Illustration: Eva Feuchter

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Neuigkeiten

Familienbüro: Freie Plätze in der Sommerferienbetreuung

Juni 2026
Für die Sommerferienbetreuung des Familienbüros für Kinder von Studierenden und Beschäftigten gibt es noch freie Plätze in der Zeit vom 6. bis 17. Juli. Die Kinder erwartet ein abwechslungsreiches Programm. Anmeldungen sind bis zum 21. Juni möglich.

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MLU-Senat verabschiedet neue Forschungsschwerpunkte

Juni 2026

Vier neue Forschungsschwerpunkte wurden vom Akademischen Senat einstimmig verabschiedet: Pluralität, Partizipation, Aufklärung; Gesundheit und Gesellschaft in Transformation; sowie als Bausteine der Zukunft die beiden Forschungsschwerpunkte Von der Pflanze bis zum Makromolekül und Vom mineralischen Rohstoff bis zur Nanoelektronik.

Diese ersetzen die bisherigen Schwerpunkte. Vorausgegangen war ein Prozess der vertieften Profilbildung, der auf dem Hochschulentwicklungsplan 2024–2029 fußt und den darin bewusst breit angelegten Profillinien „Nachhaltigkeit“, „Transformation“ sowie „Wissenskulturen und Bildung“ ein neues Fundament gibt. Mit den vier neuen Schwerpunkten setzt der Senat die Leitplanken der strategischen Schärfung des Forschungsprofils der Universität. In ihrem Zusammenspiel machen sie deutlich, wie die MLU wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gesellschaftlich relevante Forschung gezielt miteinander verbindet.

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MLU-Senat verabschiedet Aktionsplan Inklusion

Juni 2026

Der Aktionsplan wurde auf der Basis der Inklusionsvereinbarung vom Inklusionsteam der MLU, unter der Leitung des Behindertenbeauftragten des Akademischen Senats Prof. Dr. Thorsten Meyer-Feil, erarbeitet und orientiert sich an den darin vereinbarten Handlungsfeldern: Kommunikation, Bau und Technik, Beschäftigung und Ausbildung, Forschung und wissenschaftliche Qualifikation sowie Studium und Lehre. Ausgehend von der Prämisse, Inklusion als Querschnittsaufgabe und kontinuierlichen organisationsentwicklungsbezogenen Prozess zu verstehen, dient der Aktionsplan mit den dort aufgenommenen Maßnahmen als handlungsleitendes Instrument für die nächsten drei Jahre.

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MLU-Senat beschließt Strategie-Papier zur Internationalisierung

Juni 2026

Die Uni Halle setzt ein Zeichen für Weltoffenheit in der Wissenschaft: In ihrer neuen Internationalisierungsstrategie verankert die MLU die internationale Zusammenarbeit als zentrale Antwort auf die Herausforderungen der Zeit und als integralen Bestandteil ihres eigenen Selbstverständnisses. Der Akademische Senat beschloss das Strategie-Papier in seiner Sitzung am 10. Juni 2026.

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Wahlprüfsteine der LRK

Juni 2026

Die Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt bilden ca. 55.000 Studierende aus, darunter ca. 17 Prozent aus dem Ausland, und geben dem Land durch die Bereitstellung von Fachkräften sowie die Forschung und den Transfer wesentliche Impulse. Im vergangenen Jahr 2025 wurden zwischen den Hochschulen, den Standorten der Universitätsmedizin und dem Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt Zielvereinbarungen für die Jahre 2025–2029 geschlossen. Damit wurden die Rahmenbedingungen für die Entwicklungen der Hochschulen vereinbart.

Vor diesem Hintergrund stellt die Landesrektorenkonferenz des Landes Sachsen-Anhalt den im Landtag vertretenen Parteien sowie allen Parteien, deren Umfragewerte über 5 Prozent liegen, Fragen zur Entwicklung des Hochschul- und Wissenschaftssystems. Deren Beantwortung durch die Parteien gibt den Studierenden, den Beschäftigten, den Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen und Institutionen sowie allen Bürgerinnen und Bürgern des Landes Orientierung für die Landtagswahl 2026.

