Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Aktuelles

Anstehende Veranstaltungen an der Uni Halle

Workshop: Einführung in die Realität des islamischen Feminismus und Umgang mit Rassismus in (Lehr-)Veranstaltungen

28. September 2021, 12–17 Uhr, online
Workshop mit Sultan Unvar und Mandana Uriep, organisiert von gender*bildet

Wir lernen im Workshop die Grundlagen islamischer und muslimischer Feminismen kennen. Welche Positionen und Debatten gibt es? Welche Widerstände entstehen? Wie können weiß positionierte Personen einen angemessenen Umgang mit Begriffen, Themen und Fragen finden? Außerdem wollen wir uns darauf vorbereiten, auf rassistische Äußerungen angemessen zu reagieren und diese anschließend gemeinsam aufzuarbeiten. Wir wollen fragen, wie eine angemessene Aufarbeitung in einem Lehrzusammenhang stattfinden kann, ohne die rassistischen Vorkommnisse zu reproduzieren und Betroffene auf solidarische Weise zu unterstützen.

Diese Fragen bearbeiten wir gemeinsam mit den Referent*innen Sultan Unvar und Mandana Uriep.

Der Workshop ist der erste in der insgesamt dreiteiligen Workshopreihe zum Thema Rassismus und Feminismus weiter-denken. Die Ergebnisse werden in die nächste Ringvorlesung von gender*bildet einfließen, die voraussichtlich im Jahr 2022 stattfinden wird.

Alle Workshops finden online auf webex statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist jeweils auf 15 Personen begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 24.09.2021 unter .

[ mehr ... ]

Weiterbildung: Konflikt oder Mobbing? – Umgang mit Mobbing an der MLU gemäß Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing

1. Oktober 2021, 9–12 Uhr, voraussichtlich online
Zielgruppe: Beschäftigte mit und ohne Führungsverantwortung, Interessenvertretungen

Im alltäglichen Zusammenarbeiten sind Reibereien, Meinungsverschiedenheiten sowie auch Konflikte unumgänglich. Ein konstruktives Management selbiger bereichert das Arbeitsleben und wirkt  sich positiv auf die Arbeitsergebnisse aus. Leider ebenso alltäglich ist es für einige, dass bestehende Differenzen nicht aufgelöst werden können und sich aus diesen eine Art Psychoterror entwickelt, der zu Angst, Verunsicherung, Resignation und sehr häufig zu Krankheit führt. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist mehr als Getuschel unter Kolleg*innen über Kolleg*innen und viel mehr als fehlende Sympathie, sondern eine Ausgrenzung mit System, welche schwerwiegende Folgen sowohl auf der persönlichen als auch auf der Organisationsebene hat. Die MLU hat mit der Dienstvereinbarung (DV) zur Bekämpfung von Mobbing einerseits klargestellt, dass derartige Verhaltensweisen in der universitären Zusammenarbeit inakzeptabel und sanktionswürdig sind und  andererseits ein Vorgehen installiert, welches es Betroffenen ermöglicht sich zur Wehr zu setzen.

Im Workshop werden die Begriff Konflikte und Mobbing definiert, voneinander abgegrenzt und das Vorgehen nach Dienstvereinbarung im Mobbingfall erörtert. Darüber hinaus werden Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Angehörigen der MLU herausgestellt.

[ mehr ... ]

Kritische Einführungswochen

04.–17. Oktober 2021

[ mehr ... ]   

Vortrag: Zum Zusammenhang von Gender (Non-)Konformität und negativen Vorfällen im Sport

18. Oktober 2021
Vortrag von Dr. Birgit Braumüller, organisiert von que(e)r_einsteigen (Arbeitskreis des StuRa)

Viele Sportkontexte sind (noch immer) geprägt von einer binären Geschlechtertrennung und heteronormativen Strukturen, in denen primär männlich geprägte Verhaltensweisen und Stereotype erwartet werden und Erfolg versprechen. Diese Ausgangslage benachteiligt Personen mit einer nicht heterosexuellen Orientierung und/oder einem nicht konformen Geschlechtsausdruck bei der Sportpartizipation und kann Erfahrungen von Vorurteilen, Ausgrenzung und Diskriminierung bedingen.

