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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Zukunftswerkstatt: „Zwischen Freiheit und Verantwortung: Lehren und Forschen in gesellschaftlichen Spannungsfeldern“

6. Mai 2026, 14:30-15:30, Hörsaal F (Mel)
Veranstaltung mit Dr. Andrea Ritschel, Dr. Klemens Ketelhut und Anne-Katrin Schlobach
im Rahmen des Tages der Lehre 2026.
Wie frei ist Wissenschaft – und wie bleibt sie es? In Zeiten gesellschaftlicher Spannungen stehen Forschung und Lehre zunehmend im Fokus kritischer Debatten. Die Zukunftswerkstatt lädt dazu ein, genau hier anzusetzen: gemeinsam nachzudenken, Perspektiven zu wechseln und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Im Austausch mit Kolleg*innen gehen wir zentralen Fragen nach: Wie stärken wir wissenschaftliche Freiheit als professionelle Grundhaltung? Wie gehen wir konstruktiv mit kritischen Haltungen gegenüber Wissenschaft um? Und wie können wir als Hochschulgemeinschaft solidarisch handeln, wenn Forschung und/oder Lehre unter Druck geraten?
Bringen Sie Ihre Perspektiven ein und nehmen Sie Impulse für Ihre Praxis mit.

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Vortrag: Internationale Studierende im Fokus: Was brauchen wir für einen erfolgreichen Studienstart?

6. Mai 2026, 14:30-15:30, Hörsaal XII (Löw)
Vortrag mit den Redner*innen Dr. Heike Link und Julia Ritter im Rahmen des Tages der Lehre 2026.

Eine gelungene Studieneingangsphase ist entscheidend für den Studienerfolg – insbesondere für internationale Studierende, die sich in einem neuen akademischen und kulturellen Umfeld zurechtfinden müssen. In diesem Workshop wird der Frage nachgegangen, welche Faktoren und Unterstützungsangebote dazu beitragen, internationalen Studierenden einen erfolgreichen Start ins Studium zu ermöglichen. Dabei wollen wir sowohl die Perspektiven der Studierenden als auch die der Lehrenden herausarbeiten. Gemeinsam werden Herausforderungen identifiziert und praxisnahe Ansätze zur Verbesserung der Studieneingangsphase entwickelt.

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Weiterbildung: Gender- und Queersensible Lehre an der MLU

6. Mai 2026, 10-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Klemens Ketelhut und Verena Stange
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen und zentralen Aspekte gender- und queersensibler Lehre. Wir reflektieren gemeinsam unsere eigene Haltung und Selbstkompetenz und entwickeln mithilfe von Beispielen und Checklisten praxisnahe Handlungsoptionen – sowohl für allgemeine Fragestellungen als auch für konkrete Situationen. Gerne können die Teilnehmenden dem Dozent*innenteam bereits im Vorfeld ihre Erfahrungen und Bedarfe zukommen lassen. Diese fließen anonymisiert in die gemeinsame Arbeit im Workshop ein.

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Vortrag: Hannah Arendts „Eichmann in Jerusalem“ und ihr jüdisches Selbstverständnis

5. Mai 2026, 18:30 Uhr, Sitzungszimmer (Mel)Vortrag mit Dr. Marcel Matthies organisiert vom AK ALV.
Es gibt wohl nur wenige Theoretikerinnen, deren Denken bis heute so polarisierend und kontrovers diskutiert wird wie das von Hannah Arendt. Der Vortrag nimmt ihr umstrittenes Buch „Eichmann in Jerusalem“ zum Ausgangspunkt, um zu zeigen, worin dessen Provokationen bestehen. Die Reaktionen auf dieses Buch markieren einen sehr tiefen Einschnitt in Arendts Werk- und Lebensgeschichte. Dabei soll es nicht primär um eine moralphilosophische Analyse des Bösen gehen. Stattdessen wird der Frage nachgegangen, warum Arendts Drang nach geistiger Unabhängigkeit gerade an einem Ort wie Jerusalem so vehement hervortritt. Welche Verbindung besteht zwischen ihrer Kritik an den Judenräten sowie am Judenstaat und ihrem eigenen Selbstverständnis als Jüdin? Und wie passt das zu ihrer früheren Tätigkeit als Zionistin während ihrer Pariser Exil-Zeit?

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Vortrag: Wem gehört die Stadt? Feministische Perspektiven auf Planung und Recht

4. Mai. 2026, 18 Uhr, Hallischer Saal
Diskussion mit Dr. Tessa Hillermann und Paulina Domke im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"
Unsere gegenwärtigen Städte sind vorallem für Männer geplant, die etwa der Erwerbasarbeit nachgehen. Andere Bedürfnisse, unter anderem Carearbeit, die häufig von Frauen verübt wird, und andere Ansprüche an Wege, Transport und Orte hat, kommen dabei wenig zur Geltung.
Dies erhält und verschärft bestehende Ungleichheiten.
Doch eine Stadtplanung, die auch diese Aspekte der unterschiedlichen Bedürfnisse berücksichtigt, kann zu einem gesellschaftlichen Wandel beitragen.
Wie so oft, kann dies mit und vorallem durch Recht realisiert werden - etwa im Verkehrs- oder Baurecht. Wir schauen uns an, was die Ideen für eine feministische Stadt sind und was rechtlich dafür geschehen muss.

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Filmvorstellung: Norwegian Dream

4. Mai 2026, 18 Uhr, Puschkino Halle
Film mit Moderation von Christian Trautwein und Diskussion mit Johannes Kleinmann und Cäcilia Wosnitzka. Im Rahmen der Polnischen Filmreihe "Migration" des Aleksander-Brückner-Zentrums.

