Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu bevorstehenden antidiskriminierungsrelevanten Veranstaltungen an der MLU.

Neuigkeiten im Bereich Antidiskriminierung an der Uni Halle finden Sie hier.

Bisherige Veranstaltungen und News finden Sie in unserem Newsarchiv.

Anstehende Veranstaltungen an der Uni Halle

Workshop: Consensual flirting - Flirten mit den Glyddies

28. November 2022, 18-20 Uhr, Lernwerkstatt, Anmeldung über stud.ip

Workshop im Rahmen des Projekts Raum für __

Machtstrukturen durchziehen unser alltägliches Leben und machen leider auch vor intimen, erotischen und annäherden Begegnungen keinen Halt. In unserem Workshop Consensual flirting werden wir uns mit dem Thema Konsens in unserer Sexualität und dem eigenen Flirtverhalten auseinandersetzen. Wir wollen einen Anstoß geben um sich eigener Strukturen bewusster zu werden und beginnen Umgangsstrategien zu suchen.

CN: In dem Workshop werden unter Umständen sexualisierte Übergriffe und Gewalt thematisiert.

Bei mehr Interesse, Fragen etc. schaut gerne auf unserem Instaprofil die_ Glyddies vorbei oder schreibt uns eine Mail unter

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Vorlesung: [Queer] MAKES Gender Church, religious fundamentalism and LGBTIQA+/queer identities in Bosnia and Hercegovina

29. November 2022, 18-20 Uhr, Hörsaal im Haus 31 der Franckeschen Stiftungen (1.OG)

Vorlesung mit Tanja Grabovac als Teil der Ringvorlesung [Theologie] MACHT Geschlecht

In Bosnia and Herzegovina society, LGBTIQ+ activism is gaining visibility in the post-war period, especially in the last decade. The context of the Bosnia and Herzegovina society especially shows the identity problem or clash of identities between the three official denominations (Catholic Church, Serbian Orthodox Church and Islamic Community), the patriarchal and conservative society and the LGBTIQ+ community. LGBTIQ+ in Bosnia and Herzegovina is often characterized as “unknown”, “foreign”, “the new phenomenon” and described in the context of “unknown to our nation” or “foreign to our culture”. What happens when religions and LGBTIQ+ activism meet in a post-war state, like Bosnia and Herzegovina? Which positions do they occupy? Which strategies do they pursue? And most importantly, how do LGBTIQ+ people live and shape their identity within religious communities?
Tanja Grabovac hat franziskanische Theologie und philosophisch theologische Studien in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina) studiert. Als Universitätsassistent*in am Institut für Pastoraltheologie und Pastoralpsychologie an der Universität Graz promoviert Grabovac über die Identität und die Position von LGBTIQ+-Gläubigen in der katholischen Kirche in Bosnien und Herzegowina. Tanja Grabovac ist Menschenrechtsaktivist*in und Koautor*in des ersten feministischen Glossars auf dem Balkan.

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Vorlesung: Frauenbewegung in Polen um 1900: lokal, transimperial, transnational?

29. November 2022, 16:15 - 17:45 Uhr, Hörsaal III, Emil-Abderhalden-Str. 26-27, 06108 Halle (Saale)

Vorlesung mit Iwona Dadej als Teil der Ringvorlesung: Was Sie schon immer über Polen wissen wollten (oder sollten) organisiert durch das Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien

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Vortrag: De l'„Histoire d’une femme cannibale" (Maryse Condé) à „Comment cuisiner son mari à l’africaine" (Calixthe Beyala): le cannibalisme comme signifiant postcolonial du féminisme noir)

30. November 2022, 10-12 Uhr, Seminarraum 23A [LuWu2]
Gastvortrag mit Prof. Dr. Gilbert Dotsé Yigbe im Rahmen des Seminars „Dekoloniale Feminismen“ von Natascha Ueckmann als Teil einer Gastvortragsreihe des Instituts für Romanistik und des germanistischen Instituts

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Workshop: "Ich bin doch nicht rassistisch" - Kritisches Weißsein, Allyship und Powersharing

30. November 2022, 17-19 Uhr, Lernwerkstatt, Anmeldung über stud.ip

Workshop mit Pham und Lina im Rahmen des Projekts Raum für __

Kannst du „die Rassismusbrille“ absetzen, wenn du keine Lust mehr hast dich mit den schweren Themen auseinanderzusetzen oder es dir zu viel wird? Für viele rassismusbetroffene Personen ist das nicht möglich - Es wird Zeit die Perspektive zu wechseln. Dieser Workshop richtet sich an weiß(positionierte) Personen und soll einen Einblick in (un-)sichtbare Strukturen der politischen Bildungs- und Aktivismusarbeit geben. Wir laden alle ein, sich einer machtkritischen Auseinandersetzung mit der eigenen Positionierung, zu den Themen Rassismus und critical whiteness zu stellen

