Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Aktuelles

Anstehende Veranstaltungen an der Uni Halle

Kennenlerntreffen: Der AK Inklusion stellt sich vor

28. April 2021, 19 Uhr, online (Webex)

Wir sind der AK Inklusion – ein Arbeitskreis von, mit und für Studierende mit Behinderungen und chronischen oder psychischen Erkrankungen. Wir engagieren uns für barrierefreie Studienbedingungen und bieten Euch eine niedrigschwellige Beratung zu Beeinträchtigungen im Studium an. In der letzten Zeit sind wir sehr geschrumpft, weil viele alte Hasen ihr Studium beendet haben und suchen neue Mitglieder für unseren Arbeitskreis. Wenn auch Ihr aktiv werden oder Euch einfach nur über unsere Arbeit informieren wollt, dann schaut gerne rein. Alle sind herzlich willkommen, Ihr müsst nicht selbst betroffen sein.

Wenn Ihr Fragen habt, dann wendet euch gerne an uns:


Ihr habt Interesse an der Mitarbeit am AK Inklusion, aber keine Zeit am 28.04.? Schreibt uns!

Link zum Meetingraum:
https://uni-halle.webex.com/meet/antonia.pielok

Vortrag: Unsichtbar in der deutschen Hochkultur. (Self-)
Empowerment an der Uni zwischen strukturellem Rassismus und Klassismus

03. Mai 2021, 18–20 Uhr, online
Vortrag von Katharina Warda im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Diversity @ University Antidiskriminierung und Solidarität" der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Mobilen Opferberatung    statt.

Betroffene von Rassismus und/oder Klassismus haben es schwerer einen höheren Bildungsweg einzuschlagen und sind folglich an Universitäten seltener vertreten. Gleichzeitig sind sie aber auch in Themen, Perspektiven und Expertisen der universitär gelehrten Inhalte weniger bis kaum repräsentiert. Nicht nur in den Geisteswissenschaften, die sich vor allem mit der Vermittlung der sogenannten Hochkultur unserer Gesellschaft beschäftigen und dadurch ihren Status weiter festigen, stellt das Betroffene vor die zusätzliche Belastung der inhaltlichen Unsichtbarkeit, Ausgrenzung und Diskriminierung. Darüberhinaus stehen sie vor der Herausforderung, diese Inhalte und deren instituinellen Machtstrukturen sowie die damit einhergehende Diskriminierung weiter reproduzieren zu müssen, um selbst erfolgreiche Bildungsabschlüsse zu erlangen. Was bedeutet das aus Betroffenensicht? Wie können Strategien des Widerstands und des (Self-)Empowerments aussehen?

Katharina Warda ist Soziologin und Germanistin. Als Fellow der Friedrich Schlegel Graduiertenschule für literaturwissenschaftliche Studien promoviert sie in Berlin zur Widerständigkeit biografischer Erzählungen in Tagebuch-Blogs. Daneben arbeitet sie als freie Autorin mit Schwerpunktthemen Ostdeutschland, marginalisierte Identitäten, Rassismus, Klassimus und Punk. Seit 2021 ist sie Beiratsmitglied von »Kein Schlussstrich!«, einem bundesweiten Theaterprojekt zum NSU-Komplex. Aktuell arbeitet sie an einem kritischen Podcast zum Osten und an ihrem Projekt »Dunkeldeutschland«, das über biografische Geschichten ihrer ehemaligen Punk-Clique die Wendezeit ihrer Heimatstadt von den sozialen Rändern aus erzählt.

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Vortrag: Neo-liberale Biopolitik als ‚eugenischer‘ Schutz vor Behinderungen

04. Mai 2021, 15:30–17 Uhr, online (Zoom)
Vortrag von Prof. Dr. Kirsten Puhr im Rahmen des Dienstagskolloquiums des Interdisziplinären Wissenschaftlichen Zentrums Medizin – Ethik – Recht (MER)

Prof. Dr. Puhr leitet die Arbeitsbereiche „Allgemeine Inklusionspädagogik“ und „Körperpädagogik“ am Institut für Rehabilitationspädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

Zugangsdaten:

https://us02web.zoom.us/j/86071991144?pwd=RUxxZFh6c2VFYlpvbjQwNTc3MEVidz09    

Meeting-ID: 860 7199 1144, Kenncode: 654326

Tagung: Lebensnahes Lernen mit dem digitalen MINT-Korrespondenzzirkel

05. Mai 2021, 13–17 Uhr, online

Wie stärkt man junge Frauen in ihrer Entscheidung für ein MINT-Studium? Was sind geeignete Entscheidungshilfen und wo liegen die Grenzen unseres Einflusses? Diesen zentralen Fragen haben wir uns in den verangenen fünf Jahren seit der Antragstellung für unsere praxisorientierte Forschung gestellt. Vom Projektstart im Oktober 2019 bis heute nahmen bereits mehr als 80 junge Frauen an unserem digitalen Angebot teil und wurden so auf ihrem individuellen Weg zum MINT-Studium durch unsere Mentorinnen begleitet. Nun wird es Zeit eine Bilanz zu ziehen.

Im Rahmen unserer digitalen Abschlusstagung laden wir Sie am 5. Mai 2021 ab 13 Uhr herzlich dazu ein, unsere Ergebnisse zu diskutieren und Erfahrungen zu teilen.

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail an:

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Fachkonferenz: Kinder- und Jugendhilfe & Schule verqueeren!

26.–27. Mai 2021, Franckesche Stiftungen Haus 2–7

Sei es in der Kita, im Hort, in der Schule sowie im Sportverein, in der Jugendgruppe, oder in der offenen Jugendarbeit – überall werden  Kinder- und Jugendliche damit konfrontiert, dass Heterosexualität und Zweigeschlechtlichkeit die Norm bilden. Davon abzuweichen kann bedeuten, mit Klischees konfrontiert zu werden und homo-, trans*- und inter*feindlichen Anfeindungen ausgesetzt zu sein. Dieser Druck, den die Jugendlichen spüren, ist oft nicht auf den ersten Blick erkennbar – dabei verursacht er vielfach psychische Belastungen. Pädagog*innen, Ehrenamtliche, Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen wollen oftmals lesbischen, schwulen, bisexuellen und trans*- und genderdiversen Kindern- und Jugendlichen Unterstützung bieten – doch wie kann das gehen? Die zweitteilige Fachkonferenz soll Anstöße bzw. Impulse geben, wie Fachkräfte der Kinder- und Jugendhilfe, Schule und Schulsozialarbeit  sich diesen Zielgruppen öffnen und sie, gewinnbringend für alle, unterstützen können. Ziel ist es, Methoden, Instrumente und Handlungsstrategien aufzuzeigen, um Kinder- und Jugendarbeit, Schule und Schulsozialarbeit „queersensibler“ zu machen.

