interpretationen hin, wie ein solcher zu sein hat. Diesen Konstruktionen widersetzt sich Katrin Bittl und de- bzw. rekonstruiert mit ihren Übermalungen historischer Gemälde vorherrschende, historisch-kulturell entstandene Vorstellungen von Schönheit, Vollkommenheit, Fähigkeiten und Körpernormen. Auch mit den gezeigten KI-Bildern verweist sie auf Normen und stereotype Interpretationen von Körpern, mit denen persönliche Fotos interpretiert wurden, um daraus ein Van Gogh Gemälde herzustellen. In diesem Prozess wurde ihr Körper im Rollstuhl als solcher verkannt und zu etwas Neuem gemacht. Gegenwärtige KI-Einsätze haben mittlerweile gelernt, nicht_behinderte Körper einzuordnen und zu erkennen.
Weiterbildung: Konflikte als Vorgesetzte*r souverän moderieren
26. März 2025, 09–14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Anke Märker (Sozial- und Konfliktberatungsstelle der Uni Halle)
Streit unter Mitarbeitenden stellt vor allem Vorgesetzte vor besondere Herausforderungen. Einerseits müssen sie gewährleisten, dass die Arbeitsprozesse ohne Reibungsverluste laufen, müssen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber jedem*r Beschäftigten nachkommen sowie geltende MLU-interne Vorgaben erfüllen, z.B. Einhaltung der Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing. Alle Seiten erwarten von ihnen, den Konflikt souverän zu moderieren – natürlich im jeweilig eigenen Interesse. Das Seminar vermittelt Wissen und Fertigkeiten, um Konfliktsituationen in der Arbeitsgruppe souverän zu managen. Sie als Vorgesetzte*r reflektieren die eigene Rolle im Konfliktgeschehen und lernen einige Gesprächstechniken kennen, die es ermöglichen, auch in einer aufgeheizten Stimmung deeskalierend zu kommunizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen zu erarbeiten.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Ursachen und Symptome von Konflikten
- Dynamik der Konflikteskalation
- Abgrenzung Konflikt – Mobbing
- Rolle als Vorgesetze*r
- Gesprächstechniken für Konfliktmoderation
Lehr- und Lernformen: Inputreferat, praktische Übungen, Kleingruppenarbeit, Erfahrungsaustausch
Zielgruppe: Führungskräfte aus Wissenschaft und Verwaltung, z. B. Abteilungs-, Referats-, Sachgebietsleiter*innen, Ausbilder*innen Professor*innen, Juniorprofessor*innen, Nachwuchsgruppenleiter*innen, Projektleiter*innen
Teilnehmendenanzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Workshop: Allyship mit jüdischen Communities
27. März 2025, 17 Uhr, SSR (Steintor-Campus)
Workshop mit Mats und Matze von Be.Ally
veranstaltet vom AK que(e)r_einsteigen des StuRa
Wenn wir über jüdisches Leben sprechen, geschieht das oft in Verbindung mit der Shoah oder aktuellen Gewalttaten. Doch jüdisches Leben ist weit mehr als das: Es ist vielfältig, lebendig und voller Kultur, Geschichte und Zukunft. In unserem Workshop „Allyship mit jüdischen Communities“ möchten wir genau das in den Mittelpunkt stellen. Wir zeigen, wie jüdisches Leben heute aussieht, warum es wichtig ist, über Stereotype hinauszublicken, und wie wir alle als Allies aktiv werden können. Dabei geht es explizit um jüdisches Leben in Deutschland und nicht um den Nahostkonflikt. Sei dabei und entdecke eine Perspektive, die in der öffentlichen Wahrnehmung oft zu kurz kommt!
Vortrag und Ausstellung: „Versteht mich endlich jemand?" Geflüchtete in Halle auf dem Weg zum Therapieplatz
27. März 2025, 17–18:30 Uhr, Stadtmuseum Halle
veranstaltet von der Uni Halle und dem Psychosozialen Zentrum für Migrant*innen Sachsen-Anhalt im Rahmen der Bildungswochen gegen Rassismus
Referentinnen: Laura Höhs (Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie, und Informatik an der Uni Halle) und Madlena Kahlo (Psychosoziales Zentrum für Migrant*innen Sachsen-Anhalt)
Depressionen, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörungen – im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung besteht bei Geflüchteten ein erheblich erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen. Zusätzlich zu diesem erhöhten Risiko bestehen aber zahlreiche Barrieren, die Geflüchteten den Zugang zu benötigten Therapien erschweren. Das hat Folgen: Diagnosen bleiben aus, Wartezeiten auf einen Therapieplatz sind lang, Erkrankungen dauern unbehandelt an und verschlechtern sich oder chronifizieren.