Abgeschiedene Seen, orangerosa glänzender Lachs, schroffe Felsen, majestätische Fjorde, bunte Holzhäuser, das Meeresrauschen als Soundtrack – so erträumt man sich Norwegen. Aber Roberts »norwegischer Traum« erinnert eher an einen Albtraum. Nicht als Tourist kam der junge Mann aus Białystok hierher, sondern um seine Familie aus den roten Zahlen zu bringen. Die Arbeit in der Fischfabrik ist hart und wenig erfüllend, die Arbeiterunterkunft spartanisch, der Umgangston unter den vielen polnischen Arbeiter:innen rau. Außerdem nutzt der Arbeitgeber beim Sozialdumping die rechtlichen Grauzonen und betrügt u. a. bei der Vergütung der Überstunden.

Das alleine würde schon für ein Sozialdrama in der Art von Ken Loachs »It’s a Free World« genügen. Aber Robert hat noch ganz andere Sorgen. Denn Ivar, der Adoptivsohn des Fabrikbesitzers, weist ihn nicht nur in die Arbeitsvorgänge ein, lässt ihn mit seinem Oldtimer herumkurven und organisiert ihm einen Nebenverdienst in Trondheim. Der attraktive Mann verdreht Robert auch gehörig den Kopf und weckt damit in ihm sowohl Angst als auch die Erinnerung an ein traumatisches Erlebnis. Denn in der rauen Welt der Fabrikarbeiter:innen sind Schwulen- und Fremdenfeindlichkeit keine Fremdwörter. Die Situation spitzt sich zu und Robert muss Entscheidungen treffen.

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Vortrag: Zwischen Völkerrecht und Machtpolitik

30. April 2026, 13 Uhr, Live auf YouTube & in der DozBib Öffentliches Recht
Vortrag mit Prof. Dr. Christian Tietje, LL.M. & Dr. Robert Böttner, LL.M., organisiert vom Institut für Wirtschaftsrecht.
Die Straße von Hormus steht momentan im Zentrum eines eskalierenden geopolitischen Konflikts: Blockaden, militärische Spannungen und unterbrochene Lieferketten bringen nicht nur den Welthandel ins Wanken, sondern treiben auch Energiepreise weltweit nach oben.
Was bedeutet das rechtlich?
Wo endet das Völkerrecht – und wo beginnt Machtpolitik?

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Dritter Infoabend: Rock Your Life!

29. April 2026, 18:15, Melanchthonianum
Infoabend vom rock your life Halle e.V.

Wir gehen in die nächste Runde - unsere Infoabende stehen an!
Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren, neue Leute kennenzulernen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun?
Dann komm zu einem unserer Infoabende und erfahre mehr über uns und unsere Arbeit bei Rock Your Life! Halle e.V.

Egal ob du einfach neugierig bist oder schon weißt, dass du etwas bewegen möchtest: Wir freuen uns, dich kennenzulernen!

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Plakat-Bastelabend: Die IG-MUK gegen den Rechtsruck

28. April 2026, 18 Uhr, Raum 101 MMZEine Aktion der IG Muk
Die  geplante Abschaffung der Studierendenräte in Sachsen-Anhalt betrifft  nicht nur einzelne Universitäten und Hochschulen, sie gefährdet  studentische Mitbestimmung insgesamt.
Auch wir als Institutsgruppe  sind indirekt betroffen, da wichtige finanzielle Mittel für  studentisches Engagement und Veranstaltungen gestrichen werden könnten.
Deshalb  möchten wir Solidarität zeigen und zur Demonstration am 30. April in  Halle aufrufen. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für den Erhalt  studentischer Interessenvertretungen.
Zur Vorbereitung laden wir euch  am Dienstag, dem 28. April 2026, ab 18 Uhr zu einem gemeinsamen  Plakat-Bastelabend im Raum 101 im MMZ ein.
Materialien wie  Pappkartons, Stifte und co. stellen wir bereit - bringt aber gern eigene  Ideen und Bastelsachen mit! Kommt vorbei, werdet kreativ und engagiert  euch mit uns.

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Ringvorlesung: Bevormundung oder Vormundschaft? Vormundschaften als weibliche Gestaltungsoption im Alten Reich

28. April 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Paul Beckus im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Zweiter Infoabend: Rock Your Life!

28. April 2026, 18:15, Melanchthonianum
Infoabend vom rock your life Halle e.V.

Wir gehen in die nächste Runde - unsere Infoabende stehen an!
Du hast Lust, dich ehrenamtlich zu engagieren, neue Leute kennenzulernen und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun?
Dann komm zu einem unserer Infoabende und erfahre mehr über uns und unsere Arbeit bei Rock Your Life! Halle e.V.

Egal ob du einfach neugierig bist oder schon weißt, dass du etwas bewegen möchtest: Wir freuen uns, dich kennenzulernen!

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Intensivkurs: Arabisch im Klassenzimmer

13. April–27. April 2026, 16-20 Uhr, SR 214 (Dachritzstraße 12)
Sprachkurs mit Abdullah Shikh Nabi, veranstaltet vom ZLB

In Deutschlands Klassenzimmern spricht man Deutsch. Ja, daneben aber auch viele andere Sprachen und nicht selten Arabisch. Dieser rund 20 Stunden umfassende Intensivkurs unternimmt mit dir an aufeinander folgenden Abenden eine kleine Reise: Neben der Landeskunde arabischsprachiger Länder, lernst du erste arabische Worte (aus dem Kontext von Schule und Unterricht) verstehen und auch sprechen und erhältst Einblicke ins Bildungs- und Erziehungswesen ausgewählter Staaten. Ein eigens für diesen Kurs erstelltes Lehrmaterial für durch die lebensnahen Lektionen. Anmeldung: Stud.IP, Suchbegriff: "LEHRKRAFT Arabisch im Klassenzimmer"

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