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Bewerbungen erwünscht: Förderpreis für Abschluss- und Qualifikationsarbeiten mit Genderschwerpunkt

Juni 2026

Die KGC und das Ministerium Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung des Landes Sachsen-Anhalt schreiben den Förderpreis 2026 für Arbeiten mit Genderschwerpunkt aus. Ziel ist die Würdigung und Sichtbarmachung des wissenschaftlichen und künstlerischen Nachwuchses aller Fachdisziplinen im Land sowie die interdisziplinäre Stärkung der Gender Studies. Antragsberechtigt sind Personen, die ihr Vorhaben zwischen April 2025 und März 2026 an einer sachsen-anhaltischen Hochschule abgeschlossen haben. Prämiert werden Bachelor-, Master- und Staatsexamensarbeiten sowie Dissertationen, Habilitationen und künstlerische Entwürfe mit Preisgeldern von bis zu 1.500 Euro. Die Einreichung erfolgt elektronisch als PDF an die Koordinierungsstelle. Die feierliche Verleihung findet am Vorabend des landesweiten Tages der Genderforschung am 11. November 2026 in Magdeburg statt.

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Call for Papers für den 15. Landesweiter Tag der Genderforschung

Juni 2026

Am 12. November 2026 findet an der Universität Magdeburg unter dem Titel „Allyship und Solidarität(en) – Perspektiven der Gender- und Queerforschung stärken“ der 15. Landesweite Tag der Genderforschung in Sachsen-Anhalt statt. Der Call richtet sich an Studierende, Postdocs sowie Kunstschaffende und umfasst Themen wie Care-Arbeit, Männlichkeitskonzepte oder gesellschaftliche Transformation. Neben Fachvorträgen sind Posterpräsentationen und Work-in-Progress-Projekte ausdrücklich willkommen. Die Tagung bietet Raum für Austausch und vernetzt Akteur*innen interdisziplinär. Abstracts (max. 600 Wörter) können bis zum 01. August 2026 eingereicht werden. Eine Kinderbetreuung wird vor Ort angeboten.

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Psychosoziale Beratung für Lehramtsstudierende am Zentrum für Lehrer*innenbildung

Juni 2026

Das Zentrum für Lehrer*innenbildung bietet ein neues Beratungsangebot für Lehramtsstudierende. Das Lehramtsstudium bringt vielfältige Anforderungen mit sich: Prüfungen, Praxisphasen, Entwicklung der Lehrpersönlichkeit oder Fragen zur Berufsperspektive. Die Psychosoziale Beratungsstelle am ZLB unterstützt Lehramtsstudierende dabei, herausfordernde Situationen frühzeitig zu reflektieren, Orientierung zu gewinnen und eigene Handlungsmöglichkeiten zu stärken. Das Angebot ist vertraulich, freiwillig und unbürokratisch. Es richtet sich an Lehramtsstudierende aller Fachsemester – insbesondere auch in Praxisphasen, bei herausfordernden Erfahrungen in Schule oder außerschulischen Praxisfeldern, im 1. Staatsexamen oder bei persönlichen und studienbezogenen Belastungen.

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Informationskampagne zur Briefwahl

Mai 2026

Eine landesweite Informationskampagne der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle zur Briefwahl bei der Landtagswahl 2026 in Sachsen-Anhalt ist gestartet. Die Kampagne richtet sich an Studierende und zielt auf die frühzeitige Information von Studierenden zur Briefwahlmöglichkeit während der Semesterferien ab. Die Kampagne wird über die Landesrektorenkonferenz von allen Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt.

