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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Weiterbildung: Neu im Amt – Rollenklärung für Gleichstellungsbeauftragte

14. September 2026, 9:30-16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Sabine Blackmore
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Der Professionalisierungsprozess der Gleichstellungsarbeit an Hochschulen hängt maßgeblich vom institutionellen und persönlichen Rollenverständnis der einzelnen Gleichstellungsbeauftragten ab. Um Klarheit und ein professionalisiertes Verständnis der eigenen Rolle zu erlangen, ist es wichtig, die rechtlichen und organisationalen Grundlagen sowie die aktuellen Ansätze der Gleichstellungsarbeit zu kennen und auch die Erwartungsnormen, die mit der Tätigkeit verbunden sind, zu reflektieren und zu managen. Auch persönliche Anteile (z. B. Motivationen) tragen wesentlich zum Rollenverständnis bei. Dieser Workshop setzt genau an der Stelle der eigenen Rollenklärung an und eröffnet den Teilnehmenden, die Möglichkeit, den Professionalisierungsprozess voranzutreiben und zu gestalten. Die Teilnehmenden bekommen im Workshop nützliche Werkzeuge an die Hand, um im Arbeitsalltag auch weiterhin ihre Rolle zu reflektieren und somit professionell zu handeln.

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Schreibwoche: 5. gender*bildet Schreibwoche

07. – 11. September 2026, Stiftung Leucorea Wittenberg
Die Schreibwoche wird organisiert von gender*bildet (MLU)

Die gender*bildet-Schreibwoche bietet Wissenschaftler*innen mit genderbezogenen Fragestellungen die Möglichkeit, sich intensiv einem Schreibprojekt im Rahmen ihrer Qualifikation oder Forschung zu widmen –  sei es die Dissertation oder Habilitation, ein Abstract, ein Artikel oder ein Forschungsantrag. Kernstück ist die fokussierte gemeinsame Schreibzeit, die nicht nur die Produktivität fördert, sondern auch einen achtsamen Umgang mit den eigenen Ressourcen ermöglicht. Zusätzlich bietet das individuelle Schreibcoaching gezielte Begleitung bei spezifischen Herausforderungen und hilft, Lösungen zu entwickeln. Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich eine Woche lang aus dem Alltag zurückzuziehen und sich ganz ihrer Forschungsarbeit zu widmen. In einer konzentrierten Umgebung fernab von Unibetrieb, Arbeitswelt und Care-Verpflichtungen können sie ungestört schreiben, Ideen austauschen und Unterstützung finden.

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Digitale Lunch Lecture: Tenure-Track-Professur

10. September 2026, 12-13 Uhr, Online
Workshp/Seminar der Stabsstelle für Vielfalt und Chancengleichheit / FEMPOWER-Projekt

Nach dem Erfolg der digitalen Lunch Lecture Reihe "Wissen(schaftlerinnen) verbinden" in der ersten Förderperiode des Projektes FEMPOWER mit über 400 Teilnehmerinnen aus der gesamten Bundesrepublik Deutschland, soll im Zeitraum von September bis Dezember 2026 eine kompaktere Neuauflage der Reihe umgesetzt werden.
Die digitalen Lunch Lectures finden jeweils von 12 bis 13 Uhr statt und greifen zentrale Fragestellungen von Wissenschaftlerinnen auf, die am MLU-Mentoringprogramm (Jahrgang  2025/2026) teilnehmen.
Im Fokus dieser Veranstaltung steht das Thema: Was bedeutet eine Tenure-Track-Professur?
Referentin ist Dr.in Rebecca Thier-Lange, Referentin für strategische Personalentwicklung und Berufungen von Junior- und Tenure-Track-Professuren.
Die Moderation der Lunch Lectures übernimmt Anne-Katrin Schlobach, Referentin für Mentoringprogramme im Wissenschaftsbereich der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. In der Lunch Lecture wird es einen 30–45-minütigen Input geben, anschließend ist Zeit für Fragen und Diskussion.
Die Veranstaltung ist für alle interessierten Wissenschaftlerinnen geöffnet und richtet sich insbesondere an (potenzielle) Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der FEMPOWER-Standorte in Sachsen-Anhalt.