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Vortrag: Deutsche Frauenreiseberichte über Afrika am Beispiel von „Akwaaba" (Stephanie Waibel) und „Der Kuss des Voodoo" (Annette Bokpê)

30. November 2022, 18-20 Uhr, Seminarraum 16 [LuWu2]
Gastvortrag mit Dr. Amatso Obikoli Assemboni im Kolloquium „Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft" von Daniel Weidner als Teil einer Gastvortragsreihe des Instituts für Romanistik und des germanistischen Instituts

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Vortrag: Kapitalismus und Gesundheit: Cash Rules Everything Around Me

01. Dezember 2022, 18:30 Uhr, Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften

Vortrag mit Nadja Rakowitz der GEW Sachsen Anhalt

Die medizinische Versorgung war selbst in Westdeutschland bis in die 80er Jahre nur zum Teil kapitalistisch geprägt. Die ambulante Medizin war zwar von betriebswirtschaftlichen Interessen der Ärzte dominiert und diese zum Teil stark beeinflusst von der kapitalistischen Pharmaindustrie, aber es gab keine kapitalistischen Konzerne, die Arztpraxen führten und die Versorgung bestimmten. Das ändert sich gerade dramatisch. Viel weiter fortgeschritten ist aber die Kapitalisierung der Krankenhäuser. Mit der Aufhebung des Gewinnverbots und der Einführung von Konkurrenz und einem Preissystem (DRG) wurden die Krankenhäuser scharf auf Profitmachen umorganisiert. Mehr als ein Drittel der Krankenhäuser ist schon im Eigentum von privaten Konzernen. Wir wollen über die Ursachen und Folgen davon reden, aber auch über den Widerstand dagegen.

Nadja Rakowitz ist Medizin-Soziologin und arbeitet als Geschäftsführerin des Vereins demokratischer Ärzt*innen. Der Verein ist im "Bündnis Krankenhaus statt Fabrik" aktiv und setzt sich für ein nicht profitorientiertes Gesundheitswesen ein, zu dem alle hier lebenden Menschen Zugang haben und gleich gut versorgt werden.

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Vortrag: (Post)koloniale Klischees in Christoph Nix‘ „Lomé, der Aufstand" (Berlin, TRANSIT, 2020)

01. Dezember 2022, 10-12 Uhr, Hörsaal XVII, Melanchthonianum
Gastvortrag mit Prof. Dr. Gilbert Dotsé Yigbe im Rahmen des Seminars
„Gegenwartsliteratur" von Steffen Hendel als Teil einer Gastvortragsreihe des Instituts für Romanistik und des germanistischen Instituts

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Vortrag: Queering my religion – Queeres Leben und der Kampf um Anerkennung in der Katholischen Kirche

01. Dezember 2022, 18 Uhr, online

Vortrag von Mara Klein im Rahmen der Veranstaltungsreihe des AK Que(e)r_einsteigen

Queer in der Katholischen Kirche sein heißt, nicht im System vorgesehen sein. Katholisch in queeren Räumen sein heißt oft, die eigene Religionszugehörigkeit und den eigenen Glauben rechtfertigen müssen. Das Format gibt einen Einblick in die Anerkennungskämpfe, den Glauben und Identitätsbildung von queeren Katholik*innen in Deutschland.

Wie sehen queere Biografien in katholischen Räumen aus? Welche Anerkennungskämpfe finden gerade statt? Wie queeren wir Katholizsmus und  G*tt – Oder: wie queer sind katholische Tradition und Theologien? Und: Welches Potential könnte das Queeren von (katholischem) Christentum für  die Befreiung unterdrückter Gruppen haben?

Referent*in: Mein Name ist Mara Klein (they/them oder er/es/neopronomen), ich bin Teil von #OutInChurch, Mit-Herausgeber*in von „Katholisch und Queer“ und Aktivist*in für Rechte queerer Menschen  in der Katholischen Kirche. Ich arbeite und promoviere am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der WWU Münster zu Geschlechterviefalt in der Kirche und habe vorher in Halle Lehramt für Englisch und katholische Religion auf Staatsexamen studiert.