Sie können an bis zu drei verschiedenen Workshops teilnehmen. Gerahmt wird der Fachtag durch einen Impulsvortrag zu Beginn und einer abschließenden Podiumsdiskussion mit Vertreter*innen aus Politik, Kinder- und Jugendhilfe und LSBTI*-Verbänden am Ende.

Sie bekommen mit der Anmeldebestätigung eine Auflistung der Workshops  zu geschickt und können dann entsprechend ihre Workshops im Vorfeld (aus)wählen und per Mail an die Veranstalter*innen zurückschicken.

Kosten: 25 Euro (pro Tag)

Anmeldefrist: 30.04.21

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Film: Picture a Scientist

31. Mai – 1. Juni 2021, online
Dokumentarfilm von Ian Cheney/Sharon Shattuck, USA 2020, Englisch (OmU). Die Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Diversity @ University Antidiskriminierung und Solidarität" der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung. In Kooperation mit gender*bildet und dem Gleichstellungsbüro statt.

Wer macht eigentlich Wissenschaft? Und weshalb ist es in unserer Vorstellung immer noch „der Wissenschaftler“? In Picture a Scientist nehmen sich eine Biologin, eine Chemikerin und eine Geologin dieser Fragen an und führen das Publikum auf eine Reise durch die Erfahrungen ihrer akademischen Laufbahn – als Frauen in der Wissenschaft. In ihren Karrieren sind sie von Beginn an Diskriminierungen und Gewalt ausgesetzt. Die Wissenschaftlerinnen müssen einen stetigen Kampf um Anerkennung, Respekt und Gleichberechtigung führen.

Der Dokumentarfilm gibt aber auch Hoffnung, denn er erzählt eine Geschichte von Stärke und Solidarität, von mutigen Wissenschaftlerinnen, die sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr setzen und einen weltweiten Diskurs des Wandels und der Gleichberechtigung ins Rollen bringen. In futuristischen Laboratorien und auf spektakulären Schauplätzen der Feldarbeit macht er deutlich, von welch unschätzbarem Wert die Arbeit von Forscherinnen ist und wie sich die Wissenschaft durch systematische und strukturelle Umwälzungen zum Besseren bewegen lässt – für eine Welt, in der Mädchen ihren Traum vom Forschen verwirklichen können, für eine Welt voller Biologinnen, Astronautinnen, Chemikerinnen und Mathematikerinnen.

[ Trailer & mehr ]    

Die Teilnahme am Film ist nur nach persönlicher Anmeldung und nur für Mitglieder und Angehörige der MLU möglich. Jede angemeldete Person erhält einen personalisierten Link, um den Film im Vorfeld der Diskussion anzuschauen. Dieser Link ist 48 h lang – von Sonntag, dem 30.5.2021, 12:00 bis Dienstag, den 1. Juni 2021 12:00 – gültig, sodass frei gewählt werden kann, wann der Film innerhalb dieses Zeitraumes geschaut wird. Da pro Link Kosten für die Veranstalterinnen anfallen, bitten wir Sie, sich nur für den Film anzumelden, wenn Sie diesen auch innerhalb der 48h anschauen können.

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Vortrag: Diskriminierende Algorithmen

31.05.2021, 18–20 Uhr, online

Vortrag von Florian Johnke-Liese

Algorithmen bestimmen unseren Alltag und entscheiden über mehr oder minder wichtige Fragen. In diesem Workshop sollen Fragen zur Computerethik besprochen werden aber auch Algorithmen die unseren Alltag innerhalb und abseits von Computern bestimmen. Die Kernfragen sind: Sind Algorithmen frei von Diskriminierung möglich? Wann wiegt ggf. die Funktionalität schwerer?

Eine Veranstaltung der Hochschullernwerkstatt Erziehungswissenschaften

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Lauftour: Das jüdische Halle

01.06.2021, 16–18 Uhr
mit Dr. Anton Hieke

Halle an der Saale schaut auf eine über achthundertjährige jüdische Geschichte zurück. Jüdische Hallenser prägten das Stadtbild und hinterließen Spuren in der ganzen Innenstadt. Heute ist die jüdische Gemeinde die größte in ganz Sachsen-Anhalt. Unsere etwa zweistündige Lauftour führt uns vom mittelalterlichen Judendorf an der Moritzkirche über das Löwengebäude der Universität und den Marktplatz bis hin zum Großen Berlin. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Blütezeit des alten jüdischen Halles im neunzehnten Jahrhundert und dessen Ende mit der Zeit des Nationalsozialismus. Anhand von Gebäuden und den Stolpersteinen lassen wir diese Geschichte wieder auferstehen.

Eine Veranstaltung der Hochschullernwerkstatt Erziehungswissenschaften

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Podiumsgespräch: Picture a Scientist@MLU. Diskriminierungserfahrungen & Empowerment von Wissenschaftlerinnen in MINT-Fächern

02. Juni 2021, 17–19 Uhr, online
Podiumsgespräch im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Diversity @ University Antidiskriminierung und Solidarität" der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung. In Kooperation mit gender*bildet und dem Gleichstellungsbüro statt.

Als gesellschaftliche Institutionen sind an Hochschulen und Universitäten sexistische, rassistische und sexualisierte Diskriminierung und Gewalt genauso ein Thema wie in anderen Bereichen. Ihre machtvolle Position und ihr Ruf als ‚Enlightened Institution‘ machen es häufig besonders schwer, Fälle von Diskriminierung und Gewalt zu erkennen, zu benennen und als strukturelle Phänomene zu analysieren. Der Film Picture a Scientist nimmt eine solche Strukturanalyse – den berühmten MIT-Report ‚A Study on the Status of Women Faculty in Science at MIT‘ (1999) auf eindringliche Weise zum Anlass, Fälle von sexistischer, sexualisierter und rassistischer Diskriminierung und Gewalt in MINT-Fächern an US-amerikanischen Universitäten aufzuzeigen und zugleich mit Formen der Solidarität und des Empowerments Hoffnung und Mut zu machen.

