Veranstaltungsnews
Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu bevorstehenden Veranstaltungen in den Themenbereichen Antidiskriminierung und Diversität, welche an der Uni Halle oder mit deren Beteiligung stattfinden.
Aktuelle Neuigkeiten im Bereich Antidiskriminierung und Diversität an der Uni Halle finden Sie hier.
Wenn Ihnen eine weitere relevante Veranstaltung bekannt ist, die in dieser Übersicht fehlt, senden Sie uns die Informationen gern an: antidiskriminierung@uni-halle.de
Bevorstehende Veranstaltungen
Intensivkurs: Arabisch im Klassenzimmer
13. April–27. April 2026, 16-20 Uhr, SR 214 (Dachritzstraße 12)
Sprachkurs mit Abdullah Shikh Nabi, veranstaltet vom ZLB
In Deutschlands Klassenzimmern spricht man Deutsch. Ja, daneben aber auch viele andere Sprachen und nicht selten Arabisch. Dieser rund 20 Stunden umfassende Intensivkurs unternimmt mit dir an aufeinander folgenden Abenden eine kleine Reise: Neben der Landeskunde arabischsprachiger Länder, lernst du erste arabische Worte (aus dem Kontext von Schule und Unterricht) verstehen und auch sprechen und erhältst Einblicke ins Bildungs- und Erziehungswesen ausgewählter Staaten. Ein eigens für diesen Kurs erstelltes Lehrmaterial für durch die lebensnahen Lektionen. Anmeldung: Stud.IP, Suchbegriff: "LEHRKRAFT Arabisch im Klassenzimmer"
Ringvorlesung: Bevormundung oder Vormundschaft? Vormundschaften als weibliche Gestaltungsoption im Alten Reich
28. April 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Paul Beckus im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Zweiter Infoabend: Rock Your Life!
28. April 2026, 18:15, Melanchthonianum
Infoabend vom rock your life Halle e.V.
Wir gehen in die nächste Runde - unsere Infoabende stehen an!
Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren, neue Leute kennenzulernen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun?
Dann komm zu einem unserer Infoabende und erfahre mehr über uns und unsere Arbeit bei Rock Your Life! Halle e.V.
Egal ob du einfach neugierig bist oder schon weißt, dass du etwas bewegen möchtest: Wir freuen uns, dich kennenzulernen!
Dritter Infoabend: Rock Your Life!
29. April 2026, 18:15, Melanchthonianum
Infoabend vom rock your life Halle e.V.
Wir gehen in die nächste Runde - unsere Infoabende stehen an!
Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren, neue Leute kennenzulernen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun?
Dann komm zu einem unserer Infoabende und erfahre mehr über uns und unsere Arbeit bei Rock Your Life! Halle e.V.
Egal ob du einfach neugierig bist oder schon weißt, dass du etwas bewegen möchtest: Wir freuen uns, dich kennenzulernen!
Vortrag: Wem gehört die Stadt? Feministische Perspektiven auf Planung und Recht
4. Mai. 2026, 18 Uhr, Hallischer Saal
Diskussion mit Dr. Tessa Hillermann und Paulina Domke im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"
Unsere gegenwärtigen Städte sind vorallem für Männer geplant, die etwa der Erwerbasarbeit nachgehen. Andere Bedürfnisse, unter anderem Carearbeit, die häufig von Frauen verübt wird, und andere Ansprüche an Wege, Transport und Orte hat, kommen dabei wenig zur Geltung.
Dies erhält und verschärft bestehende Ungleichheiten.
Doch eine Stadtplanung, die auch diese Aspekte der unterschiedlichen Bedürfnisse berücksichtigt, kann zu einem gesellschaftlichen Wandel beitragen.
Wie so oft, kann dies mit und vorallem durch Recht realisiert werden - etwa im Verkehrs- oder Baurecht. Wir schauen uns an, was die Ideen für eine feministische Stadt sind und was rechtlich dafür geschehen muss.