In einem gemeinsamen Forschungsprojekt untersuchen daher das Psychosoziale Zentrum Sachsen-Anhalt und die Martin-Luther-Universität Erfahrungen von Geflüchteten in Halle. Mittels Interviews wird erforscht, wie Geflüchtete in Halle die medizinische Versorgung und insbesondere die psychotherapeutische Versorgung wahrnehmen. Einen weiteren Blickwinkel bieten die Einschätzungen der Sprachmittler*innen, die die Patient*innen bei ihren psychotherapeutischen Erstgesprächen begleiten.
So ergibt sich ein konkretes, persönliches Bild des deutschen Gesundheitssystems mit all seinen Barrieren und Chancen. In einem kurzen Vortrag stellen Mitglieder der Forschungsgruppe den aktuellen Stand der Studie und die Arbeit des Psychosozialen Zentrums vor, im Anschluss gibt es Raum für Fragen aus dem Publikum. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, die Ausstellung „Still stehen” zu besuchen, die die Situation von Geflüchteten und Seeleuten während der Pandemie darstellt.
Vortrag: Antisemitismus in der arabischen Welt. Entstehung und Wirkung im nationalen und transnationalen Kontext
02. April 2025, 18 Uhr, Hörsaal III (Steintor-Campus)
Vortrag mit Dr. Omar Kamil (Uni Halle)
veranstaltet vom Alternativen Vorlesungsverzeichnis der MLU
Im Laufe der Kolonialzeit hat der in Europa entstandene Antisemitismus in den arabischen Gesellschaften Wurzeln geschlagen. Der Vortrag beleuchtet die Entstehungsgeschichte des Antisemitismus im Nahen Osten, seine gegenwärtige Relevanz im arabischen Raum und seine Fortwirkungen im transnationalen deutschen und europäischen Kontext.
Dr. Omar Kamil arbeitet seit dem Sommersemester 2024 als Privatdozent am Seminar für Judaistik/Jüdische Studien der MLU. Sein Forschungsschwerpunkt befindet sich in der Überschneidungszone israelisch-jüdischer, arabisch-islamischer und deutsch-europäischer Geschichte und Geschichtserfahrungen. Zurzeit arbeitet er an dem Forschungsprojekt: „Migration und Antisemitismus im europäischen Kontext. Transkulturelle Perspektiven auf jüdisch-islamische Beziehungen in der deutschen Postmigrationsgesellschaft", welches das zentrale Thema des Vortrags sein wird.
Flohmarkt: Kindersachen-Flohmarkt
06. April 2025, 14–18 Uhr, SSR (Steintorcampus)
organisiert vom AK Studieren mit Kind des StuRa
Es ist wieder soweit – mit Kindersachen-Flohmarkt, Hüpfburg und Kinderschminken begrüßt der AK Studieren mit Kind auch dieses Jahr den Frühling und das Sommersemester 2025. Die Gelegenheit für euch, auszusortieren und zu stöbern. Standanmeldung über kinderinsel@stura.uni-halle.de, wie immer kostenfrei.
Vorträge anlässlich des Weltbuchtags: Celerating the Freedom to Read
23. April 2025, 16:30–18 Uhr, online
Vortrag von den Queerbrarians, organisiert von der bukof Kommission Queere Hochschulpolitik (Sabine Wöller von der Uni Halle ist Teil des Sprechendenteams der Kommission)
Die Vortragenden bringen Einblicke aus Deutschland und den USA zusammen, um Entwicklungen und Ereignisse rund um Zensur und den freien Zugang zu Informationen in beiden Ländern zu thematisieren. Die Veranstaltung besteht aus einem einführenden Vortrag aus deutscher Perspektive in deutscher Sprache, einem vertiefenden Vortrag zu den aktuellen Book Bans in den USA aus amerikanischer Perspektive in englischer Sprache sowie Zeit für Fragen aus dem Publikum und Antworten vom Plenum.Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Die Online-Veranstaltung ist kostenfrei.