Im Jahr 2020 führte die MLU eine Themenwoche unter dem Titel #MeToo in der Wissenschaft?! durch. Unsere Veranstaltung knüpft hier an und richtet einen besonderen Fokus auf MINT-Fächer. In einer offenen Diskussionsrunde kommen Diskutant*innen aus den Geistes- und Naturwissenschaftlichen Fakultäten der MLU miteinander und mit dem Publikum ins Gespräch. Ausgehend von dem Film und eigenen Erfahrungen im Zuge ihrer Tätigkeiten an der Universität, nehmen sie Stellung zu fachspezifischen, intersektionalen Diskriminierungs- und Gewaltstrukturen und berichten von erfahrenen und beobachteten Solidarisierungen, Strategien, Handlungsmöglichkeiten und Protesten.

Die Veranstaltung richtet sich an Studierende und Mitarbeiter*innen der MLU. Sie eröffnet einen Raum, eigene Erfahrungen, strukturelle Diskriminierungen im Wissenschaftssystem, aber auch Handlungs- und Veränderungssoptionen zu benennen. Dabei werden wir die Lehre als die Schnittstelle, an der Studierende und Lehrende der Universität zusammenkommen, besonders in den Fokus nehmen.

Die Teilnahme an der Diskussion ist nur nach persönlicher Anmeldung und nur für Mitglieder und Angehörige der MLU möglich. Die Diskussion wird nicht aufgezeichnet und von erfahrenen Moderator*innen begleitet. Im Vorfeld wird ein Teilnahmevorbehalt bekanntgegeben und ggf. vom Hausrecht Gebrauch gemacht.

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Film & Gespräch: The Whisper of the Jaguar

14.06.2021, 20–22 Uhr

Der Queer-Punk-Movie „The Whisper of the Jaguar“ von Thais Guisasola und Simon(e) Jaikiriuma Paetau beschäftigt sich in poetischen Bildern und Darbietungen mit Jugend und Verlust, postkolonialen Subjekten und queer-Sexualität, Heilpflanzen und Umweltzerstörung. Zwischen Film und Performance angesiedelt, erzählt die Geschichte von Sebastian*e und Ana von Entwurzelung und Gesten des Widerstands in einer gewalttätigen Welt.

DE/CO/BR 2018, 79 Minuten, FSK 12, portugiesische OF mit deutschen UT

Eine Veranstaltung der Hochschullernwerkstatt Erziehungswissenschaften und Solidaridad e.V.

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Workshop: Rechte Ideologien im Menschenbild der Waldorfpädagogik?

21.06.2021, 18–20 Uhr
Ein gemeinsamer Recherche-Workshop zu Diskriminierung, Rassismus und reaktionärer Kulturkritik bei Rudolf Steinermit Johanna Ingenerf und Hannah Steinführer

Waldorf-Schulen sind weit verbreitet und gelten als bewährte Alternative zum starren Schulsystem. Die Wurzeln dieser Alternative liegen in Rudolf Steiners Weltanschauung der Anthroposophie. Was beinhaltet diese eigentlich? Wie sind Teile der Anthroposophie und Aussagen Steiners einzuordnen? Nach einer kurzen Einführung in die Entstehungsgeschichte der Reformpädagogik ist eure Aktivität gefragt, denn mögliche Antworten zu diesen Fragen wollen wir mit euch gemeinsam recherchieren und diskutieren.

Eine Veranstaltung der Hochschullernwerkstatt Erziehungswissenschaften

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Vortrag: Was tun gegen sexualisierte Belästigung?

29.06.2021, 18–20 Uhr
Vortrag von Piss Pistol Squad

Der Sommer naht. Viele denken schon an den ersten Sprung in den nächstgelegenen See. Andere daran, an welchem sie noch keinen Spanner weggescheucht haben. Sexualisierte Belästigung bzw. sexualisierte Gewalt ist meist nur für FLINT* Personen ein Thema. Mit FLINT* Personen, sind Frauen, Lesben, Intersexuelle, Nicht-binäre und Trans Personen gemeint. Deren Geschichten erlangen oft nicht genügend Sichtbarkeit, sodass sie als Einzelfälle und Lappalien abgetan werden oder gar unerzählt bleiben. Das dies mit der patriarchalen Gesellschaftsordnung zusammenhängt scheint offensichtlich. Doch wie gelingt es trotz dessen sexualisierte Belästigung auch für nicht Betroffene sichtbar zu machen ohne die Betroffenen in eine Opferrolle fallen zu lassen? Welche Möglichkeiten bieten dabei verschiedene medialen Formen wie Video, Comics, Audio-Podcasts, Tanz oder Skulptur?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich das "Piss Pistol Squad" in ganz praktischer Weise, in dem sie mit den Betroffenen in Kontakt treten und mit ihnen eine geeignete Form suchen um ihre Geschichten zu erzählen und Sichtbarkeit zu verleihen.

In dem Vortrag sollen Erfahrungsberichte dieses Prozesses geteilt werden und in der anschließenden Diskussionsrunde über die Wirkungen der Geschichten und Aktionen gesprochen werden.
Wer nicht nur an der Veranstaltung sondern auch an dem Prozess teilhaben möchte kann das Kollektiv unter erreichen.

Eine Veranstaltung der Hochschullernwerkstatt Erziehungswissenschaften

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Regelmäßige Veranstaltungen an der Uni Halle

Jeden 1. Montag im Monat: Offenes Treffen von Arbeiterkind Halle

Jeden 1. Montag im Monat lädt die Initiative "Arbeiterkind.de" in Halle zum offenen Treff. Die Initiative unterstützt Studierende, die als erste in ihrer Familie studieren. Ab 20 Uhr wird sich in entspannter Runde im NT-Café oder online getroffen und alle Fragen rund um Studium und Finanzierung beantwortet.