Filmvorstellung: Norweigan Dream
4. Mai 2026, 18 Uhr, Puschkino Halle
Film mit Moderation von Christian Trautwein und Diskussion mit Johannes Kleinmann und Cäcilia Wosnitzka. Im Rahmen der Polnischen Filmreihe "Migration" des Aleksander-Brückner-Zentrums.
Abgeschiedene Seen, orangerosa glänzender Lachs, schroffe Felsen, majestätische Fjorde, bunte Holzhäuser, das Meeresrauschen als Soundtrack – so erträumt man sich Norwegen. Aber Roberts »norwegischer Traum« erinnert eher an einen Albtraum. Nicht als Tourist kam der junge Mann aus Białystok hierher, sondern um seine Familie aus den roten Zahlen zu bringen. Die Arbeit in der Fischfabrik ist hart und wenig erfüllend, die Arbeiterunterkunft spartanisch, der Umgangston unter den vielen polnischen Arbeiter:innen rau. Außerdem nutzt der Arbeitgeber beim Sozialdumping die rechtlichen Grauzonen und betrügt u. a. bei der Vergütung der Überstunden.
Das alleine würde schon für ein Sozialdrama in der Art von Ken Loachs »It’s a Free World« genügen. Aber Robert hat noch ganz andere Sorgen. Denn Ivar, der Adoptivsohn des Fabrikbesitzers, weist ihn nicht nur in die Arbeitsvorgänge ein, lässt ihn mit seinem Oldtimer herumkurven und organisiert ihm einen Nebenverdienst in Trondheim. Der attraktive Mann verdreht Robert auch gehörig den Kopf und weckt damit in ihm sowohl Angst als auch die Erinnerung an ein traumatisches Erlebnis. Denn in der rauen Welt der Fabrikarbeiter:innen sind Schwulen- und Fremdenfeindlichkeit keine Fremdwörter. Die Situation spitzt sich zu und Robert muss Entscheidungen treffen.
Weiterbildung: Gender- und Queersensible Lehre an der MLU
6. Mai 2026, 10-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Klemens Ketelhut und Verena Stange im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen und zentralen Aspekte gender- und queersensibler Lehre. Wir reflektieren gemeinsam unsere eigene Haltung und Selbstkompetenz und entwickeln mithilfe von Beispielen und Checklisten praxisnahe Handlungsoptionen – sowohl für allgemeine Fragestellungen als auch für konkrete Situationen. Gerne können die Teilnehmenden dem Dozent*innenteam bereits im Vorfeld ihre Erfahrungen und Bedarfe zukommen lassen. Diese fließen anonymisiert in die gemeinsame Arbeit im Workshop ein.
Ringvorlesung: Skandalös, aber erfolgreich. Fürstliche Herrschaft von Frauen im Hoch- und Spätmittelalter
12. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Ingrid Würth im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Unikino: Heldin
12. Mai 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
Pflegefachkraft Floria arbeitet mit großer Leidenschaft und Professionalität in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in stressigen Situationen immer ein offenes Ohr für ihre Patient*innen und ist im Notfall sofort zur Stelle – jedenfalls im Idealfall. In der harten Realität des oft kaum vorhersehbaren Alltags sieht es meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwer kranke Mutter und einen alten Mann, der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Aber dann unterläuft ihr ein verhängnisvoller Fehler und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Ein nervenzerfetzender Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Ringvorlesung: Eine Frau verfasst eine Klosterregel? Klara von Assisi und ihre Vorstellungen von einem religiösen Leben
19. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Christiane Kleinjung (Potsdam) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Gespräch: Als Jude in der Politik – Gespräch mit Igor Matviyets
19. Mai 2026, 18 Uhr
Gespräch mit Igor Matviyets organisiert vom AK Antisemitismus
Im Gespräch geht es um persönliche Erfahrungen als Jude in der politischen Arbeit, aktuelle Herausforderungen und Perspektiven für jüdisches Leben in Deutschland. Die Veranstaltung bietet Raum für Austausch und Diskussion.
