Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Aktuelles

Anstehende Veranstaltungen an der Uni Halle

Workshop: Intersektionale Perspektiven auf Erscheinungsformen antimuslimischen Rassismus

12. Januar 2022, 12–17 Uhr, online
Workshop mit Anna Sabel und Mehmet Arbag (Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.), organisiert von gender*bildet

Im Workshop nähern wir uns dem gesellschaftlich immer noch verunsichtbarten Phänomen des antimuslimischen Rassismus und damit verbundenen Prozessen der “Veranderung” an. Wir beschäftigen uns mit Begriffen wie “Ethnosexismus” (Dietze) und “Rassismus ohne Rassen” (Balibar) und betrachten antimuslimischen Rassismus in seiner Verflechtung mit anderen Diskriminierungsformen. Wir diskutieren die Dimensionen und Auswirkungen des strukturellen antimuslimischen Rassismus.

Die Veranstaltung beinhaltet einen offenen Impuls mit interaktiven Anteilen.

Der Workshop ist der zweite einer insgesamt dreiteiligen Workshopreihe zum Thema “Rassismus und Feminismus weiter-denken” von gender*bildet. Die Ergebnisse werden in die nächste Ringvorlesung von gender*bildet einfließen, die voraussichtlich im WS 2022/23 stattfinden wird.

Alle Workshops finden online auf webex statt. Die Zahl der Teilnehmenden ist jeweils auf 15 Personen begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 10.1.2022 unter

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Workshop: "Mit denen redet man nicht" – oder doch?!

17. Januar 2022, 16–18 Uhr, Hochschullernwerkstatt Erziehungswissenschaften

mit Jun.Prof. Dr. Nina Kallweit, Nicole Woloschuk und Dr. Toni Simon (Arbeitsbereich Sachunterricht)

Eine lebendige Demokratie fußt u.a. auf der Möglichkeit sich unter Wahrung der demokratischen Grundordnung zu streiten, in den Diskurs zu treten, oder anders formuliert verschiedene Perspektiven zu einem Sachverhalt gleichwürdig anzuhören, um diese beim Erwägen von (politischen) Entscheidungen zu berücksichtigen. So viel zur Theorie. In der Praxis erleben wir in den letzten Jahren zunehmend Tendenzen der Spaltung, der Abgrenzung und der Polarisierung in richtig/falsch, gut/böse, etc. Solche Abgrenzungen - die auch von Kindern erlebt und ihnen mitunter vorgelebt werden - sind nicht nur unpräzise, sondern auch unzulänglich, da sie den Kern des Demokratischen, die Offenheit für die Pluralität und den (demokratischen) Konflikt, unterlaufen. (Wie) Können Kinder trotz eines teils nicht-dialogischen und nicht diskursiven gesellschaftlichen 'Klimas' zu Dialog- und Diskurskompetenz befähigt werden? Ist das überhaupt eine für die Primarstufe relevante Aufgabe? Und welche Rolle kommt dabei den Lehrkräften zu? Diese und andere Fragen sollen im Workshop aufgegriffen und vertieft werden.

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Vortrag: Der Glanz der Körper. Geschlecht und Sexualität in
theologischer und queer-theoretischer Perspektive

18. Januar 2022, 18 Uhr, Ort wird noch bekannt gegeben
Vortrag von Prof.in Dr.in Andrea Bieler im Rahmen der Vortragsreihe "Sexualität und Theologie", organisiert von Prof. Dr. Annette Weissenrieder in Kooperation mit dem Gleichstellungsteam

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Vortrag: Neurodiversität im Arbeitsleben: Herausforderungen am Übergang von Studium in die Berufstätigkeit erkennen und erfolgreich bewältigen

20. Januar 2022, 18–20 Uhr, online
Vortrag von Jana Steuer im Rahmen der Veranstaltungsreihe Autismus-Spektrum und Studium/Beruf des Arbeitsbereichs Pädagogik im Autismusspektrum der MLU

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Vortrag: Love between Women: Early Christian Responses

25. Januar 2022, 18 Uhr, online
Vortrag von Prof.in Dr.in Bernadette Brooten (Brandeis University) im Rahmen der Vortragsreihe "Sexualität und Theologie", organisiert von Prof. Dr. Annette Weissenrieder in Kooperation mit dem Gleichstellungsteam

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Vortrag: Let's Talk about Sex. Was hat die Lust auf der Kanzel verloren?