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Jeden 1. Mittwoch im Monat: Stammtisch der djb-Regionalgruppe Junge Juristinnen Halle (Saale)

Die Regionalgruppe Halle des Deutschen Juristinnenbundes (djb) besteht aus engagierten Juristinnen und angehenden Juristinnen in und um Halle (Saale). Ein regelmäßiges Treffen findet in der Regel an jedem 1. Mittwoch im Monat jeweils um 19 Uhr im Mitte Ende Mai (Universitätsring 23, 06108 Halle (Saale), unweit des Uniplatzes) statt. Die Gruppe freut sich stets über neue Gesichter!

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Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat: Queer Treff von que(e)r_einsteigen

20–22 Uhr, aktuell via Zoom

Der AK que(e)r_einsteigen des StuRa lädt alle queeren Menschen, Mitglieder der LGBTQIA+ Community und alle, die sich angesprochen fühlen, zum Queer-Treff! Schaut vorbei, quatscht ein bisschen über dies und das (und vielleicht  auch jenes), spielt ein paar Online-Spiele mit oder habt einen geselligen digitalen Filmabend mit Anderen.

Und hier der Zoom-Link: https://zoom.us/j/91567429502…   

Meeting-ID: 915 6742 9502
Kenncode: 361938

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Immer donnerstags: Krabbeltreff in der Kinderinsel

wöchentlich, ab 10 Uhr (pandemiebedingt entfällt das Angebot aktuell)

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle lädt jeden Donnerstag ab 10 Uhr studierende Eltern mit ihren Kleinkindern zum Krabbeltreff ein. Eine kleine Auszeit für die Eltern und eine super Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Immer donnerstags: Spiel- und Tobetreff in der Kinderinsel

wöchentlich, 15:30-18 Uhr Kinderinsel im StuRa (pandemiebedingt entfällt das Angebot aktuell)

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind    des StuRa Uni Halle    lädt jeden Donnerstag studierende Eltern und ihre Kinder von 15:30 bis 18:00 in die Kinderinsel der MLU ein. Während sich die Erwachsenen übers Studieren mit Kind(ern) austauschen können, haben die Kinder Gelegenheit zum ausgiebigen Spielen und Toben miteinander. Die Veranstaltung richtet sich vor allem an Kinder im Alter von 2 bis 5 Jahren. Die Kinderinsel befindet sich im Studierendenrat, in unmittelbarer Nähe zum Uniplatz.

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Neuigkeiten an der Uni Halle

Diversity Statement der Universität Halle

Der Akademischen Senat der Martin-Luther-Universität hat in der Sitzung vom 14.04.2021 ein Diversity Statement der Universität verabschiedet. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite der Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit.

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Bildungschancen für Geflüchtete: BMBF fördert Nachwuchsforschungsgruppe an der Universität Halle

Wie ist es um die Bildung und die Bildungschancen geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Deutschland bestellt? Mit dieser Frage befasst sich eine neue Nachwuchsforschungsgruppe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Ziel ist es, einen Überblick über die Situation von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen zu bekommen, bereits existierende Integrationsmaßnahmen zu evaluieren und auf dieser Grundlage Empfehlungen für die Bildungspolitik zu entwickeln. Für das Projekt stehen in den kommenden fünf Jahren rund 1,6 Millionen Euro zur Verfügung.

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Studentisches Projekt: Die bittere Pille

Wie beeinflussen soziale Faktoren deine Gesundheit? Welche Auswirkungen haben beispielsweise Lebensort oderArbeitsplatz auf dein Wohlbefinden? Studierende der Journalistik und Medizin der Uni Halle schlucken gemeinsam die bittere Pille und gehen auf Instagram gesundheitlicher Benachteiligung auf den Grund.

@bittere.pille möchte zeigen, wie die Umwelt Gesundheit in Anspruch nimmt. Das Projekt recherchiert in den Entstehungsorten von Erkrankungen und zeigt auf, dass Gesundheit eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung ist.
Es setzt sich mit Thematiken auseinander, die sonst zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Diese präsentieren sie in verschiedenen Medienformaten auf ihrem Kanal. Hierbei geht es auch um Diskriminierungsthemen wie Rassismus im Gesundheitswesen.

Die bittere Pille ist Teil des Projekts "Diagnose:Unsichtbar", das die Auswirkungen sozialer Ungleichheit auf die Gesundheit in verschiedenen Formaten sichtbar macht. Entstanden ist das Projekt im Studiengang Multimedia und Autorschaft der MLU. Das Projekt wird vom internationalen Mediennetzwerk Are We Europe gefördert

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Studierendenumfrage zu familiengerechten Studienbedingungen an der MLU

Transparenz, Fairness und Planbarkeit sind wichtige Schlüsselbegriffe für die Rahmenbedingungen im Studium. Welche Herausforderungen und Verbesserungsmöglichkeiten seht Ihr bei den Studienbedingungen an der Uni Halle? Eure Meinung ist gefragt! Ziel der Online-Umfrage ist die Evaluation der Studienbedingungen an der Uni Halle mit besonderer Berücksichtigung familiengerechter Strukturen. Die Befragung richtet sich an alle Studierende (inkl. Promotionsstudierende und internationale Studierende) der Uni Halle. Die Befragung startet am 12.04.2021 und endet am 11.05.2021.


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Dr. Julia Nitz: "Belles and Poets"

In ihrem Buch „Belles and Poets“ analysiert Dr. Julia Nitz vom Institut für Anglistik und Amerikanistik der Uni Halle Tagebücher reicher Südstaatenfrauen aus der Zeit des Amerikanischen Bürgerkriegs und zeigt u.a. wie tief bis heute Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft verankert ist und wo die Traditionslinien verlaufen. Mehr dazu im Onlinemagazin Campus Halensis.

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Stellungnahme gegen rassistische und sexistische Angriffe von Rechts. Für Chancengleichheit, Diversität und eine respektvolle Debattenkultur in der Wissenschaft

Die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der MLU hat gemeinsam mit dem FEM POWER-Netzwerk, der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen & Universitätsklinika Sachsen-Anhalt, dem Kompetenzzentrum geschlechtergerechte Kinder- und Jugendhilfe Sachsen-Anhalt e.V. und dem Politischen Runden Tisch der Frauen Magdeburg eine Stellungnahme herausgegeben, die sich mit Prof.in. Dr.in Maisha-Maureen Auma solidarisiert.

