Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Aktuelles

Anstehende Veranstaltungen an der Uni Halle

Weiterbildung: Rhetorik für Frauen

26.–27. Oktober, 9–16 Uhr
Zielgruppe: wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Mitarbeiterinnen

Immer nur freundliche Zuhörerin sein? Nicht zu Wort kommen? Unzufrieden aus Besprechungen heraus gehen? Wenn Sie das verändern wollen, sind Sie in diesem Seminar richtig! Im Seminar lernen die Teilnehmerinnen, ihre sprachliche Durchsetzung und Selbstbehauptung zu stärken. Das Seminar orientiert sich am Gruppenprozess und dem Interesse der Teilnehmerinnen.

Dozentin: Birgitta Wildenauer (Supervisorin (DGSv), Psychodrama-Leiterin, Trainerin)

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Online-Meeting: Chancengleich und diskriminierungsfrei studieren!?

28. Oktober 2020, 13:30-14:30 Uhr, online

Willkommen zum Online-Meeting mit Referent*innen verschiedener Projekte und Servicestellen für Chancengleichheit und Antidiskriminierung der Uni Halle. Sie möchten mehr erfahren, wie die Uni Halle Sie unterstützen kann, wenn Sie mit Kind(ern), einer chronischen Krankheit oder Behinderung studieren? Sie möchten wissen, was Sie tun können und wer Sie unterstützen kann, wenn Sie in universitären Kontexten Diskriminierung erleben oder beobachten? Sie möchten sich gern weiterbilden zu Antidiskriminierungsthemen und interessieren sich z.B. für ein begleitendes Studienprogramm zu geschlechtsbezogenen Ungleichheiten? Dann sind Sie hier genau richtig!

Dieses Zusatzangebot ergänzt das Orientierungstage-Video zum Thema, das ab 20. Oktober hier    zur Verfügung steht und in dem die Projekte und Servicestellen ihre Angebote für Studierende vorstellen.

Im Online-Meeting haben Sie die Möglichkeit mit den Vertreter*innen der Projekte und Servicestellen direkt in Kontakt zu treten und individuelle Fragen zu stellen.

Ihre Gesprächspartner*innen sind:

  • Dr. Kathrin Hirschinger (Gleichstellungsbeauftragte der MLU)
  • Dr. Andrea Ritschel (Familienbüro)
  • Sabine Wöller (Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle      Belästigung)
  • Dr. Lena Eckert (Projektmitarbeiterin gender*bildet)
  • Dr. Dayana Lau (Projektmitarbeiterin gender*bildet)
  • Dr. Christfried Rausch (Referent für Inklusion)

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Workshop: Heteronormativitätskritische Bildung: Erziehungswissenschaftliche und fachdidaktische Perspektiven

30. Oktober 2020, 11-14:30 Uhr, Franckesche Stiftungen (Haus 31)

Schule ist ein Ort, der in hohem Maß von heteronormativen Strukturen geprägt  ist: Während „schwul“ eines der gebräuchlichsten Schimpfwörter auf deutschen Schulhöfen ist, herrscht unterrichtlich in der Regel beredtes Schweigen. Dazu tragen nicht nur exkludierende Lehrpläne und Schulmedien bei, es mangelt auch an der Kenntnis über die entsprechenden fachdidaktischen Möglichkeiten und Konzepte. Lehrer*innenbildende Hochschulen und Universitäten vermitteln selten explizites Wissen über LGBTTIQ* und ihre Lebenswirklichkeiten, noch werden in  fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Kontexten LGBTTIQ*  thematisiert. Damit setzen Hochschulen das Schweigen des Bildungssystems fort, fördern es gleichzeitig und machen einen Teil der Schüler*innen und Studierenden unsichtbar. Um diesem – auch aus der Perspektive des Inklusionsgebots problematischen – Zusammenhang zu begegnen, veranstaltet gender*bildet in Kooperation mit  Dr. Astrid Henning-Mohr, MLU (Fachwissenschaft/Fachdidaktik Deutsch), Dr. Klemens Ketelhut, Pädagogische Hochschule Heidelberg (Erziehungswissenschaft), Prof. Dr. Michael Ritter, MLU (Fachwissenschaft/Fachdidaktik Deutsch) und Dr. Dayana Lau, MLU (Erziehungswissenschaft) einen Workshop, der sich mit der Frage befasst, wie in Schule und Unterricht ein professioneller und kompetenter Umgang mit den Lebenswelten von LGBTTIQ* entwickelt und angeboten werden kann. Inhaltlich werden dabei folgende Fragestellungen bearbeitet: Welche heteronormativitätskritischen Perspektiven können auf Schule als sozialer Ort der Bildung entwickelt werden?
Welche Möglichkeiten bieten dabei die Auseinandersetzungen mit Wissen aus den zentralen Bezugskontexten der Lehrkräftebildung, der  Erziehungswissenschaft und der Fachdidaktik/Fachwissenschaft?
Wie kann (Kinder- und Jugend-)Literatur zur Identifikation und Reflexion von  heteronormativen und heteronormativitätskritischen Perspektiven beitragen? Es werden zu beiden Bezugskontexten kurze Inputs der Referent*innen stattfinden. Im Anschluss werden dezentral in kleinen Arbeitsgruppen Arbeitsmaterialien beleuchtet bzw. unterschiedliche Handlungsmöglichkeiten besprochen und in einem abschließenden Plenum vorgestellt und diskutiert. Zielgruppen sind primär Studierende des Lehramts und der Erziehungswissenschaften, Lehrende und Praktiker*innen.