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Bildung im Vorübergehen: Schilder informieren über Anton Wilhelm Amo

Mai 2026

Zusatzschilder informieren in der Anton-Wilhelm-Amo-Straße über den Namensgeber der Straße, den ersten afrodeutschen Akademiker und bedeutenden Alumnus der MLU. Gespendet wurden sie vom Institut für Marktordnungs- und Berufsrecht e.V. (IMBR) an der Universität. Amo schrieb sich 1727 an der Friedrichs-Universität Halle ein und war damit der erste Schwarzafrikaner, der an einer europäischen Hochschule studierte und später auch lehrte.

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Graduiertenkolleg "Politik der Aufklärung"

Mai 2026

Aufklärung steht für Vernunft, Freiheit, Fortschritt – aber auch für Kolonialismus und politische Vereinnahmung. Das Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ an der MLU untersucht dieses Spannungsverhältnis. Die Tagung „Aufklärung nach der Aufklärung“ hat nun besonders die Entwicklung des Begriffs nach dem 18. Jahrhundert in den Blick genommen. Im Interview spricht die Aufklärungsforscherin Prof. Dr. Elisabeth Décultot über erste Befunde.

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93 Jahre nach der Bücherverbrennung: Gedenken und mahnende Worte

Mai 2026

Mit einer Gedenkveranstaltung in der Burse zur Tulpe ist an die Autorinnen und Autoren erinnert worden, deren Werke am 12. Mai 1933 von Nationalsozialisten auf dem Universitätsplatz verbrannt wurden – unter maßgeblicher Beteiligung von Uniangehörigen. Zu dunklen Kapiteln in der Geschichte dürfe man nicht schweigen, betonte Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker.

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Neue Hausordnung

April 2026

Die MLU hat eine neue Hausordnung. Warum die Überarbeitung nach 25 Jahren notwendig war, was sich ändert und warum Themen wie respektvoller Umgang und politische Neutralität im neuen Regelwerk stehen, erklärt Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker im Gespräch mit campus halensis.

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„Der Zugang zum Gymnasium bleibt für Geflüchtete schwer“

April 2026

Seit 2018 hat sich die Bildungssituation junger Geflüchteter in Deutschland deutlich gewandelt: Mittlerweile erlangen mehr Jugendliche einen Schulabschluss und absolvieren eine Ausbildung. Allerdings ist die Abiturquote von Geflüchteten nicht gestiegen und manche Fördermaßnahmen entpuppen sich sogar als Hindernis. Der Soziologe PD Dr. Oliver Winkler hat fünf Jahre lang an der MLU zur Bildung von Geflüchteten geforscht. Im Interview mit dem Unimagazin zieht er Bilanz.

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Legende oder Wahrheit? – Studierende untersuchen die Geschichte eines Grabs

April 2026

Wie entsteht historische Erinnerung – und wo stößt sie an Grenzen? Studierende der MLU haben gemeinsam mit Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Stephan Pabst und dem Gedenkstättenleiter Dr. Gero Fedtke die Geschichte eines Einzelgrabs im ehemaligen Konzentrationslager Langenstein-Zwieberge untersucht. Die Ergebnisse wurden nun in einem Buch veröffentlicht.

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ARD-Reportage zum Thema rassistische Polizeigewalt

März 2026

Y-History-Reporterin Celia kennt Racial Profiling aus ihrem eigenen Leben. Schon als Kind erlebte sie, wie People of Color (POC) häufiger kontrolliert oder schneller verdächtigt wurden. Sie will herausfinden: Hat diese Form polizeilicher Ungleichbehandlung eine längere Tradition? Schon im Kaiserreich wurden marginalisierte Gruppen – darunter Sinti und Roma – systematisch erfasst und überwacht. Es gab die berüchtigte Z-Datei der Polizei. Gleichzeitig zeigt die Reportage, wo innerhalb der Polizei erste Schritte in Richtung Veränderung unternommen werden. In Bremen wurde eine Referentin für diskriminierungssensible Polizeiarbeit eingesetzt – bislang eine Ausnahme in Deutschland. In der Reportage spricht Reporterin Celia auch mit Prof. Dr. Patrick Wagner von der MLU.