Die Veranstaltung beginnt mit dem einführenden Vortrag aus deutscher Perspektive von Claudia Frick, auch bekannt als Fuzzy. Sie ist Queerbrarian und Professorin für Informationsdienstleistungen und Wissenschaftskommunikation an der TH Köln:
- "Zwischen den Zeilen: Bibliotheken und verbotene Bücher von Deutschland bis in die USA"
Bücherverbote sind weder in Deutschland noch in den USA eine Neuheit. Bibliotheken und ihre Arbeit standen und stehen dabei besonders im Fokus. Die deutsche Geschichte und die derzeitige Lage in den USA verdeutlichen, dass Bücherverbote sowohl die Bestände von Bibliotheken als auch ihre Bibliotheksmitarbeitenden erheblich beeinflussen. Dabei zeigt sich immer wieder, dass es selten um die Inhalte der Bücher an sich geht, sondern um politische Ziele, gesellschaftliche Spannungen und das Wissen oder die Empathie, die durch diese Bücher vermittelt werden können.
Im Anschluss daran übernehmen Eve Boger und Lucie Pitt von Wilco Iris , einer Organisation aus den USA, die sich für die Rechte und das Wohlergehen queerer Jugendlicher in Tennessee einsetzt:
- "Read Banned Books: It’s Good for Everyone"
In Tennessee, there has been an ongoing conservative led push for censorship ranging from local school boards up to our state legislature that has aimed to ban books with LGBTQ+ content in public schools. In response, we have led a grassroots effort to curate both a private queer/banned book library and a safe space for students to access and feel comfortable in. It is imperative we understand the causes of harmful legislation like Tennessee’s, their ramifications, and what we can do to support and empower the marginalized groups targeted by these attacks.
Die Veranstaltung schließt mit einer Frage- und Antwortrunde, bei der das Publikum sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch Fragen stellen kann.
Weiterbildung: Achtsamkeit in Lehr- und Lernsituationen (Agile Lernstrecke)
29. April & 13. und 27. Mai 2025 je 09:15 – 12:30 Uhr, online
Workshop mit Nina Reidel
Achtsamkeit als Weg, um in Lehr- und Lernsituationen und bei hohen Belastungen gelassen zu bleiben – die Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen beobachten, um mehr und mehr das Leben im HIER und JETZT zu erleben – das ist Achtsamkeit. Die Reflexion der Rolle als Lehrperson in Bezug auf die Erwartungen von außen und die eigenen Erwartungen hilft zu verstehen, wo die Lehr- und Lernsituationen durch mehr Achtsamkeit und Resilienztraining verbessert werden kann. Selbstmitgefühl und Selbstakzeptanz unterstützen darin, sich selbst anzunehmen und Offenheit sich selbst und anderen gegenüber zu kultivieren bzw. auch sich von anderen besser abzugrenzen. Dieses Training wird als digitale agile Lernstrecke durchgeführt. In synchronen Power Sessions (3 Termine à 180 Minuten) erhalten die Teilnehmenden thematische Impulse, definieren ihr individuelles Lernziel für den anschließenden Lernsprint und reflektieren ihre Lernerfolge. Dabei werden die Teilnehmenden durch die Lehrtrainerin digital begleitet und unterstützt (asynchroner Performance Support).
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Die eigene Resilienz aufrechterhalten
- Tools und Techniken für sich selbst und für Studierende
- Abgrenzen und trotzdem empathisch bleiben
- Achtsamer Umgang mit Konflikten
- Mentale Gesundheit als Lehrperson
Lehr- und Lernformen: kurze fachliche Informationen, Diskussion und Reflexion, kooperatives Lernen, kollegiale Beratung
Zielgruppe: Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen aller Fakultäten, Juniorprofessor*innen, Professor*innen
Umfang des Workshops: 18 Arbeitseinheiten Power Session 1 – 3: 29. April, 13. und 27. Mai 2025 je 09:15 – 12:30 Uhr dazwischen jeweils 2 Wochen Lernsprint.
Teilnehmendenzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Jüdische Campuswoche
19.–25. Mai 2025
Ziel dieser Woche ist es, jüdisches Leben, jüdische Geschichte und jüdische Kultur sichtbar zu machen und den interdisziplinären Austausch darüber zu fördern. Geplant sind unterschiedliche Veranstaltungen, Workshops und weitere Formate.
weitere Infos folgen
Weiterbildung: Agieren in Gremien und Prozessen
22. Mai 2025, 8:30–15 Uhr, Präsenz
Workshop mit Christina Wolff (Universität Potsdam)
Manchmal scheint es als kämpften Gleichstellungsbeauftragte in Kommission und Prozessen allein gegen den Rest und gegen die Zeit. Im diesem moderierten Workshop werden verschiedene Themen zur Arbeit als Gleichstellungsbeauftragte*r bspw. in Gremien, in Mitbestimmungsprozessen und Personalauswahlkommissionen, zum Umgang mit Routinen und mit strategischen Allianzen diskutiert. Die Themenschwerpunkte werden am Bedarf der Teilnehmenden ausgerichtet. Ziel ist ein kollegialer Austausch und Von-einander-Lernen sowie das Entwickeln individueller Handlungsstrategien für die Arbeit in der hochschulpolitischen Gleichstellungsarbeit.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Umgang mit der (gefühlten) Vereinzelung: Eigenes Empowerment, Allianzen und mehr
- Umgang mit der (gefühlten) Zähigkeit und Redundanz
- Ritual und Alternativen, Harmonie vs. Konfrontation
Lehr-und Lernformen: fachlicher Input kollegialer Austausch.
Zielgruppe: Gleichstellungsbeauftragte der Fakultäten und fakultätsunabhängigen Bereiche.
Teilnehmendenanzahl: maximal 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Kollegiale Praxisberatung zu herausfordernden Lehrsituationen
22. Mai 2025, 09-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Judith Portius
Es kommt hin und wieder vor, dass Sie als Lehrende an Ihre Grenzen stoßen. So erfordert bspw. schwieriges Verhalten von Studierenden in Lehrveranstaltungen besondere Fähigkeiten, die dafür sorgen, dass Sie auch in diesen Situationen gelassen bleiben können. Jedoch müssen es nicht unbedingt die Studierenden sein, die Lehrende vor solche Herausforderungen stellen. Auch die Technik, die wieder einmal nicht funktionieren will, der Zeitdruck, der dafür sorgt, dass die Vorlesung oder das Seminar nicht gut genug vorbereitet werden konnte oder andere unerwartete Dinge, die einen in wichtigen Momenten aus der Bahn werfen können. Wie gehen Sie damit souverän um? Im Seminar werden solche Situationen beleuchtet und durch kollegiale Beratung Strategien entworfen, damit Sie einmal mehr über Ihre Grenzen hinauswachsen können.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Unterschiedliche Arten von schwierigen Situationen in der Lehre erkennen, richtig einschätzen und bewältigen
- Überprüfung des eigenen Rollenverständnisses als Lehrende*r – Krisenhafte Momente erfolgreich überstehen
- Einführung der Methode „Kollegiale Beratung“ und moderierter Erfahrungsaustausch nach dieser Methode
Lehr- und Lernformen: Input-Phasen, Gruppenarbeiten, Austausch, kollegiale Fallberatung, praktische Übungen
Zielgruppe: Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen aller Fakultäten, Juniorprofessor*innen
Teilnehmendenzahl: maximal 8 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Gender in der Lehre
05. Juni 2025, 09–13 Uhr, Präsenz
Workshop mit Verena Stange und Julia Ritter (gender*bildet der Uni Halle)
In diesem Workshop werden Grundlagen und Aspekte gendersensibler Lehre vorgestellt. Wir beleuchten unsere Selbstkompetenz, üben diskriminierungssensible Sprache und entwickeln anhand von Beispielen und Checklisten gemeinsam Handlungsoptionen für allgemeine Fragen und konkrete Fälle. Gern können Sie uns Ihre Erfahrungen und Bedarfe im Vorfeld mitteilen, damit wir im Workshop anonymisiert damit arbeiten können.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Strategische Verankerung gendersensibler Lehre an der MLU
- 5 Dimensionen gendersensibler Hochschullehre
- Fallarbeit und Austausch
- Bei Bedarf Exkurs: gendersensible Sprache
Lehr- und Lernformen: Input, Gruppenarbeit
Zielgruppe: Lehrende aller Fachbereiche an der MLU
Teilnehmendenzahl: maximal 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Gewaltfreie Kommunikation – schwierige Situationen konstruktiv lösen (Basiskurs)
12. Juni 2025, 9–16, Präsenz
Workshop mit Anke Märker (Sozial- und Konfliktberatungsstelle der MLU)