Im Fokus des Vortrags steht die Frage nach dem Zusammenhang eines (non-) konformen Geschlechtsausdrucks mit negativen Vorfällen im Sport. Negative Vorfälle werden einerseits über persönliche negative Erfahrungen beim Sporttreiben und anderseits über einen bewussten Verzicht auf Sportarten von Interesse abgebildet. Beim Zusammenhang von Gender (Non-) Konformität und negativen Vorfällen im Sport wird das Geschlecht der Befragten (sex) und die Geschlechtskonnotation von Sportarten, d.h. die sozial konstruierte und stereotype Wahrnehmung von Sportarten als männlich, weiblich oder neutral berücksichtigt. Die empirische Analyse wird von zugrundeliegenden theoretischen Überlegungen und Handlungsempfehlungen für die Praxis gerahmt.

Die Daten entstammen einem quantitativen Online-Survey, das in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union im Rahmen des Erasmus+ Projekts OUTSPORT    von einer internationalen Projektgruppe durchgeführt wurde. Das für diesen Vortrag genutzte Subsample besteht aus 2232 aktiven Sportler*innen, die sich als nicht-heterosexuelle und cis-geschlechtliche Personen identifizieren.

Dr. Birgit Braumüller, seit 2012 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie und Genderforschung der Deutschen Sporthochschule Köln, Mitglied des OUTSPORT Projektteams. Forschungsschwerpunkte: (1) Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Sport, (2) Konstruktion von Geschlecht in den Sportmedien, und (3) Soziale Medien und Sporttreiben.

[ mehr ... ]   

Vortrag: Diffraktionsexperimente zum Phänomen der Fernbeziehung

04. November 2021
Vortrag von Dr. Madeleine Scherrer, organisiert vom AK que(e)r_einsteigen des StuRa

Im Buch Fernbeziehungen – Diffraktionen zu Intimität in medialen Zwischenräumen (erschienen im transcript Verlag, 2021) arbeitet Madeleine Scherrer heraus, dass Fernbeziehungen nicht nur normalisierte Vorstellungen von Intimität reproduzieren, sondern diese zugleich infrage stellen. Bei Fernbeziehungen handelt es sich um nahe soziale Beziehungen zwischen Personen, die über längere Zeit räumlich voneinander getrennt leben. Dabei wird meist implizit davon ausgegangen, dass es sich um ‚Liebesbeziehungen‘ handelt. Am Phänomen der Fernbeziehungen lässt sich eine grundlegende Verbindung von gesellschaftlichen Verhältnissen und individuellen Erfahrungsräumen festmachen.

Der Input im Rahmen der Veranstaltungsreihe stellt einerseits zentrale Einsichten aus dem erwähnten Buch zur Diskussion: Inwiefern ermöglicht es das Phänomen der Fernbeziehungen, vergeschlechtlichte, normalisierende Strukturen und Dynamiken naher sozialer Beziehungen zu untersuchen? Was bedeutet es, wenn gesellschaftliche Diskurse mit normalisierenden Wirkungen das individuelle Leben durchziehen? Andererseits wird das Konzept der „Diffraktion“ thematisiert, das insbesondere von der queer-feministischen Quantenphysikerin und Philosophin Karen Barad ausgearbeitet wurde. Dabei geht es unter anderem darum, empirische Forschung und Theoriebildung als Praktiken der Auseinandersetzung mit der Welt, in der wir existieren, und als Teil dieser Welt zu verstehen. Diffraktives Denken und Forschen trägt auch dem Umstand Rechnung, dass Forschungsgegenstände – beispielsweise das Phänomen der Fernbeziehungen – im Rahmen der empirischen und theoretischen Untersuchung in einer bestimmten Art und Weise erst hervorgebracht werden. Das Phänomen der Fernbeziehungen ist dessen Bearbeitung demnach nicht vorgängig. Die folgenden Fragen sind dabei wichtig: Welche machtvollen Effekte haben spezifische Praktiken der Wissensproduktion und die durch diese Praktiken erzeugten Unterschiede? Was wird ausgeschlossen und inwiefern sind diese Ausschlüsse von Bedeutung? Der Input wird sich nicht zuletzt mit der Frage befassen, inwiefern Diffraktionsexperimente die Dekonstruktion normalisierter Intimitätsvorstellungen und hegemonial-dualistischer Denkweisen ermöglichen.


