Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

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Auf dieser Seite finden Sie regelmäßig aktualisierte Informationen zu bevorstehenden antidiskriminierungsrelevanten Veranstaltungen an der MLU. Neuigkeiten im Bereich Antidiskriminierung an der Uni Halle finden Sie hier.

Bisherige Veranstaltungen und News finden Sie in unserem Newsarchiv.

Anstehende Veranstaltungen an der Uni Halle

Kongress: VI. Internationaler Kongress für Pietismusforschung: Reisen und Religion im (langen) 18. Jahrhundert

28. August - 31.August 2022, Franckesche Stiftungen

Kongress des Interdisziplinären Zentrum für Pietismusforschung

Der VI. Internationale Kongress für Pietismusforschung hat sich als interdisziplinäre Tagung einer umfassenden Perspektivierung der komplexen Zusammenhänge von Reisen und Religion im langen 18. Jahrhundert verschrieben. Um das weite Feld des frühneuzeitlichen Reisens nach den hier angerissenen Maßgaben zu differenzieren und zu strukturieren, bieten sich folgende Aspekte an, die Schnittmengen ebenso wie Unterschiede von und in den Reisekulturen des 17. bis 19. Jahrhunderts herausstellen können. Der Kongress wird gemeinsam vom Interdisziplinären Zentrum für  Pietismusforschung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, der Historischen Kommission zur Erforschung des Pietismus und den Franckeschen Stiftungen zu Halle organisiert.

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Lunch Lecture: Sichtbar! Die Kunst des professionellen Netzwerkens: Wie bleiben Wissenschaftler*innen (Frauen & TIN) im Gespräch?

31. August 2022, 11:30-13:30 Uhr, online

Dr.in Stephanie Rohac, FEMPOWER-Veranstaltung "Wissen(schaftler*innen) verbinden"

Interdisziplinäres Netzwerken auf wissenschaftlichen Tagungen und Kongressen ist für die eigene wissenschaftliche Reputation sowie für den Ausbau des eigenen Netzwerken ausschlaggebend. Wie kann ich also Konferenzen und wissenschaftliche Communities gezielt nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen, mein Netzwerk auszubauen und ebenfalls meine Kontakte zu halten?

Professionell in Kommunikation zu treten ist für die eigene Sichtbarkeit im Netzwerk entscheidend — neben fachlichem Input gibt eine Kleingruppenübung das Werkzeug für den „lockeren Smalltalk“.

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Lunch Lecture: Kollaborative Zusammenarbeit in wissenschaftlichen Netzwerken

15. September 2022, 11:30-13:30, online

Anita Sekyra, FEMPOWER-Veranstaltung "Wissen(schaftler*innen) verbinden"

Aus Kontakten und Forschungsgruppen, die bei wissenschaftlichen Veranstaltungen hervorgegangen sind, kann eine nachhaltige und kollaborative Zusammenarbeit entstehen. Doch was macht eine kollaborative Arbeitsweise aus und welchen Mehrwert kann sie im wissenschaftlichen Netzwerken bringen? Die Teilnehmenden (Frauen & TIN) der Veranstaltung bekommen Einsicht in das Konzept dieser Arbeitsweise und können nach einer theoretischen Einführung Szenarien der kollaborativen Zusammenarbeit in Einzel- und Gruppenübungen erproben.

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Workshop: Mutterschutz, Elternzeit und beruflicher Wiedereinstieg erfolgreich gestalten

23. September 2022, 9:00 - 16:00 Uhr, online

Werdende Eltern und ihre Führungskräfte stellen Schwangerschaft, familienbedingte Auszeiten und der Wiedereinstieg in den Beruf vor organisatorische Herausforderungen. In diesem Workshop sollen Rahmenbedingungen geklärt und Möglichkeiten aufgezeigt werden, diese Herausforderungen gemeinsam zu meistern und den Weg zu einem erfolgreichen Wiedereinstieg zu ebenen.