Kommunikation ist alles und alles ist Kommunikation. Wir können zwar nicht „nicht – kommunizieren“, uns aber missverstehen. Aus unseren persönlich wahrgenommenen Deutungen, Wertungen und Interpretationen resultieren Konflikte, für deren konstruktive Lösung das Modell der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) nach Marshall Rosenberg wirkungsvolle Wege aufzeigt. Auf Grund der zunehmenden Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen, wird die Fähigkeit zu klarer Kommunikation, insbesondere in Konfliktsituationen, elementar wichtig. Dabei meint gewaltfreie Kommunikation sowohl eine Art zu sprechen, als auch eine innere Haltung, die es möglich macht, Konflikten eine positive Wendung zu geben und für gegenseitiges Verständnis zu sorgen. Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es, eine klare und achtsame Verständigung herbeizuführen, so dass der Weg für gemeinsam getragene Lösungen frei ist. Im Seminar machen sich die Teilnehmenden Schritt für Schritt mit den Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg vertraut. In Übungen erhalten sie die Möglichkeit, das Modell auszuprobieren und ihre Kommunikationskompetenzen zu erweitern.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- GfK – Menschenbild und Grundannahmen
- 3 Grundsäulen der GfK
- 4 Schritte der GfK
- Umgang mit Interpretationen und Urteilen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Gegenargument. Ein Argumentations- und
Handlungstraining gegen (extrem) rechte, antifeministische und
diskriminierende Aussagen
23. Juni 2025, 13–17 Uhr, online
Workshop mit Bienz Hammer und Melani Klarić
(Extrem) rechte, antifeministische und diskriminierende Äußerungen werden zunehmend salonfähig und können uns auch im Berufsalltag an der Uni begegnen – z. B. im Gespräch mit Kolleg*innen oder in Lehrveranstaltungen. Wie lässt sich darauf souverän reagieren? Muss ich immer diskutieren? Welche Möglichkeiten der Positionierung habe ich? Gemeinsam werden wir der Frage nachgehen, welche Handlungsoptionen in solchen Situationen zur Verfügung stehen, wie rechte Argumentationsmuster aufgebaut sind und wie eigene Gesprächsstrategien eingesetzt werden können. Dabei arbeiten wir situativ an den Erfahrungen der Teilnehmer*innen und mit interaktiven Methoden. Ziel ist es, eine souveräne Haltung und Position zu entwickeln, um sich dem aktuellen Gegenwind und Diffamierungen selbstsicher entgegenzustellen.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Vermittlung von Wissen und Kompetenzen
- Stärkung und Sichtbarmachung der eigenen Haltung
- Umgangsstrategien und Training
Lehr- und Lernformen: Input, Interaktive Diskussion, Kleingruppenarbeit, Selbstreflexion
Der Workshop findet online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Zielgruppe: Lehrende
Teilnehmendenanzahl: 8-16 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Die psychische Gesundheit von Frauen stärken – Risikofaktoren erkennen und Strategien entwickeln
26. Juni 2025, 13–16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Nicole Langer
Viele Frauen müssen im Laufe ihres Lebens berufliche Leistungsanforderungen und private Aufgaben wie Care Arbeit gleichzeitig bewältigen, was zu einer erhöhten Stressbelastung führen kann. Auch während und nach der Pandemie zeigte sich, dass Frauen durch Homeoffice, Homeschooling und mangelnde externe Betreuungsmöglichkeiten für Kinder stärker beansprucht waren. Aber auch spezielle Lebensphasen, wie der Übergang zur Elternschaft oder Menopause, können zur Veränderung des Wohlbefindens beitragen. Langandauernde Stressbelastung kann das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen und zu psychischen Erkrankungen führen. Frauen erhalten häufiger als Männer die Diagnose einer psychischen Erkrankung. Aber nicht nur äußere Stressfaktoren können das psychische Wohlbefinden beeinflussen, auch erworbene Glaubenssätze und Überzeugungen spielen eine entscheidende Rolle, inwieweit Ressourcen wahrgenommen und eingesetzt werden. In diesem Workshop wird ein Überblick über die psychische Gesundheit von Frauen sowie über Risiko- und Schutzfaktoren gegeben. Übungen und der Austausch in Kleingruppen vertiefen die vorgestellten theoretischen Inhalte.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Risiko- und Schutzfaktoren, die insbesondere auf die psychische Gesundheit von Frauen Einfluss nehmen
- Einfluss von Glaubenssätzen auf das seelische Wohlbefinden
- Imposter Syndrom und die Auswirkungen
- Strategien zur Steigerung des Wohlbefindens und Stärkung der Resilienz
Lehr- und Lernformen: Input, Austausch in Kleingruppen, Selbstreflexion, Übungen
Zielgruppe: weibliche Beschäftigte
Teilnehmendenzahl: maximal 14 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Schwierige Gesprächssituationen meistern
9. September 2025, 9–16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Anke Märker (Sozial- und Konfliktberatung), Judith Portius (Personalentwicklerin)
Zielgruppe: Beschäftigte aus Wissenschaft und wissenschaftsunterstützenden Bereichen
