Newsarchiv: Veranstaltungsnews
Jahr 2025
Filmvorführung: „Screams Before Silence“ – Die sexualisierte Gewalt des 7. Oktobers
6. Oktober 2025, 17 - 19.30 Uhr, Puschkino (Kardinal-Albrecht-Straße 6)
Die Filmvorführung wird veranstaltet vom Jungen Forum Halle
Hinweis! Die Veranstaltung thematisiert sexualisierte sowie antisemitische Gewalt im Kontext des Terrorangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023. Der gezeigte Film enthält Berichte, die emotional belastend sein können. Er enthält keine Bilder von sexuellen Übergriffen. Es wird ein möglichst sicherer und unterstützender Rahmen angestrebt.
Gezeigt wird der 60-minütige Dokumentarfilm Screams Before Silence, in dem Sheryl Sandberg erstmals Zeugenaussagen von Überlebenden, freigelassenen Geiseln, Ersthelferinnen sowie medizinischen und forensischen Expertinnen dokumentiert. Der Film macht die systematische sexualisierte Gewalt sichtbar,
die am 7. Oktober 2023 von der Hamas gegen israelische Frauen und Mädchen – insbesondere beim Angriff auf das Nova-Festival und in den Grenzorten zu Gaza – verübt wurde. Trotz zahlreicher Beweise wurden diese Verbrechen international kaum thematisiert, vielfach relativiert oder geleugnet. Der Film durchbricht dieses Schweigen.
Im Anschluss wird es – nach einer kurzen Pause – ein offenes Gespräch geben, in dem wir den Film gemeinsam in den Kontext von Antisemitismus und Antifeminismus einordnen. Zudem möchten wir besprechen, warum in feministischen Diskursen die Solidarität mit jüdischen Betroffenen sexualisierter Gewalt oft ausbleibt.
Schreibwoche: 3. gender*bildet Schreibwoche
29. September bis 02. Oktober 2025, Stiftung Leucerea Wittenberg, die Schreibwoche wird organisiert von gender*bildet (Uni Halle).
Vom 29.09. - 02.10.25 veranstaltet gender*bildet wieder eine Schreibwoche für Wissenschaftler*innen mit Gender Bezug in ihrer Forschung. Der Anmeldeschluss ist der 15.08.2025.
Tagung: Verständigung und Verständlichkeit: Sprechwissenschaftler tagen an der MLU
25. bis 27. September 2025, Steintor-Campus
Organisiert wird die Tagung wird von der Abteilung Sprechwissenschaft und Phonetik der MLU in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Verband für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung.
Aktuelle Fragen zu Sprache, Stimme und Kommunikation stehen im Zentrum der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS e.V.), die vom 25. bis 27. September an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) stattfindet. Das Thema der Tagung lautet „Verständigung und Verständlichkeit“ und spannt einen breiten Bogen von Alltagsgesprächen und barrierefreier Sprache über Finanzberatung bis zu politischer Kommunikation. Zur Veranstaltung werden rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft und Praxis erwartet.
Das Programm umfasst neben Fachvorträgen zu ausgewählten Forschungsthemen auch Workshops, eine Postersession sowie ein berufspolitisches Forum. Thematische Schwerpunkte reichen von Stimmgesundheit in pädagogischen Berufen über Verständigung im Kita-Alltag bis zu neuen Ansätzen der KI-gestützten Transkription politischer Kommunikation. Auch praktische Formate wie Theaterübungen mit Stimme oder ein Planspiel für Studierende finden ihren Platz.
Summerschool 2025: Wissenszirkulationen & Erinnerungspraxen zwischen Afrika und Europa
22.–26. September 2025, Steintor-Campus im Anton Wilhelm Amo-Hörsaal
Organisation durch Dr. Obikoli Assemboni (Universität Lomé/Togo), Dr. Elias Harakawa (Universität Kara/Togo), Dr. Steffen Hendel und Prof. Dr. Natascha Ueckmann (MLU)
Tauche ein in eine Woche voller Austausch, Diskussion und Perspektivwechsel!
- Vorträge und Workshops
- Filmvorführungen mit Diskussion
- Bücher-Speed-Dating und Book Lounge
- Poster-Session und Abendveranstaltungen
Im Fokus: Koloniales Erbe, Restitution, Erinnerungskulturen und transkontinentale Wissensräume zwischen Afrika und Europa.
Offen für Studierende, Nachwuchswissenschaftler*innen und alle Interessierten!
Weiterbildung: Einstellungsverfahren datenschutzkonform und diskriminierungsfrei durchführen
19. September 2025, 9–12 Uhr, Präsenz
Workshop mit Dr. Anke Habich (Abteilung 3 der MLU)
Auf Ihre Stellenausschreibung haben sich viele Kandidat*innen beworben. Nun geht es darum, den*die passende*n Kandidat*in auszuwählen. Im Seminar erhalten die Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die Herausforderungen eines Einstellungsverfahrens in datenschutzrechtlicher und diskriminierungsfreier Hinsicht. Ziel des Seminars ist die Vermittlung von Grundlagen für eine rechtssichere Gestaltung des Auswahlprozesses. Die Teilnehmenden werden ermutigt, ihre eigenen Beispiele und Erfahrungen in die Diskussion einzubringen.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Personalauswahl unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Regelungen und Vorgaben zur Antidiskriminierung
- Umgang mit eingehenden Bewerbungen und personenbezogenen Daten: Datenerhebung, Datenverarbeitung und Datennutzung in und nach der Bewerbungsphase
- Einsichtnahme in Bewerbungsunterlagen und Beteiligung von Gremien
- Auskunftsrechte, Löschungspflichten und Aufbewahrungsfristen von Bewerbungsunterlagen
Lehr- und Lernformen: Professor*innen, Projektleiter*innen, Mitarbeiter*innen mit Personalverantwortung, Interessenvertretungen
Zielgruppe: Inputreferat, Praxisbeispiele, Diskussion
Teilnehmendenzahl: maximal 14 Teilnehmer*innen
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn
Weiterbildung: Schwierige Gesprächssituationen meistern
9. September 2025, 9–16 Uhr, Präsenz
Workshop mit Anke Märker (Sozial- und Konfliktberatung), Judith Portius (Personalentwicklerin)
Zielgruppe: Beschäftigte aus Wissenschaft und wissenschaftsunterstützenden Bereichen
Unangenehme Situationen, in denen man auf verärgerte Gesprächspartner*innen trifft oder die einen selbst verärgern, gibt es immer wieder. Was sind für Sie schwierige Gesprächssituationen? Diejenigen, in denen das Gegenüber Forderungen stellt, die für Sie nicht lösbar sind? Oder die, in denen Ihr*e Gesprächspartner*in besonders laut und emotional wird? Oder aber die, wenn der*die Andere redet ohne Unterlass und man selbst nicht zu Wort kommt? Vielleicht aber auch noch ganz andere? Im Seminar lernen Sie, wie Sie durch einen aufmerksamen Umgang mit Gesprächspartner*innen eine positive Gesprächsatmosphäre schaffen und auf dieser Basis eine gemeinsame Lösung mit dem*der Gesprächspartner*in erarbeiten können.
Zu den Kursschwerpunkten gehören u. a.:
- Identifikation und Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen und schwierigen Gesprächspartner*innen
- Kommunikationsmodelle (z. B. Gewaltfreie Kommunikation)
- Methoden, um in kritischen Situationen ruhig zu bleiben
Anmeldeschluss: 14 Tage vor Seminarbeginn.
Workshop: Siebdruck-Workshop
18. Juli 2025, 15 Uhr, Uniplatz vor dem Löwengebäude
Der Workshop wird organisiert von halleforchoice.
Unsere Reihe Selbstbestimmungs-Sommer neigt sich schon dem Ende zu. Freitag, den 18. Juli wird es zum Abschluss kreativ auf dem Univorplatz könnt ihr ab 15 Uhr eure Jutebeutel oder Tshirts bedrucken und mit uns ins Gespräch kommen.
Filmvorführung: Köy
17.Juli 2025, 19 Uhr, Rudolf-Breitscheid-Straße 6 (Lila Drache)
Der Film wird gezeigt vom Rojava Soli Bündnis Halle in Kooperation mit dem AK Zivilklausel MLU.
Das Rojava Soli Bündnis lädt zum Sommerkino ein: Wir zeigen den kurdischen Film Köy. Dieser handelt von Neno, Saniye und Hêvîn, Kurdinnen aus drei Generationen.
Neno ist die Großmutter der Regisseurin. Sie ist Mutter von elf Kindern und pendelt zwischen Deutschland und der Türkei. Das politische Geschehen in der Heimat verfolgt sie mit einer klaren Haltung. Saniye betreibt ein kleines Kiez-Café in Berlin und träumt davon, eines Tages in ihrem Geburtsort in der Türkei zu leben. Sie erkennt, dass sie bereit sein muss Risiken einzugehen, wenn sie in ein Land der politischen Unruhen und Krisen zurückkehren möchte. Hêvîn, die jüngste Protagonistin, will Schauspielerin werden und ist politisch aktiv. Doch während ihres Studiums hat sie nicht mehr viel Zeit für den Kampf gegen die Unterdrückung der kurdischen Minderheit.
Filmemacherin Serpil Turhan hat über drei Jahre hinweg intensive Gespräche mit Neno, Saniye und Hêvîn geführt, die tiefe Einblicke in deren Gefühle und Gedanken geben. Vor dem Hintergrund der politischen Veränderungen in der Türkei erzählt „Köy“, welche Entscheidungen die drei Frauen für sich treffen und wie das Leben darauf antwortet. Neno, Saniye und Hêvîn begegnen sich im Film nicht, doch in ihren gemeinsamen Fragen nach Selbstbestimmung und Zugehörigkeit verknüpfen sich ihre Geschichten. Ein vielschichtiger Film über die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, Heimat und Sicherheit – und über die Freiheit des Ichs.
Filmvorführung: "König hört auf"
16. Juli 2025, 18 uhr, im Audimax am Löwencampus.
Der Film wird gezeigt vom LAMSA e.v. und dem StuRa der Uni Halle.
Gemeinsam mit dem StuRa Uni Halle zeigen wir von LAMSA e.V. die Doku „König hört auf“ über den überzeugten Antifaschisten und Pfarrer aus Jena, der sich jahrzehntelang gegen Ausgrenzung und Hass einsetzt. Der Regisseur Tilman König stellt den Film solidarisch zur Verfügung – Eintritt frei, Spenden willkommen. Der Audimax ist barrierefrei.
Vortrag/Kolloquiumssitzung: Ein Erdrutsch. Rechtspopulistische Kulturpolitik in Polen zwischen Ende 2015 und 2023.
9. Juli 2025, 18:15 - 19:45 Uhr, SR 12 (Steintor-Campus) oder online.
Vortrag von Iwona Ubermann, organisiert vom Aleksander-Brückner Zentrum für Polenstudien.
In der letzten Kolloquiumssitzung vor der Sommerpause beschäftigen wir uns mit einem tagesaktuellen Thema: Die Kulturjournalistin und Theaterkritikerin Iwona Uberman gibt uns Einblicke in ihre Beobachtungen zur rechtspopulistischen Kulturpolitik in Polen zwischen Ende 2015 und 2023.
Der Vortrag richtet sich an ein breites Publikum – alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Eine Online-Teilnahme via WebEx ist selbstverständlich möglich. Um die Zugangsdaten zu bekommen, schreibt eine Mail an unseren Kollegen Sven Jaros (sven.jaros@geschichte.uni-halle.de).
Verteidigung Dissertation: „Die Ir_relevanz von Geschlecht. Eine (erkenntnis-)theoretische, methodologische und empirische Studie“
8.Juli 2025, 18 Uhr, im Niemeyer-Saal in Haus 32 (Franckeplatz 1) Die Verteidigung der Dissertation von Alina Zils findet hochschulöffentlich statt.
Workshop: Awareness Workshop
09. Juli 2025, 14:30- 17:30 Uhr, Lernwerkstatt Halle (Raum 020) Workshop wird organisiert vom ACT aware e.V.
Du willst Schutzräume innerhalb der Schule schaffen und aufstehen, wenn rechtsextreme, rassistische, queer- oder behindertenfeindliche oder antisemitische Aussagen in der Schule fallen? Du möchtest dazu beitragen, dass Schulen zu einem sensiblen und diskriminierungsfreien Raum werden?
Dieser Workshop richtet sich an Lehramtsstudis, und an alle Menschen, die auch anderweitig in der Schule arbeiten möchten. Gemeinsam wollen wir uns ein Bewusstsein über die diskriminierenden Strukturen in der Schule erarbeiten. Dabei geht es zuerst um die Basics der Awarenessarbeit - Was bedeutet Awareness und was gehört alles dazu? Im Weiteren werden wir uns dann mit konkreten Szenarien innerhalb der Schule beschäftigen und gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, wie wir die Schule anders gestalten und Awareness einen Raum geben können.




