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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2026

Dialogveranstaltung: Gemeinsam für Demokratie

4. Juni 2026, 18 Uhr, Lernwerkstatt (Francke-Campus)
Veranstaltung organisiert von Krialog Halle und dem FSR Pädagogik (MLU)
Vom 29.06.-03.07.2026 soll eine Studienwoche der Philosophischen Fakultät III mit dem Titel „Um Bildung streiten. Pädagogik im politischen Diskurs“ stattfinden. Sie soll zum Thema haben, Pädagogik und Erziehungswissenschaften vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Polarisierung und aktuellen politischen Herausforderungen zu diskutieren. In diesem Rahmen liegt es uns am Herzen, uns als Studierende zu beteiligen und gemeinsam MIT EUCH Lehramtsstudies eine interaktive Veranstaltung zu planen und durchzuführen, um die Studierendenperspektive mit einzubringen. Nun seid ihr gefragt: Habt ihr Lust und Zeit, euch zu engagieren und gemeinsam mit dem Krialog eine Aktion zu planen? Wir möchten uns gerne mit euch zusammensetzen, um Ideen zu sammeln und einen gemeinsamen Plan zu machen.

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Vortrag: Verwundbare Bildung. Wie autoritäre Populist*innen die Wissenschaftsfreiheit angreifen

4. Juni 2026, 18-20 Uhr, Hörsaal A.W. Amo (Steintor-Campus)
Vortragsveranstaltung der GEW- und ver.di-Hochschulgruppen mit Janos Richter, Redakteur und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Verfassungsblog.

Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stehen vor der Tür und angesichts der Stimmenanteile rechtsextremer Parteien in aktuellen Umfragen, müssen wir uns als Beschäftigte und Gewerkschafter*innen fragen, wie wir Gesellschaft, Freiheitsrechte, Wissenschaft und Bildung verteidigen können.
Dazu haben wir Janos Richter eingeladen. Er hat sich im Thüringen- und Justiz-Projekt des Verfassungsblogs mit der Frage beschäftigt, was passiert, wenn autoritärpopulistische Akteure staatliche Machtmittel an die Hand bekommen. Derzeit begleitet er redaktionell die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Darum geht es:

  1. Welche Strategien nutzen autoritär-populistische Akteure, um Wissenschaftsfreiheit, Minderheitenrechte und Hochschulautonomie anzugreifen?
  2. Wie können sich Wissenschaftsinstitutionen auf diese Strategien vorbereiten – und resilienter werden?
  3. Was passiert abseits der Wissenschaft, wenn autoritärpopulistische Akteure staatliche Machtmittel übernehmen?

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Vortrag: Wie sieht gewinnbringende Elternarbeit aus?

4. Juni 2026, 14-16 Uhr, Online
Vortrag mit Torsten Richter unterstützt von der GEW und organisiert vom ZLB der Uni Halle im Rahmen des Studienbegleitprogramms LEHRKRAFT.

Arbeit mit den Eltern der Schüler*innen scheint ein schwieriger Bereich zu sein. Was darf man sagen, was muss man sagen, welche rechtlichen Grenzen bestehen? Wie meistert man schwierige Situationen? Torsten Richter, Lehrer und Personalrat, berichtet aus seinen Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern und zeigt die schulrechtlichen Bedingungen auf. Die Fragen der Teilnehmer*innen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

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Vortrag: Autoritäre Versuchungen, Diagnosen und Gegenreden (Jakob Springfeld)

3. Juni 2026, 20 uhr, Puschkinstraße 27
Veranstaltung von der ESG Halle mit Jakob Springfeld
Am 3. Juni 2026 liest Jakob Springfeld aus seinem Buch Der Westen hat  keine Ahnung, was im Osten passiert. Warum das Erstarken der Rechten eine Bedrohung für uns alle ist. Er setzt unsere Veranstaltungsreihe „Autoritäre Versuchungen. Diagnosen und Gegenreden“ fort. Bereits im April war Götz Aly mit seinem Buch Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945 zu Gast in der ESG.
Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nimmt die Reihe den aktuellen Rechtsruck analytisch in den Blick. Ziel ist es, insbesondere Studierende argumentativ zu stärken und sie auf polarisierte Debatten vorzubereiten. Denn demokratischer Widerspruch braucht historische Kenntnis, begriffliche Klarheit und argumentative Souveränität.

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Dialogveranstaltung: Die Resiliente Hochschule

3. Juni 2026, 14:15-15:45, Hallischer Saal (Universitätsring 5)
Podiumsdiskussion mit dem DAAD, es diskutieren Anke Stahl (DAAD), Prof. Dr. Petra Dobner (MLU) und Dr. Boris Wille (MLU), moderiert von Dr. Edda Willamowski (MLU)

In vielen Teilen der Welt stehen Hochschulen zunehmend unter politischem Druck. Dies wirft Fragen zur Internationalisierung von Hochschulen auf:

  • Wie können internationale Kooperationen in angespannten Umfeldern etabliert und
    gepflegt werden?
  • Welche Effekte sind bei der Gewinnung internationaler Studierender zu erwarten?
  • Wie kann das Campusleben weiterhin weltoffen und vielfältig gestaltet und gelebt werden?
  • Welche Implikationen haben politische Umwälzungen auf die Außenwirkung von Hochschulen und ihren Standorten?
  • Auf welche Weisen steht Wissenschatsfreiheit international unter Druck und wie gehen Hochschulen damit um?