Die Veranstaltung wird voraussichtlich in Präsenz im Haus 31 der Franckeschen Stiftungen stattfinden. Die Teilnehmer*innenzahl ist daher begrenzt. Anmeldung bitte bis spätestens zum 16.10.2020 per Email unter Angabe der Kontaktdaten an

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Online-Vortrag: "Computer sagt nein." Diskriminierung durch Informatik und wie IT-Systeme diskriminierungssensibler gestaltet werden können

02. November 2020, 18-20 Uhr, online

Vortrag von Prof.* Dr.* RyLee Hühne im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity[@]University. Antidiskriminierung und Solidarität"

Beispiele gibt es viele: Ein Recruiting-Tool soll ein Unternehmen darin unterstützen, geeignete Bewerber*innen auszusuchen, und schlägt auf der Basis von Machine Learning systematisch bevorzugt Männer als geeignete Kandidaten vor. Ein Algorithmus soll Richter*innen in den USA bei der Urteilsfindung helfen und schreibt Menschen aufgrund ihrer dunklen Hautfarbe ein erhöhtes Risiko zu, zukünftig Verbrechen zu begehen. Oder die Webanwendung für zulassungsbeschränkte Studiengänge, die als Geschlechtseintrag lediglich Herr/Frau zulässt und somit nicht-binäre Personen von der Bewerbung ausschließt (hochschulstart.de). Software kann Diskriminierung reproduzieren, normalisieren und verstärken. Es scheint, die IT-Branche komme in Sachen Diversity einfach nicht voran. In der Regel ist jedoch nicht die Technik das Problem, sondern fehlende Diskriminierungssensibilität in den Köpfen: Das passiert bei Auswahl, Beschaffung und Einsatz von IT. Und auch schon in
der Entwicklungsphase, wenn die Entwickelnden ihre Vorurteile (unbewusst) in die IT-Systeme einschreiben.Daraus  ergeben sich viele Fragen, auf die im Vortrag eingegangen wird: Welche sozialen Prozesse führen dazu, dass bestimmte Dinge entwickelt werden und andere nicht? Inwiefern kann Digitalisierung als Gate Keeper fungieren und Personen Teilhabe verwehren? Was müssen wir alle (Informatiker*innen und Nicht-Informatiker*innen) tun, damit IT diskriminierungssensibel eingesetzt werden kann? Dabei wird insbesondere auf das Thema Geschlechtervielfalt an Hochschulen eingegangen und was dies für IT bedeutet.

Prof.* Dr.* RyLee Hühne hat an der Fachhochschule Südwestfalen im Fachbereich  Informatik und Naturwissenschaften eine Professur inne und ist in zahlreichen Projekten zu Geschlechtervielfalt vernetzt: bukof-Kommission  für queere* Gleichstellungspolitik an Hochschulen, netzforma* e.V. –  Verein für feministische Netzpolitik, AG trans*emanzipatorische Hochschulpolitik, AG Trans* Inter* Studies, Aktion Standesamt 2018,  Netzwerk „Gender und Diversity in der Lehre“.

Veranstalterin: Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Universität Halle


Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung via Stud.ip oder Email an:

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Vortrag: Die Ambivalenz der Judenemanzipation: Theoretische und praktische Judenfeindschaft in der Aufklärung

03. November 2020, 18 Uhr, IZEA (Christian-Thomasius-Zimmer)

Vortrag von Frau Dr. Silvia Richter (Humboldt-Universität zu Berlin)

Organisation und Leitung: Prof. Dr. Jörg Dierken, Prof. Dr. Ottfried Fraisse und Prof. Dr. Daniel Fulda

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Vortrag: Anti-Semitismus-Vorwurf und Apologie des Kapitalismus: Zum Missbrauch der Dialektik der Aufklärung

09. November 2020, 18 Uhr, IZEA (Christian-Thomasius-Zimmer)

Vortrag von Prof. Dr. Moshe Zuckermann (Tel Aviv University)

Organisation und Leitung: Prof. Dr. Jörg Dierken, Prof. Dr. Ottfried Fraisse und Prof. Dr. Daniel Fulda

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Weiterbildung: Diversity in Lehre und Wissenschaft

12.–13. November 2020, 9–17 Uhr (Tag 1) und 9–15 Uhr (Tag 2)
Zielgruppe: Lehrende, akademischer Nachwuchs aller Fakultäten

Der Forschungs- und Lehralltag an deutschen Hochschulen ist
zunehmend geprägt von Vielfalt (Diversity): Studierende unterschied-licher regionaler Herkunft, unterschiedlichen Alters, verschiedenen Geschlechts, mit unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen sitzen gemeinsam im Vorlesungssaal mit gleichen Lernzielen aber unterschiedlichen Lernzugängen. Auch der Umgang mit Studierenden unterschiedlichster kultureller Herkunftskontexte birgt einige Herausforderungen. Die Zielsetzung einer modernen Didaktik ist es deshalb, alle Studierenden zu befähigen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Lehrende zu sensibilisieren. Um das zu ermöglichen, bedarf es didaktischer Settings, die von der Lernzielformulierung bis zur Prüfungssituation Diversität als Querschnittsthema reflektiert berücksichtigen.