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Vortrag: Streifzug durch die (west)afrikanischen Literaturen des 20./21. Jahrhunderts

01. Dezember 2022, 19 Uhr, Literaturhaus Halle
Gastvortrag von Prof. Dr. Gilbert Dotsé Yigbe und Dr. Amatso Obikoli Assemboni im Rahmen einer Gastvortragsreihe des Instituts für Romanistik und des germanistischen Instituts

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Workshop: Selbstbehauptung und Verteidigung für FLINTA*

03. Dezember 2022, 11-16 Uhr, Lernwerkstatt, Anmeldung über stud.ip

Wendo-Workshop mit Nives Bercht im Rahmen des Projekts Raum für __

Körperliche Angriffe oder belästigende und unangenehme Situationen hat fast Jede schon erlebt und die meisten wehren sich alltäglich mit vielfältigen Strategien dagegen. In diesem Workshop soll Raum sein, sich dieser Strategien bewusster zu werden und sie zu vertiefen. Wir üben einfache, effektive Schläge, Tritte und Befreiungstechniken, nutzen Übungen zu Atem, Stimme und Körpersprache. Wir werden auch mit Wahrnehmungsübungen arbeiten um so schneller auf bedrohliche Umstände reagieren lernen. Ein Schwerpunkt des Trainings ist es, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und sie mit Entschlossenheit zu behaupten. Dies werden wir in Rollenspielen üben. Auch im Hochschulbereich geschehen immer wieder Grenzverletzungen und Übergriffe auf die es gilt angemessen zu reagieren.

Nives Bercht ist langjährige freiberufliche Wendotrainerin bei Wendo Berlin. In den letzten Jahren hat sie mehrfach in verschienen Berliner Universitäten (z.B. Humboldt Universität, UDK), der Viadrina in Frankfurt Oder und in Merseburg Workshops zu dem obigen Thema durchgeführt. Auch an der Uni Halle gab es dieses Angebot schon einige Male.

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Vortrag: Und wo sind die Jüd*innen? - Über den Unterschied von (Anti-) Antisemitismus-Arbeit und jüdischen Perspektiven in der Antidiskriminierungsarbeit

05. Dezember 2022, 18:00 –20:00 Uhr, online (Webex)

Vortrag von Deborah Antmann im Rahmen der Diversity @ University Ringvorlesung

Ein jüdisches Bildungsformat verspricht einiges: Es ist interaktiv, dialogisch und im Mittelpunkt stehen Fragen, statt Antworten. Fragen die wir uns gemeinsam stellen werden, in der Hoffnung, dass noch viele mehr entstehen. Was zeichnet jüdischen Feminismus aus? Warum brauchen wir dringend jüdische Perspektiven in unseren Debatten um Intersektionalität? Inwiefern sind jüdische Perspektiven eine Bereicherung von nicht-jüdischen queeren und feministischen Politiken? Warum ist jüdisch nicht gleich religiös? Welche Impulse geben jüdisch-feministische Perspektiven für Antidiskriminierungs- und Diversityarbeit an Hochschulen? Wo kommen Jüd*innen in klassischen Diversity- und Repräsentanz-Konzepzen vor? Wann reden wir in Bildungseinrichtungen über Antisemitismus? Wann über Jüd*innen? Inwiefern sind jüdische Perspektiven an Hochschulen unterrepräsentiert und inwiefern ist dies problematisch? Welche Folgen hat Antisemitismus auf Leistungsbewertungen und Zugänge? Im Mittelpunkt steht dabei das Spannungsfeld zwischen Antisemitismusdebatten und jüdischen Perspektiven.


Debora Antmann ist politische Bildnerin, freie Autorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Jüdischen Museum Berlin, Aktivistin, wütende Jüdin, semi-aktive Körperkünstlerin und verhinderte Superheldin. Seit über 10 Jahren arbeitet sie zu jüdischer-lesbischer Widerstands- und Intersektionalitätsgeschichte, jüdischen Selbstbestimmungs- und Communityprozessen, Intersektionalität, Heteronormativität und Behinderung. In unzähligen Sammelbänden findet man Beiträge von A wie Antisemitismus bis Z wie Zusammenhalt von ihr – alles immer aus dezidiert jüdischer und lesbischer Perspektive. In verschiedenen Formaten inszeniert sie jüdisch-queere Interventionen zur visuellen Selbstbestimmung und leitet seit 2020 den jüdischen flinta Austausch- und Empowerment-Raum „Tsuris&Tseschmetter“.

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Vortrag: 'Togo' in den deutsch-französischen Beziehungen seit dem Ersten Weltkrieg

06. Dezember 2022, 10-12 Uhr, Medienraum 24, Melanchthonianum
Gastvortrag mit Prof. Dr. Gilbert Dotsé Yigbe in der Vorlesung „Interkulturelle Praxis“ von Dimitri Almeida als Teil einer Gastvortragsreihe des Instituts für Romanistik und des germanistischen Instituts

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Vorlesung: [Religion] MACHT Geschlecht? Vergeschlechtlichte Religion, hegemonoiale Maskulinität und Islam in Süd- und Südostasien (1930er–1940)