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Lehrveranstaltungs-Tipps für das Sommersemester 2021

Auch in diesem Semester hat die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung einen intensiven Blick ins Vorlesungsverzeichnis der Uni Halle geworfen und knapp 150 Lehrveranstaltungen gefunden, die im Zusammenhang mit Antidiskriminierung interessant sind. Das Spektrum reicht von Heterogenität und Inklusion über LGBTIQ*, Nationalsozialismus und postkolonialer Therie bis zu Queer Theory. Da ist für jede*n etwas dabei!

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Umfrage zu DIskriminierungserfahrungen von Studierenden der MLU

Das Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik der Medizinischen Fakultät des Universitätsklinikums Halle ruft aktuell zur Teilnahme an einer Umfrage auf:

"Diskriminierung zu erleben, ist für viele Betroffene eine einschneidende Erfahrung. Aber auch für nicht direkt Betroffene kann Diskriminierung zu einer unsicheren Atmosphäre beitragen. Wir möchten daher untersuchen, wie häufig Diskriminierung im universitären Kontext auftritt und welche Formen sie annimmt. Bisher gibt es dazu im deutschsprachigen Raum nur sehr wenige Untersuchungen, weshalb wir uns freuen würden, wenn möglichst viele Studierende der Martin-Luther-Universität an der Umfrage teilnehmen, unabhängig davon, ob sie Diskriminierungserfahrungen gemacht haben oder nicht.

Die Umfrage ist anonym und dauert etwa 10 Minuten. Sie wird vom Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik durchgeführt und von der Amadeu Antonio Stiftung finanziert. Wenn Sie Fragen oder Feedback zur Umfrage haben, können Sie uns gerne unter kontaktieren."

Hier geht es zur Umfrage   

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"Dear students,

Discrimination can have drastic effects on the people experiencing it. But even for those not directly affected by discrimination, it can create an atmosphere of uncertainty. We want to investigate how frequently discrimination occurs within the context of our university, and what forms of discrimination exist. At present, there are only few studies on this subject in German speaking countries, and we invite all MLU students to participate in our research. We would like to hear from you regardless of whether you have experienced discrimination yourself or not.

This survey is anonymous and will take approximately 10 minutes to complete. This study is conducted by the Institute of Medical Epidemiology, Biometry and Informatics with financial support from the Amadeu Antonio Foundation. If you have any feedback or questions regarding this study, please contact us at ."

Click here to participate in the English version of this survey   

„Ganz viel in Bewegung“ – das Unibarometer und seine Folgen

Am Ende des ersten digitalen Sommersemesters in der Geschichte der MLU startete der Bereich Evaluation das Unibarometer, eine große Umfrage, die das Ziel hatte, ein Stimmungsbild zu erhalten und Stärken, Schwächen  und Potenziale in der Zeit der Pandemie zu erkennen. Ende 2020 lagen  die Ergebnisse vor, die Verständigung über diese dauert an. Auch „campus halensis“ fand, es gibt Redebedarf und lud daher zum Gespräch über das „Wie weiter“ ein.

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Startschuss für den Aufbau eines Standortes des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit in Mitteldeutschland

Psychische Erkrankungen besser verstehen und behandeln: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) richtet ein Deutsches Zentrum für Psychische Gesundheit ein. Darin soll die Expertise führender Standorte in der Bundesrepublik kombiniert werden. Für die Förderung ausgewählt wurde auch ein Verbund der Universitäten in Jena, Magdeburg und Halle.

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Preiswürdig: Kolumbianerin überzeugt nicht nur mit Bestnoten

Lina Maria Rayo Abella hat gerade ihr Masterstudium der Ernährungswissenschaften abgeschlossen – als eine der Besten ihres Jahrgangs. Beeindruckt hat sie aber nicht nur mit studentischen Leistungen, sondern auch mit sozialem und kulturellem Engagement, unter  anderem beim „Spanischen Stammtisch“. Die Absolventin wurde dafür mit dem Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) ausgezeichnet.

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Positive Lehrerin – leistungsstarke Klasse?

Wie positiv oder negativ Lehrerinnen gegenüber ihrer Klasse eingestellt sind, hat Folgen für deren Lernerfolg, Motivation aber auch deren Angst vor dem Versagen. In einer neuen Studie zeigen Wissenschaftlerinnen der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), dass sich die Einstellung der Lehrkraft nicht nur auf einzelne Schülerinnen und Schüler auswirkt, sondern auf die gesamte Klasse. Besonders starke Effekte haben jedoch nicht positive, sondern negative Vorurteile. Dabei scheint das Schulklima eine wesentliche Rolle zu spielen. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift "Social Psychology of Education" veröffentlicht.

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Neue Forschungsprojekte zur Magie in der jüdischen Kabbala

Während im Christentum der Glaube an Magie bald als Aberglaube abgetan wurde, was schließlich sogar in Hexenverfolgungen mündete, vereint die jüdische Lehre der Kabbala mystische Traditionen mit der Religion. Am Seminar für Judaistik der Uni werden in zwei Forschungsprojekten die Ursprünge und Weiterentwicklungen dieser Lehre erforscht und die Schriften eines wichtigen jüdischen Gelehrten untersucht, der magische Rezepte sammelte.

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Corona bringt neue Seminarthemen

Die Covid-19-Pandemie verändert die Lehre nicht nur, weil Vorlesungen und Seminare online stattfinden. Sondern auch, weil das Thema sehr spontan in die Lehre einfließt: Am Institut für Politikwissenschaft beispielsweise beschäftigen sich Seminare mit Corona-Verschwörungstheorien und Wahlkreisarbeit in Zeiten der Kontaktbeschränkung.

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Uni Halle verleiht Menschenrechtspreis an Dr. Romy Klimke

An Dr. Romy Klimke ging der in diesem Jahr erstmals verliehene Menschenrechtspreis, gestiftet von Prof. Dr. Ulrich Widmaier, ehemals Richter am Bundesverwaltungsgericht und Honorarprofessor der Fakultät. In der Arbeit „Schädliche traditionelle und kulturelle Praktiken im internationalen und regionalen Menschenrechtsschutz“ befasst Klimke sich mit der Frage, aus welchem menschenrechtlichen Blickwinkel traditionelle Praktiken wie die Beschneidung von Mädchen und Jungen zu beurteilen sind.

