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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Podiumsdiskussion: Wehrhafte Demokratie? Schwachstellen in der Justiz und Schutz der Rechtsstaatlichkeit

4. Februar 2026, 18-20 Uhr, Löwengebäude (Aula)
Gesprächsrunde mit Anna-Mira Brandau, MJur, Dr. Ulrich Karpenstein, Ursula Mertens und Staatsminister Rainer Robra im Rahmen der Vorlesungsreihe Juristische Berufsethik – Lehren aus der NS-Zeit und gegenwärtige Herausforderungen.

Im Rahmen der Ringvorlesung diskutieren zum Thema "Wehrhafte Demokratie? Schwachstellen in der Justiz und Schutz der Rechtsstaatlichkeit":

  • Anna-Mira Brandau, MJur (Oxford), wissenschaftliche Mitarbeiterin im Justizprojekt des Verfassungsblogs
  • Dr. Ulrich Karpenstein, Rechtsanwalt bei der Kanzlei Redeker Sellner Dahs und Vizepräsident des Deutschen Anwaltvereins
  • Ursula Mertens, Vorsitzende Richterin am Oberlandesgericht Naumburg
  • Staatsminister Rainer Robra, Chef der Staatskanzlei und Minister für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Vorsitzender der Stiftung Rechtsstaat Sachsen-Anhalt e. V.

Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit Handlungsspielräumen und Verantwortung von Jurist:innen im staatlichen Gefüge. Hierzu soll einerseits historisch die Rolle der Justiz im nationalsozialistischen Staat beleuchtet werden, andererseits werden aktuelle Fragen zu juristischer Verantwortung im heutigen Rechtsstaat thematisiert. Es sollen folglich die Rollen von Jurist:innen im Unrechtsstaat, aber auch aktuelle Herausforderungen für den Rechtsstaat, auch im Hinblick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt im nächsten Jahr, diskutiert werden. Damit will Veranstaltung Gelegenheit zur Reflexion der Verantwortung des:r Einzelnen als künftige:r Jurist:in geben.

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Dirk Hanschel veranstaltet in diesem Wintersemester zum zweiten Mal eine Ringvorlesung zum Thema "Juristische Berufsethik – Lehren aus der NS-Zeit und gegenwärtige Herausforderungen". Der Lehrstuhl hatte – angeregt durch die Nachbesprechung eines Besuchs der Gedenkstätte Buchenwald – im Sommersemester 2024 erstmalig eine Ringvorlesung zum Thema juristische Berufsethik organisiert. Bereits dabei ging es ebenso wie in der Exkursion in die Gedenkstätte um berufsethische Fragen in der juristischen Praxis im historischen und aktuellen Kontext. Daran soll nun angeknüpft werden und neben historischer Verantwortung auch aktuelle rechtsstaatliche Herausforderungen in den Blick genommen werden.

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Offenes Treffen: Arbeiterkindgruppe

03. Februar 2026, 18 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus)
Offenes Treffen organisiert von Arbeiterkind.de

In Deutschland entscheidet noch immer die soziale Herkunft über den Bildungsweg: von 100 Kindern aus Akademiker:innenfamilien beginnen statistisch gesehen 79 ein Hochschulstudium. Aus Familien ohne akademische Tradition nehmen laut einer Studie des Wissenschaftsverbands der Deutschen Wirtschaft nur 27 von 100 Kindern ein Studium auf.

Die Engagierten bei ArbeiterKind.de setzen sich dafür ein, dass jedes Kind aus einer nichtakademischen Familie mit geeigneter Qualifikation die Chance auf einen Bildungsaufstieg hat.

Deshalb ermutigen sie Schüler:innen, die ein Studium aufnehmen wollen und unterstützen sie auf dem Weg zum Studienabschluss und erfolgreichen Berufseinstieg.

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Lesung: Adikou (Raphaëlle Red)

03. Februar 2026, 19 Uhr, Literaturhaus Halle
Lesung und Gespräch mit der franko-togolesischen Autorin Raphaëlle Red, Organisatoren sind die Deutsch-Französische Gesellschaft Halle und das Institut für Romanistik der Universität Halle mit der Unterstützung des Institut Français Sachsen-Anhalt.

Im Zentrum des Abends steht Raphaëlle Reds international vielbeachteter und mit dem Prix Première ausgezeichnete Erstlingsroman Adikou, der 2024 bei dem großen Pariser Verlagshaus Grasset erschienen und sehr schnell ins Deutsche übersetzt worden ist. Er erzählt in Form eines Road Movie die umherschweifende Ich-Suche der jungen Adikou, hinter der sich unverkennbar und doch romanesk die Autorin verbirgt, in Afrika und auch Amerika.