Der Workshop findet am 23. September 2022 von 9:00 bis 16:00 Uhr voraussichtlich in digitaler Form statt und richtet sich vorranging an Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des Familienbüros.

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Workshop: Psychische Erkrankungen und Sucht im Kontext von Arbeit und Studium

27. September und 28. September 2022, 9-12 Uhr
Workshop für Beschäftigte der MLU
Bundesweit erfüllt mehr als jede*r vierte Erwachsene im Zeitraum eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung (DGGPN, 2018). Sie gehen mit erheblichen Beeinträchtigungen nicht nur im persönlichen Leben der Betroffenen, sondern gerade auch im Arbeitsumfeld und im Kontext Studium einher und stellen auch für die Kontaktpersonen eine Herausforderung dar. Während die Zahl der Betroffenen stetig steigt, sind psychische Erkrankungen nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für das Umfeld mit erheblichen Unsicherheiten und Vorbehalten verbunden.
Das modular aufgebaute Seminar gibt eine grundlegende Einführung zu psychischen Erkrankungen und Sucht sowie ihren Implikationen.

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Tagung: Be-/Ge-hinderte Sexualität

29. September – 01. Oktober 2022, Aula der Universität

Wie kann das menschliche Bedürfnis nach Sexualität in Einrichtungen ermöglicht werden? Wie ist bei Grenzüberschreitungen zu reagieren, wenn das strafrechtliche Instrumentarium von einem ganz anderen Sexualtäter, der vorsätzlich und schuldhaft die Sexualsphäre anderer Menschen verletzt, ausgeht? Es gibt noch wenig wissenschaftliche Auseinandersetzung darüber wie Menschen mit geistiger Behinderung Sexualität (er-)leben können und sich zugleich vor Übergiffen und sexueller Belästigung schützen können. Gemeinsam mit der Hochschule für Philosophie in München und dem Christlichen Sozialwerk in Dresden haben sich Prof. Dr. Hans Lilie und Prof. Dr. Joachim Renzikowski des Themas angenommen. Die Fachtagung wird vom Interdisziplinären Zentrum Medizin Ethik Recht ausgerichtet.

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Workshop: Diversity in Lehre und Wissenschaft

06-07. Oktober 2022, 09:00 -15:30 Uhr, online
Workshop für Lehrende und Studierende der MLU
Der Forschungs- und Lehralltag an deutschen Hochschulen ist zunehmend geprägt von Vielfalt (Diversity): Studierende unterschiedlicher regionaler Herkunft, unterschiedlichen Alters, verschiedenen Geschlechts, mit unterschiedlichen kognitiven und körperlichen Voraussetzungen sitzen gemeinsam im Vorlesungssaal mit gleichen Lernzielen aber unterschiedlichen Lernzugängen. Auch der Umgang mit Studierenden unterschiedlichster kultureller Herkunftskontexte birgt
einige Herausforderungen. Die Zielsetzung einer modernen Didaktik ist es deshalb, alle Studierenden zu befähigen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und Lehrende zu sensibilisieren. Um das zu ermöglichen, bedarf es didaktischer Settings, die von der Lernzielformulierung bis zur Prüfungssituation Diversität als Querschnittsthema reflektiert berücksichtigen.

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Lunch Lecture: Netzwerken auf Distanz: „Wie identifiziere ich relevante Netzwerke und wie verschaffe ich mir Zugang?“

19. Oktober 2022, 11:30-13:30 Uhr, online

Petra Rohner, FEMPOWER-Veranstaltung "Wissen(schaftler*innen) verbinden"

Durch die fortschreitende Fokussierung und Nutzung digitaler Kommunikation verändert sich auch das berufliche Netzwerk. Digitale Business-Netzwerke, wie zum Beispiel Xing und LinkedIn, bieten für Wissenschaftler*innen (Frauen & TIN) verschiedene Ausrichtungen und Möglichkeiten.