Dozent: Moritz Nestle (Hochschuldidaktiker)

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Kolloquium: Menschenwürde am Lebensende aus philosophisch-ethischer Sicht

24. November 2020, 14 Uhr, Juridicum, Dozentenbibliothek Öffentliches Recht
Dienstagskolloqium Medizin-Ethik-Recht

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Tagung: 10. Landesweiter Tag der Genderforschung Sachsen-Anhalt "SOLIDARITÄTEN"

26.-27. November 2020, Magdeburg

Veranstalter*innen: Dr.in Dayana Lau und Dr.in Lena Eckert (Projekt gender*bildet, MLU), Constanze Stutz (TU Dresden), Annika Sominka (Projekt FEM POWER Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Dr. Klemens Ketelhut (Heidelberg School of Education), Koordinierungsstelle Genderforschung & Chancengleichheit Sachsen-Anhalt

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Vortrag: Kapitalismus, Antisemitismus, Okkultismus. Die Zerstörung der Vernunft nach Adorno/Horkheimer

23. November 2020, 18 Uhr, IZEA (Christian-Thomasisus- Zimmer)

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Kilcher (ETH Zürich)
Organisation und Leitung: Prof. Dr. Jörg Dierken, Prof. Dr. Ottfried Fraisse und Prof. Dr. Daniel Fulda

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Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?

27. November 2020, 9–12 Uhr
Zielgruppe: Beschäftigte

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.

Dozentin: Dr. Andrea Ritschel (Familienbüro)

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Vortrag: Impulse für Kritisches Weißsein: Wie weiße Menschen ihre Privilegien erkennen und Verantwortung für antirassistisches Verhalten übernehmen können

30. November 2020, 18 Uhr, online (Webex)

Vortrag von Maryam Al-Windi & Esther van Lück im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity[@]University. Antidiskriminierung und Solidarität"

Was  ist eigentlich genau Rassismus? Und welche Rolle spielt dabei Weißsein?  Welche Privilegien haben weiße Menschen? Und warum ist die Beantwortung  all dieser Fragen wichtig für rassismuskritisches Handeln? Das Webinar  bietet einen Einstieg ins Thema Kritisches Weißsein und richtet sich an  weiße Menschen, die sich selbstreflexiv mit Rassismus auseinandersetzen  möchten. Gemeinsam wollen wir antirassistische Handlungsmöglichkeiten  erarbeiten.

Esther  van Lück ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Gender  & Diversity Studies der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Maryam  Al-Windi ist Gründungsmitglied der Kieler Hochschulgruppe  EmBIPoC-Empowerment von Black, Indigenous und People of Color und  Masterstudentin der Soziologie an der Universität Bonn.

Veranstalterin: Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Universität Halle

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung via Stud.ip oder Email an:

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Vortrag: Wann ist ein Übergriff ein Übergriff?

07. Dezember 2020, 18 Uhr, online

Vortrag von Dami Charf im Rahmen der Veranstaltungsreihe Diversity[@]University. Antidiskriminierung und Solidarität"

Sexualität  kann sehr unterschiedlich gelebt werden. In der Regel wird sie als  etwas sehr Privates und Intimes empfunden. Sie ist etwas, das sehr schön  und lustvoll ist und zugleich ein Akt des Vertrauens, der verletzlich  macht. Wird von sexuellen Übergriffen gesprochen, haben viele Menschen  nur Gedanken an strafrechtlich relevante Handlungen wie Vergewaltigungen  im Kopf und distanzieren sich von dem Wort und seinen Implikationen:  „So etwas ist furchtbar und mir noch nicht passiert.“ Bei näherer  Betrachtung jedoch kennt fast jede Frau (und auch viel mehr Männer als  sie es sich eingestehen mögen) das Gefühl von sexualisierter  Übergriffigkeit in unzähligen Varianten: Die unerwünschte Hand auf  deinem Bein. Das „Nachgeben“, wenn dein*e Partner*in Sex haben möchte,  du selbst aber eigentlich gerade keine Lust hast. Das eindringliche von  Kopf bis Fuß gemustert werden durch Unbekannte in der Bahn. Manchmal  kannst du gar nicht richtig benennen, was es ist, aber die Atmosphäre im  Raum wird aufgrund der Anwesenheit einer anderen Person merkwürdig  unangenehm und du beginnst dich unwohl zu fühlen, obwohl eigentlich noch  gar keine übergriffige Handlung passiert ist. Es gibt viele Beispiele,  die unser Unbehagen auslösen und die wir gern abtun: „So schlimm war das  doch nicht.“ „Eigentlich ist doch gar nichts passiert.“In  ihrem Vortrag geht Dami Charf den Auswirkungen von diesen vielen  scheinbar nicht so schlimmen Übergriffen nach und erforscht die  Zwischenbereiche und Graustufen: Wo beginnt ein Übergriff? Was passiert  bei einem Übergriff? Wann wird Sexualität zu einem Mittel der  Machtausübung? Welche Auswirkungen hat das? Was kann ich tun, wenn ich  eine Situation als übergriffig erlebe? Und was kann ich tun, um  sicherzugehen, auf andere nicht übergriffig zu wirken? Wie kann ich  Grenzen achtsam begegnen – meinen eigenen und denen anderer?Du  hast Fragen zum Thema? Wunderbar! Sende sie bis zum 31. Oktober 2020 an   und Dami Charf wird deine Frage  im Vortrag aufgreifen. Deine Frage wird vertraulich behandelt und dein  Name nicht genannt.

Dami  Charf ist Diplom-Sozialpädagogin, soziale Verhaltenswissenschaftlerin,  Heilpraktikerin für Psychotherapie und arbeitet als Schwerpunkt als  Traumatherapeutin. Sie ist Autorin zweier Bestseller. Seit über 20  Jahren arbeitet sie im Feld der körperorientierten Psychotherapie und  ist seit über 30 Jahren als Lehrende in Seminaren und Vorträgen tätig.  Sie schrieb bereits ihre Diplomarbeit über sexualisierte Gewalt,  entwickelte die Methode der Somatischen Emotionalen Integration und  bietet u.a. Online-Selbsthilfekurse an.