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Weiterbildung: Konflikt oder Mobbing? – Umgang mit Mobbing an der MLU gemäß Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing

9. September 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Anke Märker
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Im alltäglichen Zusammenarbeiten sind Reibereien, Meinungsverschiedenheiten und auch Konflikte unumgänglich. Ein konstruktives Management selbiger bereichert das Arbeitsleben und wirkt sich positiv auf die Arbeitsergebnisse aus. Leider ebenso alltäglich ist es für einige, dass bestehende Differenzen nicht aufgelöst werden können und sich aus diesen eine Art Psychoterror entwickelt, der zu Angst, Verunsicherung, Resignation und sehr häufig zu Krankheit führt. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist mehr als Getuschel unter Kolleg*innen über Kolleg*innen und viel mehr als fehlende Sympathie, sondern eine Ausgrenzung mit System, welche schwerwiegende Folgen sowohl auf der persönlichen als auch auf der Organisationsebene hat. Die MLU hat mit der Dienstvereinbarung (DV) zur Bekämpfung von Mobbing einerseits klargestellt, dass derartige Verhaltensweisen in der universitären Zusammenarbeit inakzeptabel und sanktionswürdig sind und andererseits ein Vorgehen installiert, welches es Betroffenen ermöglicht, sich zur Wehr zu setzen. Im Workshop werden die Begriffe Konflikte und Mobbing definiert, voneinander abgegrenzt und das Vorgehen nach Dienstvereinbarung im Mobbingfall erörtert. Darüber hinaus werden Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Angehörigen der MLU herausgestellt.

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Weiterbildung: Interkulturelle Sensibilisierung

8. September 2026, 9-15 Uhr, Präsenz
Workshop mit Julia Ritter
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Sie haben hin und wieder, oder sogar täglich mit internationalen Studierenden, Mitarbeitenden oder Wissenschaftler*innen zu tun? Sie planen einen längeren Auslandsaufenthalt und sind unsicher, wie Sie sich dort zurecht finden werden? Oder Sie sind einfach interessiert an dem Austausch mit Vertreter*innen anderer Kulturen? In diesem interkulturellen Training wird spielerisch zur Reflexion über die eigene (kulturelle) Prägung angeregt und es werden Handlungsoptionen für knifflige Situationen entwickelt. Zusammen analysieren wir Erfahrungen und Besonderheiten im Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen.Tragen Sie gern schon im Vorfeld konkrete Bedarfe an die Dozentin heran.

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Vortrag und Podiumsdiskussion: Wissenschaftsfreiheit, Gleichstellung und Anti-Diskriminierung als Feindbilder rechtspopulistischer Politik

17. August 2026, 16 – 17:30 Uhr, Anton-Wilhelm-Amo-Hörsaal
Vortrag und Podiumsdiskussion veranstaltet von der AG Antidiskriminierung der Universitätsmedizin Halle

Im Hochschulbereich konnten in den letzten Jahren deutliche Erfolge in der Verankerung von Maßnahmen zu Gleichstellung und Anti-Diskriminierung erreicht werden. Gleichzeitig nehmen Versuche zu, diese Entwicklung zu behindern und im Zuge dessen auch die Freiheit von Forschung und Lehre einzuschränken.
Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen Anhalt soll diese Veranstaltung mögliche Szenarien skizzieren, wie landespolitische Entscheidungsträger:innen universitäre Prozesse beeinflussen und die Freiheit von Forschung und Lehre, Maßnahmen zur Förderung von Chancengerechtigkeit, aber auch die Freiheit der ärztlichen Berufsausübung untergraben könnten. Gleichzeitig soll erarbeitet werden, welche Strategien die Resilienz von Hochschulen stärken können.

Vortrag:
„Hochschule in der ungesicherten Demokratie“
Prof. Peer Pasternack (Institut für Hochschulforschung)

Podiumsdiskussion:
Prof. Heike Kielstein (Dekanin Medizinische Fakultät)
Prof. Gabriele Meyer (Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft)
Sofia Kohler (GEW)
Erik Wolf (Verdi)
Fachschaftsrat Medizin

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Ringvorlesung: Frauen(gestalten) in der Philosophie der (Spät)Antike

14. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag von Matthias Perkams (Jena) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Unikino: A Real Pain

9. Juli 2026, 18:15, Hörsaal XXII (Audimax)
Filmvorstellung vom Unikino Halle
David und Benji Kaplan haben vor kurzem ihre Großmutter verloren. Die Polin war vor den Schrecken des Zweiten Weltkriegs in die USA geflohen. Um ihr die letzte Ehre zu erweisen, fliegen die beiden Cousins nach Polen, um an einer geführten Tour teilzunehmen, die sie zu den wichtigsten jüdischen Geden
kstätten führen soll. Die Reise gibt ihnen nicht nur die Möglichkeit, ihre Trauer zu verarbeiten, sondern auch mehr über sich selbst zu erfahren.