Vortrag: Feministische Perspektiven auf das Arbeitsrecht
19. Mai 2026, 18 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit Dr. Eva Kocher im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"
In der heutigen Arbeitswelt wirken teilweise unsichtbare Strukturen, die Personen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligen.
Nicht nur der Gender Pay Gap, auch unterbrochene Erwerbsbiografien, die Verteilung der privaten Sorgearbeit, sowie die Care-Krise sind Ausdruck dieser Strukturen. Rechtliche Lösungsansätze sind sowohl im Individualarbeitsrecht als auch im kollektiven Arbeitsrecht entwickelt worden.
Die Herausforderungen und Spannungsfelder zeigt Prof. Dr. Eva Kocher in ihrem Buch „Das Andere des Arbeitsrechts - Perspektiven feministischen Rechtsdenkens“ an konkreten Beispielen eindrücklich auf. Diese wird sie in ihrem Vortrag zur Diskussion stellen.
Fachtagung: Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen
21. Mai 2026, 8:30-16:45 Uhr, Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle/Saale (MMZ)
Die Tagung wird veranstaltet von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Uni Halle) und dem Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH Halle)
Die Fachtagung der DVfR in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle richtet den Fokus auf die Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen. In Vorträgen und Workshops soll die Teilhabe am Arbeitsleben vor allem junger Menschen und Frauen mit Schwerbehinderung sowie schwerbehinderter Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder besonderen Beeinträchtigungen vertiefend betrachtet werden. Neben der Sensibilisierung für die Bedarfe der besonders vulnerablen Gruppen soll die Tagung auch einen Austausch über Strategien ihrer Beschäftigungsförderung und -sicherung ermöglichen.
Ringvorlesung: Kassandra revisited. Antike Mythologie als Projektionsraum für weibliche Gesellschaftsentwürfe
26. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Katharina Waldner (Erfurt) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Ringvorlesung: Egeria. Eine christliche Pilgerin im Heiligen Land
2. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Dagmar Hofmann im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Weiterbildung: Gender- und Queersensible Lehre an der MLU
3. Juni 2026, 10-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Klemens Ketelhut und Verena Stange im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen und zentralen Aspekte gender- und queersensibler Lehre. Wir reflektieren gemeinsam unsere eigene Haltung und Selbstkompetenz und entwickeln mithilfe von Beispielen und Checklisten praxisnahe Handlungsoptionen – sowohl für allgemeine Fragestellungen als auch für konkrete Situationen. Gerne können die Teilnehmenden dem Dozent*innenteam bereits im Vorfeld ihre Erfahrungen und Bedarfe zukommen lassen. Diese fließen anonymisiert in die gemeinsame Arbeit im Workshop ein.
Weiterbildung: Konflikte als Vorgesetzte*r souverän moderieren
9. Juni 2026, 9-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Anke Märker im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Streit unter Mitarbeitenden stellt vor allem Vorgesetzte vor besondere Herausforderungen. Einerseits müssen sie gewährleisten, dass die Arbeitsprozesse ohne Reibungsverluste laufen, müssen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber jedem*r Beschäftigten nachkommen sowie geltende MLU-interne Vorgaben erfüllen, z. B. Einhaltung der Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing. Alle Seiten erwarten von ihnen, den Konflikt souverän zu moderieren – natürlich im jeweils eigenen Interesse. Das Seminar vermittelt Wissen und Fertigkeiten, um Konfliktsituationen in der Arbeitsgruppe souverän zu managen. Sie als Vorgesetzte*r reflektieren die eigene Rolle im Konfliktgeschehen und lernen einige Gesprächstechniken kennen, die es ermöglichen, auch in einer aufgeheizten Stimmung deeskalierend zu kommunizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen zu erarbeiten.
