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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Dialogveranstaltung: Die Resiliente Hochschule

3. Juni 2026, 14:15-15:45, Hallischer Saal (Universitätsring 5)
Podiumsdiskussion mit dem DAAD, es diskutieren Anke Stahl (DAAD), Prof. Dr. Petra Dobner (MLU) und Dr. Boris Wille (MLU), moderiert von Dr. Edda Willamowski (MLU)

In vielen Teilen der Welt stehen Hochschulen zunehmend unter politischem Druck. Dies wirft Fragen zur Internationalisierung von Hochschulen auf:

  • Wie können internationale Kooperationen in angespannten Umfeldern etabliert und
    gepflegt werden?
  • Welche Effekte sind bei der Gewinnung internationaler Studierender zu erwarten?
  • Wie kann das Campusleben weiterhin weltoffen und vielfältig gestaltet und gelebt werden?
  • Welche Implikationen haben politische Umwälzungen auf die Außenwirkung von Hochschulen und ihren Standorten?
  • Auf welche Weisen steht Wissenschatsfreiheit international unter Druck und wie gehen Hochschulen damit um?

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Vortrag: Grün geht nur gerecht – Wie der Wandel die Mehrheit gewinnt

3. Juni 2026, 18-20 Uhr, Hörsaal 2 (EA28)
Diskussion mit Caspar Dohmen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "In Verteidigung der Demokratie"
Warum funktionieren nachhaltige Modelle im Kleinen oft hervorragend, während das „Große Ganze“ auf der Stelle tritt? Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen argumentiert in seinem Buch „Grün geht nur gerecht„: Die ökologische Wende scheitert nicht an der Machbarkeit, sondern an der Gerechtigkeitslücke. Wenn Klimaschutz als Projekt für Privilegierte wahrgenommen wird, verliert er die Mehrheit.
Gerade in Ostdeutschland ist dieses Spannungsfeld hochexplosiv. Wir diskutieren mit Caspar Dohmen, wie wir die „Inseln des Wegweisenden“ zum neuen Standard machen und dabei verhindern, dass soziale Ängste politisch instrumentalisiert werden.
Der Eintritt ist frei.

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Weiterbildung: Gender- und Queersensible Lehre an der MLU

3. Juni 2026, 10-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Klemens Ketelhut und Verena Stange
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen und zentralen Aspekte gender- und queersensibler Lehre. Wir reflektieren gemeinsam unsere eigene Haltung und Selbstkompetenz und entwickeln mithilfe von Beispielen und Checklisten praxisnahe Handlungsoptionen – sowohl für allgemeine Fragestellungen als auch für konkrete Situationen. Gerne können die Teilnehmenden dem Dozent*innenteam bereits im Vorfeld ihre Erfahrungen und Bedarfe zukommen lassen. Diese fließen anonymisiert in die gemeinsame Arbeit im Workshop ein.

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Vortrag: Strafrecht, Gewaltschutz, Prävention - Reicht das deutsche Recht gegen Femizide aus?

2. Juni 2026, 18:15 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit Dr. Konstanze Jarvers und Anca Kübler im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"

Die Veranstaltung befasst sich mit dem Thema geschlechtsspezifische Gewalt, insbesondere mit Femiziden und Rechtsschutzmöglichkeiten für Betroffene. Trotzdessen, dass der Begriff „Femizid“ immer geläufiger wird, tun sich Rechtsprechung und Medien schwer, frauen*feindlich motivierte Tötungsdelikte als solche zu benennen.
In der Veranstaltung thematisieren Konstanze Jarvers (Senior Researcher am MPI zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht; Schwerpunkte: Strafrecht, insb. geschlechtsbezogene Gewalt, Rechtsvergleichung) und Anca Kübler (Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Opferschutzrecht), was geschlechtsspezifische Gewalt ausmacht, welche Hilfsangebote es gibt und wo in der deutschen Rechtsordnung Defizite bei dem Schutz von Frauen* vor Gewaltdelikten liegen. Dabei sollen sowohl Ursachen als auch Lösungsansätze beleuchtet werden.

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Ringvorlesung: Egeria. Eine christliche Pilgerin im Heiligen Land

2. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Dagmar Hofmann im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Offenes Treffen: AFD Verbot jetzt!

1. Juni 2026, 18 Uhr, StuRa (Universitätsplatz 7)
Veranstaltung organisiert vom StuRa der MLU
Heute trifft sich die hallesche Lokalgruppe der AfD-Verbotsinitiative wieder ab 18 Uhr am Universitätsplatz 7 (StuRa der MLU). Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter und planen gemeinsam, wie Sachsen-Anhalt demokratisch bleibt und das Grundgesetz schützt.
Kommt gerne dazu und bringt euch ein!