Veranstalterin: Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Universität Halle
Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung via Stud.ip oder Email an:

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Weiterbildung: Interkulturelle Sensibilisierung

07.–08. Dezember, 9–16 Uhr,
Zielgruppe: Beschäftigte

Selbst wenn man dieselbe Sprache spricht, können häufig Missverständnisse aufkommen. Es ist deshalb wichtig, eine grundlegende Sensibilisierung für mögliche Konflikte in der Zusammenarbeit mit Angehörigen anderer Kulturen zu haben. Dieser Workshop bietet ein umfangreiches Instrumentarium für den Umgang mit interkulturellen Kommunikationssituationen und für das Erkennen und konstruktive Lösen von interkulturellen Konflikten. Den Teilnehmenden wird Raum zur Reflexion und Austausch von Erfahrungen geboten. Sie lernen ihre eigene Reaktion auf fremdes Verhalten kennen und erhalten die Möglichkeit, das eigenständige Erkennen und Verstehen kultureller Besonderheiten sowie den eigenen Umgang mit möglichen Kommunikationsbarrieren zu schulen.

Dozent*innen: Dr. Anne Julia Fett, Peter Grüttner (Internationalisierung der Lehrer*innen-bildung, Zentrum für Lehrerbildung)

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Kolloquium: Rationierung im Gesundheitssystem: Menschenrechte unter Wirtschaftlichkeitsvorbehalt?

08. Dezember 2020, Juridicum, Dozentenbibliothek Öffentliches Recht
Dienstagskolloqium Medizin-Ethik-Recht

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Workshop: Wie kann ich mit mir und anderen Menschen solidarisch handeln? Trans*verbündetenschaft jenseits von privilegierter Abwehr und cisgeschlechtlicher Zerbrechlichkeit

10. Dezember 2020, 18 Uhr, online

Workshop mit René_ Rain Hornstein, organisiert vom AK que(e)r_einsteigen

In diesem dreistündigen Workshop wird Diplom-Psycholog*in und Aktivist*in  René_ Rain Hornstein in das Konzept der Verbündetenschaft (engl. allyship) einführen und Ergebnisse aus der eigenen Forschung zu Trans*verbündetenschaft vorstellen. Es geht darum, zu verstehen, was trans* Menschen sich von Menschen in ihrer Umgebung an Unterstützung wünschen. Dabei soll auf Abwehrmechanismen von Menschen eingegangen werden, die nicht trans* sind, sogenannte cisgeschlechtliche Menschen. Es werden Überlegungen zu verinnerlichter (Trans*)Unterdrückung und Empowerment aus Hornsteins eigener Forschung geteilt. Auch wird auf das Konzept der privilegierten Zerbrechlichkeit eingegangen, wie es derzeit in Diskursen zu white fragility nach Robin DiAngelo oder zu cisgender fragility nach Zachariah Graydon Oaster kursiert.

Der Workshop bemüht sich um ein ausgewogenes Verhältnis von frontaler Vermittlung, Zeit für individuelle Selbstreflexion und Gruppenübungen. Menschen aller Geschlechter sind willkommen. Es wird kein Wissensstand zu trans* Themen vorausgesetzt und es wird Raum für unangenehme Fragen gegeben.

Mehr Informationen über die workshopleitende Person, Publikationen und Vortragsaufzeichnungen finden sich unter www.rhornstein.de   

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Vortrag: The Holocaust and the Dialectic of Enlightenment Revisited

18. Januar 2021, 18 Uhr, IZEA (Christian-Thomasias-Zimmer)

Vortrag von Prof. Dr. Steven E. Aschheim (Hebrew University)
Organisation und Leitung: Prof. Dr. Jörg Dierken, Prof. Dr. Ottfried Fraisse und Prof. Dr. Daniel Fulda

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Vortrag: Die kollektive Emotion 'Judenhass': Antisemitismus als kultureller Gefühlswert"

25. Januar 2021, 18 Uhr, IZEA (Christian-Thomasius-Zimmer)

Vortrag von Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel (TU Berlin)

Organisation und Leitung: Prof. Dr. Jörg Dierken, Prof. Dr. Ottfried Fraisse und Prof. Dr. Daniel Fulda

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Vortrag: Aufklärung postkolonial? Globale Wissensgeschichte und die Herausforderung des Exotismus

verschoben auf 2021, Bibliothek, IZEA

Vortrag von Prof. Dr. Jakob Vogel (Berlin, Paris)

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Regelmäßige Veranstaltungen an der Uni Halle

Jeden 1. Montag im Monat: Offenes Treffen von Arbeiterkind Halle

Jeden 1. Montag im Monat lädt die Initiative "Arbeiterkind.de" in Halle zum offenen Treff. Die Initiative unterstützt Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren. Ab 20 Uhr wird sich in entspannter Runde im NT-Café getroffen und alle Fragen rund um Studium und Finanzierung beantwortet.

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Jeden 2. und 4. Dienstag im Monat: Orgatreffen FEMINISMEN festival

18-20 Uhr, Ort auf Anfrage

Vom 15.-17. Mai 2020 wird wieder ein FEMINISMEN festival in Halle (Saale) stattfinden. Verschiedene Arbeitskeise der MLU organisieren das Festival und freuen sich über Unterstützung.