Weiterbildung: TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt
10. Juni 2026, 13-16 Uhr, Online
Workshop mit Sabine Wöller im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lange gingen die meisten Menschen davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. Trans*, inter* und nicht binäre Menschen (kurz: TIN) sehen sich dabei mit Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark
beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung. Die Weiterbildung sensibilisiert für Herausforderungen und Barrieren und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie Sie sensibel mit geschlechtlicher Vielfalt umgehen und Diskriminierungserfahrungen vermeiden können.
Weiterbildung: Führen auf Augenhöhe – Laterale Führung in Hochschulen
15. Juni 2026, 12-16 Uhr, Online
Workshop mit Dr. Heidrun Ludwig im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Streit unter Mitarbeitenden stellt vor allem Vorgesetzte vor besondere Herausforderungen. Einerseits müssen sie gewährleisten, dass die Arbeitsprozesse ohne Reibungsverluste laufen, müssen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber jedem*r Beschäftigten nachkommen sowie geltende MLU-interne Vorgaben erfüllen, z. B. Einhaltung der Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing. Alle Seiten erwarten von ihnen, den Konflikt souverän zu moderieren – natürlich im jeweils eigenen Interesse. Das Seminar vermittelt Wissen und Fertigkeiten, um Konfliktsituationen in der Arbeitsgruppe souverän zu managen. Sie als Vorgesetzte*r reflektieren die eigene Rolle im Konfliktgeschehen und lernen einige Gesprächstechniken kennen, die es ermöglichen, auch in einer aufgeheizten Stimmung deeskalierend zu kommunizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen zu erarbeiten.
Ringvorlesung: Frauenmacht in der DDR? Über Strategien weiblicher Interessenvertretung im Staatssozialismus
16. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Dorothee Wierling (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Unikino: 22 Bahnen
16. Juni 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
Die Studentin Tilda lebt in einer Kleinstadt und übernimmt Verantwortung für Haushalt und kleine Schwester, weil die alkoholkranke Mutter kaum für sie da sein kann. Tilda schwimmt täglich 22 Bahnen im Freibad, um klarzukommen. Eine Promotionsstelle in Berlin öffnet eine neue Aussicht, doch ihre Angst, ihre Schwester zurückzulassen, zieht sie zurück. Im Kontakt mit Viktor - dem Bruder eines verstorbenen Freundes - kommen Schuldgefühle und alte Erinnerungen hoch.
Weiterbildung: Stärkende Kommunikation in Abhängigkeitsverhältnissen – Der richtige Umgang mit Hierarchie
22. Juni 2026, 9-16 Uhr, Ort folgt
Workshop mit Thorsten Giese im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Hierarchische Strukturen gibt es überall: nicht nur an der Universität, sondern – oft unsichtbar – in jeder Art von Beziehung. Machtvolles Auftreten und Statusgefälle zwischen Personen sind untrennbar miteinander verbunden. Dieses Statusgefälle ist ein dynamischer Prozess, der u.a. an Körpersprache, Sprechweise und Handlungen ersichtlich wird. Den situativen Status kann jede*r selbst verändern. Und das unabhängig von Rang und Position. Dafür braucht es das richtige Handwerkszeug, um auf Augenhöhe zu kommunizieren. Wie stärke ich meine innere Haltung im Umgang mit Vorgesetzten oder starken Persönlichkeiten? Wie kann ich Menschen aufrecht begegnen, von denen ich mich unter Druck gesetzt fühle? Wie kann ich verhindern, dass ich selbst andere mit meinem Status behindere? In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden wirkungsvolle Techniken kennen, unterschiedliche Bedürfnisse der Gesprächspartner*innen und „Statusspiele“ zu erkennen, für sich sinnvoll nutzen zu können und dabei respektvoll dem anderen gegenüber zu bleiben
Ringvorlesung: Frauen schaffen eine neue Welt. Helene Langes Politik der kleinen Schritte
23. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Angelika Schaser (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen
Vortrag: Antisemitismus definieren – Das Verhältnis der IHRA- und JDA-Definition. Eine kritische Analyse
24. Juni 2026, 18 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Tanja Kinzel und Daniel Poensgen organisiert vom AK Antisemitismus
Die Veranstaltung setzt sich mit zwei zentralen Antisemitismusdefinitionen auseinander und beleuchtet deren Unterschiede, politische Implikationen und praktische Anwendung. Ziel ist eine fundierte und kritische Einordnung der Debatte.
Unikino: Sorry, Baby
25. Juni 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
Agnes, eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – getragen von Humor und der bedingungslosen Unterstützung ihrer besten Freundin.
Weiterbildung: Die eigenen Stärken erkennen und selbstbewusst kommunizieren
29. Juni 2026, 9-13 Uhr, Ort folgt
Workshop mit Dipl. Psychologin Nicole Langer im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken zu reflektieren und zu lernen, diese im Alltag selbstbewusst zu kommunizieren. Verschiedene Kommunikationstechniken werden erarbeitet, um die eigenen Stärken klarer und sichtbarer zu machen. Darüber hinaus wird das Thema „Grenzensetzen“ sowohl theoretisch als auch praktisch behandelt. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit hinderlichen Glaubenssätzen, die es oft erschweren, die eigenen Stärken zu zeigen und eigene Grenzen zu wahren.
Ringvorlesung: Die Banalität des Weiblichen. Frauen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft
30. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Kerstin Lücker (Berlin) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Ringvorlesung: Podiumsdiskussion
7. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Podiumsdiskussion mit Silke Satjukow, Dagmar Hofmann und Ingrid Würth im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Unikino: A Real Pain
9. Juli 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
David und Benji Kaplan haben vor kurzem ihre Großmutter verloren. Die Polin war vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs in die USA geflohen. Um ihr die letzte Ehre zu erweisen, fliegen die beiden Cousins nach Polen, um an einer geführten Tour teilzunehmen, die sie zu den wichtigsten jüdischen Gedenkstätten führen soll. Die Reise gibt ihnen nicht nur die Möglichkeit, ihre Trauer zu verarbeiten, sondern auch mehr über sich selbst zu erfahren.
Ringvorlesung: Frauen(gestalten) in der Philosophie der (Spät)Antike
14. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag von Matthias Perkams (Jena) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.
Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.
Weiterbildung: Interkulturelle Sensibilisierung
8. September 2026, 9-15 Uhr, Präsenz
Workshop mit Julia Ritter im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Sie haben hin und wieder, oder sogar täglich mit internationalen Studierenden, Mitarbeitenden oder Wissenschaftler*innen zu tun? Sie planen einen längeren Auslandsaufenthalt und sind unsicher, wie Sie sich dort zurecht finden werden? Oder Sie sind einfach interessiert an dem Austausch mit Vertreter*innen anderer Kulturen? In diesem interkulturellen Training wird spielerisch zur Reflexion über die eigene (kulturelle) Prägung angeregt und es werden Handlungsoptionen für knifflige Situationen entwickelt. Zusammen analysieren wir Erfahrungen und Besonderheiten im Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen.Tragen Sie gern schon im Vorfeld konkrete Bedarfe an die Dozentin heran.