06. Dezember 2022, 18-20 Uhr, Hörsaal im Haus 31 der Franckeschen Stiftungen (1.OG)

Vorlesung mit Prof. Dr. Giovanni Maltese als Teil der Ringvorlesung [Theologie] MACHT Geschlecht

Die Kritik an Machtasymmetrien, die durch eurozentrische und essentialistische Konzeptualisierungen von Analysekategorien reproduziert werden, ist in der Religionswissenschaft und den Geschlechterstudien gut etabliert, insbesondere wenn es um den Islam geht. Dennoch neigen beide Disziplinen zu einem jeweils folgeträchtigen weißen Fleck: Debatten über Konzeptualisierungen von Religion und Islam haben kaum Interesse an Geschlecht gezeigt; die Geschlechterstudien wenig Interesse daran, „Religion“ und „Islam“ als Kategorien kritisch zu hinterfragen. So bleibt die Beziehung zwischen Allgemeinbegriffen (wie Religion, Islam, etc.) und den untersuchten Machtverhältnissen weitgehend unsichtbar. Diese Doppellücke adressiere ich anhand von Debatten, die um ca.1930–1940 im Kontext anglophoner südost- und südasiatischer muslimischer Intellektueller geführt wurden. Ich argumentiere, dass die Untersuchung der Beziehung zwischen Konzepten von Geschlechterdifferenz, Maskulinität, Femininität, Religion und Islam wichtige Fragen zu kolonialen, andro- und phallogozentrischen Epistemologien aufwirft, die den zeitgenössischen Religions- und Geschlechterstudien zugrunde liegen. Die Erzeugung von Religion und Geschlecht gilt es nicht getrennt voneinander zu untersuchen.
Prof. Dr. Giovanni Maltese studierte Theologie, Philosophie und Religionswissenschaft in Heidelberg, Mainz und den Philippinen. Giovanni Maltese ist Juniorprofessor für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie an der Universität Hamburg und Visiting Scholar an der Faculty of Divinity, University of Cambridge. Die Forschungsinteressen Malteses sind unter anderem Religion und Politik in Südostasien (insbesondere Christentum und Islam, Philippinen und Malaysia), Politische Theologie und politische Theorie, Religion und Gender Studies.

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Vorlesung: Mehrsprachigkeit und >migrierte Wörter< in der deutschen Literatur

06. Dezember 2022, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Dr. Jana-Katharina Mende als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Vortrag: Die ominöse Germanophilie in Togo

07. Dezember 2022, 10-12 Uhr, Seminarraum 23 [LuWu2]
Gastvortrag mit Prof. Dr. Gilbert Dotsé Yigbe iim Kolloquium „Texte - Lektüren - Theorien für Fortgeschrittene. Einführung in das
Masterstudium der Literaturwissenschaft" von Daniel Weidner als Teil einer Gastvortragsreihe des Instituts für Romanistik und des germanistischen Instituts

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Vortrag: Vom Hashtag zum Medienthema - Wie Wissenschaftler:innen auf prekäre Arbeitsbedingungen unter #ichbinhanna aufmerksam machten

07. Dezember 2022, 17-19 Uhr, Lernwerkstatt, Anmeldung über Stud.ip

Vortrag mit Nicole Opitz im Rahmen des Projekts Raum für __

An deutschen Hochschulen sind etwa 80 Prozent der wissenschaftlichen  Mitarbeiter_innen befristet beschäftigt. Das hat enorme Auswirkungen auf  Beschäftigte und die Forschung selbst: Unter dem Hashtag #IchbinHanna  initiierten vergangenes Jahr Wissenschaftler_innen eine Debatte über die  prekären Arbeitsbedingungen, die sich unter anderem auf Kinderplanung,  Gesundheit und den Lebensort der Beschäftigten auswirken. An diesem  Abend schauen wir uns an, wie Wissenschafter_innen Social Media nutzten,  um auf das Problem aufmerksam zu machen, wo die Debatte heute steht und  wo sie hinführen könnte.

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Podiumsgespräch: Wer bestimmt mein Geschlecht?

08. Dezember 2022, 18 Uhr, Raum wird noch bekannt gegeben

Podiumsgespräch zu aktuellen Reformansätzen des Selbstbestimmungsgesetzes, veranstaltet vom Gleichstellungsteam der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im Rahmen der Ringveranstaltung "Gender im Recht – Wo stehen wir heute?" und des FEMPOWER Projekts der MLU

Es diskutieren:

  • Tessa Ganserer
  • Susanna Roßbach

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Vorlesung: Naturwissenschaftlerinnen im 20. Jahrhundert - von den Ausnahmen zur Normalität