26. Januar 2022, 18 Uhr, Hörsaal 1, Haus 30 (Franckeplatz 1)
Vortrag von Vikarin und Doktorandin Hanna Henke (Leipzig/Halle) im Rahmen der Vortragsreihe "Sexualität und Theologie", organisiert von Prof. Dr. Annette Weissenrieder in Kooperation mit dem Gleichstellungsteam

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Infoabend: Gendergerechte Sprache

26. Januar 2022, 20:15 Uhr, Katholische Studentengemeinde Halle

Die Präventions- und Beratungsstelle Antidiskriminierung der MLU ist als Referentin auf einem Infoabend der katholischen Studentengemeinde Halle zu Gast, um über die Vor- und Nachteile der Nutzung einer gendergerechten Sprache ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen folgen demnächst.

Vortrag: „Silence = Death“: Die AIDS-Krise als
Entstehungshintergrund queerer Politiken und Wissenschaft

27. Januar 2022, 18 Uhr, online
Vortrag von Martin Thiele, organisiert vom AK que(e)r_einsteigen des StuRa

Die Herausbildung der Queer Theory und Queer Politics in den USA der ausgehenden 1980er und beginnenden 1990er Jahre und das damit verbundene Aufkommen postmoderner Formen des Aktivismus und des Denkens markiert einen Bruch mit dem Mainstream lesbisch-schwuler Bürgerrechtspolitiken. Das Bewusstsein über das Ende einer bewegungshistorischen Ära und die Euphorie des Aufbruchs steckt in jedem Satz, den die Queer Theory schreibt, und jedem Slogan, den queere Proteste skandieren.

Dieser in der Literatur oft als „Queer Moment“ bezeichnete Entstehungszeitraum queerer Politiken und Theorien fällt mit der sogenannten AIDS-Krise der 1980er Jahre zusammen. Das queere Projekt betritt also just in dem Moment die Straßen und das akademische Parkett, in dem sich schwule und bisexuelle Männer nicht nur einer Epidemie gegenübersehen, die sie in ihrem individuellen und kollektiven Fortbestehen bedroht, sondern ebenso einer Gesellschaft, die ihrem massenhaften Sterben schulterzuckend zusieht oder dieses sogar freudig begrüßt. Zunächst einmal mutet dieses Zusammenfallen der Entstehung einer neuen Bewegung mit ihrer Affirmation einer noch unbekannten, aber in jedem Fall queeren Zukunft mit einer gesellschaftlichen Situation, die bereits ihr Ende zu verheißen scheint, seltsam an.

Im Vortrag wird es darum gehen, diesen Zusammenhang näher zu beleuchten und damit begreifbar zu machen. Dabei soll herausgestellt werden, dass die queere Bewegung nicht rein zufällig vor dem Hintergrund der US-amerikanischen AIDS-Krise entsteht. Vielmehr sollen die mit ihr verbundenen epidemiologischen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen für die lesbischen und schwulen Communities als notwendige Entstehungsbedingungen von Queer Theory und Queer Politics verstanden werden. Das Aufkommen bestimmter neuer theoretischer Denkbewegungen und politischer Strategien, die in den frühen 1990er Jahren unter dem Label „queer“ formieren, – so also These und Inhalt des Vortrages – sind nur vor dem Hintergrund der AIDS-Krise denk- und verstehbar. Im Zentrum der Auseinandersetzung werden vor allem die aktivistischen ACT UP-Gruppen stehen, die sich Mitte der 1980er Jahre vor allem in den Großstädten der USA gründen und als Wegbereiter queerer Bündnis- und Repräsentationspolitiken verstanden werden können.

Martin Thiele ist Diplom-Erziehungswissenschaftler und lebt (gern) im lauschigen Halle an der Saale. Er ist als Berater, Präventionist und Geschäftsführer für die AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd e.V. tätig. Darüber hinaus arbeitet er wissenschaftlich zu Themen queerer Bewegungs- und Sexualpolitiken. Zum Verständnis des Vortrages unerheblich, aber trotzdem erwähnenswert: Er liebt die Filme von Denis Villeneuve, hält Fran Lebowitz für die witzigste Person auf dem Planeten und plant privat in naher Zukunft die Anschaffung eines Malteser-Pudel-Mischlings.