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Interview: Deepfake-Pornografie. Eine Strafrechtsreform könnte die Verfolgung erleichtern

März 2026

Der Fall Collien Fernandes hat die Frage aufgeworfen, ob das Strafrecht in Bezug auf sexualisierte Deepfakes verschärft werden muss. Das würde durchaus etwas bringen, sagt Strafrechtsexpertin Anja Schmidt von der MLU im Deutschlandfunk – bei der Verfolgung, aber auch für die Opfer.

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ULB: Virtuelle Ausstellung zu Hebräischen Handschriften

März 2026
Eine virtuelle Ausstellung der Universitäts- und Landesbibliothek (ULB) zeigt hebräische Handschriften aus dem eigenen Bestand und dem Besitz der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft. Unter den Handschriften sind gebundene Codizes, Schriftrollen und Einzelblätter. Die Ausstellung gibt Einblicke in die Inhalte der Schriften.

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„Mich wundert, wie verhalten die Wissenschaft reagiert“

März 2026

Die Akzeptanz von Wissenschaft scheint zu schwinden. Gleichzeitig zeigen Wahlumfragen ein beunruhigendes Bild. Was diese gesellschaftlichen Trends für die Hochschulen bedeuten und was jetzt zu tun ist, zeigt ein Policy Paper des Instituts für Hochschulforschung Halle-Wittenberg (HoF). Prof. Dr. Peer Pasternack, Direktor des Instituts und Professor an der MLU, erklärt im Interview, worum es geht.

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Land feiert Frauentag im Audimax

März 2026

Unter dem Titel „Geschlechtergerechte Medizin gestalten: Von der Praxis in die Zukunft“ veranstaltet das Land Sachsen-Anhalt seine zentrale Frauentagsveranstaltung im Audimax der Universität. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie geschlechtersensible Perspektiven in Forschung, Diagnostik und Therapie gestärkt werden können.

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Struktureller Rassismus: Studienergebnisse veröffentlicht

März 2026

Mit den Grundlagen und Ursachen von strukturellem sowie institutionellem Rassismus hat sich ein Forschungsprojekt unter Leitung von Prof. Dr. Winfried Kluth am Juristischen Bereich der MLU beschäftigt. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt im Rahmen des Gesamtprojekts veröffentlicht. Die Verbundstudie wurde vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt geleitet.

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Gesundheitswesen: Kompetenzkolleg untersucht Teilhabe

Februar 2026

Ein neues Kompetenzkolleg der Universitätsmedizin Halle untersucht, wie gesellschaftliche Teilhabe die Qualität, Akzeptanz und Wirkung von Gesundheitsforschung beeinflusst. In enger Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung analysiert das Team zudem gesellschaftliche Perspektiven auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens.

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Ausstellung: „Pioneering Women“: Bilder, die es gar nicht gibt

Februar 2026

Es sind großformatige und ikonische Porträts von Frauen, die nun im Treppenhaus des Löwengebäudes zu sehen sind und so noch nie zu sehen waren. Der Grund? Weil es sie eigentlich so nicht gibt. Erstellt wurden sie von der Fotografin Gesine Born mithilfe künstlicher Intelligenz. Erstmals wird den Wissenschaftlerinnen damit eine Präsenz zuteil, die ihnen zu Lebzeiten verwehrt blieb.

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gender*bildet Schreibwoche für Wissenschaftler*innen mit genderbezogenen Fragestellungen

Januar 2026

Die 4. gender*bildet-Schreibwoche für Wissenschaftler*innen mit genderbezogenen Fragestellungen wird vom 09.–11.03.2026 stattfinden. Zielgruppe sind vor allem Wissenschaftler*innen in Qualifikation (der MLU, des Unibundes und der Hochschulen des Landes), die sich in ihrer Dissertation oder ihrem Forschungsprojekt mit Genderaspekten beschäftigen. Auch Studierende in Abschlussphasen können sich bewerben. Für 5 Tage geht es in die Stiftung Leucorea nach Wittenberg: Rückzug, Schreiben, Vernetzung, Schreibcoaching, Austausch und Unterstützung. Die Bewerbungsfrist ist der 04.02.2026.