Auch Kommunikationsplattformen wie Twitter und co. bekommen für die wissenschaftliche Arbeit und Vernetzung einen  immer höheren Stellenwert. Zentraler Schwerpunkt dieser Veranstaltung die Frage, wie eine professionelle Sichtbarkeit im Netz erlangt und die Pflege dieser Sichtbarkeit routiniert werden kann.

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Workshop: Diskriminierung erkennen und vermeiden: Rechtlicher Rahmen von Diversität an der MLU

21.Oktober 2022, 9-11 Uhr, online
Workshop für Beschäftigte und Interessenvertretungen der MLU

Unterschiede sind die Regel und nicht die Ausnahme. Diese Vielfalt zu respektieren, mit ihr zu leben und zu arbeiten sowie sie sogar zu nutzen, stellen ganz zentrale Herausforderungen dar. In einem Arbeitsumfeld, das von gegenseitigem Respekt und der Gleichheit für alle geprägt ist, sind die Beschäftigten motivierter, ihre täglichen Arbeitsaufgaben produktiv und kompetent zu bewältigen. Darüber hinaus haben Begriffe wie Chancengleichheit und Vielfalt einen rechtlichen Rahmen. Nicht erst seit der Einführung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) im Jahr
2006 ist die Ungleichbehandlung gesetzlich geregelt. Die universitätsinterne Richtlinie zum Schutz vor Diskriminierung, (sexueller) Belästigung und Gewalt vom 07.10.2015 regelt den Umgang mit Verstößen gegen das AGG für alle Angehörigen der Universität.
Das Seminar vermittelt die arbeitsrechtlichen Grundlagen zum Thema Diskriminierung und zeigt Handlungsoptionen im Diskriminierungsfall auf.

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Vortrag: Gut ausgebildeter Rassismus: Über Diskriminierung und Privilegien an der Hochschule

24. Oktober 2022, 18–20 Uhr, online

Vortrag von Mohamed Amjahid im Rahmen der Diversity @ University Ringvorlesung

Wie können diskriminierende rassistische Strukturen und die Reproduktion von Privilegien im Hochschulwesen erkannt werden? Der Buchautor und Journalist Mohamed Amjahid wird zum Perspektivenwechsel einladen und mit dem Publikum über Menschenfeindlichkeit und tatsächlicher Wertschätzung von Vielfalt an der Universität diskutieren. Was bedeutet die Implementierung eines intersektionalen Blicks auf Race, Class und Gender in Forschung und Lehre? Und warum ist es wichtig eine weiß-zentrierte Hochschullandschaft zu überwinden?  

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Vortrag: Zugang verwehrt. Klassismus, Klasse und Hochschule

07. November 2022, 18:0 –20:00 Uhr, online

Vortrag von Dr. Francis Seek im Rahmen der Diversity @ University Ringvorlesung

Die Diskriminierung aufgrund von sozialer Herkunft und Position bestimmt unsere Gesellschaft grundlegend. Klassismus wirkt schon vor der Geburt und bis über den Tod hinaus. So ist etwa der Zugang zu Bildung oder Gesundheitsversorgung davon geprägt. In dem Vortrag wird in diese oft vergessenen Diskriminierungsform eingeführt. Es geht zudem um die Fragen: Wie zeigt sich Klassismus in der Hochschule und was können wir praktisch dagegen tun?

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TINklusive Hochschule?! Sensibilität im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt

09. November 2022 / 07. Dezember 2022, 13-16 Uhr, online
Workshop für Beschäftigte, Interessenvertretungen und Auszubildende der MLU
Lange Zeit gingen die meisten Menschen wie selbstverständlich davon aus, dass es nur zwei Geschlechter gebe: Männer und Frauen. Seit 2018 gibt es in Deutschland vier offizielle Personenstände (männlich, weiblich, divers, keine Angabe), mit denen versucht wird, die Realität geschlechtlicher Vielfalt adäquater abzubilden. Trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (kurz: TIN) gibt es nicht erst seit diesem Moment. Auch an der MLU studieren und arbeiten Personen aller Geschlechter. TIN-Personen sehen sich dabei mit besonderen Herausforderungen und Diskriminierungsrisiken konfrontiert, die ihre Studier- und Arbeitsfähigkeit stark beeinträchtigen können. Diese resultieren häufig nicht aus
böser Absicht, sondern aus mangelnder Sensibilisierung ihrer Mitmenschen.
Die Weiterbildung sensibilisiert Sie für die besonderen Herausforderungen und Barrieren, mit denen sich TIN-Personen im Hochschulkontext konfrontiert sehen und zeigt an Praxisbeispielen auf, was Sie in Ihrem Arbeitsalltag tun können, um sensibel mit der geschlechtlichen Vielfalt Ihrer Mitmenschen umzugehen und Diskriminierungserfahrungen zu vermeiden.

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Lunch Lecture: Wissenschaftskommunikation für Netzwerken und Sichtbarkeit - mit Buchlesung „Die souveräne Expertin“

11. November 2022, 11:30-13:30 Uhr, online

Dr. Volker Hahn,  FEMPOWER-Veranstaltung "Wissen(schaftler*innen) verbinden"

Elemente der Veranstaltung sind ein Einführungsvortrag, Lesungen aus dem Buch „Die souveräne Expertin“ mit anschließenden Q&A-Diskussionsrunden (gegliedert in Blöcke). Die Veranstaltung beinhaltet zudem eine oder zwei interaktive Übung(en) in kleineren Breakout-Gruppen. Ziel ist es, praktische Hilfestellungen zu vermitteln, um über die Kommunikation wissenschaftlicher Inhalte mit anderen Forschenden zu netzwerken und Sichtbarkeit zu erlangen.

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Vortrag: Gender Trouble. Queer Theorie als Kritik und Kritik an der Queer Theorie

14. November 2022, 18:00 -20:00 Uhr, Steintor-Campus, Ludwig-Wucherer-Str. 2, Hörsaal IV (Raum E.22)

Vortrag von Dr. Klemens Ketelhut im Rahmen der Diversity @ University Ringvorlesung

Im deutschsprachigen Raum ist queer ein Projekt, das sich vielfältig entwickelte und vor allem im akademischen und aktivistisch-politischen Kontext nach wie vor Resonanz erzeugt. Entgegen seines eigentlichen Ursprungs scheint queer heute Diskurse und politisches Handeln eher zu ordnen als zu verwirren, eher zu strukturieren als zu dezentrieren – und wird gleichzeitig als Projekt zunehmend kritisiert: sei es als Instanz  im Wettbewerb des normativ „richtigen“ Handelns, sei es als Perspektive, die ausschließlich diskursiv argumentiere und damit soziale Tatsachen negiere.

Besonders aus dem Blick geraten scheint dabei der gerade nicht in identitätspolitischen Forderungen auflösbare Perspektivwechsel, den queeres Denken in sich trägt: die kritische Erforschung scheinbarer Normalitäten, die Herausforderung der Auflösung selbstidentischer Beschreibungen und Positionen, die in einer Bündnis- und nicht in einer Identitätspolitik münden sollen.

Der Vortrag nimmt diese Perspektiven auf und rekonstruiert die Entstehung von queer als Ergebnis von sozialbewegtem Handeln und  diskutiert deren Bedeutung für queeres Denken und queeren Aktivismus.

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Workshop: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?

18. November 2022, 9-12 Uhr, online
Workshop für Beschäftigte der MLU
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf.
Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der
Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.