08. Dezember 2022, 16:15-17:30, Von-Seckendorff-Platz 1, Hörsaal 1.04

Vorlesung mit Prof. Dr. Anette Vogt im Rahmen der Ringvorlesung "Wegbereiterinnen - Frauen in den Naturwissenschaften. Wissenschaftshistorische Einblicke und Ausblicke in die Genderforschung"

Prof. Dr. Annette  Vogt ist Wissenschaftshistorikerin und war bis zuletzt als Wissenschaftlerin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin tätig. Vogt ist Honorarprofessorin an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Ringvorlesung "Wegbereiterinnen - Frauen in den Naturwissenschaften" im Wintersemester 2022/23 soll wissenschaftshistorische Einblicke und Ausblicke in die Genderforschung geben. Die Vorlesungen finden in den Kolloquien der drei Institute der Naturwissenschaftlichen Fakultät II statt und sind von  den durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsverbünden der Fakultät (SFB/TRR 102, SFB/TRR 227 , GRK 2670) mitorganisiert und finanziert.

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Workshop: Europäische Aufklärungen und „rassistische“ Abwertung: Analysen und Reaktionen jüdischer Denker:innen

07.–08. Dezember 2022, Seminar für Judaistik / Jüdische Studien, Großer Berlin 14 und IZEA, Christian Thomasius Zimmer
Kooperation des Seminar für Judaistik / Jüdische Studien und des IZEA
Organisation und Leitung: Jakob Ole Lenz M.A. und Prof. Dr. Ottfried Fraisse

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Vortrag: Sex & Education

12. Dezember 2022, 16-18 Uhr, Lernwerkstatt, Anmeldung über Stud.ip

Vortrag mit Livia Samson im Rahmen des Projekts Raum für __

Sexuelle Beziehungen zwischen Lehrenden und Lernenden sind an deutschen Universitäten legal. Das macht sie nicht weniger problematisch. Pädagogische Beziehungen sind Macht- und häufig auch Abhängigkeitsbeziehungen. Aber in pädagogischen Beziehungen soll die Lernende etwas von der Lehrperson wollen. Sie strebt, idealerweise, danach, das Wissen und Können der Lehrperson zu erlangen. Was, wenn »sein wollen, wie der Prof« und »den Prof wollen« aber nicht immer klar zu trennen sind? Wenn der »Crush« der (häufig weiblichen) Studentin auf den (häufig männlichen) Dozenten, wie die Philosophin Amia Srinivasan vermutet, undifferenziertes Verlangen ist? Sie argumentiert dafür, dass es die Aufgabe der Lehrperson ist, dieses Verlangen auf den Lehrgegenstand zu richten und die eigene Person in den Hintergrund zu stellen. Aber auch wenn einzelne Lehrbeziehungen gelingen, bleibt das Streben nach Wissen und Können in patriarchalen Gesellschaften für Frauen und Männer nur ungleich möglich. Was würde es heißen, und wo können wir anfangen, daran etwas zu ändern?

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Vorlesung: Feminismen of Color in Deutschland

13. Dezember 2022, 18-20 Uhr, online, Anmeldung über Stud.ip

Vorlesung mit Nivedita Prasad im Rahmen der Ringveranstaltung Das Verhältnis von Rassismus und Feminismus weiterdenken von gender*bildet

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Vorlesung: Zur Gebrauchsbedeutung von Migration, Migrant, Flüchtling usw. in schriftsprachlichen Korpora

13. Dezember 2022, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Prof. Dr. Sven Staffeldt als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Vorlesung: Wir wissen, was wir wollen. Frauenrevolution in Nord- und Ostsyrien

14. Dezember 2022, 18-20 Uhr, Hörsaal A im Melanchthonianum auf dem Universitätsplatz, Anmeldung über Stud.ip

Vorlesung mit Iris und Lena vom Herausgeb*erinnenkollektiv des Andrea-Wolf-Instituts im Rahmen der Ringveranstaltung Das Verhältnis von Rassismus und Feminismus weiterdenken von gender*bildet in Kooperation mit der Diversity Buchhandlung Kohsie

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Vortrag: trans* im Knast

15. Dezember 2022

Vortrag von Alexia Metge im Rahmen der Veranstaltungsreihe des AK que(e)r_einsteigen

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Vorlesung: Slavische Herkunftssprachen

20. Dezember 2022, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Prof. Dr. Katrin Schlund als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Vortrag: Flucht und Seenotrettung im zentralen Mittelmeer

09. Januar 2023, 18-20 Uhr, Lernwerkstatt, Anmeldung über Stud.ip

Vortrag mit Doreen Johann (Sea Watch e.V.) im Rahmen des Projekts Raum für __

Wir diskutieren die migrationspolitischen Entwicklungen und das Sterbenlassen im zentralen Mittelmeer, wie europäische Staaten und Akteur:innen sich zunehmend aus der Seenotrettung zurückgezogen haben, wie die Pflicht zur Rettung an Drittstaaten ausgelagert wird und welche  Rolle Frontex dabei spielt.

