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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Lesung: Das Patriachat im Uterus

21. Mai 2026, 18 Uhr, Puschbar (Pushkinstrasse 22)
Lesung mit Dr. med. Alicia Beier, wird gefördert durch die Hallianz für Vielfalt und findet in Kooperation mit dem AK Protest des Stura statt.


Dr. med. Alicia Baier, Gynäkologin und Mitgründer von Doctors for Choice, hat ein Buch geschrieben und wir freuen uns sehr, dass sie in Halle daraus lesen wird! Tragt euch also den 21. Mai in euren Kalender ein und kommt in Scharen in die Puschbar!
Von dem Buchladen Heiter bis wolkig wird es außerdem einen Büchertisch geben, sodass ihr euer neues Lieblingsbuch auch gleich signieren lassen könnt!

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Fachtagung: Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen

21. Mai 2026, 8:30-16:45 Uhr, Mitteldeutsches Multimediazentrum Halle/Saale (MMZ)
Die Tagung wird veranstaltet von der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation e. V. (DVfR), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (Uni Halle) und dem Zentrum für Sozialforschung Halle (ZSH Halle)

Die Fachtagung der DVfR in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Zentrum für Sozialforschung Halle richtet den Fokus auf die Inklusion besonders vulnerabler Beschäftigungsgruppen. In Vorträgen und Workshops soll die Teilhabe am Arbeitsleben vor allem junger Menschen und Frauen mit Schwerbehinderung sowie schwerbehinderter Menschen mit Einwanderungsgeschichte oder besonderen Beeinträchtigungen vertiefend betrachtet werden. Neben der Sensibilisierung für die Bedarfe der besonders vulnerablen Gruppen soll die Tagung auch einen Austausch über Strategien ihrer Beschäftigungsförderung und -sicherung ermöglichen.

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Vortrag: Textile Zeugnisse weiblicher Autorenschaft, Gestaltung und Einflussnahme -Großformatige Stickereien von Frauen in der Raumausstattung in Mittelalter und Früher Neuzeit aus dem deutschsprachigen Raum

20. Mai 2026, 2026, 18:15-19:45, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Gastvortrag  mit Prof. Dr. Stefanie Seeberg (Uni Köln) im Rahmen der Vortragsreihe "Kritisches Kolloqium" des Kollektiv Kunstgeschichte (MLU)

Dieses Sommersemester laden wir euch wieder herzlich zu einem Vortrag der Reihe "Kritisches Kolloquium" ein! Der nun vierte Teil unserer Vortragsreihe fokussiert sich auf den Themenbereich der Feministischen Kunstgeschichte.
Hierzu dürfen wir am 20.05.2026 Prof. Dr. Stefanie Seeberg von der Universität zu Köln mit dem Vortrag "Textile Zeugnisse weiblicher Autorenschaft, Gestaltung und Einflussnahme - Großformatige Stickereien von Frauen in der Raumausstattung in Mittelalter und Früher Neuzeit aus dem deutschsprachigen Raum" begrüßen.

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Workshop: Healing Classrooms - Sichere Lernorte für Kinder und Jugendliche

20. Mai 2026, 9-16:30 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus)
Workshop mit Paul Wallmann organisiert vom ZLB der MLU im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.

Kinder und Jugendliche benötigen sichere Räume, in denen sie gut lernen, sich ausprobieren und selbstbestimmt entwickeln können.
Krisen und Konflikte können direkte und tiefgreifende Auswirkungen auf die körperliche Unversehrtheit, das Wohlbefinden und die Lernfähigkeit von Kindern und Jugendlichen haben. Das Projekt Tragweite unterstützt pädagogische Fachkräfte dabei, sichere und stärkenorientierte Lernumgebungen zu schaffen. Der Healing-Classrooms-Ansatz basiert auf Forschungen, die zeigen, dass sozial-emotionale Lernprogramme die Resilienz, das Wohlbefinden und die schulischen Leistungen der Kinder und Jugendlichen verbessern.
In diesem interaktiven Workshop bekommen Teilnehmende nicht nur die Theorie dahinter sowie vielerlei direkt in der Praxis anwendbare Methoden, sondern auch ein Healing Classrooms Handbuch und weitere nützliche Materialien für die pädagogische Praxis an die Hand.