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Workshop: Studieren mit Stipendien

3. Februar 2026, 16 Uhr, online
Seminar führt die Sozialberatung in Zusammenarbeit mit arbeiterkind.de durch.

Studieren ohne Finanzstress?
Im Workshop mit Arbeiterkind.de erfährst du, wie du dir dein Studium über Stipendien sichern kannst – von Überblick bis Bewerbung. Mit dabei: Zwei Stipendiaten, die ihre Erfahrungen und Tipps teilen. Alle Infos und Anmeldung: studentenwerk-halle.de

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Ringvorlesung: Trans*feindliche Artikulationen in Erziehungswissenschaft und Pädagogik

3. Februar 2026, 18-20 Uhr, Melanchthonianum
Vorlesung mit Klemens Ketelhut und Elija Horn im Rahmen der Ringvorlesung: (Queer)Feministische Perspektiven in Zeiten herausgeforderter Demokratie

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Vortrag: Partizipation von Frauen in rechtskonservativen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Polen

29. Januar 2026, 18:15 - 19:45 Uhr, Seminarraum 12 (Steintorcampus)
Vortrag mit Rebekka Pflug im Rahmen des Interdisziplinären Kolloquiums Osteuropäische Geschichte/Polenstudien

Rebekka Pflug (Universität Wien) studierte von 2012 bis 2016 Politikwissenschaften an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg i.B. und von 2016 bis 2020 mit Aufenthalten in Polen und Georgien Osteuropastudien mit Schwerpunkt Rechtswissenschaften im Master am Osteuropa-Institut (OEI) der Freien Universität Berlin. Thema ihrer Masterarbeit war eine rechtshistorische Abhandlung mit einer Analyse der Einflussfaktoren auf die Gesetzgebungsprozesse zum Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Polen und Deutschland seit 1989. Anschließend war sie von 2020 bis 2022 als Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Eva Kocher an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) angestellt und dort Teil der interdisziplinären Forschungsgruppe "Modelle der Live-In-Pflege", die sich mit häuslicher Pflege durch sogenannte Live-Ins aus Ostmitteleuropa in Deutschland beschäftigte. Rebekka Pflugs Forschungsschwerpunkte liegen in der sozialen Bewegungsforschung (Frauenbewegung, Anti-Gender-Bewegung, Rechte  Bewegungen), Wohlfahrtsstaaten (Gender-Regime, Care-Regime), und in der feministischen Theorie in und zu Mittel- und Osteuropa (MOE)

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Workshop: Liberation Technology? The Impact of the Sewing Machine on Women

29. Januar 2026, 18-19.30 Uhr, Wirtschaftswissenschaftlicher Bereich (Raum 122)
Seminar mit Philip Ager im Rahmen des Forschungsseminars "Economic History, Growth & Development"

This paper examines the impact of the sewing machine on women`s lives in 19th-century Massachusetts, considering it as both a manufacturing and a household appliance. Leveraging variation in town-level exposure to sewing machines in factories and the presence of household appliance retailers in a difference-in-differences setting, we show that the adoption of sewing machines - both in workplaces and homes - increased female labor force participation. Fertility and marriage rates declined in response to within-factory adoption of sewing machines, but not to household adoption. The individual-level analysis reveals considerable heterogeneity. Poorer women increased their labor supply, reduced marriage rates, and had lower fertility. Wealthier women were more likely to marry and experience increased fertility following household adoption of sewing machines. Moreover, the presence of sewing machine retailers is associated with the rise of upper-class women`s associationism. These findings underscore the heterogeneous effects of technological change on women`s socioeconomic roles across the wealth distribution.

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Vorlesung: Lehren aus der NS-Zeit für eine juristische Berufsethik

28. Januar 2026, 18-20 Uhr, Hörsaal XV (Mel)
Vortrag von John Phillip Turn im Rahmen der Ringvorlesung des Lehrstuhls von Prof. Dr. Dirk Henschel

Im Rahmen der Ringvorlesung spricht Dr. John Philipp Thurn (Richter am Sozialgericht Berlin, Vorstandsmitglied im Forum Justizgeschichte e.V.) zum Thema "Lehren aus der NS-Zeit für eine juristische Berufsethik".

Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit Handlungsspielräumen und Verantwortung von Jurist:innen im staatlichen Gefüge. Hierzu soll einerseits historisch die Rolle der Justiz im nationalsozialistischen Staat beleuchtet werden, andererseits werden aktuelle Fragen zu juristischer Verantwortung im heutigen Rechtsstaat thematisiert. Es sollen folglich die Rollen von Jurist:innen im Unrechtsstaat, aber auch aktuelle Herausforderungen für den Rechtsstaat, auch im Hinblick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt im nächsten Jahr, diskutiert werden. Damit will Veranstaltung Gelegenheit zur Reflexion der Verantwortung des:r Einzelnen als künftige:r Jurist:in geben. Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Dirk Hanschel veranstaltet in diesem Wintersemester zum zweiten Mal eine Ringvorlesung zum Thema "Juristische Berufsethik – Lehren aus der NS-Zeit und gegenwärtige Herausforderungen". Der Lehrstuhl hatte – angeregt durch die Nachbesprechung eines Besuchs der Gedenkstätte Buchenwald – im Sommersemester 2024 erstmalig eine Ringvorlesung zum Thema juristische Berufsethik organisiert. Bereits dabei ging es ebenso wie in der Exkursion in die Gedenkstätte um berufsethische Fragen in der juristischen Praxis im historischen und aktuellen Kontext. Daran soll nun angeknüpft werden und neben historischer Verantwortung auch aktuelle rechtsstaatliche Herausforderungen in den Blick genommen werden.