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Juristin Dr. Anja Schmidt im Spiegel

Dr. Anja Schmidt forscht an der Juristischen Fakultät der MLU zum Thema "Pornographie und sexuelle Selbstbestimmung" und hat sich im SPIEGEL zum Thema Cat Calling geäußert

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Fachbeitrag: Anspruch auf Kurzarbeitergeld für Menschen in Werkstätten für Behinderte?

Philipp Jahn ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Juristischen Bereich der MLU und hat sich in einem Fachbeitrag mit der Frage auseinandergesetzt, ob auch Menschen mit Behinderung, die in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt sind, Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben

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Neue Rektoratskommission zur Aufarbeitung der Universitätsgeschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts

An der MLU wurde eine neue Rektoratskommssion einberufen, welche die Universitätsgeschichte in den Diktaturen des 20. Jahrhunderts aufarbeiten will. Den Vorsitz hat Prof. Dr. Friedemann Stengel.

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Interview mit der Präventionsstelle im hastuzeit-Podcast

In der neuen Folge des Podcasts "hastuGehört" der Studierendenzeitung hastuzeit spricht Sabine Wöller mit Studentin Hermine Vulturius über ihre Arbeit in der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung der Uni Halle und das Thema sexualisierte Diskriminierung im Hochschulkontext.

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Campus Halensis: Die Genderfrage in der Bibel

Biblische Zitate werden häufig genutzt, um (hetero-)normative Positionen zu rechtfertigen. Dabei werden sie jedoch aus ihrem Kontext gelöst. Prof. Dr. Stefan Schorch von der Uni Halle erklärt im Unimagazin "Campus Halensis", warum Geschlecht und sexuelle Identität auch in der Bibel schon um einiges vielschichtiger gedacht wurden, als gemeinhin angenommen.

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Interview mit Prof. Dr. Katja Nebe im MDR Sachsen

Seit der vor drei Jahren angeschobenen #MeToo-Debatte wird das Verhalten zwischen Männern und Frauen, auch am Arbeitsplatz, heftig diskutiert. Wo fängt sexuelle Belästigung an? Professorin Katja Nebe von der Universität Halle leitet die Untersuchungskommission zur Klärung studentischen Fehlverhaltens und ist für die Aufklärung von sexuell belästigendem Verhalten zuständig. MDR SACHSEN hat mit der Juristin gesprochen, wie aktuell #meToo in Deutschland ist.

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Forschungs- und Vernetzungsstelle für Pädagogik im Autismus-Spektrum

Die Uni Halle richtet deutschlandweit die erste Forschungs- und Vernetzungsstelle für Pädagogik im Autismus-Spektrum ein. Damit sollen Lehrer*innen und Lehramtsstudierende noch stärker für die Bedarfe autistischer Menschen sensibilisiert und ausgebildet werden.

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Hochschulpreis für Theologie-Absolventin für Diplomarbeit zum Begriff des Abendlandes und dessen Nutzung durch die Neue Rechte

Die MLU-Absolventin Philine Lewek hat in diesem Jahr den Werner-Krusche-Hochschulpreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) und der Evangelischen Kirche Anhalts erhalten. Ausgezeichnet wurde ihre an der Theologischen Fakultät eingereichte Diplomarbeit zum Begriff des Abendlandes und dessen Nutzung durch die Neue Rechte. Der hallesche Regionalbischof Dr. Johann Schneider hat den Preis am Dienstag übergeben.

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Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit beim virtuellen Hochschulinformationstag (HIT)

Die Stabsstelle Vielfalt und Chancengleichheit hat sich beim diesjährigen virtuellen Hochschulinformationstag (HIT) präsentiert. Sabine Wöller von der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung, Referent für Inklusion Dr. Christfried Rausch und Dr. Andrea Ritschel vom Familienbüro wurden live auf dem Youtube-Kanal der Uni interviewt. Das Video ist online verfügbar.

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Präventionsstelle erstellt Datenbank zu Antidiskriminierungs-Online-Angeboten an der MLU

Das Sommersemester 2020 findet digital statt. Dies hat Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen zählt, dass Veranstaltungen, die aufgezeichnet werden, länger nutzbar sind und so eine größere Zielgruppe erreichen können. Dies nimmt die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung zum Anlass, um auf ihrer Seite eine Datenbank zu Online-Antidiskriminierungsangeboten aufzubauen. Hier sind spannende Vorträge und Podiumsdiskussionen zu finden, die an der MLU stattfanden. Darunter auch Vorträge, die vor einigen Jahren stattfanden, aber noch immer hörenswert sind. Die Datenbank befindet sich aktuell im Aufbau und wird regelmäßig aktualisiert.

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Neu berufen: Prof. Dr. Maja Schachner

Prof. Dr. Maja Schachner befasst sich mit interkulturellen Beziehungen von Kindern und Jugendlichen und insbesondere mit der Frage, wie Schulen mit Migration und kultureller Diversität umgehen. Seit dem 1. April 2020 hat sie an der Uni den Lehrstuhl für Pädagogische Psychologie mit dem Schwerpunkt Sozialisation und Kultur inne.

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Prof. Dr. Matthias Richter: "Gesundheit ist eine zutiefst ungleich verteilte Ressource."

Prof. Dr. Matthias Richter forscht am Institut für Medizinische Soziologie der MLU und erklärt in der ZEIT ONLINE am Beispiel von COVID-19, warum Gesundheit eine ungleich verteilte Ressource in unserer Gesellschaft ist.

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Neues Forschungsprojekt: Bücher aus Buchenwald

PD Dr. Stephan Pabst hat ein ehrgeiziges Projekt gestartet: Er will die Literatur erschließen, die das Konzentrationslager Buchenwald hervorgebracht hat, und noch unbekannte Werke auch von osteuropäischen Autoren entdecken. Den Auftakt dazu bildete eine internationale Tagung in Weimar.

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Neues EU-Projekt zum Thema Migration

Ob Geflüchtete bleiben dürfen, hängt stark vom Aufnahmeland ab. Ein  neues EU-Projekt, an dem die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (MLU) beteiligt ist, analysiert die rechtlichen und politischen  Rahmenbedingungen für Migration in neun Staaten in Europa, Nordamerika,  Afrika und dem Nahen Osten. Es trägt den Titel "Vulnerabilities under  the Global Protection Regime: How Does the Law Assess, Address, Shape  and Produce the Vulnerabilities of the Protection Seekers?" (VULNER) und  wird vom Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung (MPI) in Halle  geleitet. Gefördert wird es mit 3,2 Millionen Euro im Rahmen des  EU-Programms "Horizon 2020" sowie vom kanadischen Forschungsrat  SSHRC/CRSH.

