Newsarchiv: Veranstaltungsnews
Jahr 2025
Filmvorführung: Queer in der Provinz
19. November 2025, 18:45 Uhr, Puschkinstraße 27
Filmvorführung und Gespräch mit Carolin Hillner und Redakteurin Saskia Barthel organisiert von der Evangelischen Studierendengemeinde Halle
Am Mittwoch werden wir nach einem Impuls und einem gemeinsamen Abendessen den Film "Queer in der Provinz" sehen. Die Dokumentation erzählt von queeren Personen im ländlichen Raum und ihren Kampf für ihren Platz in der Gesellschaft. Sie zeigt stille Kämpfe, Mut und Momente echten Zusammenhalts und wie Wandel auch fern der Großstädte wächst.
Anschließend wird es die Gelegenheit geben, mit der Filmautorin Carolin Hillner und der MDR-Redakteurin Saskia Barthel ins Gespräch zu kommen. Seid herzlich eingeladen!
Lesung: Failing Gender, Failing the West: Ein Clown entdeckt Ertrinken als Ausweg
14. November 2025, 19 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus) Eine Lesung mit Tilja Uhlig
Tija Uhlig liest unter dem Titel “Failing Gender, Failing the West: Vom Leben im Grenzgebiet” eigene Texte (Deutsch und Englisch), die sich mit dem Aufwachsen und (Über-)Leben in Grenzgebieten beschäftigen:
Sei es die zerfallende und unklare Grenze zwischen dem was sie “Ost” und “West” nennen, sei es die ebenso bröckelige Grenze zwischen dem was sie “Frau” und “Mann” nennen.
Was bedeutet es, im unklaren “Dazwischen” zu leben, woraus speist sich der Grenzfluss, der hier verläuft – und was hat das mit Clowns und Monstern zu tun?
Vortrag: "Starkes Christentum" und neurechte politische Theologien im globalen Kontext
13. November 2025, 18:15 Uhr, Hörsaal II (Franckeplatz 1/Haus 30) Vortrag von Philine Lewek (Erlangen) im Kontext der Vortragsreihe "Global Histories" der theologischen Fakultät MLU.
Verschiedene extrem-rechte Bewegungen in Europa eignen sich den Signifikanten ‚christlich‘ an, um ihre politischen Positionen zu markieren. Sie zeichnen damit nationenübergreifend die gemeinsame Vision eines ‚christlichen Europas‘, das durch Migrationsbewegungen und ‚Islamisierung‘ bedroht wird. Das ‚Christliche‘ entsteht in diesen Bewegungen als politische Kategorie und fixiert Bedeutung - ein Vorgang, der Auswirkungen auf theologische Äußerungen hat. Die so entstehenden politischen Theologien werden im Vortrag in den Blick genommen. Welche theologischen Deutungen entstehen in diesen Netzwerken? Wie lassen sich diese theologischen Deutungen in ihren politischen Grenzziehungen verstehen? Und letztendlich: Welches Machtpotential haben neurechte politische Theologien?
Vortrag: Lesben sind die besseren Väter
13. November 2025, 17 Uhr, Melanchthonianium
Vortrag mit Lisa Bendiek, organisisert von qu(e)er_einsteigen
Wir laden euch zum ersten Vortrag unserer diesjährigen Veranstaltungsreihe ein!
Dieses Jahr eröffnet Lisa Bendiek mit einem Vortrag zum gleichnamigen Buch, welches Lisa dieses Jahr im März veröffentlicht hat.
Im Buch selbst geht es um die Fragen: Warum sind Lesben die besseren Eltern? Was läuft schief in der Hetero-Kleinfamilie? Und warum tun sich Staat und Gesellschaft so schwer, queere Familien als vollwertige Familien anzuerkennen?
Wir sind gespannt wie Lisa die Inhalte des Buches in dem Vortrag einbringen wird und freuen uns auf den Austausch!
Vortrag: Ambivalente Verhältnisse: Jüdisches Leben in der DDR - beargwöhnt und herausgehoben
12. November 2025, 18 Uhr, Hörsaal A (Melanchthonianium)
Der Vortrag von Anette Leo ist Teil der Veranstaltungsreihe gegen Antisemitismus organisiert u.a. vom Arbeitskreis gegen Antisemitismus
Der Vortrag spannt den Bogen von den ersten Bemühungen nach dem Holocaust, jüdisches Leben in Deutschland und speziell in der SBZ/DDR wieder zu ermöglichen, über den stalinistischen Antisemitismus in den 1950er Jahren bis in die 1980er Jahre, als die SED nicht zuletzt aus außenpolitischen Erwägungen ihre Beziehung zu den jüdischen Gemeinden neu definierte.
Weiterbildung: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?
11. November 2025, 09–12 Uhr, online
Wokshop mit Nils Wittig und Ina Schubert (Familienbüro der MLU)
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird in den nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Hinweise und Informationen zur Pflegezeit, Familienpflegezeit
- Teilzeit und deren sozialversicherungsrechtlichen Auswirkungen
- Möglichkeiten zu kurzfristigen Auszeiten
- Teleheimarbeit
Zielgruppe: Beschäftigte
Der Workshop findet voraussichtlich online statt. Den Einwahllink erhalten Sie vorab per E-Mail.
Lehr- und Lernformen: Inputreferat, Diskussion, Praxisbeispiele
Teilnehmendenzahl: maximal 12 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Bei Fragen und Beratungsbedarf steht Ihnen das Team des Familienbüros gern zur Verfügung. (0345) 55-21357/ familiengerechte-hochschule@uni-halle.de
Workshop: Pflegezeit, Familienpflegezeit – Chancen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf?