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Forschung zur psychischen Gesundheit von Studierenden

Januar 2026

Wie steht es um die psychische Gesundheit von Studierenden? Welche Risiken gibt es und wie kann man im Studium mental widerstandsfähiger werden? Unter Leitung der Universitätsmedizin Halle befasst sich ein neuer Forschungsverbund innerhalb des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit mit diesen Fragen. Ziel des Vorhabens ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen. Das Vorhaben wird mit rund 730.000 Euro gefördert.

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Psychiatriegeschichte in der DDR: Forschungsprojekt zur Behandlung depressiver Menschen gestartet

Januar 2026

Mit einem einzigartigen Quellenbestand erforscht ein Team der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Technischen Universität Dresden die Geschichte der Psychiatrie der DDR. Anhand von Tausenden Akten von Patientinnen und Patienten der früheren Klinik für Psychiatrie und Neurologie der Universität Halle wollen die Forschenden analysieren, wie Menschen mit Depressionen damals behandelt wurden und welche Rolle die Gemeinschaft dabei spielen sollte. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert das Projekt mit rund 550.000 Euro.

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AG Antidiskriminierung an der Medizinischen Fakultät

Januar 2026

An der Medizinischen Fakultät der MLU hat sich die "AG Antidiskriminierung" gegründet. Die AG ist schwerpunktmäßig in den Bereichen präventive Maßnahmen (z.B. Sensibilisierungsmaßnahmen, Schaffung klarer Richtlinien und Förderung einer Kultur der Toleranz und des Respekts), vertrauliche Beratung und Unterstützung Betroffener sowie Koordination von Beschwerdeverfahren tätig.

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Forschung zum Anthropozän: Wie Ethnologie Gerechtigkeitskonflikte sichtbar macht

Dezember 2025

Der Mensch verändert den Planeten – und wirft damit neue Gerechtigkeitsfragen auf. Der Ethnologe Prof. Dr. Olaf Zenker erklärt im Interview mit der Campus Halensis, welche Einsichten die Ethnologie liefern kann.

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Zwei Genderforschungspreise für MLU-Absolventinnen

November 2025

Zwei Absolventinnen der Universität Halle sind mit dem Genderforschungspreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet worden. Die Arbeiten von Marietta Meier und Kira Wybierek wurden im Rahmen des Landesweiten Tags der Genderforschung gewürdigt, der in diesem Jahr an der MLU ausgerichtet wurde.


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Interview: „Vorbilder – Frauen machen Wissenschaft“

November 2025

Anlässlich des 310. Geburtstags von Dorothea Erxleben, der ersten Ärztin Deutschlands, startet die Medizinische Fakultät der MLU die Veranstaltungsreihe „Vorbilder – Frauen machen Wissenschaft”. An fünf Terminen bieten jeweils eine Wissenschaftlerin gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner aus der eigenen Einrichtung Einblicke in ihre Forschung. In einem Interview sprechen die Referentinnen darüber, was ihren Werdegang geprägt hat und welche Ratschläge sie jungen Wissenschaftlerinnen mitgeben möchten.

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ZDF-Bericht über Projektwoche "In Verteidigung der Demokratie"

November 2025

Das ZDF berichtet über die Projektwoche "In Verteidigung der Demokratie" an der Uni Halle.

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„Die Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit steht an erster Stelle“

November 2025

Welchen Angriffen ist die Wissenschaft ausgesetzt? Was könnten die kommenden Landtagswahlen für die Hochschulen in Sachsen-Anhalt bedeuten? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich eine Podiumsdiskussion mit dem Titel „Angriff auf die Wissenschaft“ beschäftigt, die im Audimax stattfand. Sie war Teil der Projektwoche „In Verteidigung der Demokratie“ an der MLU.

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Arte Journal: AfD bedroht Forschungsfreiheit

November 2025

Das Arte Journal berichtete unter dem Titel "AfD bedroht Forschungsfreiheit" über die Uni Halle und interviewte Professorin Dr. Petra Dobner und die Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker.