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Auftaktplenum: Safe Abortion Day (Planung)

01. Juni 2026, 18 Uhr, StuRa (Universitätsplatz 7)
Veranstaltung von Halleforchoice

Auch wenn noch der ganze Sommer dazwischen liegt - wir wollen uns jetzt schon Gedanken machen zum nächsten Safe Abortion Day! Du oder deine Gruppe möchte sich einbringen? Dann komm vorbei oder melde dich bei uns. Online zuschalten ist ebenfalls möglich.

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Ringvorlesung: Kassandra revisited. Antike Mythologie als Projektionsraum für weibliche Gesellschaftsentwürfe

26. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Katharina Waldner (Erfurt) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Lesung: Das Patriachat im Uterus

21. Mai 2026, 18 Uhr, Puschbar (Pushkinstrasse 22)
Lesung mit Dr. med. Alicia Beier, wird gefördert durch die Hallianz für Vielfalt und findet in Kooperation mit dem AK Protest des Stura statt.


Dr. med. Alicia Baier, Gynäkologin und Mitgründer von Doctors for Choice, hat ein Buch geschrieben und wir freuen uns sehr, dass sie in Halle daraus lesen wird! Tragt euch also den 21. Mai in euren Kalender ein und kommt in Scharen in die Puschbar!
Von dem Buchladen Heiter bis wolkig wird es außerdem einen Büchertisch geben, sodass ihr euer neues Lieblingsbuch auch gleich signieren lassen könnt!

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Fachtagung: Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen

21. Mai 2026, 8:30-16:45 Uhr, Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle/Saale (MMZ)
Die Tagung wird veranstaltet von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Uni Halle) und dem Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH Halle)

Die Fachtagung der DVfR in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle richtet den Fokus auf die Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen. In Vorträgen und Workshops soll die Teilhabe am Arbeitsleben vor allem junger Menschen und Frauen mit Schwerbehinderung sowie schwerbehinderter Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder besonderen Beeinträchtigungen vertiefend betrachtet werden. Neben der Sensibilisierung für die Bedarfe der besonders vulnerablen Gruppen soll die Tagung auch einen Austausch über Strategien ihrer Beschäftigungsförderung und -sicherung ermöglichen.

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Vortrag: Textile Zeugnisse weiblicher Autorenschaft, Gestaltung und Einflussnahme -Großformatige Stickereien von Frauen in der Raumausstattung in Mittelalter und Früher Neuzeit aus dem deutschsprachigen Raum

20. Mai 2026, 2026, 18:15-19:45, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Gastvortrag  mit Prof. Dr. Stefanie Seeberg (Uni Köln) im Rahmen der Vortragsreihe "Kritisches Kolloqium" des Kollektiv Kunstgeschichte (MLU)

Dieses Sommersemester laden wir euch wieder herzlich zu einem Vortrag der Reihe "Kritisches Kolloquium" ein! Der nun vierte Teil unserer Vortragsreihe fokussiert sich auf den Themenbereich der Feministischen Kunstgeschichte.
Hierzu dürfen wir am 20.05.2026 Prof. Dr. Stefanie Seeberg von der Universität zu Köln mit dem Vortrag "Textile Zeugnisse weiblicher Autorenschaft, Gestaltung und Einflussnahme - Großformatige Stickereien von Frauen in der Raumausstattung in Mittelalter und Früher Neuzeit aus dem deutschsprachigen Raum" begrüßen.

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Workshop: Healing Classrooms - Sichere Lernorte für Kinder und Jugendliche

20. Mai 2026, 9-16:30 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus)
Workshop mit Paul Wallmann organisiert vom ZLB der MLU im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.

Kinder und Jugendliche benötigen sichere Räume, in denen sie gut lernen, sich ausprobieren und selbstbestimmt entwickeln können.
Krisen und Konflikte können direkte und tiefgreifende Auswirkungen auf die körperliche Unversehrtheit, das Wohlbefinden und die Lernfähigkeit von Kindern und Jugendlichen haben. Das Projekt Tragweite unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, sichere und stärkenorientierte Lernumgebungen zu schaffen. Der Healing-Classrooms-Ansatz basiert auf Forschungen, die zeigen, dass sozial-emotionale Lernprogramme die Resilienz, das Wohlbefinden und die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen verbessern.
In diesem interaktiven Workshop bekommen Teilnehmende nicht nur die Theorie dahinter sowie vielerlei direkt in der Praxis anwendbare Methoden, sondern auch ein Healing Classrooms Handbuch und weitere nützliche Materialien für die pädagogische Praxis an die Hand.

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