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Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt startet

Das Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist ein neuer Forschungsverbund, an dem auch die Universität Halle beteiligt ist. Es wird nun vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für zunächst vier Jahre gefördert. Neben der MLU sind zehn weitere Hochschulen und Institute beteiligt. Das Forschungsinstitut soll mit empirischen Untersuchungen und groß angelegten Vergleichen praxisrelevante Vorschläge erarbeiten, die dazu beitragen, gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart zu begegnen.

Sie decken Aspekte wie Identitäten und regionale Erfahrungswelten,  Ungleichheiten und Solidarität, Medien und Konfliktkultur, Polarisierung  und Populismus, aber auch Antisemitismus und Hasskriminalität ab und  erforschen diese im europäischen Vergleich und darüber hinaus.

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Unimagazin berichtet über Betty Heimann

Als sich Betty Heimann 1923 in Halle habilitierte, war das noch ein ungewöhnlicher Vorgang. Das Gesetz, das Frauen die Habilitation verbot, war erst drei Jahre zuvor abgeschafft worden. Und so konnte aus der Indologin die erste Privatdozentin an der hiesigen Universität werden. Nach ihrer Berufung auf eine außerordentliche Professur war sie das „Fräulein Professor“.

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Neu berufen: Prof. Dr. Anke Reichardt

Wie können Kinder unabhängig von den Voraussetzungen, die sie mitbringen, vom schriftsprachlichen Unterricht in der Grundschule profitieren? Und wie werden Lehramtsstudierende  darauf vorbreitet? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Prof. Dr. Anke Reichardt. Seit dem 1. Februar 2020 hat sie die Professur „Schriftspracherwerb unter den Bedingungen der Heterogenität“ am Institut für Schulpädagogik und Grundschuldidaktik inne.

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Studierendenzeitung: Der Stura stellt sich que(e)r

Die Studierendenzeitung hastuzeit    berichtet aktuell über Auseinandersetzungen des StuRa Uni Halle    mit dem Thema "Queerfeminismus" und die finanzielle Kürzung seines Arbeitskreises Que(e)r_einsteigen   .

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Unimagazin Campus Halensis berichtet über Melanie Schlag

Ihre Anstellung ist ein Erfolg für sie selbst und ein Novum für die  Universität: Seit September arbeitet Melanie Schlag an der MLU. Sie hat  Trisomie 21. Für Menschen mit Downsyndrom gibt es nach wie vor viele  Barrieren auf dem Weg in den Arbeitsmarkt. Das neue Bundesteilhabegesetz  machte die Beschäftigung der 22-Jährigen möglich, in den Details sind  jedoch noch viele Fragen offen.

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Hanoi x Halle - Vietnamesische Studierende geben ihren Eltern eine Stimme

Vor zwei Jahren arbeiteten  die MuK-Studierenden Vivien Cockshot, Nam Nguyen, Jan Petter und Linh Pham die  Geschichte Vietnamesischer Vertragsarbeiter in Deutschland vor und nach 1989 auf  und fügten Erinnerungen, Interviews und Bilder zu einer multimedialen Geschichte  zusammen. Das Projekt entstand im Rahmen des Praxisseminars: Multimedia unter  der Leitung von Vertretungsprofessor Dr. Werner C. Barg.
Zum Jubiläum des Mauerfalls wurde die  Scrollytelling-Website „Hanoi x Halle    “ nun offiziell gelauncht und erzählt  in drei Portraits vom alltäglichen Kampf um eine Zukunft, den eigenen  Arbeitsplatz, gegen alltägliche Anfeindungen und Rassismus.

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Neues Online-Angebot: Schülerinnen machen MINT

Mit „MINTzi“ soll die Begeisterung für MINT-Fächer geweckt werden: Am  Freitag startet an der Uni unter diesem Namen ein Korrespondenzzirkel,  der sich an Schülerinnen ab der zehnten Klasse richtet. In seinem Fokus  stehen Agrar- und Ernährungswissenschaften.

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Interview mit der Referentin für Internationales des Studierendenrates

In der aktuellen Ausgabe der Studierendenzeitschrift hastuzeit befindet sich ein interessantes Interview mit Paula Klötzke. Als Referentin für Internationales des Studierendenrates unterstützt sie internationale Studierende an der MLU.

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Neuerscheinung: "Seenotrettung von Flüchtlingen und Europäische Werte"

Neuerscheinung im Universitätsverlag Halle-Wittenberg :
Wer  ist für Geflüchtete zuständig, die auf dem Meeresweg nach Europa kommen  und dabei in Seenot geraten? Welche Aufgaben und Pflichten haben in  diesen Fällen die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten? Und welche  Rolle spielt dabei die Europäische Menschenrechtskonvention? Einen  umfangreichen Überblick zu diesem komplexen Thema geben  Rechtswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der MLU in einem neuen Buch. Darin zeigen sie auch, warum die aktuelle  Rechtslage zu vielen Problemen führt und welche Alternativen es gibt.

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Professur für Inklusive Bildung

Seit dem 1. September 2019 ist Prof. Dr. Tanja Sturm Professorin für Inklusive Bildung an der Uni Halle und forscht zu Ungleichheit und Ausschlüssen an Schulen.

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Trans* Studierende können an der MLU ab sofort einfacher ihre Namen ändern

Trans* Studierende können ab sofort bereits ihren Namen und ihr Geschlecht an der Uni Halle ändern lassen, bevor das amtliche Gerichtsverfahren zur Änderung von Namen und Personenstand nach dem TSG abgeschlossen ist. Voraussetzung für die vorgezogene Änderung ist die Antragstellung beim Amtsgericht, die Vorlage eines Ergänzungsausweises der Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität e.V. (dgti) sowie eine schriftliche Erklärung.

Auch für Studierende mit dem Geschlechtseintrag "divers" soll der Alltag an der Uni erleichtert werden. So sollen Dokumente nach und nach geschlechtsneutral werden. Über beide Themen berichtet aktuell das Unimagazin Campus Halensis in einem Artikel ausführlicher.