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„Demokratien können nicht ohne Universitäten funktionieren“ - Streitgespräch in Wittenberg

November 2025

„Die Universität als Ort politischer Kontroversen. Orientierungen für Debatten zu Antisemitismus und Rassismus“ - unter diesem Titel fand am Reformationstag die 31. wissenschaftliche Disputation der Universität in Wittenberg statt. Die Gäste erlebten eine eindrucksvolle Diskussion – wenn auch ohne große Kontroversen. Zuvor zog der Akademische Senat in den historischen Talaren traditionell vom Rathaus zur Leucorea, dem Ort der Disputation.

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Statement der Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker zu der Veranstaltung am 27. Oktober im Audimax

Oktober 2025

Am 27. Oktober 2025 fand eine Veranstaltung mit dem Titel "Völkermord in Gaza" im Audimax der Uni Halle statt. Rektorin Prof. Dr. Claudia Becker räumte am 20. Oktober 2025 in einem Statement ein, dass die Genehmigung der Veranstaltung falsch war.

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„In Verteidigung der Demokratie“ – Projektwoche an der Universität Halle mit umfangreichem Programm

Oktober 2025

Ist unsere Demokratie gefährdet und wenn ja, wie und wodurch? Welche Auswege gibt es aus dieser Situation? Mit diesen Fragen befasst sich die Projektwoche „In Verteidigung der Demokratie“ an der MLU. Veranstaltet wird sie vom Institut für Politikwissenschaft. Auf dem Programm stehen neben Lehrveranstaltungen auch öffentliche Workshops und Diskussionsrunden.

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Summer School nimmt Afrika und Europa in den Blick

Oktober 2025

Welche Verbindungen gab und gibt es zwischen Afrika und Europa? Die Romanistin Prof. Dr. Natascha Ueckmann und der Germanist Dr. Steffen Hendel von der MLU haben im September zu diesem Thema eine deutsch-togolesische Summer School am Steintor-Campus organisiert. Im Interview sprechen sie über ihre Erfahrungen, die besondere Dynamik des Austauschs und warum Kooperationen über Kontinente hinweg neue Perspektiven eröffnen.

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MLU beteiligt sich am "Wir Festival"

Oktober 2025

Das Wir Festival wird von der Uni Halle als Ganze sowie von zahlreichen Einrichtungen und Fachbereichen der Universität unterstützt. Es handelt sich um eine zivilgesellschaftliche Initiative, die sich anlässlich der Bekanntgabe der rechten Buchmesse „Seitenwechsel“ zusammengefunden hat. Privatleute, Gewerbetreibende, Vereine, Initiativen, Kirchen, politische Stiftungen und Institutionen engagieren sich mit einem breiten Veranstaltungsprogramm für den Wert eines offenen, toleranten und diversen Zusammenlebens. Die Rektorin der MLU lädt alle Universitätsangehörigen ein, sich mit Veranstaltungen am Wir-Festival zu beteiligen.

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Neuberufen: Marcel Lewandowsky forscht zu Demokratien

Oktober 2025
In vielen Ländern sind populistische Parteien auf dem Vormarsch, gleichzeitig sinkt das Vertrauen in die Demokratie. Zu den Ursachen, Auswirkungen und möglichen Auswegen forscht Prof. Dr. Marcel Lewandowsky. Seit 1. Oktober ist er Professor für Regierungslehre und Policyforschung an der MLU.

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Antisemitismusbeauftragte tagen an der MLU

Septemer 2025
Die Antisemitismusbeauftragten der Justiz aus ganz Deutschland haben sich an der MLU getroffen. Ein Thema ihrer Konferenz war ein Modellprojekt in Sachsen-Anhalt, mit dem angehende Jurist*innen im Rahmen ihrer Ausbildung für das Thema Antisemitismus sensibilisiert werden. An dem Treffen nahm auch Dr. Felix Klein, der Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben und den Kampf gegen Antisemitismus, teil.