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Ringvorlesung: Post-Heteronormativität als Herausforderung der Gegenwart – vier Spannungsfelder in der Dynamisierung vielfältiger geschlechtlicher und sexueller Lebensweisen

28. Januar 2026, 18-20 Uhr, Melanchthonianum
Vorlesung mit Florian Cristóbal Klenk im Rahmen der Ringvorlesung: (Queer) Feministische Perspektiven in Zeiten herausgeforderter Demokratie

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Kolloqium: Sportangebote für Studierende und Mitarbeitende der MLU als Handlungsfeld für Inklusion

28. Januar 2026, 14-16 Uhr, Hochschullernwerkstatt (Franckecampus)
Der Vortrag von Detlef Braunroth findet im Rahmen des Universitären Kolloqiums für Inklusion statt.
Hochschulsport bildet einen wichtigen Bestandteil des Ausgleichs und der Aktivität an vielen Hochschulen und Universitäten und ist gleichzeitig ein wirksames Mittel von sozialer Teilhabe. Wie sieht es mit der Teilhabe und Barrierfreiheit von Sportangeboten an der Uni Halle genau aus? Hierüber wird Herr Detlef Braunroth, Leiter des Universitätssportzentrums und damit des Hochschulsports an der MLU, an der letzten Veranstaltung des Inklusionskolloquiums in diesem Wintersemester berichten.

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Filmvorführung: Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen

26. Januar 2026, 17:30 - 20 Uhr, Puschkino

Anlässlich des Internationalen Tags des Gedenkens an die Opfer des Holocaust 2026 werden am 26. und am 27. Januar im Puschkino Halle fünf Kurzfilme aus der Filmreihe "Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen" gezeigt. Die Kurzfilme feiern im Rahmen der Vorführungen ihre Premiere. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle, dem Institut für Musik, Medien- und Sprechwissenschaft der Universität Halle sowie dem Puschkino Halle statt.

Unter dem Motto "Ungesehen!" richten wir den Blick in der aktuellen Produktionsreihe auf Geschichten, die bisher im Schatten der Erinnerungskultur stehen. Die Filme erzählen von Frauen, die im KZ Buchenwald zur Prostitution gezwungen wurden, und von Kurt Koch aus Halle, dessen Stimme als homosexueller Mann bisher ungehört ist. Die Produktionen begleiten Michal Saar Bleiweiß auf ihrer Reise von Israel nach Halle, wo ein Stolperstein für ihren Vater Manfred Katz verlegt wird, und fragen mit Tanya Yael Raab, wie antisemitische Körpernormen bis heute Schönheitsideale und Selbstoptimierung prägen. Ein weiterer Film dokumentiert die Angriffe auf die Stolpersteine in Zeitz und zeigt die Zivilcourage einer Stadt, die sich wehrt.

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Filmabend: Kein Land für Niemand

26. Januar 2025, 18 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus)
Filmabend und Gespräch mit Maik Lüdemann (Regisseur/Produzent)

Europa zieht die Mauern hoch – mitten in einer humanitären Katastrophe. Der Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand“ beleuchtet die drastischen Folgen der europäische Abschottungspolitik und die Rolle Deutschlands in  diesem Paradigmenwechsel.

Während sich Deutschlands Asyl- und Migrationspolitik zunehmend von humanitären Grundsätzen entfernt, eskaliert die Lage an den Außengrenzen der EU. Die Dokumentation “Kein Land für Niemand” begleitet eine Rettungsmission im Mittelmeer, zeigt die katastrophalen Zustände in Lagern für Geflüchtete und gibt Menschen eine Stimme, die den lebensgefährlichen Weg nach Europa überlebt haben. Gleichzeitig blickt der Film auf die politische und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland: Ein erstarkender Rechtspopulismus prägt den Diskurs, Flucht und Migration wird zunehmend kriminalisiert, und humanitäre Hilfe gerät unter Druck. Deutschland gibt hier immer wieder den Takt vor und Europa zieht nach.

Durch exklusive Interviews mit Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen und politischen Entscheidungsträger*innen hinterfragt „Kein Land für Niemand“ die aktuellen Narrative über Flucht und Migration und beleuchtet die Mechanismen, mit denen Angst und Populismus die politische Agenda bestimmen. Wie konnte es so weit kommen? Und welche Alternativen gibt es zu einem Europa, das sich immer weiter abschottet?

Ein Film über eine Krise, die weit mehr ist als eine Debatte über Grenzen – sondern eine über Menschlichkeit, Verantwortung und die Zukunft Europas.

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