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Konflikt oder Mobbing? – Umgang mit Mobbing an der MLU gemäß Dienstvereinbarung zur Bekämpfung von Mobbing

21. November 20222, 9-12 Uhr, online
Workshop für Beschäftigte und Interessenvertrungen der MLU

Im alltäglichen Zusammenarbeiten sind Reibereien, Meinungsverschiedenheiten sowie auch Konflikte unumgänglich. Ein konstruktives Management selbiger bereichert das Arbeitsleben und wirkt sich positiv auf die Arbeitsergebnisse aus. Leider ebenso alltäglich ist es für einige, dass bestehende Differenzen nicht aufgelöst werden können und sich aus diesen eine Art Psychoterror entwickelt, der zu Angst, Verunsicherung, Resignation und sehr häufig zu Krankheit führt. Mobbing ist kein neues Phänomen. Es ist mehr als Getuschel unter Kolleg*innen über Kolleg*innen und viel mehr als fehlende Sympathie, sondern eine Ausgrenzung mit System, welche schwerwiegende Folgen sowohl auf der persönlichen als auch auf der Organisationsebene hat. Die MLU hat mit der Dienstvereinbarung (DV) zur Bekämpfung von Mobbing einerseits klargestellt, dass derartige Verhaltensweisen in der universitären Zusammenarbeit inakzeptabel und sanktionswürdig sind und andererseits ein Vorgehen installiert, welches es Betroffenen ermöglicht, sich zur Wehr zu setzen. Im Workshop werden die Begriffe Konflikte und Mobbing definiert, voneinander abgegrenzt und das Vorgehen nach Dienstvereinbarung im Mobbingfall erörtert. Darüber hinaus werden Verantwortlichkeiten, Rechte und Pflichten der Angehörigen der MLU herausgestellt.

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Vortrag: Zur Selektivität und (Un-)Möglichkeit wissenschaftlicher Karrieren für Akademiker*innen mit unsichtbaren Behinderungen

21. November 2022, 18:00 –20:00 Uhr, online via Webex

Vortrag von Marco Miguel Valero Sanchez im Rahmen der Diversity @ University Ringvorlesung

Im Rahmen des Vortrages wird zum einen dargelegt, wie sich die prekären Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an deutschen Hochschulen mit der Gesundheit und Karriereplanung von behinderten Akademiker*innen vereinbaren lassen. Zum anderen wird betrachtet, wie sich der Prozess des (Nicht-)Offenlegens unsichtbarer Behinderungen auf die soziale Interaktion an Hochschulen auswirkt und inwiefern daraus diskriminierende und behindernde Praktiken resultieren. In intersektionaler Perspektive wird dabei ein besonderer Blick auf das  Zusammenwirken von Ableismus, Sexismus, LGBTQ+ Diskriminierung und Altersdiskriminierung gerichtet. Der Vortrag schließt mit einem Ausblick, wie bestehende Barrieren überwunden werden können und dadurch eine langfristige und chancengerechte Teilhabe von behinderten Akademiker*innen im Hochschulbereich ermöglicht werden kann.

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Fachtagung: Sexuelle Bildung in der Primarstufe - (k)eine Selbstverständlichkeit

25. und 26. November 2022, online
Fachtagung für Lehrkräfte, Studierende und interessierte Wissenschaftler*innen
Auseinandersetzungen mit Körperlichkeit, Geschlecht(sidentität), Sexualität und sexueller Identität sowie mit diesen verbundene Normen und Praktiken stellen ein bedeutsames Feld der professionellen Entwicklung von (angehenden) Lehrkräften und der erziehungswissenschaftlichen Forschung dar. Mit ihnen verbunden sind gesellschaftlich relevante Probleme wie z.B. sexualisierte Gewalt, Geschlechterstereotype, geschlechtsbezogene Ungleichheiten sowie heteronormative Ein- und Vorstellungen und damit einhergehende Diskriminierung. Trotz der grundlegenden Bedeutung der Auseinandersetzung mit Fragen der Körperlichkeit, Geschlecht(sidentität), Sexualität und sexuellen Identität konstatiert Voß (2019, S. 88), dass „wir uns in der Bundesrepublik Deutschland [...] den „Luxus“ [leisten], dass Fachkräfte in Schulen und weiteren pädagogischen Einrichtungen nicht im Hinblick auf Körper, Geschlecht und Sexualität von Kindern und Jugendlichen ausgebildet sind“. Themenbezogene Diskurse und Forschungen stellen zudem vor allem für den Bereich der Primarstufe ein besonderes Desiderat dar.