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Jeden 1. Mittwoch im Monat: Stammtisch der djb-Regionalgruppe Junge Juristinnen Halle (Saale)

Die Regionalgruppe Halle des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besteht aus engagierten Juristinnen und angehenden Juristinnen in und um Halle (Saale). Ein regelmäßiges Treffen findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat jeweils um 19 Uhr im Mitte Ende Mai (Universitätsring 23, 06108 Halle (Saale), unweit des Uniplatzes) statt. Die Gruppe freut sich stets über neue Gesichter!

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Immer donnerstags: Krabbeltreff in der Kinderinsel

wöchentlich, ab 10 Uhr

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle lädt ab dem 21. Februar jeden Donnerstag ab 10 Uhr studierende Eltern mit ihren Kleinkindern zum Krabbeltreff ein. Eine kleine Auszeit für die Eltern und eine super Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Immer donnerstags: Spiel- und Tobetreff in der Kinderinsel

wöchentlich, 15:30-18 Uhr Kinderinsel im StuRa

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle    lädt ab dem 21.02. jeden Donnerstag studierende Eltern und ihre Kinder von 15:30 bis 18:00 in die Kinderinsel der MLU ein. Während sich die Erwachsenen übers Studieren mit Kind(ern) austauschen können, haben die Kinder Gelegenheit zum ausgiebigen Spielen und Toben miteinander. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Neuigkeiten an der Uni Halle

Interview mit Prof. Dr. Katja Nebe im MDR Sachsen

Seit der vor drei Jahren angeschobenen #MeToo-Debatte wird das Verhalten zwischen Männern und Frauen, auch am Arbeitsplatz, heftig diskutiert. Wo fängt sexuelle Belästigung an? Professorin Katja Nebe von der Universität Halle leitet die Untersuchungskommission zur Klärung studentischen Fehlverhaltens und ist für die Aufklärung von sexuell belästigendem Verhalten zuständig. MDR SACHSEN hat mit der Juristin gesprochen, wie aktuell #meToo in Deutschland ist.

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"Mit Sicherheit Verliebt" & AWO-SPI-Projekt "Teilhabe durch Bildung für Roma in der Stadt Halle" suchen Unterstützer*innen

Gesucht werden Menschen, die sich an einer Kooperation von Mit Sicherheit  Verliebt (MSV) Halle und des AWO-SPI-Projekts „Teilhabe durch Bildung für Roma in der Stadt Halle“ beteiligen wollen.

Im Projekt geht  es darum, in Halle lebende, überwiegend aus Rumänien stammende und sich als Roma identifizierende Kinder und Jugendliche vor allem beim Schulbesuch zu unterstützen. Ein Thema dieser Arbeit ist, dass viele  Jugendliche aus dieser Bevölkerungsgruppe sehr jung heiraten bzw. verheiratet werden.

Die Mädchen werden dann demensprechend früh schwanger und gehen erst recht nicht mehr zur Schule. Aus dem Wunsch, die Mädchen zu empowern und sie zur Nutzung ihrer Chancen zu ermutigen, ist die Idee zu einer gemeinsamen Initiative entstanden.

Angedacht ist ein regelmäßiges Angebot, beispielsweise in Form eines „Mädchencafés“ in den Räumlichkeiten eines Jugendclubs. Das Projekt befindet sich aber noch in der Planung und ist insofern für weitere Anregungen und Vorschläge sehr offen!

Wenn Du interessiert bist, meldet Dich gerne bei Andreas Hemming (Mail: , Telefon: 0159 04499791).

Das Projekt "Mit Sicherheit verliebt" legt den Hauptschwerpunkt auf den Bereich der Sexualaufklärung an Schulen. Zu diesem Zweck werden Projekttage mit Schülerinnen und Schülern durchgeführt. Es arbeitet eng mit der lokalen AIDS-Hilfe zusammen und ist Mitglied im Koordinierungskreis Sexualität und Gesundheit – Halle und Saalekreis.

Forschungs- und Vernetzungsstelle für Pädagogik im Autismus-Spektrum

Die Uni Halle richtet deutschlandweit die erste Forschungs- und Vernetzungsstelle für Pädagogik im Autismus-Spektrum ein. Damit sollen  Lehrer*innen und Lehramtsstudierende noch stärker für die Bedarfe autistischer Menschen sensibilisiert und ausgebildet werden.

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Hochschulpreis für Theologie-Absolventin für Diplomarbeit zum Begriff des Abendlandes und dessen Nutzung durch die Neue Rechte

Die MLU-Absolventin Philine Lewek hat in diesem Jahr den Werner-Krusche-Hochschulpreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Evangelischen Kirche Anhalts erhalten. Ausgezeichnet wurde ihre an der Theologischen Fakultät eingereichte Diplomarbeit zum Begriff des Abendlandes und dessen Nutzung durch die Neue Rechte. Der hallesche Regionalbischof Dr. Johann Schneider hat den Preis am Dienstag übergeben.

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Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit beim virtuellen Hochschulinformationstag (HIT)

Die Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit hat sich beim diesjährigen virtuellen Hochschulinformationstag (HIT) präsentiert. Sabine Wöller von der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung, Referent für Inklusion Dr. Christfried Rausch und Dr. Andrea Ritschel vom Familienbüro wurden live auf dem Youtube-Kanal der Uni interviewt. Das Video ist online verfügbar.

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Präventionsstelle erstellt Datenbank zu Antidiskriminierungs-Online-Angeboten an der MLU

Das Sommersemester 2020 findet digital statt. Dies hat Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen zählt, dass Veranstaltungen, die aufgezeichnet werden, länger nutzbar sind und so eine größere Zielgruppe erreichen können. Dies nimmt die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung zum Anlass, um auf ihrer Seite eine Datenbank zu Online-Antidiskriminierungsangeboten aufzubauen. Hier sind spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen zu finden, die an der MLU stattfanden. Darunter auch Vorträge, die vor einigen Jahren stattfanden, aber noch immer hörenswert sind. Die Datenbank befindet sich aktuell im Aufbau und wird regelmäßig aktualisiert.