[ mehr ... ]   

Tagung: Landesweiter Tag der Genderforschung Sachsen-Anhalt zum Thema  Geschlechterverhältnisse und Gewalt

11. November 2021

Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?

19. November 2021, 9–12 Uhr, voraussichtlich online
Zielgruppe: Beschäftigte

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf.

Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie  des Arbeitsortes.

[ mehr ... ]

Weiterbildung: Empower yourself - Selbstmarketing für Frauen

23.–24. November 2021, 8:30-16:30 Uhr, online
Zielgruppe: Mitarbeiterinnen, Wissenschaftlerinnen

Fachliches Know-how ist wichtig. Auf sich und das eigene Können aufmerksam machen, ist mindestens genauso wichtig. Was für das Marketing von Produkten und Dienstleistungen gilt, gilt genauso für die eigenen Stärken, Talente und Fähigkeiten.

Selbstmarketing sorgt für Sichtbarkeit und setzt zuallererst Selbsterkenntnis voraus: Kenne ich mich mit all meinen Stärken, Potentialen und Werten? Je mehr ich mir dieser Faktoren bewusst bin, umso authentischer, sicherer und souveräner nimmt mich mein Umfeld war.

[ mehr ... ]

Regelmäßige Veranstaltungen an der Uni Halle

Jeden 1. Montag im Monat: Offenes Treffen von Arbeiterkind Halle

Jeden 1. Montag im Monat lädt die Initiative "Arbeiterkind.de" in Halle zum offenen Treff. Die Initiative unterstützt Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren. Ab 20 Uhr wird sich in entspannter Runde im NT-Café oder online getroffen und alle Fragen rund um Studium und Finanzierung beantwortet.

[ mehr ... ]   

Jeden 1. Mittwoch im Monat: Stammtisch der djb-Regionalgruppe Junge Juristinnen Halle (Saale)

Die Regionalgruppe Halle des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besteht aus engagierten Juristinnen und angehenden Juristinnen in und um Halle (Saale). Ein regelmäßiges Treffen findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat jeweils um 19 Uhr im Mitte Ende Mai (Universitätsring 23, 06108 Halle (Saale), unweit des Uniplatzes) statt. Die Gruppe freut sich stets über neue Gesichter!

[ mehr ... ]   

Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat: Queer Treff von que(e)r_einsteigen

20–22 Uhr

Der AK que(e)r_einsteigen des StuRa lädt alle queeren Menschen, Mitglieder der LGBTQIA+ Community und alle, die sich angesprochen fühlen, zum Queer-Treff! Schaut vorbei, quatscht ein bisschen über dies und das (und vielleicht  auch jenes), spielt ein paar Online-Spiele mit oder habt einen geselligen digitalen Filmabend mit Anderen.

[ mehr ... ]   

Immer donnerstags: Krabbeltreff in der Kinderinsel

wöchentlich, ab 10 Uhr (pandemiebedingt entfällt das Angebot aktuell)

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle lädt jeden Donnerstag ab 10 Uhr studierende Eltern mit ihren Kleinkindern zum Krabbeltreff ein. Eine kleine Auszeit für die Eltern und eine super Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

[ mehr ... ]   

Immer donnerstags: Spiel- und Tobetreff in der Kinderinsel

wöchentlich, 15:30-18 Uhr Kinderinsel im StuRa (pandemiebedingt entfällt das Angebot aktuell)

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle    lädt jeden Donnerstag studierende Eltern und ihre Kinder von 15:30 bis 18:00 in die Kinderinsel der MLU ein. Während sich die Erwachsenen übers Studieren mit Kind(ern) austauschen können, haben die Kinder Gelegenheit zum ausgiebigen Spielen und Toben miteinander. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

[ mehr ... ]   

Neuigkeiten an der Uni Halle

[Zu den Neuigkeiten an der MLU]

Newsarchiv

Zum Seitenanfang