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Weiterbildung: Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt im Hochschulkontext

02. Februar 2022, 10–14 Uhr, online (Webex)
Weiterbildung für Gleichstellungsbeauftragte und Beratungsstellen der MLU

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt können im Hochschulkontext genauso stattfinden wie in anderen gesellschaftlichen Bereichen auch. Häufig sind Gleichstellungsbeauftragte Erstanlaufstellen für Betroffene an der Hochschule und stehen bei diesem sensiblen Thema vor besonderen Herausforderungen.

Im Workshop werden Kenntnisse zum Themenbereich vermittelt und die eigene Rolle als Gleichstellungsbeauftragte reflektiert. Wie können Angebote niedrigschwellig bereitgestellt und Betroffenen wirksam geholfen werden? Welche Handlungsoptionen bestehen? Was sind Grenzen und Möglichkeiten des eigenen Handelns? Und wie können Hochschulen bereits präventiv tätig werden?

Dozentin: Sabine Wöller
Anmeldung erforderlich

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Vortrag: Queering Fashion – Räume, Stile, Körper/-politik

03. Februar 2022, 18 Uhr
Vortrag von Maria Weilandt, organisiert von que(e)r_einsteigen

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Weiterbildung: Time-Out@Work: Resilienz aufbauen und Burnout
verhindern

09. Februrar 2022, 9–13 Uhr
Weiterbildung für Beschäftigte der MLU

Der Grad zwischen Höchstleistung und Erschöpfung im Arbeitsalltag ist sehr schmal. Stress, Hektik und ständige Anspannung zehren an den körperlichen und geistigen Kräften und können langfristig zum Gefühl der vollständigen Erschöpfung führen. Eine achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung stellt eine wichtige Voraussetzung für eine gesunde und leistungsstarke Arbeitsweise dar.

Die Teilnehmenden werden in der modularen Weiterbildungsveranstaltung ermutigt, ihre Arbeitsgewohnheiten zu hinterfragen und Spielräume für Veränderungsmöglichkeiten zu entdecken. Bei der Umsetzung der erarbeiteten Lösungsmöglichkeiten werden sie im Rahmen eines individuellen Coachings begleitet. Fortgeführte Gruppentermine ermöglichen einen Erfahrungsaustausch und begleiten den Prozess der Entschleunigung.

Dozentin: Anke Märker
Maximal 12 Teilnehmer*innen, Anmeldung erforderlich

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Weiterbildung: Ich sehe, was ich sehe – ich sehe nicht, was ist. Feedbackkultur in der Lehre

09. März 2022, 9–12 Uhr
Weiterbildung für Lehrende und Nachwuchswissenschaftler*innen der MLU

Wir alle kennen selbstverständlich den Unterschied zwischen einer objektiven Bewertung und unserer subjektiven Wahrnehmung (einschließlich einer daraus folgenden Bewertung). Aber was bedeutet dieser Unterschied für unsere Lehre (und im täglichen Leben)? Ist wirklich immer objektiv „gut“ oder „schlecht“, „richtig“ oder „falsch“ was wir derart bewerten? Sollte der ursprünglich aus der Kybernetik stammende Begriff „Feedback“ vielleicht eher eine Frage der inneren Haltung sein, als das bloße Befolgen von Formulierungsregeln auf oberflächlich-sprachlicher Ebene?
Im Workshop werden die konstruktivistisch-systemischen Hintergründe des Instruments „Feedback“ dargestellt und diskutiert mit dem Ziel, die Feedbackkultur in der universitären Lehre weiter zu entwickeln.

Anmeldung erforderlich

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Weiterbildung: Inklusive Hochschullehre

13. Mai 2022, 9–17 Uhr
Weiterbildung für Lehrende der MLU

Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass nur bei 4% aller Studierenden mit Handicap eine Beeinträchtigung auf den ersten Blick zu erkennen ist. Demgegenüber leiden jedoch ca. 11 % der Studierenden an einer Behinderung oder einer chronischen Erkrankung. Die Hochschulrektorenkonferenz fordert von allen Hochschulen, die Bedürfnisse von Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in ihrer Lehre zu berücksichtigen.