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Workshop: Mental Load

01. Dezember 2022, 10-12 Uhr, online
Workshop für Beschäftigte der MLU
Ganz normaler Alltag: Irrsinn und Belastung im Job – nebenbei tausend Dinge für die Familie regeln. Haushalt, Kinderbetreuung oder die Tagesorganisation – vieles muss bedacht und geplant werden. Dabei bewältigen wir das meiste ganz beiläufig, ohne dass wir es wirklich als Arbeit wahrnehmen. Doch in Summe sorgen all die scheinbar banalen Kleinigkeiten für eine unendliche To-do-Liste im Kopf. Diese Last, immer an alles denken zu müssen, ist nicht nur anstrengend, sondern hat auch einen Namen: Wir sprechen von Mental Load.
In diesem Online-Workshop lernen die Teilnehmenden geeignete Strategien zum besseren Umgang mit mentalen Belastungssituationen kennen.

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Vortrag: Zur Wichtigkeit jüdischer Perspektiven in der intersektionalen
Antidiskriminierungsarbeit im Hochschulkontext

05. Dezember 2022, 18:00 –20:00 Uhr

Vortrag von Deborah Antmann im Rahmen der Diversity @ University Ringvorlesung

weitere Informationen folgen in Kürze

Regelmäßige Veranstaltungen an der Uni Halle

Jeden 1. Montag im Monat: Offenes Treffen von Arbeiterkind Halle

Jeden 1. Montag im Monat lädt die Initiative "Arbeiterkind.de" in Halle zum offenen Treff. Die Initiative unterstützt Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren. Ab 20 Uhr wird sich in entspannter Runde im NT-Café oder online getroffen und alle Fragen rund um Studium und Finanzierung beantwortet.

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Jeden 1. Mittwoch im Monat: Stammtisch der djb-Regionalgruppe Junge Juristinnen Halle (Saale)

Die Regionalgruppe Halle des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besteht aus engagierten Juristinnen und angehenden Juristinnen in und um Halle (Saale). Ein regelmäßiges Treffen findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat jeweils um 19 Uhr im Mitte Ende Mai (Universitätsring 23, 06108 Halle (Saale), unweit des Uniplatzes) statt. Die Gruppe freut sich stets über neue Gesichter!

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Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat: Queer Treff von que(e)r_einsteigen

20–22 Uhr

Der AK que(e)r_einsteigen des StuRa lädt alle queeren Menschen, Mitglieder der LGBTQIA+ Community und alle, die sich angesprochen fühlen, zum Queer-Treff! Schaut vorbei, quatscht ein bisschen über dies und das (und vielleicht  auch jenes), spielt ein paar Online-Spiele mit oder habt einen geselligen digitalen Filmabend mit Anderen.

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Immer mittwochs: Krabbelgruppe in der Kinderinsel

wöchentlich, ab 09:30 Uhr

Seit Anfang Mai gibt es wieder eine Krabbelgruppe des AK Studieren mit Kind. Immer mittwochs um 9:30 Uhr Treffen sich interessierte Eltern und Kinder in der „Kinderinsel“ im Studierendenrat (Universitätsplatz 7) zum Spielen und Austauschen. Kontakt: | https://www.facebook.com/AKStudiumMitKind/    | https://www.instagram.com/ak_studieren.mit.kind/    .

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Immer donnerstags: Spiel- und Tobetreff in der Kinderinsel

wöchentlich, 15:30-18 Uhr Kinderinsel im StuRa

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle    lädt jeden Donnerstag studierende Eltern und ihre Kinder von 15:30 bis 18:00 in die Kinderinsel der MLU ein. Während sich die Erwachsenen übers Studieren mit Kind(ern) austauschen können, haben die Kinder Gelegenheit zum ausgiebigen Spielen und Toben miteinander. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Vergangene Veranstaltungen an der Uni Halle

Informationen zu bereits vergangenen Veranstaltungen finden Sie in unserem Newsarchiv.

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