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Vortrag: Grün geht nur gerecht – Wie der Wandel die Mehrheit gewinnt

3. Juni 2026, 18-20 Uhr, Hörsaal 2 (EA28)
Diskussion mit Caspar Dohmen im Rahmen der Veranstaltungsreihe "In Verteidigung der Demokratie"
Warum funktionieren nachhaltige Modelle im Kleinen oft hervorragend, während das „Große Ganze“ auf der Stelle tritt? Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen argumentiert in seinem Buch „Grün geht nur gerecht„: Die ökologische Wende scheitert nicht an der Machbarkeit, sondern an der Gerechtigkeitslücke. Wenn Klimaschutz als Projekt für Privilegierte wahrgenommen wird, verliert er die Mehrheit.
Gerade in Ostdeutschland ist dieses Spannungsfeld hochexplosiv. Wir diskutieren mit Caspar Dohmen, wie wir die „Inseln des Wegweisenden“ zum neuen Standard machen und dabei verhindern, dass soziale Ängste politisch instrumentalisiert werden.
Der Eintritt ist frei.

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Weiterbildung: Gender- und Queersensible Lehre an der MLU

3. Juni 2026, 10-14 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Klemens Ketelhut und Verena Stange
im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die Grundlagen und zentralen Aspekte gender- und queersensibler Lehre. Wir reflektieren gemeinsam unsere eigene Haltung und Selbstkompetenz und entwickeln mithilfe von Beispielen und Checklisten praxisnahe Handlungsoptionen – sowohl für allgemeine Fragestellungen als auch für konkrete Situationen. Gerne können die Teilnehmenden dem Dozent*innenteam bereits im Vorfeld ihre Erfahrungen und Bedarfe zukommen lassen. Diese fließen anonymisiert in die gemeinsame Arbeit im Workshop ein.

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Vortrag: Strafrecht, Gewaltschutz, Prävention - Reicht das deutsche Recht gegen Femizide aus?

2. Juni 2026, 18:15 Uhr, Hallischer Saal
Vortrag mit Dr. Konstanze Jarvers und Anca Kübler im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Gender im Recht - Wo stehen wir heute?"

Die Veranstaltung befasst sich mit dem Thema geschlechtsspezifische Gewalt, insbesondere mit Femiziden und Rechtsschutzmöglichkeiten für Betroffene. Trotzdessen, dass der Begriff „Femizid“ immer geläufiger wird, tun sich Rechtsprechung und Medien schwer, frauen*feindlich motivierte Tötungsdelikte als solche zu benennen.
In der Veranstaltung thematisieren Konstanze Jarvers (Senior Researcher am MPI zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht; Schwerpunkte: Strafrecht, insb. geschlechtsbezogene Gewalt, Rechtsvergleichung) und Anca Kübler (Rechtsanwältin mit Spezialisierung auf Opferschutzrecht), was geschlechtsspezifische Gewalt ausmacht, welche Hilfsangebote es gibt und wo in der deutschen Rechtsordnung Defizite bei dem Schutz von Frauen* vor Gewaltdelikten liegen. Dabei sollen sowohl Ursachen als auch Lösungsansätze beleuchtet werden.

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Ringvorlesung: Egeria. Eine christliche Pilgerin im Heiligen Land

2. Juni 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Dagmar Hofmann im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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Offenes Treffen: AFD Verbot jetzt!

1. Juni 2026, 18 Uhr, StuRa (Universitätsplatz 7)
Veranstaltung organisiert vom StuRa der MLU
Heute trifft sich die hallesche Lokalgruppe der AfD-Verbotsinitiative wieder ab 18 Uhr am Universitätsplatz 7 (StuRa der MLU). Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter und planen gemeinsam, wie Sachsen-Anhalt demokratisch bleibt und das Grundgesetz schützt.
Kommt gerne dazu und bringt euch ein!

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Auftaktplenum: Safe Abortion Day (Planung)

01. Juni 2026, 18 Uhr, StuRa (Universitätsplatz 7)
Veranstaltung von Halleforchoice

Auch wenn noch der ganze Sommer dazwischen liegt - wir wollen uns jetzt schon Gedanken machen zum nächsten Safe Abortion Day! Du oder deine Gruppe möchte sich einbringen? Dann komm vorbei oder melde dich bei uns. Online zuschalten ist ebenfalls möglich.

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Ringvorlesung: Kassandra revisited. Antike Mythologie als Projektionsraum für weibliche Gesellschaftsentwürfe

26. Mai 2026, 16-18 Uhr, Hörsaal II (Steintor-Campus)
Vortrag mit Katharina Waldner (Erfurt) im Rahmen der Ringvorlesung des Instituts für Geschichte in Kooperation mit gender*bildet.

Die Ringvorlesung widmet sich der historischen Breite und theoretischen Komplexität weiblicher Gesellschaftsentwürfe von der Antike bis in die Gegenwart. Im Zentrum stehen intellektuelle, politische und soziale Konzepte, die von Frauen formuliert, praktiziert oder in kollektiven Zusammenhängen entwickelt wurden. Die Reihe verfolgt das Ziel, die Vielfalt und Eigenständigkeit dieser Entwürfe sichtbar zu machen, ihre Wirkungsgeschichte zu analysieren und sie in aktuelle wissenschaftliche Debatten zur Geschlechterordnung, Agency und Wissensproduktion einzuordnen.
Die interdisziplinär ausgerichteten Vorträge bringen Perspektiven aus Geschichts-, Kultur-, Literatur- und
Sozialwissenschaften zusammen und eröffnen einen Raum für die kritische Auseinandersetzung mit theoretischen Modellen, Quellenbeständen und methodischen Zugängen. Adressiert sind insbesondere Wissenschaftler:innen und Student:innen, die sich mit historischen und gegenwartsbezogenen Fragen der Geschlechterforschung, politischen Ideengeschichte und gesellschaftlichen Transformationsprozessen befassen.

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