Newsarchiv
2026
Jan Feb Mär Apr Mai Jun
Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Weiteres

Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Lange Nacht der Wissenschaft: 250 Jahre Unabhängigkeitserklärung: Kampf um Gleichberechtigung in den USA

3. Juli 2026, 17-18 Uhr, Seminarraum 3 (Steintor-Campus)
Veranstaltung des Instituts für Anglistik und Amerikanistik im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft

Die Unabhängigkeitserklärung wird mit Recht als Meilenstein in der westlichen Demokratiegeschichte angesehen. Gleichzeitig fragt man sich, wie eine Gesellschaft, die auf dem Freiheits- und Gleichheitsprinzip gegründet wurde, solche Ungleichheit und Unfreiheit hervorbringen konnte. In kurzen Beiträgen beleuchten Lehrende der Amerikanistik das Erbe der Unabhängigkeitserklärung. Dabei streifen wir Themen wie Sklaverei, Frauenrechte, indigene Einflüsse und klären, was das alles mit Halle zu tun hat.

[ mehr ... ]   

Lange Nacht der Wissenschaft: Internationale Erfahrung in Osteuropa

3. Juli 2026, 17 -18 Uhr, Seminarraum 3.04 (Steintor-Campus)
Veranstaltung des Seminars für Slavistik im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft

Mit den Partneruniversitäten in Sarajevo (Bosnien und Herzegowina), Poznań und Opole (Polen) hat das Seminar für Slavistik in den letzten Jahren einen sehr lebendigen Austausch auf die Beine gestellt. Studierende der Slavistik und der Kulturstudien mit Osteuropabezug aus Halle können als Erasmusstudierende an diesen und zahlreichen weiteren Universitäten die kulturell äußerst inspirierende Atmosphäre der verschiedenen Regionen Osteuropas intensiv erleben. Poznań, Opole und Sarajevo haben als international vernetzte Universitätsstädte und in kultureller Hinsicht für hallesche Studierende eine Menge zu bieten. Darüber hinaus werden am Seminar für Slavistik regelmäßig Exkursionen organisiert, zum Beispiel nach Polen, Bosnien und Herzegowina oder Estland, die den Studierenden erste interkulturelle Erfahrungen in den studierten Kulturräumen ermöglichen und in Bezug zu kulturwissenschaftlichen Fragestellungen stehen. Studierende des Seminars für Slavistik möchten im Gespräch, mit Bildern und Filmen von ihren internationalen Erfahrungen berichten. Interessierte und Gäste haben die Gelegenheit, aus erster Hand Informationen über spannende Städte und Regionen Osteuropas sowie die dortigen Studienmöglichkeiten zu erhalten.

[ mehr ... ]   

Lange Nacht der Wissenschaft: Psychotherapie der Zukunft

3. Juli 2026, 17 - 22 Uhr, Seminarraum 7 (Steintor-Campus)
Veranstaltung mit dem Team Klinische Psychologie (Institut für Psychologie) im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft
Psychotherapie blickt auf eine mehr als 100-jährige Geschichte zurück – und steht aktuell vor neuen, grundlegenden Fragen und Herausforderungen. Wie lassen sich Behandlungen wirksamer und individueller gestalten? Wie können psychische Erkrankungen verhindert werden, bevor sie entstehen? Und welche Möglichkeiten, aber auch Risiken, bergen neue Technologien wie Künstliche Intelligenz oder Machine Learning für Therapie und Forschung? Besonders spannende Ansätze, um einige dieser Fragen zu beantworten, kommen dabei aus der Neurobiologie. Die Erforschung des Gehirns könnte künftig helfen, vorherzusagen, welche Behandlung für eine Person am passendsten ist, und so den Weg zu einer personalisierten Psychotherapie ebnen. Gleichzeitig können neurowissenschaftliche Erkenntnisse dazu beitragen, besser zu verstehen, wie psychische Erkrankungen entstehen. Entdecken Sie mit uns zur LNdW die spannendsten neuen Entwicklungen an der Schnittstelle von klinischer Psychologie und Neurowissenschaft – und finden Sie Antworten auf die Fragen von heute und morgen.

[ mehr ... ]   

Lange Nacht der Wissenschaft: Betreute Bastelstraße

3. Juli 2026, 17 - 22 Uhr, Hörsaal C (Mel)
Veranstaltung des AK Studieren mit Kind und des Familienbüros im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft

Der Arbeitskreis Studieren mit Kind des Studierendenrates der MLU und das Familienbüro der MLU laden alle bastelfreudigen Kinder und deren Eltern zu einer betreuen Bastelstraße ein. Hier kann nach Herzenslust gemalt, gefaltet, geklebt und gebastelt werden.