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Gedenken am Jahrestag der Bücherverbrennung

Das Bündnis Halle gegen Rechts, der Studierendenrat der MLU und der Rektor der MLU Prof. Dr. Christian Tietje erinnern mit einem digitalen Gedenken an den 87. Jahrestag der Bücherverbrennung auf dem Universitätsplatz in Halle.

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Neu berufen: Prof. Dr. Maja Schachner

Prof. Dr. Maja Schachner befasst sich mit interkulturellen Beziehungen von Kindern und Jugendlichen und insbesondere mit der Frage, wie Schulen mit Migration und kultureller Diversität umgehen. Seit dem 1. April hat  sie an der Uni den Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie mit dem Schwerpunkt Sozialisation und Kultur inne.

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Prof. Dr. Matthias Richter: "Gesundheit ist eine zutiefst ungleich verteilte Ressource."

Prof. Dr. Matthias Richter forscht am Institut für Medizinische Soziologie der MLU und erklärt in der ZEIT ONLINE am Beispiel von COVID-19, warum Gesundheit eine ungleich verteilte Ressource in unserer Gesellschaft ist.

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Neues Forschungsprojekt: Bücher aus Buchenwald

PD Dr. Stephan Pabst hat ein ehrgeiziges Projekt gestartet: Er will die Literatur erschließen, die das Konzentrationslager Buchenwald hervorgebracht hat, und noch unbekannte Werke auch von osteuropäischen Autoren entdecken. Den Auftakt dazu bildete eine internationale Tagung in Weimar.

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Neues EU-Projekt zum Thema Migration

Ob Geflüchtete bleiben dürfen, hängt stark vom Aufnahmeland ab. Ein  neues EU-Projekt, an dem die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (MLU) beteiligt ist, analysiert die rechtlichen und politischen  Rahmenbedingungen für Migration in neun Staaten in Europa, Nordamerika,  Afrika und dem Nahen Osten. Es trägt den Titel "Vulnerabilities under  the Global Protection Regime: How Does the Law Assess, Address, Shape  and Produce the Vulnerabilities of the Protection Seekers?" (VULNER) und  wird vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) in Halle  geleitet. Gefördert wird es mit 3,2 Millionen Euro im Rahmen des  EU-Programms "Horizon 2020" sowie vom kanadischen Forschungsrat  SSHRC/CRSH.

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Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt startet

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein neuer Forschungsverbund, an dem auch die Universität Halle beteiligt ist. Es wird nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für zunächst vier Jahre gefördert. Neben der MLU sind zehn weitere Hochschulen und Institute beteiligt. Das Forschungsinstitut soll mit empirischen Untersuchungen und groß angelegten Vergleichen praxisrelevante Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen.

Sie decken Aspekte wie Identitäten und regionale Erfahrungswelten,  Ungleichheiten und Solidarität, Medien und Konfliktkultur, Polarisierung  und Populismus, aber auch Antisemitismus und Hasskriminalität ab und  erforschen diese im europäischen Vergleich und darüber hinaus.

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Unimagazin berichtet über Betty Heimann

Als sich Betty Heimann 1923 in Halle habilitierte, war das noch ein ungewöhnlicher Vorgang. Das Gesetz, das Frauen die Habilitation verbot, war erst drei Jahre zuvor abgeschafft worden. Und so konnte aus der Indologin die erste Privatdozentin an der hiesigen Universität werden. Nach ihrer Berufung auf eine außerordentliche Professur war sie das „Fräulein Professor“.

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Neu berufen: Prof. Dr. Anke Reichardt

Wie können Kinder unabhängig von den Voraussetzungen, die sie mitbringen, vom schriftsprachlichen Unterricht in der Grundschule profitieren? Und wie werden Lehramtsstudierende  darauf vorbreitet? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Anke Reichardt. Seit dem 1. Februar hat sie die Professur „Schriftspracherwerb unter den Bedingungen der Heterogenität“ am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik inne.

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Studierendenzeitung: Der Stura stellt sich que(e)r

Die Studierendenzeitung hastuzeit    berichtet aktuell über Auseinandersetzungen des StuRa Uni Halle    mit dem Thema "Queerfeminismus" und die finanzielle Kürzung seines Arbeitskreises Que(e)r_einsteigen   .

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Unimagazin Campus Halensis berichtet über Melanie Schlag

Ihre Anstellung ist ein Erfolg für sie selbst und ein Novum für die  Universität: Seit September arbeitet Melanie Schlag an der MLU. Sie hat  Trisomie 21. Für Menschen mit Downsyndrom gibt es nach wie vor viele  Barrieren auf dem Weg in den Arbeitsmarkt. Das neue Bundesteilhabegesetz  machte die Beschäftigung der 22-Jährigen möglich, in den Details sind  jedoch noch viele Fragen offen.

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Hanoi x Halle - Vietnamesische Studierende geben ihren Eltern eine Stimme

Vor zwei Jahren arbeiteten  die MuK-Studierenden Vivien Cockshot, Nam Nguyen, Jan Petter und Linh Pham die  Geschichte Vietnamesischer Vertragsarbeiter in Deutschland vor und nach 1989 auf  und fügten Erinnerungen, Interviews und Bilder zu einer multimedialen Geschichte  zusammen. Das Projekt entstand im Rahmen des Praxisseminars: Multimedia unter  der Leitung von Vertretungsprofessor Dr. Werner C. Barg.
Zum Jubiläum des Mauerfalls wurde die  Scrollytelling-Website „Hanoi x Halle    “ nun offiziell gelauncht und erzählt  in drei Portraits vom alltäglichen Kampf um eine Zukunft, den eigenen  Arbeitsplatz, gegen alltägliche Anfeindungen und Rassismus.