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Vorlesung: Die Welt zu Gast bei Freunden? Literarische Verarbeitungen des Migrationsdiskurses in Deutschland seit den 1960er Jahren

10. Januar 2023, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Dr. Nico Elste als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Kolloqium: Pro und Contra der Eizellspende - ethische Aspekte einer Familienbildung mit Hilfe Dritter

10. Januar 2023, 14:15-15:45 Uhr, Dozentenbibliothek öffentliches Recht
Kolloqium mit Prof. Dr. Claudia Wiesemann als Teil des Dienstagskolloquium Medizin-Ethik-Recht

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Vorlesung: Die kurdische Frauenbewegung. Selbstbestimmung vom eigenen Körper bis zur Weltpolitik

10. Januar 2023, 18-20 Uhr, online

Vorlesung mit Dilar Dirik im Rahmen der Ringveranstaltung Das Verhältnis von Rassismus und Feminismus weiterdenken von gender*bildet

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Vortrag: Ableismus und Neurodivergenz – (un-)sichtbar be_hindert

12. Januar 2023

Vortrag mit fluff von Minzgespinst im Rahmen der Veranstaltungsreihe des AK que(e)r_einsteigen

Zu autistisch für queere Räume, zu queer für autistische Räume: Wenn intersektionale Marginalisierung auf gesellschaftlichen Ableismus trifft.
Die Veranstaltung wird sich mit historischen Aspekten und heutigen Schwierigkeiten von queeren, neurodivergenten Personen auseinandersetzen. Darüber hinaus werden Barrieren in (vor allem queeren) Räumen thematisiert und Lösungsmöglichkeiten für ein inklusives Miteinander vorgeschlagen. Der Vortrag richtet sich an alle, Vorkenntnisse sind nicht benötigt. Er findet in deutscher Lautsprache  statt.

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Vorlesung: Schwarze Weiblichkeiten

16. Januar 2023, 18-20 Uhr, online, Anmeldung über Stud.ip

Vorlesung mit Denise Bergold-Caldwell im Rahmen der Ringveranstaltung Das Verhältnis von Rassismus und Feminismus weiterdenken von gender*bildet

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Vorlesung: Flucht - Freikauf - Ausreise. Die Auswanderungsbewegung von Autoren aus der DDR in die BRD von 1961 bis 1989

17. Januar 2023, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Prof. em. Dr. Andrea Jäger als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Vortrag: Gender-blindes EU-Außenhandelsrecht?

17. Januar 2023, 18 Uhr, Dozentenbibliothek Öffentliches Recht

Vortrag von Dr.in Romy Klimke, veranstaltet vom Gleichstellungsteam der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im Rahmen der Ringveranstaltung "Gender im Recht – Wo stehen wir heute?" und des FEMPOWER Projekts der MLU

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Vorlesung: Between two crises. The migration challenges of Poland and the European Union

17. Januar 2023, 16:15 - 17:45 Uhr, Hörsaal III, Emil-Abderhalden-Str. 26-27, 06108 Halle (Saale)

Vorlesung mit Maciej Duszczyk als Teil der Ringvorlesung: Was Sie schon immer über Polen wissen wollten (oder sollten) organisiert durch das Aleksander Brückner Zentrum für Polenstudien

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Workshop: "Ostdeutsch" als negative Identität. Politische und ethisch-theologische Perspektiven

18. Januar 2023, 14:30 Uhr, Haus 30, Franckesche Stiftungen
Workshop mit Constantin Plaul und Karl Tetzlaff als Teil der Theologischen Tage 2023: Wer du (nicht) bist. Identitäten in Gesellschaft und Religion.

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Workshop: [Theologie] MACHT Geschlechtsidentität. Bilder in unseren Köpfen – praktische Übungen zu Identitätsfragen (Anti-Bias-Ansatz)

18. Januar 2023, 14:30 Uhr, Haus 30, Franckesche Stiftungen
Workshop mit dem Gleichstellungsteam der Theologischen Fakultät als Teil der Theologischen Tage 2023: Wer du (nicht) bist. Identitäten in Gesellschaft und Religion.

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Vortrag: "Als ob ich im Namen spreche" Gegenwartsliteratur und das Erzählen von Identitäten

19. Januar 2023, 10 Uhr, Franckesche Stiftungen, Haus 1, Freylingshausensaal
Vortrag mit Daniel Weidner als Teil der Theologischen Tage 2023: Wer du (nicht) bist. Identitäten in Gesellschaft und Religion.