Unangenehme Situationen, in denen man auf verärgerte Gesprächspartner*innen trifft oder die einen selbst verärgern, gibt es immer wieder. Was sind für Sie schwierige Gesprächssituationen? Diejenigen, in denen das Gegenüber Forderungen stellt, die für Sie nicht lösbar sind? Oder die, in denen Ihr*e Gesprächspartner*in besonders laut und emotional wird? Oder aber die, wenn der*die Andere redet ohne Unterlass und man selbst nicht zu Wort kommt? Vielleicht aber auch noch ganz andere? Im Seminar lernen Sie, wie Sie durch einen aufmerksamen Umgang mit Gesprächspartner*innen eine positive Gesprächsatmosphäre schaffen und auf dieser Basis eine gemeinsame Lösung mit dem*der Gesprächspartner*in erarbeiten können.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Identifikation und Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen und schwierigen Gesprächspartner*innen
- Kommunikationsmodelle (z. B. Gewaltfreie Kommunikation)
- Methoden, um in kritischen Situationen ruhig zu bleiben
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn.
Weiterbildung: Einstellungsverfahren datenschutzkonform und diskriminierungsfrei durchführen
19. September 2025, 9–12 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Anke Habich (Abteilung 3 der MLU)
Auf Ihre Stellenausschreibung haben sich viele Kandidat*innen beworben. Nun geht es darum, den*die passende*n Kandidat*in auszuwählen. Im Seminar erhalten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen eines Einstellungsverfahrens in datenschutzrechtlicher und diskriminierungsfreier Hinsicht. Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Grundlagen für eine rechtssichere Gestaltung des Auswahlprozesses. Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihre eigenen Beispiele und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Personalauswahl unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Regelungen und Vorgaben zur Antidiskriminierung
- Umgang mit eingehenden Bewerbungen und personenbezogenen Daten: Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung in und nach der Bewerbungsphase
- Einsichtnahme in Bewerbungsunterlagen und Beteiligung von Gremien
- Auskunftsrechte, Löschungspflichten und Aufbewahrungsfristen von Bewerbungsunterlagen
Lehr- und Lernformen: Professor*innen, Projektleiter*innen, Mitarbeiter*innen mit Personalverantwortung, Interessenvertretungen
Zielgruppe: Inputreferat, Praxisbeispiele, Diskussion
Teilnehmendenzahl: maximal 14 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und dessen
Anwendung an der MLU – Die vielfältige MLU und ihr rechtlicher
Rahmen
07. Oktober 2025, 09–11 Uhr, online
Wokrshop mit Anke Märker (AGG-Beschwerdestelle der MLU)
Als Spiegelbild unserer Gesellschaft ist auch die MLU heterogen. Der Umgang mit dieser Vielfalt gelingt im Arbeitsalltag nicht immer ohne Schwierigkeit. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sowie die universitätsinterne Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt fordern von allen Angehörigen der MLU einen benachteiligungsfreien Umgang mit Verschiedenartigkeit. Das Seminar vermittelt einerseits die arbeitsrechtlichen Grundlagen im Themenbereich und gibt Ihnen andererseits die Möglichkeit sich über die resultierenden täglichen Herausforderungen auszutauschen.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Begriffliche Grundlagen
- AGG – un-/zulässige Ungleichbehandlungen
- Dienstvereinbarung – Beschwerdeverfahren und Gesprächspartner*innen an der MLU
Lehr- und Lernformen: Input Erfahrungsaustausch
Der Workshop findet online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Zielgruppe: Beschäftigte
Teilnehmendenanzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Spielerisch für Diversität sensibilisieren
03. November 2025, 13–16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller (Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung der MLU)
Welche Rolle spielen sichtbare und unsichtbare Diversitätsmerkmale für den akademischen Karriereweg? Im Spiel „Wer wird Professor*in?“ werden die komplexen Themen Diversität, Diskriminierung und Unterstützungsmöglichkeiten auf ansprechende Weise erlebbar. Berührungsängste können abgebaut, unsichtbare Hürden erfahrbar und Perspektivwechsel angeregt werden. Die Spielenden durchlaufen als fiktive Charaktere den Weg vom Studium zur Professur – und treffen dabei anhand zufällig verteilter Diversitätsmerkmale auf fördernde und hemmende Situationen. Das Spiel wurde von der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung im Rahmen der HRK-Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ entwickelt und durch das BMBF gefördert. Es kann nach Besuch der Weiterbildung kostenfrei ausgeliehen und in eigenen Lehrveranstaltungen genutzt werden.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Vorstellung des Spiels
- Testspiel und Reflexion
- Möglichkeiten zur Ausleihe
Zielgruppe: Lehrende
Teilnehmendenanzahl: maximal 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?