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Arbeitskreis Anton Wilhelm Amo

Laut Senatsbericht befasst sich die MLU mit der Aufarbeitung einer angemessenen Würdigung Anton Wilhelm Amos an der Universität. Hauptaugenmerk des damit befassten Arbeitskreises liegt unter anderem auf der Skulptur „Freies Afrika“, welche hinter dem Robertinum zu finden ist und aktuell mit Anton Wilhelm Amo in Verbindung gebracht wird.

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Neues Online-Angebot: Schülerinnen machen MINT

Mit „MINTzi“ soll die Begeisterung für MINT-Fächer geweckt werden: Am  Freitag startet an der Uni unter diesem Namen ein Korrespondenzzirkel,  der sich an Schülerinnen ab der zehnten Klasse richtet. In seinem Fokus  stehen Agrar- und Ernährungswissenschaften.

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Interview mit der Referentin für Internationales des Studierendenrates

In der aktuellen Ausgabe der Studierendenzeitschrift hastuzeit befindet sich ein interessantes Interview mit Paula Klötzke. Als Referentin für Internationales des Studierendenrates unterstützt sie internationale Studierende an der MLU.

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Neuerscheinung: "Seenotrettung von Flüchtlingen und Europäische Werte"

Neuerscheinung im Universitätsverlag Halle-Wittenberg :
Wer  ist für Geflüchtete zuständig, die auf dem Meeresweg nach Europa kommen  und dabei in Seenot geraten? Welche Aufgaben und Pflichten haben in  diesen Fällen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten? Und welche  Rolle spielt dabei die Europäische Menschenrechtskonvention? Einen  umfangreichen Überblick zu diesem komplexen Thema geben  Rechtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der MLU in einem neuen Buch. Darin zeigen sie auch, warum die aktuelle  Rechtslage zu vielen Problemen führt und welche Alternativen es gibt.

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Unimagazin: Neue Referentin für Vielfalt und Chancengleichheit

Juliane Müller ist studierte Wirtschaftspsychologin und befasst sich als Doktorandin mit der Karriere- und Personalentwicklung von Wissenschaftlerinnen. Seit August ist sie zudem Referentin der neuen Stabsstelle "Vielfalt und Chancengleichheit" an der MLU.
Das Unimagazin "Campus Halensis" berichtet aktuell ausführlicher über Juliane Müller und die neue Stabsstelle, der auch die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Uni Halle angehört.

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Stabsstelle Viefalt und Chancengleichheit an der Uni Halle

Die Uni Halle hat eine neue Stabsstelle "Vielfalt und Chancengleichheit". Informationen zur Stabsstelle sind auf dem Webauftritt der Stabsstelle zu finden.

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Neue Professur für Inklusive Bildung an der MLU

Seit dem 1. September ist Prof. Dr. Tanja Sturm Professorin für Inklusive Bildung an der Uni Halle und forscht zu Ungleichheit und Ausschlüssen an Schulen.

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Trans* Studierende können an der MLU ab sofort einfacher ihre Namen ändern

Trans* Studierende können ab sofort bereits ihren Namen und ihr Geschlecht an der Uni Halle ändern lassen, bevor das amtliche Gerichtsverfahren zur Änderung von Namen und Personenstand nach dem TSG abgeschlossen ist. Voraussetzung für die vorgezogene Änderung ist die Antragstellung beim Amtsgericht, die Vorlage eines Ergänzungsausweises der Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti) sowie eine schriftliche Erklärung.

Auch für Studierende mit dem Geschlechtseintrag "divers" soll der Alltag an der Uni erleichtert werden. So sollen Dokumente nach und nach geschlechtsneutral werden. Über beide Themen berichtet aktuell das Unimagazin Campus Halensis in einem Artikel ausführlicher.

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Neues Forschungsprojekt untersucht soziale Ungleichheit in Kitas

Jedes Jahr sind Eltern auf der Suche nach der idealen  Kindertageseinrichtung für ihre Kinder. In Deutschland hat auch jedes  Kind den gleichen Anspruch auf einen Kitaplatz – unabhängig von seiner  Herkunft, Religion oder dem Einkommen der Eltern. Ein Blick auf die  Zusammensetzungen der meisten Kitas zeigt aber: Häufig bleiben Kinder  aus bestimmten Bevölkerungsgruppen unter sich. Warum das so ist,  untersucht ein Team von Erziehungswissenschaftlerinnen und  -wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)  und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Das  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ihre Arbeit  mit rund 380.000 Euro.

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Zertifikatsverleihung "audit familiengerechte Hochschule"

Bereits zum vierten Mal hat die Uni Halle das Zertifikat "audit familiengerechte Hochschule" erhalten. Am 25. Juni 2019 fand die offizielle Verleihung mit Festakt in Berlin statt. Rektor Prof. Dr. Christian Tietje nahm das Zertifikat aus den Händen von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey und Oliver Schmitz, dem  Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, entgegen.

