Newsarchiv: Veranstaltungsnews
Jahr 2026
Lange Nacht der Wissenschaft: Von Geschenken und Trophäen – Im Gespräch mit Gaea Schoeters über koloniales Erbe und unsere Verantwortung – Lange Nacht der Wissenschaft
3. Juli 2026, 19-21 Uhr, Aula (Löwengebäude)
Diskussion und Lesung mit Gaea Schoeters im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
In ihren Romanen „Das Geschenk“ und „Trophäe“ seziert Gaea Schoeters Facetten westlicher Privilegien und rassistischer Denkmuster. Diskutieren Sie auf der Langen Nacht der Wissenschaft mit der international renommierte Autorin und Wissenschaftler*innen über koloniale Erbschaften, globale Verantwortung und die Frage, wie tief alte Machtstrukturen noch heute in unserer Gesellschaft verwurzelt sind.
Lange Nacht der Wissenschaft: Begrenzung und Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit in Polen 2015-2025. Kompass für Deutschland?
3. Juli 2026, 19-21 Uhr, Hörsaal XXI (Mel)
Abendveranstaltung des Instituts für Geschichte im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
In Sachsen-Anhalt erreichen die Hochschulen über die Landesregierung vermehrt „Kleine Anfragen“, die Auskunft über bestimmte Lehrthemen und Forschungsansätze verlangen. Mit ihnen wächst die Sorge, dass die Bildungs- und Wissenschaftsfreiheit in Gefahr ist. Gleichzeitig gibt es wenig konkrete Vorstellungen, wie man politischen Interventionen in die Wissenschaft begegnen könnte. Aus diesem Grund richten wir den Blick nach Polen, wo zwischen 2015 und 2025 unter der national-konservativen Regierung der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) die Freiheit der Wissenschaft immer wieder verletzt und gleichzeitig von unterschiedlichen Akteur:innen vehement verteidigt wurde. Über diese Erfahrungen wollen wir mit Wissenschaftler:innen aus Polen sprechen und diskutieren, ob daraus eine Strategie für deutsche Schulen und Hochschulen abzuleiten ist.
Lange Nacht der Wissenschaft: Der Blick über den Tellerrand: (Was) können wir von anderen Bildungssystemen lernen?
3. Juli 2026, 19-21:30 Uhr, Großer Hörsaal (Große Steinstraße)
Veranstaltung des Instituts für Pädagogik der Uni Halle im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Zur Diskussion gestellt werden Ergebnisse eines Seminars zum internationalen Vergleich von Schule und Unterricht. In anschaulichen Kurzpräsentationen werden besonders spannende Länder mit ihren Bildungssystemen vorgestellt, z.B. Australien und Kenia – Mexiko und Dänemark – Singapur und Kanada.Zeiten: 19.00-19.30 Australien und Kenia 20.00-20.20 Mexiko und Dänemark 21.00-21.30 Singapur und Kanada.
Lange Nacht der Wissenschaft: Wir rufen Pflegekräfte... und dann? Emotionsanthropologische Überlegungen
3. Juli 2026, 19:15-19:45 Uhr, Großer Hörsaal (Große Steinstraße)
Veranstaltung des Wirtschaftswissenschaftlichen Bereichs der Uni Halle im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Wie hängen Akzeptanz und Bürgerbeteiligung - beziehungsweise Partizipation - miteinander zusammen und welche Bedeutung hat gemeinsames Planen für den Alltag der Zukunft? Dabei werden allgemeine Ansätze der Partizipation als Planungsinstrument sowie empirische Ergebnisse aus dem Spannungsfeld der deutschen Lithiumwertschöpfung näher betrachtet. Es werden Möglichkeitsräume der Parizipation, Grenzen der Teilhabe und die Frage betrachtet, ob Beteiligung zu mehr Akzeptanz führen kann.
Lange Nacht der Wissenschaft: Informationen rund um den Sozialdienst
3. Juli 2026, 17:30-21:30 Uhr, Haus 5/6, Seminarräume
Veranstaltung der Universitätsmedizin Halle im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Einblicke in den Sozialdienst: Erfahren Sie, welche Aufgaben wir übernehmen, wie Abläufe während Ihres Klinikaufenthalts aussehen und welche Themen wir gemeinsam mit Ihnen angehen.
Lange Nacht der Wissenschaft: Seltene Erkrankungen – wir sind viele, wir sind bunt!
3. Juli 2026, 17:30-21:30 Uhr, Haus 5, Ebene 01 (Uniklinikum Halle)
Veranstaltung der Universitätsmedizin Halle im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Seltene Erkrankungen sind selten – aber viele Menschen sind betroffen: über 8.000 Krankheiten, rund 4 Mio. Betroffene in Deutschland. Informieren Sie sich bei uns – mit Materialien, Ausmalbildern und einem Memory für Groß und Klein.
Lange Nacht der Wissenschaft: Stimmen für den Frieden: Lesung und Gespräch
3. Juli 2026, 18-19 Uhr, Seminarraum 1 (Steintor-Campus)
Veranstaltung des Instituts für Slavistik im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Die Slavistik lädt zu einer interaktiven Lesung zum Thema Friedenssehnsucht und Friedensentwürfe ein. Inmitten geopolitischer Eskalationen und Menschenrechtsverletzungen ringen seit jeher nicht nur Diplomaten um Strategien der Konfliktlösung, sondern auch literarische Texte um Friedensethik, Empathie und Kommunikation. Es wird aus Werken von Literaturschaffenden wie Miroslav Krleža, Dubravka Ugrešić, Lew Tolstoi, Ludmila Ulitzkaja, Ilya Kaminsky oder Olga Tokarczuk gelesen. Im interaktiven Teil wollen wir uns mit der Frage beschäftigen, wie Konflikte mittels Empathie und (gewaltfreier) Kommunikation gelöst werden können und ein friedlicheres Miteinander gelingen kann.