11. November 2025, 09–12 Uhr, online
Wokshop mit Nils Wittig und Ina Schubert (Familienbüro der MLU)
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Hinweise und Informationen zur Pflegezeit, Familienpflegezeit
- Teilzeit und deren sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen
- Möglichkeiten zu kurzfristigen Auszeiten
- Teleheimarbeit
Zielgruppe: Beschäftigte
Der Workshop findet voraussichtlich online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Lehr- und Lernformen: Inputreferat, Diskussion, Praxisbeispiele
Teilnehmendenzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Bei Fragen und Beratungsbedarf steht Ihnen das Team des Familienbüros gern zur Verfügung. (0345) 55-21357/ familiengerechte-hochschule@uni-halle.de
Weiterbildung: Inklusive Hochschullehre
21. und 28. November 2025 jeweils 9–13 Uhr, online
Workshop mit Ingo Binder
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur bei 4% aller Studierenden mit Handicap eine Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen ist. Demgegenüber leiden jedoch ca. 11 % der Studierenden an einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert von allen Hochschulen, die Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrer Lehre zu berücksichtigen. In dieser modularen Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit der Situation behinderter und chronisch kranker Studierender auseinander. Sie lernen sichtbare und „unsichtbare“ Beeinträchtigungen im Studienalltag und deren Auswirkungen auf das Studium kennen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Methoden einer inklusionssensiblen Didaktik vertieft mit anschließenden konkreten Fallbeispielen aus der Beratungspraxis.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Begriffe und rechtliche Aspekte barrierefreier Hochschullehre
- Unterschiedliche Beeinträchtigungen Studierender und deren Auswirkungen auf den Hochschulalltag
- Tipps zur Umsetzung einer barrierefreien Hochschullehre
- Planung barrierefreier Lehrveranstaltungen unter Berücksichtigung geeigneter Methoden und Medien
- Nachteilsausgleiche für behinderte und chronisch kranke Studierende bei Prüfungen
Lehr- und Lernformen: Input-Phasen (interaktives Lehrgespräch) Transfer- / Arbeitsphasen praktische Übungen
Zielgruppe: Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen aller Fakultäten, Juniorprofessor*innen, Professor*innen
Format: 2 x ½ Tage (8 Arbeitseinheiten) 21. und 28. November 2025 jeweils 09:00 – 13:00 Uhr. Der Workshop findet online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Teilnehmendenzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Workshopbeginn
Workshop: Gewaltfreie Kommunikation – schwierige Situationen konstruktiv lösen (Aufbaukurs)
20. November 2025, 9–12:30, Präsenz
Workshop mit Anke Märker (Sozial- und Konfliktberatung der MLU)
Voraussetzungen: Teilnahme am Basiskurs GfK bzw. grundlegende GfKKenntnisse.
Zielgruppe: Beschäftigte
Sie haben sich die Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation angeeignet und sich in Ihrem Arbeits- und Lebensalltag den Herausforderungen des empathischen Zuhörens und bedürfnisorientierten Kommunizierens gestellt. Hierbei gab es sowohl Hindernisse, die Sie gut überwinden konnten als auch Situationen, für die Sie vielleicht noch keine wertschätzende Lösung finden konnten. Das Seminar baut auf den Inhalten des Einführungsseminars auf und gibt Ihnen die Möglichkeit, Ihr Wissen zu festigen sowie zu erweitern. Sie werden Ihre bisherigen Erfahrungen mit der gewaltfreien Kommunikation reflektieren und Lösungsansätze für mögliche Schwierigkeiten entwickeln.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Reflexion der bisherigen Erfahrungen mit der gewaltfreien Kommunikation
- Entwicklung von Lösungsstrategien für mögliche Schwierigkeiten.