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Ringvorlesung: Podiumsdiskussion

7. Juli 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Podiumsdiskussion mit Silke Satjukow, Dagmar Hofmann und Ingrid Würth im Rahmen der Ringvorlesung des  Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale  Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Vorlesung: Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Hochschulen

6. Juli 2026, 18:15-20 Uhr, Franckesche Stiftung (Haus 31)
Vortrag von Dr. Christop Hacker und Dr. Jonas Ottersperr (Universität Flensburg) im Rahmen der Halleschen Abengespräche zu Schule und Bildung, organisiert von Marco Schott & Kilian Hüfner
Der Vortrag gibt zunächst Einblick in den Forschungsstand zu Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Hochschulen. Im Mittelpunkt stehen anschließend Perspektiven von Betroffenen: Herausgearbeitet wird, wie Hochschulangehörige, die auf dem Campus Rechtspopulismus und Rechtsextremismus erleben, an ihrer Hochschule institutionalisierte Sprachlosigkeit und organisierte Vereinzelung erfahren. Der Vortrag schließt mit Überlegungen, welche Umgangsweisen für diese Herausforderungen geeignet sind.

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Lange Nacht der Wissenschaft: Wissen schafft Vielfalt: Das Gleichstellungsteam stellt die Genderwissenschaftliche Bibliothek vor

3. Juli 2026, 18 - 21 Uhr, Dozentenbibliothek Zivilrecht im Thomasianum
Veranstaltung des Gleichstellungsteams der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät, mit Anna Schmieder, im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft

Recht hat Gestaltungsmacht in unserer Gesellschaft. Es kann Machtverhältnisse neugestalten oder erhalten. In diesem Sinne sind Gleichstellungs- und Gleichberechtigungsfragen in vielerlei Hinsicht Gegenstand der Rechtswissenschaften. Ein Blick in die Forschung anderer Disziplinen lohnt sich zur Beantwortung dieser drängenden Rechtsfragen besonders, da dort schon unzählige Erkenntnisse zur Geschlechterforschung erlangt wurden. Der Bestand der Genderwissenschaftlichen Bibliothek knüpft durch seinen Standort, in der Dozentenbibliothek Zivilrecht, und seine Interdisziplinarität genau dort an. Die Bibliothek versammelt Bücher, die Fragen stellen, Perspektiven öffnen und zeigen, dass Recht mehr Facetten als Schwarz und Weiß bietet. Entdecken Sie bei einem Besuch bei uns, was diese Bibliothek besonders macht – und warum es sich lohnt, genauer hinzuschauen. Im Laufe des Abends wird es kurzweilige Beiträge rund um die Bibliothek geben. Wir freuen uns auf Sie, das Gleichstellungsteam der juristischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät.

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Lange Nacht der Wissenschaft: Zwischen Partizipation und Akzeptanz - Was Beteiligung bedeutet und wie sie gelingen kann

3. Juli 2026, 19-20 Uhr, Hörsaal XX (Melanchthonianum)
Vortrag des Instituts für Ethnologie und Philosophie der Uni Halle mit Dr. Edda Willamowski, im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
In diesem emotionsanthropologischen Beitrag werden in Anlehnung an das Zitat von Max Frisch die Bedingungen der gegenwärtigen Fachkräftezuwanderung in den Pflegebereich beleuchtet. Die Pflegekrise sowie die anhaltende Überalterung der Gesellschaft sind zwei Phänomene, die die medizinische und pflegerische Versorgung in den nächsten Jahrzehnten maßgeblich prägen werden. Eine prominente Reaktion auf diese Krisen sind die internationalen Rekrutierungsversuche der Bundesregierung aber auch privater Arbeitgeber:innen. Junge Personen sollen so für eine Karriere im deutschen Gesundheitswesen begeistert werden. So auch aus Vietnam. Nur was genau bedeutet es, als Fachkraft in Ausbildung in ein von Fachkräftemangel gezeichnetes Land zu migrieren? Was bedeutet es für die Pflege und das gesellschaftliche Verständnis von Versorgt-werden, wenn keine personellen, strukturellen oder finanziellen Ressourcen zur Verfügung stehen, um die angeworbenen Pflegekräfte in Betrieb und Berufsschule sprach- und kultursensibel auf den Beruf einzustimmen? Und was bedeutet es für eine unter Fachkräftemangel leidende Administration, diese Pflegekrise mit den gegenwärtigen bürokratischen Mitteln zu verwalten?

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