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Neues Forschungsprojekt untersucht soziale Ungleichheit in Kitas

Jedes Jahr sind Eltern auf der Suche nach der idealen  Kindertageseinrichtung für ihre Kinder. In Deutschland hat auch jedes  Kind den gleichen Anspruch auf einen Kitaplatz – unabhängig von seiner  Herkunft, Religion oder dem Einkommen der Eltern. Ein Blick auf die  Zusammensetzungen der meisten Kitas zeigt aber: Häufig bleiben Kinder  aus bestimmten Bevölkerungsgruppen unter sich. Warum das so ist,  untersucht ein Team von Erziehungswissenschaftlerinnen und  -wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU)  und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Das  Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert ihre Arbeit  mit rund 380.000 Euro.

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"In 20 Jahren wird es keine chauvinistischen Chefärzte mehr geben" - Interview mit Prof.in Dr. med. Heike Kielstein

Professorin Heike Kielstein ist an der MLU Direktorin des Instituts für Anatomie und Zellbiologie sowie Leiterin des Weiterbildungszentrums für Klinische Anatomie. Im Interview mit ZEIT ONLINE beantwortet sie die Frage, warum in deutschen OPs fast nur Männer operieren, warum sie selbst doch nicht Chirurgin geworden ist und warum sie sich dafür einsetzt, dass mehr Frauen eine Karriere in der Medizin machen.

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Neue Studie zu Mobbing an Schulen

Viele Schüler*innen erleben psychische oder physische Gewalt durch Mitschüler*innen. Eine neue Studie von Forscher*innen der Uni Halle hat herausgefunden, dass auch die Täter*innen leiden: Sie neigen eher zu Alkohol- und Tabakkonsum, berichten häufiger von psychosomatischen Beschwerden und haben eher Probleme mit ihrem sozialen Umfeld. Das Forschungsteam plädiert daher dafür, Präventionsprogramme stärker auf den Zusammenhalt innerhalb der Schulklasse auszurichten.

Dr. Annett Wolgast hat mit Deutschlandfunk Kultur über die Forschungsergebnisse gesprochen: Zum Artikel   

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Sterbliche Überreste von indigenen Australiern aus Sammlungen der MLU an Australien zurückgegeben

Aktuell berichtet der Wissenschaftsblog der Universitätsmedizin Halle darüber, dass die sterblichen Überreste fünf Indigener aus Australien an die australische Botschaft übergeben wurden. Diese hatten sich zuvor als "wissenschaftliche Objekte" in den Meckelschen Sammlungen der Uni Halle befunden, waren in den vergangenen acht Jahren aber abgedeckt gewesen.

An der sogenannten "Repatriation Ceremony" in der australischen Botschaft in Berlin nahmen auch indigene Vertreter teil. Von der Universitätsmedizin Halle waren die Direktorin des Instituts für Anatomie und Zellbiologie (IAZ), Prof. Dr. Heike Kielstein, sowie der Vorsitzende des Fördervereins der Meckelschen Sammlungen und ehemalige Direktor des IAZ, Prof. Dr. Dr. Bernd Fischer, sowie der Leiter des Referats Hochschulmedizin im sachsen-anhaltischen Wissenschaftsministerium Uwe Paul vor Ort.

Prof. Dr. Kielstein sagte: „It’s the least we can do. [...] Ihre Plätze werden leerbleiben. Sie werden uns und unsere Studierenden, aber auch die Besucher der Sammlungen an das schreckliche und erschreckende Schicksal unserer Vorfahren erinnern.“

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Ab Sommersemster 2019 ist das Teilzeitstudium an der MLU möglich

Mit Veröffentlichung der neuen Immatrikulationsordnung haben unter anderem Studierende mit einer Behinderung/chronischen Erkrankung die Möglichkeit, bei nachgewiesenem Bedarf ihr Studium auf Antrag in Teilzeitform fortzusetzen. Alle notwendigen Nachweise und das Verfahren ergeben sich aus der Regelung in § 10 der Immatrikulationsordnung. Bei Fragen zu Details helfen die Ansprechpartner*innen des Immatrikulationsamtes gern weiter.

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MLU dauerhaft als familiengerechte Hochschule zertifiziert

Uni und Familie geht das überhaupt zusammen? Na klar!

Die Uni Halle hat bereits zum vierten Mal in Folge das Zertifikat "audit familiengerechte hochschule" erhalten und darf das damit verbundene Gütesiegel nun dauerhaft tragen. Mit dem Zertifikat wird das langjährige und anhaltende Engagement der Universität für familiengerechte Arbeits- und Studienbedingungen ausgezeichnet. Anlaufstellen für Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Hochschule sind das Familienbüro und der Arbeitskreis Studieren mit Kind.   

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Artikel über die Präventionsstelle im Unigmagazin: "Sensibilität schaffen"

Sabine Wöller ist seit Januar 2018 an der MLU Projektkoordinatorin in der Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung. Im Gespräch mit dem Unimagazin Campus Halensis    blickt sie auf die ersten größeren Etappen ihrer Arbeit.

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Interview mit der Präventionsstelle in der aktuellen Hastuzeit

In der aktuellen Ausgabe der hallischen Studierendenzeitschrift "Hastuzeit" befindet sich ein Interview mit Sabine Wöller von der Präventionsstelle Disrkiminierung und sexuelle Belästigung. Das Interview kann nun auch online gelesen werden.

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StuRa bietet Diskriminierungsberatung an

Beim Studierendenrat (StuRa) können sich Mitglieder der Studierendenschaft ab August 2018 nicht nur kostenlos und vertraulich zu rechtlichen, sozialen, BAFöG-spezifischen oder Job-Fragen beraten lassen, sondern auch bei Fällen von Diskriminierung und sexueller Belästigung.

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Gastbeitrag der Präventionsstelle in der aktuellen Personalratszeitschrift

Die Präventionsstelle Diskriminierung und sexuelle Belästigung stellt sich und ihre Arbeit in in einem Gastbeitrag der Ausgabe der Personalratszeitung vom Juli 2018 vor.

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Offener Brief des Rektorates und des Studierendenrates zur Identitären Bewegung

Das Rektorat und der Studierendenrat der MLU nehmen zu den Aktivitäten der Identitären Bewegung (IB) im Umfeld der Universität in einem offenen Brief gemeinsam Stellung.

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