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Vortrag: „Alle Körper lieben!?“ Zwischen Fettfeindlichkeit, Fat Acceptance und Body Positivity

19. Januar 2023

Vortrag von Judith Schreier im Rahmen der Veranstaltungsreihe des AK que(e)r_einsteigen

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Vorlesung: Lise Meitner - was wir aus ihrem „inhaltsreichen Leben“ heute lernen können

19. Januar 2023, 16:15-17:30, Theodor-Lieser-Str. 9, Gustav-Mie-Hörsaal

Vorlesung mit Prof. Dr. Cornelia Denz im Rahmen der Ringvorlesung "Wegbereiterinnen  - Frauen in den Naturwissenschaften. Wissenschaftshistorische Einblicke  und Ausblicke in die Genderforschung"

Prof. Dr. Cornelia Denz ist die Präsidentin der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig und assoziierte Professorin an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Dort war sie seit 2013 Professorin für Experimentalphysik, seit 2016 Professorin für Experimentalphysik und Geschlechterforschung in der Physik. Die Ringvorlesung "Wegbereiterinnen - Frauen in den Naturwissenschaften" im Wintersemester 2022/23 soll wissenschaftshistorische Einblicke und Ausblicke in die Genderforschung geben. Die Vorlesungen finden in den Kolloquien der drei Institute der Naturwissenschaftlichen Fakultät II statt und sind von den durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsverbünden der Fakultät (SFB/TRR 102, SFB/TRR 227 , GRK 2670) mitorganisiert und finanziert.

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Vorlesung: Theater und Migration in Deutschland und Frankreich

24. Januar 2023, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Prof. Dr. Natascha Ueckmann als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Vorlesung: Antimuslimischer Rassismus und Soziale Bewegungen

24. Januar 2023, 18-20 Uhr, online, Anmeldung über Stud.ip

Vorlesung mit Anna Sabel und Özcan Karadeniz im Rahmen der Ringveranstaltung Das Verhältnis von Rassismus und Feminismus weiterdenken von gender*bildet

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Forschungskolloquium: Sklaven, Geschwister, Repräsentanten eschatologischer Erwartung: „Mohren“ und „Mohrinnen“ in den Herrnhuter Gemeinorten des 18. Jahrhunderts

25. Januar 2023, 18 Uhr, Englischer Saal, Haus 26, Franckesche Stiftungen Forschungskolloquium des Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung als gemeinsame Veranstaltung mit dem Seminar für Religionswissenschaft und Interkulturelle Theologie
mit Dr. Josef Köstlbauer

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Podiumsgespräch: Gender in Forschung und Lehre

31. Januar 2023, 18 Uhr, Hallischer Saal

veranstaltet vom Gleichstellungsteam der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im Rahmen der Ringveranstaltung "Gender im Recht – Wo stehen wir heute?" in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Es diskutieren:

  • Dr.in Lena Eckert
  • Prof.in Dr.in Anne-Christin Mittwoch
  • Prof.in Dr.in Katja Nebe

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Vorlesung: Umvolkung und Austausch. Die Migrationspolitik in der Dichtung der Neuen Rechten

31. Januar 2023, 10-12 Uhr, Hörsaal V am Steintorcampus

Vorlesung mit Dr. Steffen Hendel als Teil der interdisziplinären Ringvorlesung: Wenn Menschen und Worte wandern. Aspekte moderner Migrationsbewegungen in Kultur, Literatur und Sprache der Forschungsstelle Massenphänomene der Philosophischen Fakultät II

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Vorlesung: Clara Immerwahr - Fritz Haber, Eine Wissenschaftlerin in den Konflikten ihrer Zeit

01. Februar 2023, 16:15-17:30, Theodor-Lieser-Str. 9, Jacob-Volhard-Hörsaal

Vorlesung mit Prof. Dr. Gudrun Kammasch im Rahmen der Ringvorlesung "Wegbereiterinnen  - Frauen in den Naturwissenschaften. Wissenschaftshistorische Einblicke  und Ausblicke in die Genderforschung"

Prof. Dr. Gudrun Kammasch wurde 1971 als erste Frau an die Technische Fachhochschule Berlin, der heutigen Berliner Hochschule für Technik, berufen. Die Professorin für Lebensmittelchemie und -analytik engagiert sich seit ihrer Berufung insbesondere für eine stärkere Repräsentanz von Frauen im akademischen Bereich sowie für einen Dialog der Kulturen der Welt. Für dieses Engagement und ihre wissenschaftlichen Leistungen wurde Gudrun Kammasch 2010 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

Die Ringvorlesung "Wegbereiterinnen - Frauen in den Naturwissenschaften" im Wintersemester 2022/23 soll wissenschaftshistorische Einblicke und Ausblicke in die Genderforschung geben. Die Vorlesungen finden in den Kolloquien der drei Institute der Naturwissenschaftlichen Fakultät II statt und sind von den durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierten Forschungsverbünden der  Fakultät (SFB/TRR 102, SFB/TRR 227 , GRK 2670) mitorganisiert und finanziert.