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International Office stellt sich neu auf

Septemer 2025
Das  International Office unterstützt als zentrale Einrichtung alle Bereiche der Universität bei ihren Internationalisierungsaktivitäten und hat dabei Studierende, Wissenschaftler*innen und Mitarbeitende gleichermaßen im Blick. Leiter ist seit 2023 Dr. Boris Wille; er hat einen Prozess zur Neustrukturierung angestoßen. Im Interview erklärt er, wie das International Office zukünftig aufgestellt sein wird.

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„Exzellenz geht nicht ohne Frauen“ – FEM POWER an der MLU

September 2025

3,5 Millionen Euro erhält die MLU für das Projekt „FEM POWER – Wissenschaftlerinnen stärken – Wissenschaftskultur verändern“. Ziel ist es, Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Was dabei im Fokus steht und wie das Projekt im Detail umgesetzt wird, erklären die Referentin für Vielfalt und Chancengleichheit Dr. Andrea Ritschel und die Referentin für Mentoringprogramme im Wissenschaftsbereich Anne-Katrin Schlobach im Interview.

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Universität Halle erhält Millionenförderung für Stärkung der Chancengleichheit in der Wissenschaft

September 2025

Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) erhält bis Ende 2027 rund 3,5 Millionen Euro für das Projekt „FEM POWER – Wissenschaftlerinnen stärken – Wissenschaftskultur verändern“, um Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit in der strategischen Entwicklung der MLU als Querschnittsaufgabe zu verankern. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF+).

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Psychische Gesundheit: Ausbauphase des DZPG gestartet

September 2025

Rund 17,3 Millionen Euro erhalten Forschende aus Halle, Jena und Magdeburg, um ihre Arbeit im Rahmen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) fortzusetzen. Die Mittel dafür stammen vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Forschungsprojekte untersuchen die Entstehung psychischer Erkrankungen. Ziel ist ein detaillierteres Verständnis dieser Krankheiten, um die Versorgung und Prävention verbessern zu können.

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Unklarer Nutzen: Willkommensklassen verbessern Deutschkenntnisse von Geflüchteten zu wenig

September 2025

Junge Geflüchtete verbessern ihre Sprachkenntnisse in Deutschland am ehesten, wenn sie möglichst schnell in reguläre Schulklassen kommen. Das zeigt eine neue Studie von Forschenden der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), für die sie Daten von mehr als 1.000 Jugendlichen auswerteten. Die Analyse zeigt auch: Willkommensklassen scheinen unzureichende Deutschkenntnisse nicht wie erhofft ausgleichen zu können. Die Arbeit wurde im Fachmagazin „Acta Sociologica“ veröffentlicht.

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International Office sucht Teilnehmer für Buddy-Programm

Juli 2025
Aller  Anfang ist schwer: Das gilt besonders für internationale Studierende. Beim Buddy-Programm der Universität unterstützen hallesche Studierende internationale Neuankömmlinge zum Beispiel bei der Wohnungssuche und beim Studienstart an der MLU. Für die nächste Runde des Programms werden noch Interessierte gesucht.

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Besser und schneller promovieren in Sachsen-Anhalt: MLU startet landesweites Netzwerk

Juli 2025
Wie  lässt sich die Betreuung von Promovierenden an den Hochschulen in Sachsen-Anhalt insgesamt verbessern? Welche neuen Konzepte gibt es? Was lässt sich von Promotionsprogrammen im Ausland lernen? Und: Welche Angebote brauchen Postdoktoranden, um ihr eigenes wissenschaftliches Profil zu entwickeln? Mit Fragen wie diesen befasst sich das neue Projekt "Hochschulnetzwerk der Graduiertenakademien in Sachsen-Anhalt" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU). Ziel ist es, neue Angebote und Konzepte für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses an den Hochschulen im Land zu entwickeln. Hierfür erhält die MLU rund 1,6 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus und vom Land Sachsen-Anhalt.

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