In dieser Veranstaltung setzen sich die Teilnehmenden aktiv mit der Situation behinderter und chronisch kranker Studierender auseinander. Sie lernen sichtbare und „unsichtbare“ Beeinträchtigungen im Studienalltag und deren Auswirkungen auf das Studium kennen. Darüber hinaus werden unterschiedliche Methoden einer inklusionssensiblen Didaktik vertieft mit anschließenden konkreten Fallbeispielen aus der Beratungspraxis.

Dozent: Ingo Binder

Maximal 12 Teilnehmer*innen, Anmeldung erforderlich

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Weiterbildung: Mit gewaltfreier Kommunikation schwierige
Situationen professionell lösen

08. Juni 2022, 9–16 Uhr, Weiterbildung für Beschäftigte der MLU

Kommunikation ist alles und alles ist Kommunikation. Wir können zwar nicht „nicht – kommunizieren“, uns aber missverstehen. Aus unseren persönlich wahrgenommenen Deutungen, Wertungen und Interpretationen resultieren Konflikte, für deren konstruktive Lösung das Modell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosen- berg wirkungsvolle Wege aufzeigt.

Auf Grund der zunehmenden Komplexität zwischenmenschlicher Beziehungen wird die Fähigkeit zu klarer Kommunikation, insbesondere in Konfliktsituationen, elementar wichtig. Dabei meint gewaltfreie Kommunikation sowohl eine Art zu sprechen, als auch eine innere Haltung, die es möglich macht, Konflikten eine positive Wendung zu geben und für gegenseitiges Verständnis zu sorgen. Ziel der gewaltfreien Kommunikation ist es, eine klare und achtsame Verständigung herbeizuführen, so dass der Weg für gemeinsam getragene Lösungen frei ist.

Im Seminar machen sich die Teilnehmenden Schritt für Schritt mit den Grundlagen der Gewaltfreien Kommunikation vertraut. In Übungen erhalten sie die Möglichkeit, das Modell auszuprobieren und ihre Kommunikationskompetenzen zu erweitern.

Dozentin: Anke Märker
maximal 12 Teilnehmer*innen, Anmeldung erforderlich

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Regelmäßige Veranstaltungen an der Uni Halle

Jeden 1. Montag im Monat: Offenes Treffen von Arbeiterkind Halle

Jeden 1. Montag im Monat lädt die Initiative "Arbeiterkind.de" in Halle zum offenen Treff. Die Initiative unterstützt Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren. Ab 20 Uhr wird sich in entspannter Runde im NT-Café oder online getroffen und alle Fragen rund um Studium und Finanzierung beantwortet.

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Jeden 1. Mittwoch im Monat: Stammtisch der djb-Regionalgruppe Junge Juristinnen Halle (Saale)

Die Regionalgruppe Halle des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besteht aus engagierten Juristinnen und angehenden Juristinnen in und um Halle (Saale). Ein regelmäßiges Treffen findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat jeweils um 19 Uhr im Mitte Ende Mai (Universitätsring 23, 06108 Halle (Saale), unweit des Uniplatzes) statt. Die Gruppe freut sich stets über neue Gesichter!

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Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat: Queer Treff von que(e)r_einsteigen

20–22 Uhr

Der AK que(e)r_einsteigen des StuRa lädt alle queeren Menschen, Mitglieder der LGBTQIA+ Community und alle, die sich angesprochen fühlen, zum Queer-Treff! Schaut vorbei, quatscht ein bisschen über dies und das (und vielleicht  auch jenes), spielt ein paar Online-Spiele mit oder habt einen geselligen digitalen Filmabend mit Anderen.

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Immer donnerstags: Krabbeltreff in der Kinderinsel

wöchentlich, ab 10 Uhr

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle lädt jeden Donnerstag ab 10 Uhr studierende Eltern mit ihren Kleinkindern zum Krabbeltreff ein. Eine kleine Auszeit für die Eltern und eine super Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Immer donnerstags: Spiel- und Tobetreff in der Kinderinsel

wöchentlich, 15:30-18 Uhr Kinderinsel im StuRa

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle    lädt jeden Donnerstag studierende Eltern und ihre Kinder von 15:30 bis 18:00 in die Kinderinsel der MLU ein. Während sich die Erwachsenen übers Studieren mit Kind(ern) austauschen können, haben die Kinder Gelegenheit zum ausgiebigen Spielen und Toben miteinander. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Neuigkeiten an der Uni Halle

[Zu den Neuigkeiten an der MLU]

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