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Workshop: Kunst und Inklusion: Unterrichtsgestaltung für alle (Creative inclusion: Disability-sensitive pedagogy for all)

19. Mai 2026, 16-19 Uhr, IBZ (Georg-Forster-Haus, Erdgeschoss)
Workshop mit Dr. Sabina Pawlik organisiert vom ZLB der Uni Halle im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.

Dr. Sabina Pawlik von der Schlesischen Universität Kattowitz (Polen) lädt in ihren Workshop alle Lehramtsstudierenden ein, die Inklusion kreativ und praxisorientiert über Fachgrenzen hinweg entdecken wollen. Gemeinsam mit euch schaut sie sich an, wie die Wahl der Unterrichtsmaterialien und ‐strategien Inklusion verhindert oder verbessert. Entwerft mit ihrer Unterstützung erste Szenarien, die erfolgreiches Lernen für möglichst alle Kinder und Jugendliche ermöglichen. Dieser englischsprachige Workshop lädt Lehramtsstudierende in zweimal 135 Minuten dazu ein, zu diskutieren, auszuprobieren und zu verstehen, wie inklusive Pädagogik den Unterricht interessanter und zugänglicher für alle machen kann.

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Vortrag: Feministische Perspektiven auf das Arbeitsrecht

19. Mai 2026, 18 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit Dr. Eva Kocher
im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"
In der heutigen Arbeitswelt wirken teilweise unsichtbare Strukturen, die Personen aufgrund ihres Geschlechts benachteiligen.
Nicht nur der Gender Pay Gap, auch unterbrochene Erwerbsbiografien, die Verteilung der privaten Sorgearbeit, sowie die Care-Krise sind Ausdruck dieser Strukturen. Rechtliche Lösungsansätze sind sowohl im Individualarbeitsrecht als auch im kollektiven Arbeitsrecht entwickelt worden.
Die Herausforderungen und Spannungsfelder zeigt Prof. Dr. Eva Kocher in ihrem Buch „Das Andere des Arbeitsrechts - Perspektiven feministischen Rechtsdenkens“ an konkreten Beispielen eindrücklich auf. Diese wird sie in ihrem Vortrag zur Diskussion stellen.

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Ringvorlesung: Eine Frau verfasst eine Klosterregel? Klara von Assisi und ihre Vorstellungen von einem religiösen Leben

19. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag  mit Christiane Kleinjung (Potsdam) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen  befassen.

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Vortrag: Allyship auf Augenhöhe – Jüdische Perspektiven auf Solidarität in Zeiten des Antisemitismus

19. Mai 2026, 18 Uhr, Hörsaal XVI (Mel)
Vortrag und Gespräch Igor Matviyets organisiert vom AK gegen Antisemitismus
Der Vortrag beleuchtet aus jüdischer Perspektive den Umgang mit wachsendem Antisemitismus und die zunehmende Unsicherheit gegenüber bisherigen Verbündeten – etwa in linken, queeren, feministischen sowie kulturellen und wissenschaftlichen Kontexten.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie solidarisches Handeln heute gelingen kann: Was bedeutet Allyship auf Augenhöhe, welche Erwartungen sind damit verbunden – und warum wird Unterstützung oft als brüchig erlebt? Der Vortrag lädt zur Reflexion über Verantwortung, Bündnisse und den Umgang mit Antisemitismus ein und versteht sich als zivilgesellschaftlicher Beitrag ohne parteipolitische Positionierung.

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Workshop: Ungleichheit verstehen, Bildungswege eröffnen

18. Mai 2026, 16-19 Uhr, ZLB (Raum 222)
Workshop mit Dr. Helen Lowe organisiert vom ZLB der Uni Halle im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.
Im englischsprachigen Workshop von Dr. Helen Lowe von der Universität Limerick (Irland) gibt es die Möglichkeit, kritisch den Zusammenhang von sozialer Klasse, Armut und Bildungszugang zu analysieren (Schlagworte: soziales und kulturelles Kapital). Deutschland und Irland sind dabei die Beispiele. Die jeweiligen Schulsysteme, Förderstrategien und pädagogischen Ansätze beider Länder werden verglichen. Lehramtsstudierende aller Fächer sind eingeladen, gemeinsam politische Maßnahmen gegen Bildungsungerechtigkeit zu evaluieren, institutionelle Hürden und die Rolle von Schulen bei der Reproduktion oder Überwindung von Ungleichheit zu diskutieren. Als Ergebnis der zweimal 135 Minuten kann eine kleine Unterrichtssequenz stehen, die kritische Pädagogik und equity‐orientierte Methoden einbezieht – mit Fokus auf struktureller Benachteiligung und inklusiver Praxis.