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt
03. Dezember 2025, 13–16 Uhr, online
Workshop mit Sabine Wöller (Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung der MLU)
Lange gingen die meisten Menschen davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. Trans*, inter* und nicht binäre Menschen (kurz: TIN) sehen sich dabei mit Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung. Die Weiterbildung sensibilisiert für Herausforderungen und Barrieren und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie Sie sensibel mit geschlechtlicher Vielfalt umgehen und Diskriminierungserfahrungen vermeiden können.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Was ist geschlechtliche Vielfalt?
- Diskriminierungsrisiken von TIN-Personen
- Anregungen und Best Practice für Ihren Arbeitsalltag
Der Workshop findet online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Zielgruppe: Beschäftigte mit und ohne Führungsverantwortung, Lehrende, Interessenvertretungen Auszubildende.
Teilnehmendenanzahl: maximal 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Diversity in Lehre und Wissenschaft
04.–05. Dezember 2025, 9–16 Uhr, online
Workshop mit Leonore Sibeth
Der Forschungs- und Lehralltag an deutschen Hochschulen ist zunehmend geprägt von Vielfalt (Diversity): Studierende unterschiedlicher regionaler Herkunft, unterschiedlichen Alters, verschiedenen Geschlechts, mit unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen sitzen gemeinsam im Vorlesungssaal mit gleichen Lernzielen aber unterschiedlichen Lernzugängen. Auch der Umgang mit Studierenden unterschiedlichster kultureller Herkunftskontexte birgt einige Herausforderungen. Die Zielsetzung einer modernen Didaktik ist es deshalb, alle Studierenden zu befähigen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Lehrende zu sensibilisieren. Um das zu ermöglichen, bedarf es didaktischer Settings, die von der Lernzielformulierung bis zur Prüfungssituation Diversität als Querschnittsthema reflektiert berücksichtigen.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Begriffsklärung und Konzepte von Diversity
- Heterogene Lernvoraussetzungen im Lehr-Lern-Prozess als Herausforderung und Chance
- Strategien und Methoden zum kompetenten Umgang mit kulturellen Unterschieden und Werten in Lehrprozessen
- Methodisch-didaktische Möglichkeiten der Sensibilisierung und Flexibilisierung von Lehre in vielfältigen Lerngruppen
- Reflexion eigener Diversity-Kompetenz zur Erweiterung des persönlichen Handlungsspielraums im Umgang mit Vielfalt
Lehr- und Lernformen: Vortrag und Diskussion, kollegialer Austausch, erfahrungsorientierte Methoden, kooperative Lernformen
Der Workshop findet online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Zielgruppe: Lehrende und wissenschaftliche Mitarbeiter*innen aller Fakultäten, Juniorprofessor*innen, Professor*innen
Teilnehmendenzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Gut beraten in Diskriminierungsfällen. Beratungskompetenz als Erstkontaktperson
17. Dezember 2025, 13–16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller (Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung der MLU)
Lehrende und Interessenvertretungen werden von Studierenden und Kolleg*innen auch als Ansprechpersonen für sensible Themen wahrgenommen. Wenn sich Personen aufgrund von diskriminierenden, belästigenden oder gewalttätigen Erfahrungen an Sie wenden, finden Sie sich schnell mit einer hohen Komplexität und Emotionalität konfrontiert, die überfordernd wirken kann. Im Workshop erfahren Sie, wie Sie in solchen Momenten trotz aller Herausforderungen eine souveräne Erst- und Verweisberatung durchführen können. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Beratungskompetenz als Erstkontaktperson, die einen sicheren Umgang mit Diskriminierungs- und Belästigungsfällen im universitären Kontext ermöglicht und auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden eingeht.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Wie können Ratsuchende bestmöglich unterstützt werden?
- Was ist Ihre konkrete Aufgabe?
- Welche universitären Stellen sind wann zuständig?
- Wohin können Sie weiterverweisen?
- Wie können Sie mit den Emotionen Betroffener umgehen?
Lehr- und Lernformen: Impulsvortrag, Gemeinsamer Austausch Gruppenarbeit
Zielgruppe: Lehrende, Interessenvertretungen
Teilnehmendenanzahl: maximal 15 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Vergangene Veranstaltungen
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Veranstaltungsarchiv ab 2025: