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Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu bevorstehenden Veranstaltungen in den Themenbereichen Antidiskriminierung und Diversität, welche an der Uni Halle oder mit deren Beteiligung stattfinden.

Aktuelle Neuigkeiten im Bereich Antidiskriminierung und Diversität an der Uni Halle finden Sie hier.

Wenn Ihnen eine weitere relevante Veranstaltung bekannt ist, die in dieser Übersicht fehlt, senden Sie uns die Informationen gern an:

Bevorstehende Veranstaltungen

Ringvorlesung: Kassandra revisited. Antike Mythologie als Projektionsraum für weibliche Gesellschaftsentwürfe

26. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Katharina Waldner (Erfurt) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Ringvorlesung: Egeria. Eine christliche Pilgerin im Heiligen Land

2. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Dagmar Hofmann im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Vortrag: Strafrecht, Gewaltschutz, Prävention - Reicht das deutsche Recht gegen Femizide aus?

2. Juni 2026, 18:15 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit Dr. Konstanze Jarvers und Anca Kübler im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"

Die Veranstaltung befasst sich mit dem Thema geschlechtsspezifische Gewalt, insbesondere mit Femiziden und Rechtsschutzmöglichkeiten für Betroffene. Trotzdessen, dass der Begriff „Femizid“ immer geläufiger wird, tun sich Rechtsprechung und Medien schwer, frauen*feindlich motivierte Tötungsdelikte als solche zu benennen.
In der Veranstaltung thematisieren Konstanze Jarvers (Senior Researcher am MPI zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht; Schwerpunkte: Strafrecht, insb. geschlechtsbezogene Gewalt, Rechtsvergleichung) und Anca Kübler (Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Opferschutzrecht), was geschlechtsspezifische Gewalt ausmacht, welche Hilfsangebote es gibt und wo in der deutschen Rechtsordnung Defizite bei dem Schutz von Frauen* vor Gewaltdelikten liegen. Dabei sollen sowohl Ursachen als auch Lösungsansätze beleuchtet werden.

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Weiterbildung: Gender- und Queersensible Lehre an der MLU

3. Juni 2026, 10-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Klemens Ketelhut und Verena Stange
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen und zentralen Aspekte gender- und queersensibler Lehre. Wir reflektieren gemeinsam unsere eigene Haltung und Selbstkompetenz und entwickeln mithilfe von Beispielen und Checklisten praxisnahe Handlungsoptionen – sowohl für allgemeine Fragestellungen als auch für konkrete Situationen. Gerne können die Teilnehmenden dem Dozent*innenteam bereits im Vorfeld ihre Erfahrungen und Bedarfe zukommen lassen. Diese fließen anonymisiert in die gemeinsame Arbeit im Workshop ein.

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Vortrag: Grün geht nur gerecht – Wie der Wandel die Mehrheit gewinnt

3. Juni 2026, 18-20 Uhr, Hörsaal 2 (EA28)
Diskussion mit Caspar Dohmen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "In Verteidigung der Demokratie"
Warum funktionieren nachhaltige Modelle im Kleinen oft hervorragend, während das „Große Ganze“ auf der Stelle tritt? Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen argumentiert in seinem Buch „Grün geht nur gerecht„: Die ökologische Wende scheitert nicht an der Machbarkeit, sondern an der Gerechtigkeitslücke. Wenn Klimaschutz als Projekt für Privilegierte wahrgenommen wird, verliert er die Mehrheit.
Gerade in Ostdeutschland ist dieses Spannungsfeld hochexplosiv. Wir diskutieren mit Caspar Dohmen, wie wir die „Inseln des Wegweisenden“ zum neuen Standard machen und dabei verhindern, dass soziale Ängste politisch instrumentalisiert werden.
Der Eintritt ist frei.

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Vortrag: Wie sieht gewinnbringende Elternarbeit aus?

4. Juni 2026, 14-16 Uhr, Online
Vortrag mit Torsten Richter unterstützt von der GEW und organisiert vom ZLB der Uni Halle im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.

Arbeit mit den Eltern der Schüler*innen scheint ein schwieriger Bereich zu sein. Was darf man sagen, was muss man sagen, welche rechtlichen Grenzen bestehen? Wie meistert man schwierige Situationen? Torsten Richter, Lehrer und Personalrat, berichtet aus seinen Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern und zeigt die schulrechtlichen Bedingungen auf. Die Fragen der Teilnehmer*innen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

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Weiterbildung: Konflikte als Vorgesetzte*r souverän moderieren

9. Juni 2026, 9-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Anke Märker i
m Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Streit unter Mitarbeitenden stellt vor allem Vorgesetzte vor besondere Herausforderungen. Einerseits müssen sie gewährleisten, dass die Arbeitsprozesse ohne Reibungsverluste laufen, müssen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber jedem*r Beschäftigten nachkommen sowie geltende MLU-interne Vorgaben erfüllen, z. B. Einhaltung der Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing. Alle Seiten erwarten von ihnen, den Konflikt souverän zu moderieren – natürlich im jeweils eigenen Interesse. Das Seminar vermittelt Wissen und Fertigkeiten, um Konfliktsituationen in der Arbeitsgruppe souverän zu managen. Sie als Vorgesetzte*r reflektieren die eigene Rolle im Konfliktgeschehen und lernen einige Gesprächstechniken kennen, die es ermöglichen, auch in einer aufgeheizten Stimmung deeskalierend zu kommunizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen zu erarbeiten.

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Workshop: Umgang mit stotternden Schüler:innen

10. Juni 2026, 10-12 Uhr, ZLB (Dachritzstraße 12, Raum 215
Workshop mit Elisa Urbahn organisiert vom ZLB der Uni Halle im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.
Etwas sagen wollen und es nicht richtig aussprechen können – Stottern ist für betroffene Personen eine enorme Belastung, die im Extremfall zum vollständigen Rückzug aus dem sozialen Leben führen kann. Hatten Sie im Laufe Ihres Lebens schon mal Kontakt mit einer Person, die stottert? Das ist gut möglich, denn etwa ein Prozent aller Menschen ist vom Stottern betroffen – also eine aus hundert Personen. Und damit ist es ziemlich wahrscheinlich, dass Sie im Laufe Ihres Berufslebens mal mit betroffenen Kindern und Jugendlichen zu tun haben werden. Der Online-Workshop hat zum Ziel, Ihnen die wichtigsten Informationen über das Stottern zu vermitteln. Gemeinsam wollen wir diskutieren, wie eine Lehrkraft mit stotternden Kindern und Jugendlichen in ihrer Klasse umgehen sollte.

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Weiterbildung: TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt

10. Juni 2026, 13-16 Uhr, Online
Workshop mit Sabine Wöller
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lange gingen die meisten Menschen davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. Trans*, inter* und nicht binäre Menschen (kurz: TIN) sehen sich dabei mit Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark
beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung. Die Weiterbildung sensibilisiert für Herausforderungen und Barrieren und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie Sie sensibel mit geschlechtlicher Vielfalt umgehen und Diskriminierungserfahrungen vermeiden können.

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Weiterbildung: Führen auf Augenhöhe – Laterale Führung in Hochschulen

15. Juni 2026, 12-16 Uhr, Online
Workshop mit Dr. Heidrun Ludwig
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Streit unter Mitarbeitenden stellt vor allem Vorgesetzte vor besondere Herausforderungen. Einerseits müssen sie gewährleisten, dass die Arbeitsprozesse ohne Reibungsverluste laufen, müssen ihrer Fürsorgepflicht gegenüber jedem*r Beschäftigten nachkommen sowie geltende MLU-interne Vorgaben erfüllen, z. B. Einhaltung der Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing. Alle Seiten erwarten von ihnen, den Konflikt souverän zu moderieren – natürlich im jeweils eigenen Interesse. Das Seminar vermittelt Wissen und Fertigkeiten, um Konfliktsituationen in der Arbeitsgruppe souverän zu managen. Sie als Vorgesetzte*r reflektieren die eigene Rolle im Konfliktgeschehen und lernen einige Gesprächstechniken kennen, die es ermöglichen, auch in einer aufgeheizten Stimmung deeskalierend zu kommunizieren und gemeinsam mit allen Beteiligten konstruktive Lösungen zu erarbeiten.

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Vortrag: Radikale Demokratie und die Macht des Affektiven

15. Juni 2026, 18-20 Uhr, Seminarraum 7 (EA26)
Veranstaltung mit Referent Dr. Dominik Herold, moderiert von Dr. Simone Jung (IZEA) und Prof. Dr. Rieke Trimcev im Rahmen der Veranstaltungsreihe "In Verteidigung der Demokratie"
Autoritäre und faschistische Strömungen üben weltweit Druck auf demokratische Systeme aus. Sie bewirtschaften gezielt Gefühle und Emotionen, um politische Unterstützung zu gewinnen. Wer das Affektive jedoch nur als Mittel zur Stabilisierung von Herrschaft deutet, verkennt einen entscheidenden Punkt: Affekte sind selbst eine zentrale Voraussetzung des demokratischen Gelingens. Der Kampf um Demokratie lässt sich dann als ein Kampf verstehen, der mit Affekten um Affekte geführt wird — ein Kampf, der die Frage von körperlicher Handlungsfähigkeit und politischer Vorstellungskraft (wieder) zurück ins Zentrum rückt

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Ringvorlesung: Frauenmacht in der DDR? Über Strategien weiblicher Interessenvertretung im Staatssozialismus

16. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag  mit Dorothee Wierling (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Vortrag: Strafrecht, Gewaltschutz, Prävention - Reicht das deutsche Recht gegen Femizide aus?

16. Juni 2026, 18:15 Uhr, Hallischer Saal
Gespräch mit Katja von der Bey (Weiberwirtschaft eG, Berlin), Grit Herzog (WohnUnion eG, Halle) und Käthe Fromm (Windfang eG, Hamburg) im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"
Während die staatliche Daseinsvorsorge weiter eingeschränkt wird, steigen die Lebenserhaltungskosten an.
Davon sind Frauen stärker betroffen als Männer, da sie zum Beispiel statistisch weniger verdienen und mehr unbezahlte Care-Arbeit leisten.
Zudem stehen Feminist:innen durch den gesellschaftlichen Rechtsruck vermehrt unter Druck: einerseits wird eine feministische Politik durch die neue Bundesregierung unwahrscheinlicher; andererseits wächst die (digitale) Gewalt ihnen gegenüber.

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Unikino: 22 Bahnen

16. Juni 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
Die Studentin Tilda lebt in einer Kleinstadt und übernimmt Verantwortung für Haushalt und kleine Schwester, weil die alkoholkranke Mutter kaum für sie da sein kann. Tilda schwimmt täglich 22 Bahnen im Freibad, um klarzukommen. Eine Promotionsstelle in Berlin öffnet eine neue Aussicht, doch ihre Angst, ihre Schwester zurückzulassen, zieht sie zurück. Im Kontakt mit Viktor - dem Bruder eines verstorbenen Freundes - kommen Schuldgefühle und alte Erinnerungen hoch.

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Weiterbildung: Stärkende Kommunikation in Abhängigkeitsverhältnissen – Der richtige Umgang mit Hierarchie

22. Juni 2026, 9-16 Uhr, Ort folgt
Workshop mit Thorsten Giese
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.

Hierarchische Strukturen gibt es überall: nicht nur an der Universität, sondern – oft  unsichtbar – in jeder Art von Beziehung. Machtvolles Auftreten und Statusgefälle zwischen Personen sind untrennbar miteinander verbunden. Dieses Statusgefälle ist ein dynamischer Prozess, der u.a. an Körpersprache, Sprechweise und Handlungen ersichtlich wird. Den situativen Status kann jede*r selbst verändern. Und das unabhängig von Rang und Position. Dafür braucht es das richtige Handwerkszeug, um auf Augenhöhe zu kommunizieren. Wie stärke ich meine innere Haltung im Umgang mit Vorgesetzten oder starken Persönlichkeiten? Wie kann ich Menschen aufrecht begegnen, von denen ich mich unter Druck gesetzt fühle? Wie kann ich verhindern, dass ich selbst andere mit meinem Status behindere? In diesem Seminar lernen die Teilnehmenden wirkungsvolle Techniken kennen, unterschiedliche Bedürfnisse der Gesprächspartner*innen und „Statusspiele“ zu erkennen, für sich sinnvoll nutzen zu können und dabei respektvoll dem anderen gegenüber zu bleiben

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Ringvorlesung: Frauen schaffen eine neue Welt. Helene Langes Politik der kleinen Schritte

23. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Angelika Schaser (Hamburg) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen

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Vortrag: Antisemitismus definieren – Das Verhältnis der IHRA- und JDA-Definition. Eine kritische Analyse

24. Juni 2026, 18 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Tanja Kinzel und Daniel Poensgen organisiert vom AK Antisemitismus
Die Veranstaltung setzt sich mit zwei zentralen Antisemitismusdefinitionen auseinander und beleuchtet deren Unterschiede, politische Implikationen und praktische Anwendung. Ziel ist eine fundierte und kritische Einordnung der Debatte.

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Unikino: Sorry, Baby

25. Juni 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
Agnes, eine junge Literaturprofessorin in Neuengland, wird nach einem traumatischen Erlebnis aus der Bahn geworfen. Während ihr Umfeld zur Tagesordnung übergeht, kämpft sie mit dem Gefühl, festzustecken. In fünf Kapiteln und über mehrere Jahre hinweg begleitet der Film ihren Weg zurück zu sich selbst – getragen von Humor und der bedingungslosen Unterstützung ihrer besten Freundin.

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Weiterbildung: Die eigenen Stärken erkennen und selbstbewusst kommunizieren

29. Juni 2026, 9-13 Uhr, Ort folgt
Workshop mit Dipl. Psychologin Nicole Langer
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken zu reflektieren und zu lernen, diese im Alltag selbstbewusst zu kommunizieren. Verschiedene Kommunikationstechniken werden erarbeitet, um die eigenen Stärken klarer und sichtbarer zu machen. Darüber hinaus wird das Thema „Grenzensetzen“ sowohl theoretisch als auch praktisch behandelt. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit hinderlichen Glaubenssätzen, die es oft erschweren, die eigenen Stärken zu zeigen und eigene Grenzen zu wahren.

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Ringvorlesung: Die Banalität des Weiblichen. Frauen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft

30. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Kerstin Lücker (Berlin) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Vortrag: Von Dickpics bis Deepfakes – Geschlechtsspezifische digitale Gewalt

01. Juli 2026, 18–20 Uhr, Hörsaal I (Steintor-Campus)
Vortrag mit Kathi Heffe im Rahmen der Ringveranstaltung Diversity @University der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskrimnierung.

Digitale Gewalt zeigt viele Facetten. Sie reicht von Beleidigung, Verleumdung und übler Nachrede bis hin zu Bedrohung, Erpressung und der unbefugten Nutzung von Bildern oder anderer persönlicher Daten. Hinzu kommt die ungefragte Konfrontation mit sexualisierten Inhalten, z.B. nicht einvernehmlich verschickte Dickpics oder sexualisierten Deepfakes.

Im Vortrag sprechen wir über Erscheinungsformen und neue Phänomenbereiche im Netz, von denen weiblich gelesene Personen besonders betroffen sind. Die Teilnehmenden werden über präventive Schutzmöglichkeiten aufgeklärt und lernen, welche Handlungsmöglichkeiten es in Akutsituationen gibt.

Des Weiteren sprechen wir über juristische Möglichkeiten. HateAid stärkt Menschenrechte im digitalen Raum. Die gemeinnützige Organisation klärt über digitale Gewalt auf und erarbeitet Lösungen für ein Netz, in dem Meinungsfreiheit gewahrt und Teilhabe ermöglicht wird.

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Vortrag: Gleichheit kontrovers

2. Juli 2026, 18:15 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit  Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Susanne Baer im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Susanne Baer hat als ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts viele Erfahrungen mit der Funktions- und Arbeitsweise des Gerichts gesammelt, welche sie im Buch „Rote Linien“ zusammengetragen hat. Gleichzeitig ist sie Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Feministische Rechtswissenschaft ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte. Rechtssoziologisch und historisch richtet sie den Blick u.a. auf die Bedeutung von Geschlecht im Recht, die Frage nach der Objektivität von Recht und dessen emanzipatorischer Funktion.
Diese theoretischen Überlegungen wendet sie auf konkrete Kontroversen unserer Zeit an, wie  bspw. reproduktive Gerechtigkeit, Recht gegen sexualisierte Gewalt und Lohngleichheit. In ihrem Vortrag wird sie beide Perspektive einbringen und Gleichheit kontrovers diskutieren.

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Ringvorlesung: Podiumsdiskussion

7. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Podiumsdiskussion mit Silke Satjukow, Dagmar Hofmann und Ingrid Würth im Rahmen der Ringvorlesung des  Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale  Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Unikino: A Real Pain

9. Juli 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
David und Benji Kaplan haben vor kurzem ihre Großmutter verloren. Die Polin war vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs in die USA geflohen. Um ihr die letzte Ehre zu erweisen, fliegen die beiden Cousins nach Polen, um an einer geführten Tour teilzunehmen, die sie zu den wichtigsten jüdischen Geden
kstätten führen soll. Die Reise gibt ihnen nicht nur die Möglichkeit, ihre Trauer zu verarbeiten, sondern auch mehr über sich selbst zu erfahren.

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Ringvorlesung: Frauen(gestalten) in der Philosophie der (Spät)Antike

14. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag von Matthias Perkams (Jena) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Weiterbildung: Interkulturelle Sensibilisierung

8. September 2026, 9-15 Uhr, Präsenz
Workshop mit Julia Ritter
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Sie haben hin und wieder, oder sogar täglich mit internationalen Studierenden, Mitarbeitenden oder Wissenschaftler*innen zu tun? Sie planen einen längeren Auslandsaufenthalt und sind unsicher, wie Sie sich dort zurecht finden werden? Oder Sie sind einfach interessiert an dem Austausch mit Vertreter*innen anderer Kulturen? In diesem interkulturellen Training wird spielerisch zur Reflexion über die eigene (kulturelle) Prägung angeregt und es werden Handlungsoptionen für knifflige Situationen entwickelt. Zusammen analysieren wir Erfahrungen und Besonderheiten im Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen.Tragen Sie gern schon im Vorfeld konkrete Bedarfe an die Dozentin heran.

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Weiterbildung: Konflikt oder Mobbing? – Umgang mit Mobbing an der MLU gemäß Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing

9. September 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Anke Märker
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Im alltäglichen Zusammenarbeiten sind Reibereien, Meinungsverschiedenheiten und auch Konflikte unumgänglich. Ein konstruktives Management selbiger bereichert das Arbeitsleben und wirkt sich positiv auf die Arbeitsergebnisse aus. Leider ebenso alltäglich ist es für einige, dass bestehende Differenzen nicht aufgelöst werden können und sich aus diesen eine Art Psychoterror entwickelt, der zu Angst, Verunsicherung, Resignation und sehr häufig zu Krankheit führt. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist mehr als Getuschel unter Kolleg*innen über Kolleg*innen und viel mehr als fehlende Sympathie, sondern eine Ausgrenzung mit System, welche schwerwiegende Folgen sowohl auf der persönlichen als auch auf der Organisationsebene hat. Die MLU hat mit der Dienstvereinbarung (DV) zur Bekämpfung von Mobbing einerseits klargestellt, dass derartige Verhaltensweisen in der universitären Zusammenarbeit inakzeptabel und sanktionswürdig sind und andererseits ein Vorgehen installiert, welches es Betroffenen ermöglicht, sich zur Wehr zu setzen. Im Workshop werden die Begriffe Konflikte und Mobbing definiert, voneinander abgegrenzt und das Vorgehen nach Dienstvereinbarung im Mobbingfall erörtert. Darüber hinaus werden Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Angehörigen der MLU herausgestellt.

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Weiterbildung: Neu im Amt – Rollenklärung für Gleichstellungsbeauftragte

14. September 2026, 9:30-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Sabine Blackmore
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Professionalisierungsprozess der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen hängt maßgeblich vom institutionellen und persönlichen Rollenverständnis der einzelnen Gleichstellungsbeauftragten ab. Um Klarheit und ein professionalisiertes Verständnis der eigenen Rolle zu erlangen, ist es wichtig, die rechtlichen und organisationalen Grundlagen sowie die aktuellen Ansätze der Gleichstellungsarbeit zu kennen und auch die Erwartungsnormen, die mit der Tätigkeit verbunden sind, zu reflektieren und zu managen. Auch persönliche Anteile (z. B. Motivationen) tragen wesentlich zum Rollenverständnis bei. Dieser Workshop setzt genau an der Stelle der eigenen Rollenklärung an und eröffnet den Teilnehmenden, die Möglichkeit, den Professionalisierungsprozess voranzutreiben und zu gestalten. Die Teilnehmenden bekommen im Workshop nützliche Werkzeuge an die Hand, um im Arbeitsalltag auch weiterhin ihre Rolle zu reflektieren und somit professionell zu handeln.

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Weiterbildung: „Wer wird Professor*in?“ - Spielerisch für Diversität sensibilisieren

4. November 2026, 13-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Welche Rolle spielen sichtbare und unsichtbare Diversitätsmerkmale für den akademischen Karriereweg? Im Spiel „Wer wird Professor*in?“ werden die komplexen Themen
Diversität, Diskriminierung und Unterstützungsmöglichkeiten auf ansprechende Weise erlebbar. Berührungsängste können abgebaut, unsichtbare Hürden erfahrbar und Perspektivwechsel angeregt werden. Die Spielenden durchlaufen als fiktive Charaktere den Weg vom Studium zur Professur – und treffen dabei anhand zufällig verteilter Diversitätsmerkmale auf fördernde und hemmende Situationen. Das Spiel wurde von der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung im Rahmen der HRK-Initiative „Vielfalt an deutschen Hochschulen“ entwickelt und durch das BMBF gefördert. Es kann nach Besuch der Weiterbildung kostenfrei ausgeliehen und in eigenen Lehrveranstaltungen genutzt werden.

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Tagung: Ost|West-Differenz – eine unterschätzte Kategorie in der Erziehungswissenschaft?

05.–06. November 2026, Uni Halle

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Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?

10. November 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Nils Wittig und Ina Schubert
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.

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Weiterbildung: Gut beraten in Diskriminierungsfällen: Beratungskompetenz als Erstkontaktperson

11. November 2026, 13-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Sabine Wöller im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lehrende und Interessenvertretungen werden von Studierenden und Kolleg*innen auch als Ansprechpersonen für sensible Themen wahrgenommen. Wenn sich Personen aufgrund von diskriminierenden, belästigenden oder gewalttätigen Erfahrungen an Sie wenden, finden Sie sich schnell mit einer hohen Komplexität und Emotionalität konfrontiert, die überfordernd wirken kann. Im Workshop erfahren Sie, wie Sie in solchen Momenten trotz aller Herausforderungen eine souveräne Erst- und Verweisberatung durchführen können. Ziel der Veranstaltung ist die Vermittlung von Beratungskompetenz als Erstkontaktperson, die einen sicheren Umgang mit Diskriminierungs- und Belästigungsfällen im universitären Kontext ermöglicht und auf die Bedürfnisse von Ratsuchenden eingeht.

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Weiterbildung: Zwischen Flirt und sexueller Belästigung – Handlungssicherheit und Beratungskompetenz für
Gleichstellungsbeauftragte

19. November 2026, 9-12.30, Präsenz
Workshop mit Anke Märker
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Flirts können schmeichelhaft sein – sexuelle Belästigung ist ein
Machtübergriff. Wo genau verläuft die Grenze zwischen beiden? In der Praxis ist die Unterscheidung nicht immer eindeutig. Als Gleichstellungsbeauftragte stehen Sie vor der Herausforderung, Beschwerden sensibel aufzunehmen, Betroffene zu unterstützen und zugleich sicher einzuordnen, wann ein Verhalten die Schwelle zur sexuellen Belästigung überschreitet. Das Seminar beleuchtet die Unterschiede zwischen einvernehmlicher Kommunikation und grenzüberschreitendem Verhalten – unter Berücksichtigung der im universitären Kontext geltenden rechtlichen Grundlagen. Der Fokus liegt dabei auf der Rolle der*s Gleichstellungsbeauftragten als vertrauliche Anlaufstelle und Beratungsperson mit ihren Möglichkeiten und Grenzen.

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Weiterbildung: Diversity in Lehre und Wissenschaft

25. – 26. November 2026, 9-16 Uhr, Online
Workshop mit Leonore Sibeth
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Forschungs- und Lehralltag an deutschen Hochschulen ist zunehmend geprägt von Vielfalt (Diversity): Studierende unterschiedlicher regionaler Herkunft, unterschiedlichen Alters, verschiedenen Geschlechts, mit unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen sitzen gemeinsam im Vorlesungssaal mit gleichen Lernzielen aber unterschiedlichen Lernzugängen. Auch der Umgang mit Studierenden unterschiedlichster kultureller Herkunftskontexte birgt einige Herausforderungen. Die Zielsetzung einer modernen Didaktik ist es deshalb, alle Studierenden zu befähigen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Lehrende zu sensibilisieren. Um das zu ermöglichen, bedarf es didaktischer Settings, die von der Lernzielformulierung bis zur Prüfungssituation Diversität als Querschnittsthema reflektiert berücksichtigen.

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Weiterbildung: Inklusive Hochschullehre

27. November 2026, 9-13 Uhr, Online
Workshop mit Ingo Binder
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur bei 4% aller Studierenden mit Handicap eine Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen ist. Demgegenüber leiden jedoch ca. 11 % der Studierenden an einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert von allen Hochschulen, die Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrer Lehre zu berücksichtigen. In dieser modularen Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit der Situation behinderter und chronisch kranker Studierender auseinander. Sie lernen sichtbare und „unsichtbare“ Beeinträchtigungen im Studienalltag und deren Auswirkungen auf das Studium kennen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Methoden einer inklusionssensiblen Didaktik vertieft mit anschließenden konkreten Fallbeispielen aus der Beratungspraxis.

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Weiterbildung: TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt

2. Dezember 2026, 13-16 Uhr, Online
Workshop mit Sabine Wöller
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Lange gingen die meisten Menschen davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. Trans*, inter* und nicht binäre Menschen (kurz: TIN)  sehen sich dabei mit Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark
beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung. Die Weiterbildung sensibilisiert für Herausforderungen und Barrieren und zeigt an Praxisbeispielen auf, wie Sie sensibel mit geschlechtlicher Vielfalt umgehen und Diskriminierungserfahrungen vermeiden können.

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Vergangene Veranstaltungen

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Veranstaltungsarchiv ab 2025:

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