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"In 20 Jahren wird es keine chauvinistischen Chefärzte mehr geben" - Interview mit Prof.in Dr. med. Heike Kielstein

Professorin Heike Kielstein ist an der MLU Direktorin des Instituts für Anatomie und Zellbiologie sowie Leiterin des Weiterbildungszentrums für Klinische Anatomie. Im Interview mit ZEIT ONLINE beantwortet sie die Frage, warum in deutschen OPs fast nur Männer operieren, warum sie selbst doch nicht Chirurgin geworden ist und warum sie sich dafür einsetzt, dass mehr Frauen eine Karriere in der Medizin machen.

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Neue Studie zu Mobbing an Schulen

Viele Schüler*innen erleben psychische oder physische Gewalt durch Mitschüler*innen. Eine neue Studie von Forscher*innen der Uni Halle hat herausgefunden, dass auch die Täter*innen leiden: Sie neigen eher zu Alkohol- und Tabakkonsum, berichten häufiger von psychosomatischen Beschwerden und haben eher Probleme mit ihrem sozialen Umfeld. Das Forschungsteam plädiert daher dafür, Präventionsprogramme stärker auf den Zusammenhalt innerhalb der Schulklasse auszurichten.

Dr. Annett Wolgast hat mit Deutschlandfunk Kultur über die Forschungsergebnisse gesprochen: Zum Artikel   

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Sterbliche Überreste von indigenen Australiern aus Sammlungen der MLU an Australien zurückgegeben

Aktuell berichtet der Wissenschaftsblog der Universitätsmedizin Halle darüber, dass die sterblichen Überreste fünf Indigener aus Australien an die australische Botschaft übergeben wurden. Diese hatten sich zuvor als "wissenschaftliche Objekte" in den Meckelschen Sammlungen der Uni Halle befunden, waren in den vergangenen acht Jahren aber abgedeckt gewesen.

An der sogenannten "Repatriation Ceremony" in der australischen Botschaft in Berlin nahmen auch indigene Vertreter teil. Von der Universitätsmedizin Halle waren die Direktorin des Instituts für Anatomie und Zellbiologie (IAZ), Prof. Dr. Heike Kielstein, sowie der Vorsitzende des Fördervereins der Meckelschen Sammlungen und ehemalige Direktor des IAZ, Prof. Dr. Dr. Bernd Fischer, sowie der Leiter des Referats Hochschulmedizin im sachsen-anhaltischen Wissenschaftsministerium Uwe Paul vor Ort.

Prof. Dr. Kielstein sagte: „It’s the least we can do. [...] Ihre Plätze werden leerbleiben. Sie werden uns und unsere Studierenden, aber auch die Besucher der Sammlungen an das schreckliche und erschreckende Schicksal unserer Vorfahren erinnern.“

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Ab Sommersemster 2019 ist das Teilzeitstudium an der MLU möglich

Mit Veröffentlichung der neuen Immatrikulationsordnung haben unter anderem Studierende mit einer Behinderung/chronischen Erkrankung die Möglichkeit, bei nachgewiesenem Bedarf ihr Studium auf Antrag in Teilzeitform fortzusetzen. Alle notwendigen Nachweise und das Verfahren ergeben sich aus der Regelung in § 10 der Immatrikulationsordnung. Bei Fragen zu Details helfen die Ansprechpartner*innen des Immatrikulationsamtes gern weiter.

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Rektor Prof. Dr. Christian Tietje spricht sich für Chancengleichheit aus

Chancengleichheit ist ein wichtiges Schwerpunktthema für die MLU. Warum das so ist und welche Pläne es gibt, dieses Thema  noch stärker zu verankern, erklärt Rektor Prof. Dr. Christian Tietje im  Video-Format "Fragen & Antworten" auf Youtube.

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MLU dauerhaft als familiengerechte Hochschule zertifiziert

Uni und Familie geht das überhaupt zusammen? Na klar!

Die Uni Halle hat bereits zum vierten Mal in Folge das Zertifikat "audit  familiengerechte hochschule" erhalten und darf das damit verbundene Gütesiegel nun dauerhaft tragen. Mit dem Zertifikat wird das langjährige und anhaltende Engagement der Universität für familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen ausgezeichnet. Anlaufstellen für Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Hochschule sind das Familienbüro und der Arbeitskreis Studieren mit Kind.   

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Artikel über die Präventionsstelle im Unigmagazin: "Sensibilität schaffen"

Sabine Wöller ist seit Januar 2018 an der MLU Projektkoordinatorin in der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Im Gespräch mit dem Unimagazin Campus Halensis    blickt sie auf die ersten größeren Etappen ihrer Arbeit.

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Interview mit der Präventionsstelle in der aktuellen Hastuzeit

In der aktuellen Ausgabe der hallischen Studierendenzeitschrift "Hastuzeit" befindet sich ein Interview mit Sabine Wöller von der Präventionsstelle Disrkiminierung und sexuelle Belästigung. Das Interview kann nun auch online gelesen werden.

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StuRa bietet Diskriminierungsberatung an

Beim Studierendenrat (StuRa) können sich Mitglieder der Studierendenschaft ab August 2018 nicht nur kostenlos und vertraulich zu rechtlichen, sozialen, BAFöG-spezifischen oder Job-Fragen beraten lassen, sondern auch bei Fällen von Diskriminierung und sexueller Belästigung.

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Gastbeitrag der Präventionsstelle in der aktuellen Personalratszeitschrift

Die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung stellt sich und ihre Arbeit in in einem Gastbeitrag der Ausgabe der Personalratszeitung vom Juli 2018 vor.

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Offener Brief des Rektorates und des Studierendenrates zur Identitären Bewegung

Das Rektorat und der Studierendenrat der MLU nehmen zu den Aktivitäten der Identitären Bewegung (IB) im Umfeld der Universität in einem offenen Brief gemeinsam Stellung.

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