Lange Nacht der Wissenschaft: Was ist normal? - Körperbilder in (schulischen) Medien
3. Juli 2026, 17-24 Uhr, Seminarraum Biscutella (Institut für Geobotanik)
Abendveranstaltung des Instituts für Geobotanik, mit Johanna Geyer im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Was ist eigentlich ein „normaler“ Körper? Im Biologieunterricht können bestimmte Bilder durch (schulische) Medien vermittelt werden. Entdecken Sie verschiedene Darstellungen und werden Sie selbst aktiv: mitdenken, einordnen und gemeinsam diskutieren!
Lange Nacht der Wissenschaft: 250 Jahre Unabhängigkeitserklärung: Kampf um Gleichberechtigung in den USA
3. Juli 2026, 17-18 Uhr, Seminarraum 3 (Steintor-Campus)
Veranstaltung des Instituts für Anglistik und Amerikanistik im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Die Unabhängigkeitserklärung wird mit Recht als Meilenstein in der westlichen Demokratiegeschichte angesehen. Gleichzeitig fragt man sich, wie eine Gesellschaft, die auf dem Freiheits- und Gleichheitsprinzip gegründet wurde, solche Ungleichheit und Unfreiheit hervorbringen konnte. In kurzen Beiträgen beleuchten Lehrende der Amerikanistik das Erbe der Unabhängigkeitserklärung. Dabei streifen wir Themen wie Sklaverei, Frauenrechte, indigene Einflüsse und klären, was das alles mit Halle zu tun hat.
Lange Nacht der Wissenschaft: Internationale Erfahrung in Osteuropa
3. Juli 2026, 17 -18 Uhr, Seminarraum 3.04 (Steintor-Campus)
Veranstaltung des Seminars für Slavistik im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Mit den Partneruniversitäten in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina), Poznań und Opole (Polen) hat das Seminar für Slavistik in den letzten Jahren einen sehr lebendigen Austausch auf die Beine gestellt. Studierende der Slavistik und der Kulturstudien mit Osteuropabezug aus Halle können als Erasmusstudierende an diesen und zahlreichen weiteren Universitäten die kulturell äußerst inspirierende Atmosphäre der verschiedenen Regionen Osteuropas intensiv erleben. Poznań, Opole und Sarajevo haben als international vernetzte Universitätsstädte und in kultureller Hinsicht für hallesche Studierende eine Menge zu bieten. Darüber hinaus werden am Seminar für Slavistik regelmäßig Exkursionen organisiert, zum Beispiel nach Polen, Bosnien und Herzegowina oder Estland, die den Studierenden erste interkulturelle Erfahrungen in den studierten Kulturräumen ermöglichen und in Bezug zu kulturwissenschaftlichen Fragestellungen stehen. Studierende des Seminars für Slavistik möchten im Gespräch, mit Bildern und Filmen von ihren internationalen Erfahrungen berichten. Interessierte und Gäste haben die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen über spannende Städte und Regionen Osteuropas sowie die dortigen Studienmöglichkeiten zu erhalten.
Lange Nacht der Wissenschaft: Psychotherapie der Zukunft
3. Juli 2026, 17 - 22 Uhr, Seminarraum 7 (Steintor-Campus)
Veranstaltung mit dem Team Klinische Psychologie (Institut für Psychologie) im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Psychotherapie blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück – und steht aktuell vor neuen, grundlegenden Fragen und Herausforderungen. Wie lassen sich Behandlungen wirksamer und individueller gestalten? Wie können psychische Erkrankungen verhindert werden, bevor sie entstehen? Und welche Möglichkeiten, aber auch Risiken, bergen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Machine Learning für Therapie und Forschung? Besonders spannende Ansätze, um einige dieser Fragen zu beantworten, kommen dabei aus der Neurobiologie. Die Erforschung des Gehirns könnte künftig helfen, vorherzusagen, welche Behandlung für eine Person am passendsten ist, und so den Weg zu einer personalisierten Psychotherapie ebnen. Gleichzeitig können neurowissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, besser zu verstehen, wie psychische Erkrankungen entstehen. Entdecken Sie mit uns zur LNdW die spannendsten neuen Entwicklungen an der Schnittstelle von klinischer Psychologie und Neurowissenschaft – und finden Sie Antworten auf die Fragen von heute und morgen.
Lange Nacht der Wissenschaft: Betreute Bastelstraße
3. Juli 2026, 17 - 22 Uhr, Hörsaal C (Mel)
Veranstaltung des AK Studieren mit Kind und des Familienbüros im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Der Arbeitskreis Studieren mit Kind des Studierendenrates der MLU und das Familienbüro der MLU laden alle bastelfreudigen Kinder und deren Eltern zu einer betreuen Bastelstraße ein. Hier kann nach Herzenslust gemalt, gefaltet, geklebt und gebastelt werden.