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„When somebody calls you a name, you take it – and you own it!“ – (Un-)Möglichkeiten queerer Aneignung

02. Feburar 2023, 18:15 Uhr, Hörsaal V auf dem Steintor Campus

Vortrag mit Phries Künstler im Rahmen der Veranstaltungsreihe des AK que(e)r_einsteigen

Heutzutage dient der Begriff ‚queer‘ selbstverständlich als stolze Selbstbezeichnung für all diejenigen, die von der hetero- und cis-normativen Selbstverständlichkeit abweichen. Blickt man zurück auf die Geschichte des Begriffs, wurde ‚queer‘ jedoch zunächst im Sinne von ‚seltsam‘ oder ‚suspekt‘ als Beschimpfung verwendet. Erst im Laufe der Zeit wurde ‚queer‘ ins Positive gewendet und von ‚Queers‘ für sich  selbst benutzt – er wurde, wie viele andere politische Selbstbezeichnungen, angeeignet.

Der Vortrag gibt einen Einblick, inwieweit Aneignung ein dauerhaftes Thema für queere Bewegungen ist und fragt nach den Bedingungen, Potenzialen und Grenzen von Aneignungsprozessen: Warum ist es oftmals ein wichtiges Anliegen politischer Bewegungen, sich verletzende Begriffe zu eigen zu machen? Können alle Begriffe angeeignet werden? Und ist ‚queer‘ im deutschsprachigen Raum eigentlich überhaupt ein angeeigneter  Begriff?

Phries Künstler (sier/xier/they oder keine Pronomen) ist wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in am Institut für Pädagogik der MLU. Sier hat zu prekärer und politischer Subjektivierung promoviert und beschäftigt sich mit Gesellschaftstheorie(n), sozialer Ungleichheit und Bildungstheorie. Daneben ist sier in queeren Kontexten politisch aktiv.

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Regelmäßige Veranstaltungen an der Uni Halle

Jeden 1. Montag im Monat: Offenes Treffen von Arbeiterkind Halle

Jeden 1. Montag im Monat lädt die Initiative "Arbeiterkind.de" in Halle zum offenen Treff. Die Initiative unterstützt Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren. Ab 20 Uhr wird sich in entspannter Runde im NT-Café oder online getroffen und alle Fragen rund um Studium und Finanzierung beantwortet.

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Jeden 1. Mittwoch im Monat: Stammtisch der djb-Regionalgruppe Junge Juristinnen Halle (Saale)

Die Regionalgruppe Halle des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besteht aus engagierten Juristinnen und angehenden Juristinnen in und um Halle (Saale). Ein regelmäßiges Treffen findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat jeweils um 19 Uhr im Mitte Ende Mai (Universitätsring 23, 06108 Halle (Saale), unweit des Uniplatzes) statt. Die Gruppe freut sich stets über neue Gesichter!

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Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat: Queer Treff von que(e)r_einsteigen

20–22 Uhr

Der AK que(e)r_einsteigen des StuRa lädt alle queeren Menschen, Mitglieder der LGBTQIA+ Community und alle, die sich angesprochen fühlen, zum Queer-Treff! Schaut vorbei, quatscht ein bisschen über dies und das (und vielleicht  auch jenes), spielt ein paar Online-Spiele mit oder habt einen geselligen digitalen Filmabend mit Anderen.

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Immer mittwochs: Krabbelgruppe in der Kinderinsel

wöchentlich, ab 09:30 Uhr

Seit Anfang Mai gibt es wieder eine Krabbelgruppe des AK Studieren mit Kind. Immer mittwochs um 9:30 Uhr Treffen sich interessierte Eltern und Kinder in der „Kinderinsel“ im Studierendenrat (Universitätsplatz 7) zum Spielen und Austauschen. Kontakt: | https://www.facebook.com/AKStudiumMitKind/    | https://www.instagram.com/ak_studieren.mit.kind/    .

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Immer donnerstags: Spiel- und Tobetreff in der Kinderinsel

wöchentlich, 15:30-18 Uhr Kinderinsel im StuRa

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle    lädt jeden Donnerstag studierende Eltern und ihre Kinder von 15:30 bis 18:00 in die Kinderinsel der MLU ein. Während sich die Erwachsenen übers Studieren mit Kind(ern) austauschen können, haben die Kinder Gelegenheit zum ausgiebigen Spielen und Toben miteinander. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Vergangene Veranstaltungen an der Uni Halle

Informationen zu bereits vergangenen Veranstaltungen finden Sie in unserem Newsarchiv.

Newsarchiv

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