Weiterbildung: Konflikt oder Mobbing? – Umgang mit Mobbing an der MLU gemäß Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing
9. September 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Anke Märker im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Im alltäglichen Zusammenarbeiten sind Reibereien, Meinungsverschiedenheiten und auch Konflikte unumgänglich. Ein konstruktives Management selbiger bereichert das Arbeitsleben und wirkt sich positiv auf die Arbeitsergebnisse aus. Leider ebenso alltäglich ist es für einige, dass bestehende Differenzen nicht aufgelöst werden können und sich aus diesen eine Art Psychoterror entwickelt, der zu Angst, Verunsicherung, Resignation und sehr häufig zu Krankheit führt. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist mehr als Getuschel unter Kolleg*innen über Kolleg*innen und viel mehr als fehlende Sympathie, sondern eine Ausgrenzung mit System, welche schwerwiegende Folgen sowohl auf der persönlichen als auch auf der Organisationsebene hat. Die MLU hat mit der Dienstvereinbarung (DV) zur Bekämpfung von Mobbing einerseits klargestellt, dass derartige Verhaltensweisen in der universitären Zusammenarbeit inakzeptabel und sanktionswürdig sind und andererseits ein Vorgehen installiert, welches es Betroffenen ermöglicht, sich zur Wehr zu setzen. Im Workshop werden die Begriffe Konflikte und Mobbing definiert, voneinander abgegrenzt und das Vorgehen nach Dienstvereinbarung im Mobbingfall erörtert. Darüber hinaus werden Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Angehörigen der MLU herausgestellt.
Weiterbildung: Neu im Amt – Rollenklärung für Gleichstellungsbeauftragte
14. September 2026, 9:30-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Sabine Blackmore im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Professionalisierungsprozess der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen hängt maßgeblich vom institutionellen und persönlichen Rollenverständnis der einzelnen Gleichstellungsbeauftragten ab. Um Klarheit und ein professionalisiertes Verständnis der eigenen Rolle zu erlangen, ist es wichtig, die rechtlichen und organisationalen Grundlagen sowie die aktuellen Ansätze der Gleichstellungsarbeit zu kennen und auch die Erwartungsnormen, die mit der Tätigkeit verbunden sind, zu reflektieren und zu managen. Auch persönliche Anteile (z. B. Motivationen) tragen wesentlich zum Rollenverständnis bei. Dieser Workshop setzt genau an der Stelle der eigenen Rollenklärung an und eröffnet den Teilnehmenden, die Möglichkeit, den Professionalisierungsprozess voranzutreiben und zu gestalten. Die Teilnehmenden bekommen im Workshop nützliche Werkzeuge an die Hand, um im Arbeitsalltag auch weiterhin ihre Rolle zu reflektieren und somit professionell zu handeln.
Weiterbildung: „Wer wird Professor*in?“ - Spielerisch für Diversität sensibilisieren
4. November 2026, 13-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Welche Rolle spielen sichtbare und unsichtbare Diversitätsmerkmale für den akademischen Karriereweg? Im Spiel „Wer wird Professor*in?“ werden die komplexen Themen
Diversität, Diskriminierung und Unterstützungsmöglichkeiten auf ansprechende Weise erlebbar. Berührungsängste können abgebaut, unsichtbare Hürden erfahrbar und Perspektivwechsel angeregt werden. Die Spielenden durchlaufen als fiktive Charaktere den Weg vom Studium zur Professur – und treffen dabei anhand zufällig verteilter Diversitätsmerkmale auf fördernde und hemmende Situationen. Das Spiel wurde von der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung im Rahmen der HRK-Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ entwickelt und durch das BMBF gefördert. Es kann nach Besuch der Weiterbildung kostenfrei ausgeliehen und in eigenen Lehrveranstaltungen genutzt werden.
Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?
10. November 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Nils Wittig und Ina Schubert im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.
Weiterbildung: Gut beraten in Diskriminierungsfällen: Beratungskompetenz als Erstkontaktperson
11. November 2026, 13-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lehrende und Interessenvertretungen werden von Studierenden und Kolleg*innen auch als Ansprechpersonen für sensible Themen wahrgenommen. Wenn sich Personen aufgrund von diskriminierenden, belästigenden oder gewalttätigen Erfahrungen an Sie wenden, finden Sie sich schnell mit einer hohen Komplexität und Emotionalität konfrontiert, die überfordernd wirken kann. Im Workshop erfahren Sie, wie Sie in solchen Momenten trotz aller Herausforderungen eine souveräne Erst- und Verweisberatung durchführen können. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Beratungskompetenz als Erstkontaktperson, die einen sicheren Umgang mit Diskriminierungs- und Belästigungsfällen im universitären Kontext ermöglicht und auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden eingeht.