10. November 2026, 9-12 Uhr, Online
Workshop mit Nils Wittig und Ina Schubert im Rahmen des Weiterbildungsprogramms der Uni Halle 2026.
Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland wird inden nächsten Jahren deutlich ansteigen. Damit wächst auch die Anzahl derer, die pflegebedürftige Angehörige haben. Die entstehenden Herausforderungen beschränken sich nicht nur auf den privaten Lebensbereich des bzw. der Angehörigen, sondern
wirken gleichermaßen auf den Beruf. Die Veranstaltung informiert über kurz- und langfristige Anpassungsmöglichkeiten des Umfangs und der Lage der Arbeitszeit sowie des Arbeitsortes.
Lunchsymposium: Gesundheit für Frauen in allen Lebensphasen: Versorgung neu denken
07. November 2025, 12-13 Uhr, Haus 5, Seminarraum 1 Veranstaltung mit Prof. Dr. Stephanie Wallwiener und Tandempartnerin Prof. Dr. Eva Kantelhardt
Anlässlich des 310. Geburtstags von Dorothea Erxleben, der ersten Ärztin Deutschlands, startet die Medizinische Fakultät die Veranstaltungsreihe „Vorbilder – Frauen machen Wissenschaft”. An fünf Terminen bieten jeweils eine Wissenschaftlerin gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner aus der eigenen Einrichtung Einblicke in ihre Forschung. Abseits der fachlichen Themen wollten wir von den Referentinnen erfahren, was ihren Werdegang geprägt hat und welche Ratschläge sie jungen Wissenschaftlerinnen mitgeben möchten
Gespräch: Queer politisch gelesen, queerpolitisch gelesen – ein Gespräch über Literatur und Politik
7. November 2025, 18:30 Uhr, Volkspark Halle (Café)
Ein Abend mit: Martin Thiele (AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd) und Dr. Klemens Ketelhut (MLU Halle-Wittenberg, gender*bildet)
Queer zu sein bedeutet – aus der Perspektive von Martin Thiele und Dr. Klemens Ketelhut – politisch zu sein. Genauer: queer zu sein, bedeutet, auch mit der Zumutung einer Geschichte von Unterdrückung, Marginalisierung und Repression zu leben. Und damit bedeutet es, herausgefordert zu sein, sich auseinanderzusetzen. Damit, dass das Recht auf ein Leben in Freiheit, Würde und Sicherheit immer Resultat von Kämpfen und von einem anderen Nachdenken über die Gesellschaft war und ist. Queer zu sein ist ein Prozess der Selbstwerdung und der Konfrontation mit Geschichte, mit Zeitzeugnissen und Popkultur – und vor allem mit Literatur. Martin und Klemens haben ihre Bücherschränke geöffnet und bringen Texte mit, die für ihre queerness und ihre politischen Perspektiven stehen. Sie geben Einblick in ihre eigenen Auseinandersetzungen und Entwicklungen – und laden dazu ein, sich zu erinnern und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, was das für die aktuelle Situation, in der wir leben, bedeuten kann.
Workshop: Framing in rechten Diskursen
6. November 2025, 12:15-17:45, Ort folgt
Eine Veranstaltung des Seminars für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft und der Institutsgruppe Orient mit PD Dr. Sabine Häusler, in Zusammenarbeit mit der Institutsgruppe Orient.
Sprachwissenschaft ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch bietet die Kognitive Linguistik nicht nur einen theoretischen Zugang, sondern auch das Handwerkszeug zur Analyse, was mit bewusst gewählten (nicht nur provozierenden) Wörtern in der rechten Szene angerichtet werden kann und wird. Jenseits der an der Universität üblichen 90-Minuten-Slots wollen wir uns einen Nachmittag mit der Erzeugung und Wirkung sprachlicher Bilder befassen
Seminar: „Mitte-Rechts und die Wehrhafte Demokratie“
6. November 2025, 14:15-15 Uhr, Seminarraum 7 (Steintor-Campus)
Kurzvortrag mit anschließender Diskussion mit Prof. Dr. Thomas Biebricher (Uni Frankfurt) und Dr. Jasper Finkeldey
Hält die rechte Mitte? Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt) in seiner Beschäftigung mit der Krise der europäischen konservativen Parteien. Die deutsche Diskussion um die Brandmauer ist in anderen Ländern schon obsolet, da die extreme Rechte bereits (mit)regiert. Viele halten auch in Deutschland zumindest auf Länderebene eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und der AfD für unausweichlich. Welche Konsequenzen hätte das? Können dabei die Beispiele anderer europäischer Länder als Anschauungsbeispiel dienen?
Der Autor wird online zugeschaltet sein.
Das Buch „Mitte/Rechts. Die internationale Krise des Konservatismus“ ist auch bei der Bundeszentrale für Politische Bildung für 5€ bestellbar.
Kolloqium: Labor Klima Wasser (LKW): Umweltschutz ja, Klimaschutz nein?
6. November 2025, 10-12 Uhr, Besprechungsraum Politikwissenschaft, Raum 2.44
Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Dobner
Das Labor Klima Wasser (LKW) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund, der seit mehreren Jahren Fragen und Auswirkungen des Klima- und Strukturwandels, ökologischer Nachhaltigkeit und anverwandter Themen interdisziplinär und intergenerationell diskutiert. In der Woche der Verteidigung der Demokratie wollen wir gemeinsam die rechtspopulistische Trennung von Umweltschutz (=gut!) und Klimaschutz (=überflüssig!) diskutieren. Wir führen in das Thema ein und freuen uns anschließend auf eine Diskussion u.a. über die Frage, welche strategische Intervention mit der Trennung von gutem Umwelt- und schlechtem Klimaschutz versucht wird – und was das alles mit Demokratie zu tun hat