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Vortrag: Out in church. Queer und katholisch

13. Mai 2026, 18:45 uhr, Puschkinstraße 27
Veranstaltung von der ESG Halle mit Thomas Damman (Pastoralreferent Halle)

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Vortrag: Die unpolitische Lehrkraft? Vom Mythos Neutralitätsgebot & der Werhaften Demokratie in der Schule

13. Mai 2026, 14-16 Uhr, Hörsaal B (Mel)
Vortrag mit Prof. Andreas Petrik unterstützt von der GEW und organisiert vom ZLB der Uni Halle im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.

Lehrer*innen haben viele Rollen: Sie sind Fachexpert*innen, Sozialarbeiter*innen, Moderator*innen, Motivator*innen - und zugleich Vertreter*innen einer demokratischen Gesellschaft. Viele Lehrkräfte zögern allerdings, sich bei politischen Inhalten zu positionieren oder im Unterricht kritisch über den wachsenden Rechtsextremismus zu sprechen, wie er vor allem von der AfD repräsentiert wird. Auch gibt es immer wieder (zu Unrecht) Abmahnungen von Schulbehörden, wenn diese Partei kritisch behandelt wird. Der Vortrag zeigt - am Beispiel von Gerichtsurteilen - was das Neutralitätsgebot für Lehrkräfte tatsächlich bedeutet: Die staatsbürgerliche Pflicht, Pluralismus und Minderheitenschutz zu bewahren, die beide durch Rechtsextremismus bedroht werden. Zugleich wird geklärt, was demokratische von antidemokratischen Werten deutlich unterscheidet, wie man damit im Unterricht arbeiten kann und wo und wie sich Lehrer*innen im Unterricht positionieren können oder sogar müssen.

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Wanderaustellung: Geschlechtersensibler Medizin an der Universitätzmedizin Halle

12. Mai - 28. Mai 2026, Foyer Lehrgebäude (Haus 6)Austellung in der Universitätsmedizin Halle
Was ist geschlechtersensible Medizin genau? Und welche Unterschiede gibt es eigentlich bei Krankheiten und Nebenwirkungen zwischen Frauen und Männern? Zu diesen und anderen medizinischen „Geschlechterfragen” informiert eine Wanderausstellung auf leicht verständliche Weise. Vom 12. bis 28. Mai ist die Schau im Lehrgebäude der Universitätsmedizin Halle für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Eintritt ist kostenfrei.
Die Ausstellung besteht aus zwölf anschaulichen Postern, die prägnante medizinische Unterschiede zwischen den biologischen Geschlechtern aufzeigen. Dazu zählen abweichende Wirkungen von Medikamenten und unterschiedliche Nebenwirkungen. Auch bei Krankheiten wie Osteoporose, Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen gibt es spezifische Besonderheiten. Weitere Unterschiede betreffen Infektionen, Depressionen und die  neuroimmunologische Erkrankung ME/CFS. Zudem werden angrenzende Themen aufgegriffen, etwa in den Bereichen Forschung und Lehre, bei der Besetzung medizinischer Führungspositionen sowie in Bezug auf die unterschiedlichen Auswirkungen des Klimawandels.
„Geschlechtersensible Medizin kann die Behandlungsergebnisse sowohl von Frauen als auch von Männern verbessern, wenn sie im klinischen Alltag konsequent angewendet  wird“, erklärt Prof. Dr. Heike Kielstein, Dekanin der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. „Der häufig synonym verwendete Begriff Gendermedizin oder gendersensible Medizin bezieht darüber hinaus auch soziale Aspekte wie Lebensstil und Rollenbilder mit ein. Als Universitätsmedizin freuen wir uns sehr, die Ausstellung zeigen zu können und seit kurzem erstmals eine Gastprofessur für gendersensible Medizin zu haben, um dieses wichtige Thema noch sichtbarer zu machen.“
Die vom Deutschen Ärztinnenbund e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin e.V. initiierte Ausstellung zielt darauf ab, bisherige Forschungsergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und Impulse für Medizin, Wissenschaft und Ausbildung zu geben. Gefördert wird die Ausstellung vom Deutschen Ärztinnenbund (DÄB), von der Deutschen Gesellschaft für Geschlechtsspezifische Medizin (DGesGM) und der Margarete-Ammon-Stiftung.

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