[ mehr ... ]   

Symposium: Integration - Inklusion - Aktion: 20 Jahre Integrationsvereinbarung an der MLU

2. Juli 2026, 16-19 Uhr, Hörsaal 4 (Uniklinikum Halle)
Veranstaltung des Behindertenbeauftragten des Akademischen Senats mit den Referent*innen Prof. Dr. em. Johann Behrens, Prof. Dr. Katja Nebe, Prof. Dr. Rolf Sethe, Studierende der MLU, Prof. Dr. Thorsten Meyer-Feil

Mit dem Symposium wollen wir einen Blick auf die Inklusion von Angehörigen unserer Universität werfen. Dazu  gehört ein historischer Blick, ein Blick auch auf Aktivitäten anderer Universitäten in dieser Zeit, aber auch ein Blick auf wichtige Etappen zur Inklusion unserer Universität, ein Blick aus Sicht der Studierenden als zentralste Zielgruppe der Universität, und ein Blick nach vorn. Inklusion und Teilhabe sind ein hohes Gut - davon zeugen nicht nur zentrale normative Dokumente wie die UN-Behindertenrechtskonvention, das Benachteiligungsverbot nach Artikel 3 Abs. 3 Satz 2 des Grundgesetzes, das Bundesteilhabegesetz oder auch die Landesverfassung unseres Bundeslandes. Wir wollen auch einen Blick auf konkrete Aktivitäten richten und auch den Blick dafür schärfen, dass auch hohe Güter den Zeitläuften unterliegen durchaus gefährdet sein können. Seien Sie eingeladen, das Erreichte angemessen zu würdigen und zu feiern, gemeinsam zu diskutieren, und den Blick und auf die Zukunft von Inklusion einer Universität für Alle zu richten.

[ mehr ... ]

Vortrag: Gleichheit kontrovers

2. Juli 2026, 18:15 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit  Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Susanne Baer im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Susanne Baer hat als ehemalige Richterin des Bundesverfassungsgerichts viele Erfahrungen mit der Funktions- und Arbeitsweise des Gerichts gesammelt, welche sie im Buch „Rote Linien“ zusammengetragen hat. Gleichzeitig ist sie Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien an der Humboldt-Universität zu Berlin. Feministische Rechtswissenschaft ist einer ihrer Arbeitsschwerpunkte. Rechtssoziologisch und historisch richtet sie den Blick u.a. auf die Bedeutung von Geschlecht im Recht, die Frage nach der Objektivität von Recht und dessen emanzipatorischer Funktion.
Diese theoretischen Überlegungen wendet sie auf konkrete Kontroversen unserer Zeit an, wie  bspw. reproduktive Gerechtigkeit, Recht gegen sexualisierte Gewalt und Lohngleichheit. In ihrem Vortrag wird sie beide Perspektive einbringen und Gleichheit kontrovers diskutieren.

[ mehr ... ]   

Vortrag: Von Dickpics bis Deepfakes – Geschlechtsspezifische digitale Gewalt

01. Juli 2026, 18–20 Uhr, Hörsaal I (Steintor-Campus)
Vortrag mit Kathi Heffe im Rahmen der Ringveranstaltung Diversity @University der Präventions- und Beratungsstelle Antidiskrimnierung.

Digitale Gewalt zeigt viele Facetten. Sie reicht von Beleidigung, Verleumdung und übler Nachrede bis hin zu Bedrohung, Erpressung und der unbefugten Nutzung von Bildern oder anderer persönlicher Daten. Hinzu kommt die ungefragte Konfrontation mit sexualisierten Inhalten, z.B. nicht einvernehmlich verschickte Dickpics oder sexualisierten Deepfakes.

Im Vortrag sprechen wir über Erscheinungsformen und neue Phänomenbereiche im Netz, von denen weiblich gelesene Personen besonders betroffen sind. Die Teilnehmenden werden über präventive Schutzmöglichkeiten aufgeklärt und lernen, welche Handlungsmöglichkeiten es in Akutsituationen gibt.

Des Weiteren sprechen wir über juristische Möglichkeiten. HateAid stärkt Menschenrechte im digitalen Raum. Die gemeinnützige Organisation klärt über digitale Gewalt auf und erarbeitet Lösungen für ein Netz, in dem Meinungsfreiheit gewahrt und Teilhabe ermöglicht wird.

[ mehr ... ]

Ringvorlesung: Die Banalität des Weiblichen. Frauen in Geschichte, Gegenwart und Zukunft

30. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Kerstin Lücker (Berlin) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

[ mehr ... ]

Vorlesung: Rechte Raumgewinne und diskursive Kippfiguren in Debatten um universitäre Bildung

29. Juni 2026, 18:15-20 Uhr, Franckesche Stiftung (Haus 31)
Vortrag von Anke Engemann (Universität Frankfurt) und Prof. Dr. Christiane Thompson (Universität Frankfurt) im Rahmen der Halleschen Abengespräche zu Schule und Bildung, organisiert von Marco Schott & Kilian Hüfner

Die Lage Krise der universitären Bildung stellt ein beliebtes Sujet rechtspopulistischer Diskurse dar. In unserem Vortrag beleuchten wir zwei diskursive Strategien, wie dabei universitäre Bildungsräume verschoben, besetzt und die Grenzen zwischen wissenschaftlichem und politischem Sprechen verunklart werden. Erstens sind Diskursstrategien zu beobachten, welche die ‚Auswanderung‘ von Bildung und Wissenschaft aus der überkommenen Institution Universität proklamieren und zwischen Online-Plattformen, eigens eingerichteten Journals und Netzwerkveranstaltungen alternative Räume für die Ausgestaltung ‚kritischen‘ Denkens erschließen. Zweitens lassen sich die vorgebrachten Ansprüche auf Wissenschaftsfreiheit in Verbindung mit rechtspopulistischen Diskursfiguren als Strategie der Besetzung universitärer Bildungsräume verstehen. Ansprüche dieser Art werden häufig als disruptives Eindringen politisch extremer Positionen in institutionell geschützte akademische Formen und Prozeduren problematisiert. Mit dem letztgenannten Punkt ist aber auch die Frage verbunden, wer sich wie und wo autorisieren kann, Verantwortung für den Schutz des universitären Bildungsraums zu übernehmen – und von anderen einzufordern. Wir nehmen diese Frage in einem weiteren Schritt zum Anlass, die Überlagerung solcher Disruptionen im geteilten universitären Bildungsraum und der Abgrenzungs- bzw. Positionierungsarbeit zu fokussieren: Zum einen wird der Anspruch, Diskursverschiebungen beobachten und analysieren zu können, aus ganz unterschiedlichen Richtungen erhoben und ist selbst längst verstrickt in das Ringen um die Grenzen zwischen politischem und wissenschaftlichem Sprechen. Zum anderen „verzahnen“ sich rechtspopulistische Diskurseinsätze mit Positionen zur Kritik universitärer Bildung, die in geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Debatten seit der Bologna-Reform verankert sind. Wie lassen sich diese Verflechtungen rechter Diskursstrategien angemessen einholen? Dies gilt es ebenso zu diskutieren, wie die Frage, was dies für die Rede universitärer Bildung heute bedeutet.

[ mehr ... ]

Workshop: Kinderuni 2026

29. Juni 2026, 9-12 Uhr, verschiedene Standorte der MLU
Workshp/Seminar des Schulbüros der Uni Halle
Kleine Nachwuchswissenschaftler*innen der Klassenstufen 1 bis 4 und Förderschule 5. - 6. Klasse können an den letzten drei Montagen im Juni an spannenden und speziell für Kinder konzipierten Vorlesungen und Experimenten im Rahmen der Kinderuni teilnehmen. Die Veranstaltungen werden von den Instituten der Uni Halle eigenständig entwickelt und organisiert.

Am 29. Juni 2026 sind unter anderem mit dabei:

  • Institut für Biologie mit "Bausteine des Leben"
  • Institut für Chemie mit "Schleim, Schnee und Schaum – die Kunststoffzauberkiste!"
  • Institut für Agrar- und Ernährungswissenshaften mit "Achtung giftig!"

[ mehr ... ]

Weiterbildung: Die eigenen Stärken erkennen und selbstbewusst kommunizieren

29. Juni 2026, 9-13 Uhr, Ort folgt
Workshop mit Dipl. Psychologin Nicole Langer
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop haben die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, ihre eigenen Stärken zu reflektieren und zu lernen, diese im Alltag selbstbewusst zu kommunizieren. Verschiedene Kommunikationstechniken werden erarbeitet, um die eigenen Stärken klarer und sichtbarer zu machen. Darüber hinaus wird das Thema „Grenzensetzen“ sowohl theoretisch als auch praktisch behandelt. Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit hinderlichen Glaubenssätzen, die es oft erschweren, die eigenen Stärken zu zeigen und eigene Grenzen zu wahren.

[ mehr ... ]

Workshop: Women in the Digital Economy

26. Juni 2026, 13:30 uhr, JTC Legal Tech Lab (Große Steinstraße 79/80)
Vortrag organisiert von Prof. Dr. Martha B. Hailu mit Präsentationen von Dr. Catherine McDonald, Dr. Kebene Wodajo, Fadzai Nyamarebvu und Nardos Mohammed

Our visiting professor Dr. Martha B. Hailu will host a workshop on the topical issue of Women in the Digital Economy. Preexisting inequalities—such as limited resources, education, and technical skills—severely restrict women entrepreneurs from navigating complex trading regulations and standards. This divide is mirrored in digital trade, particularly in the developing world, where women face steep barriers including low connectivity, limited access to resources, and minimal digital literacy. To bridge this gap and unlock the opportunities of modern digitalization, targeted legal and policy interventions are required to empower women traders.

•  “Access to Education & AI Governance Factors- perspectives on  Gender in the Global Majority” by Dr. Catherine McDonald, Institute for Business Ethics, University of St. Gallen
• “Public interest EdTech:  law, infrastructure, and human capability” by Dr. Kebene Wodajo, Institute for Business Ethics, University of St. Gallen
• “AfCFTA and Inclusion of African Women Entrepreneurs in Digital Trade” by Ms Fadzai Nyamarebvu, AfriEmerge Global
• “AfCFTA Digital Trade Protocol and Ethiopia” by Nardos Mohammed, Ministry of Trade and Regional Integration of Ethiopia

We’re excited to hear from our speakers and welcome everyone interested in the intersection of digital transformation, law, and women’s empowerment.

[ mehr ... ]   

Newsarchiv verlassen

Zum Seitenanfang