Weiterbildung: Zwischen Flirt und sexueller Belästigung – Handlungssicherheit und Beratungskompetenz für
Gleichstellungsbeauftragte
19. November 2026, 9-12.30, Präsenz
Workshop mit Anke Märker im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Flirts können schmeichelhaft sein – sexuelle Belästigung ist ein
Machtübergriff. Wo genau verläuft die Grenze zwischen beiden? In der Praxis ist die Unterscheidung nicht immer eindeutig. Als Gleichstellungsbeauftragte stehen Sie vor der Herausforderung, Beschwerden sensibel aufzunehmen, Betroffene zu unterstützen und zugleich sicher einzuordnen, wann ein Verhalten die Schwelle zur sexuellen Belästigung überschreitet. Das Seminar beleuchtet die Unterschiede zwischen einvernehmlicher Kommunikation und grenzüberschreitendem Verhalten – unter Berücksichtigung der im universitären Kontext geltenden rechtlichen Grundlagen. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle der*s Gleichstellungsbeauftragten als vertrauliche Anlaufstelle und Beratungsperson mit ihren Möglichkeiten und Grenzen.
Weiterbildung: Diversity in Lehre und Wissenschaft
25. – 26. November 2026, 9-16 Uhr, Online
Workshop mit Leonore Sibeth im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Forschungs- und Lehralltag an deutschen Hochschulen ist zunehmend geprägt von Vielfalt (Diversity): Studierende unterschiedlicher regionaler Herkunft, unterschiedlichen Alters, verschiedenen Geschlechts, mit unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen sitzen gemeinsam im Vorlesungssaal mit gleichen Lernzielen aber unterschiedlichen Lernzugängen. Auch der Umgang mit Studierenden unterschiedlichster kultureller Herkunftskontexte birgt einige Herausforderungen. Die Zielsetzung einer modernen Didaktik ist es deshalb, alle Studierenden zu befähigen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Lehrende zu sensibilisieren. Um das zu ermöglichen, bedarf es didaktischer Settings, die von der Lernzielformulierung bis zur Prüfungssituation Diversität als Querschnittsthema reflektiert berücksichtigen.
Weiterbildung: Inklusive Hochschullehre
27. November 2026, 9-13 Uhr, Online
Workshop mit Ingo Binder im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur bei 4% aller Studierenden mit Handicap eine Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen ist. Demgegenüber leiden jedoch ca. 11 % der Studierenden an einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert von allen Hochschulen, die Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrer Lehre zu berücksichtigen. In dieser modularen Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit der Situation behinderter und chronisch kranker Studierender auseinander. Sie lernen sichtbare und „unsichtbare“ Beeinträchtigungen im Studienalltag und deren Auswirkungen auf das Studium kennen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Methoden einer inklusionssensiblen Didaktik vertieft mit anschließenden konkreten Fallbeispielen aus der Beratungspraxis.
Weiterbildung: TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt
2. Dezember 2026, 13-16 Uhr, Online
Workshop mit Sabine Wöller im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lange gingen die meisten Menschen davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. Trans*, inter* und nicht binäre Menschen (kurz: TIN) sehen sich dabei mit Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark
beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung. Die Weiterbildung sensibilisiert für Herausforderungen und Barrieren und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie Sie sensibel mit geschlechtlicher Vielfalt umgehen und Diskriminierungserfahrungen vermeiden können.
Vergangene Veranstaltungen
Veranstaltungsarchiv 2018–2024: hier
Veranstaltungsarchiv ab 2025:




