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Newsarchiv: Veranstaltungsnews

Jahr 2025

Lunchsymposium: Gesundheit für Frauen in allen Lebensphasen: Versorgung neu denken

07. November 2025, 12-13 Uhr, Haus 5, Seminarraum 1 Veranstaltung mit Prof. Dr. Stephanie Wallwiener und Tandempartnerin Prof. Dr. Eva Kantelhardt

Anlässlich des 310. Geburtstags von Dorothea Erxleben, der ersten Ärztin Deutschlands, startet die Medizinische Fakultät die Veranstaltungsreihe „Vorbilder – Frauen machen Wissenschaft”. An fünf Terminen bieten jeweils eine Wissenschaftlerin gemeinsam mit einer Partnerin oder einem Partner aus der eigenen Einrichtung Einblicke in ihre Forschung. Abseits der fachlichen Themen wollten wir von den Referentinnen erfahren, was ihren Werdegang geprägt hat und welche Ratschläge sie jungen Wissenschaftlerinnen mitgeben möchten

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Gespräch: Queer politisch gelesen, queerpolitisch gelesen – ein Gespräch über Literatur und Politik

7. November 2025, 18:30 Uhr, Volkspark Halle (Café)
Ein Abend mit: Martin Thiele (AIDS-Hilfe Halle/Sachsen-Anhalt Süd) und Dr. Klemens Ketelhut (MLU Halle-Wittenberg, gender*bildet)

Queer zu sein bedeutet – aus der Perspektive von Martin Thiele und Dr. Klemens Ketelhut – politisch zu sein. Genauer: queer zu sein, bedeutet, auch mit der Zumutung einer Geschichte von Unterdrückung, Marginalisierung und Repression zu leben.  Und damit bedeutet es, herausgefordert zu sein, sich auseinanderzusetzen. Damit, dass das Recht auf ein Leben in Freiheit, Würde und Sicherheit immer Resultat von Kämpfen und von einem anderen Nachdenken über die Gesellschaft war und ist. Queer zu sein ist ein Prozess der Selbstwerdung und der Konfrontation mit Geschichte, mit Zeitzeugnissen und Popkultur – und vor allem mit  Literatur.  Martin und Klemens haben ihre Bücherschränke geöffnet und bringen Texte mit, die für ihre queerness und ihre politischen Perspektiven stehen. Sie geben Einblick in ihre eigenen Auseinandersetzungen und Entwicklungen – und laden dazu ein, sich zu erinnern und gemeinsam darüber ins Gespräch zu kommen, was das für die aktuelle Situation, in der wir leben, bedeuten kann.

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Workshop: Framing in rechten Diskursen

6. November 2025, 12:15-17:45, Ort folgt
Eine Veranstaltung des  Seminars für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft und der Institutsgruppe Orient mit PD Dr. Sabine Häusler, in Zusammenarbeit mit  der Institutsgruppe Orient.

Sprachwissenschaft ist sicherlich nicht jedermanns Sache, doch bietet die Kognitive Linguistik nicht nur einen theoretischen Zugang, sondern auch das Handwerkszeug zur Analyse, was mit bewusst gewählten (nicht nur provozierenden) Wörtern in der rechten Szene angerichtet werden kann und wird. Jenseits der an der Universität üblichen 90-Minuten-Slots wollen wir uns einen Nachmittag mit der Erzeugung und Wirkung sprachlicher Bilder befassen

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Seminar: „Mitte-Rechts und die Wehrhafte Demokratie“

6. November 2025, 14:15-15 Uhr, Seminarraum 7 (Steintor-Campus)
Kurzvortrag mit anschließender Diskussion mit Prof. Dr. Thomas Biebricher (Uni Frankfurt) und Dr. Jasper Finkeldey

Hält die rechte Mitte? Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt) in seiner Beschäftigung mit der Krise der europäischen konservativen Parteien. Die deutsche Diskussion um die Brandmauer ist in anderen Ländern schon obsolet, da die extreme Rechte bereits (mit)regiert. Viele halten auch in Deutschland zumindest auf Länderebene eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und der AfD für unausweichlich. Welche Konsequenzen hätte das? Können dabei die Beispiele anderer europäischer Länder als Anschauungsbeispiel dienen?
Der Autor wird online zugeschaltet sein.
Das Buch „Mitte/Rechts. Die internationale Krise des Konservatismus“ ist auch bei der Bundeszentrale für Politische Bildung für 5€ bestellbar.

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Kolloqium: Labor Klima Wasser (LKW): Umweltschutz ja, Klimaschutz nein?

6. November 2025, 10-12 Uhr, Besprechungsraum Politikwissenschaft, Raum 2.44
Veranstaltung unter der Leitung von Prof. Dr. Petra Dobner

Das Labor Klima Wasser (LKW) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund, der seit mehreren Jahren Fragen und Auswirkungen des Klima- und Strukturwandels, ökologischer Nachhaltigkeit und anverwandter Themen interdisziplinär und intergenerationell diskutiert. In der Woche der Verteidigung der Demokratie wollen wir gemeinsam die rechtspopulistische Trennung von Umweltschutz (=gut!) und Klimaschutz (=überflüssig!) diskutieren. Wir führen in das Thema ein und freuen uns anschließend auf eine Diskussion u.a. über die Frage, welche strategische Intervention mit der Trennung von gutem Umwelt- und schlechtem Klimaschutz versucht wird – und was das alles mit Demokratie zu tun hat

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Queer-Feministische Communityarbeit als ästhetische Praxis (“Daughters*Siblings off_Art”)

06. November 2025, 20 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus)
Die Veranstaltung wird organisiert vom FLINTA* Performance Kollektiv CHICKS*

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Vortrag: Leben, Lernen und künstlerisches Tätigsein zwischen inklusiver Resonanz und exklusiver Ignoranz.

06. November 2025, 18 Uhr, Lernwerkstatt (Franckecampus) Ines Boban, Andreas Hinz, Dorothea Willkomm

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Vorlesung: Von erster, zweiter und dritter Schuld: Zur NS-Belastung des Bundesarbeitsgerichts & deren Aufarbeitung

5. November 2025, 18-20 Uhr, Melanchthonianium (Hörsaal XV) Vortrag von Martin Borowsky, veranstaltet vom Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Öffentliches Recht, Prof. Dr. Dirk Hanschel.

Im Rahmen der Ringvorlesung spricht Dr. Martin Borowsky, Maître en droit (Aix-en-Provence), Richter am Landgericht Erfurt und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Bundearbeitsgericht zum Thema "Von erster, zweiter und dritter Schuld – Zur NS-Belastung des Bundesarbeitsgerichts und deren Aufarbeitung".

Die Ringvorlesung beschäftigt sich mit Handlungsspielräumen und Verantwortung von Jurist:innen im staatlichen Gefüge. Hierzu soll einerseits historisch die Rolle der Justiz im nationalsozialistischen Staat beleuchtet werden, andererseits werden aktuelle Fragen zu juristischer Verantwortung im heutigen Rechtsstaat thematisiert. Es sollen folglich die Rollen von Jurist:innen im Unrechtsstaat, aber auch aktuelle Herausforderungen für den Rechtsstaat, auch im Hinblick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt im nächsten Jahr, diskutiert werden. Damit will Veranstaltung Gelegenheit zur Reflexion der Verantwortung des:r Einzelnen als künftige:r Jurist:in geben.

Der Lehrstuhl von Prof. Dr. Dirk Hanschel veranstaltet in diesem Wintersemester zum zweiten Mal eine Ringvorlesung zum Thema "Juristische  Berufsethik – Lehren aus der NS-Zeit und gegenwärtige Herausforderungen". Der Lehrstuhl hatte – angeregt durch die Nachbesprechung eines Besuchs der Gedenkstätte Buchenwald – im Sommersemester 2024 erstmalig eine Ringvorlesung zum Thema juristische Berufsethik organisiert. Bereits dabei ging es ebenso wie in der Exkursion in die Gedenkstätte um berufsethische Fragen in der juristischen Praxis im historischen und aktuellen Kontext. Daran soll nun angeknüpft werden und neben historischer Verantwortung auch aktuelle rechtsstaatliche Herausforderungen in den Blick genommen werden.

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Seminar: (Deutsche) Kultur in rechten Diskursen

5. November 2025, 14:15-15:45, Raum 2.14 (Steintor-Campus)
Eine Veranstaltung des Seminars für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft mit Dr. Jochen Matthies

Aufbauend auf Grundlagen der Text- und Medienanalyse sowie der Kulturtheorie werden in dieser Sitzung Verwendungen des Begriffs „Kultur“ in rechten Diskursen untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei (wie im gesamten Seminar) auf der Kommunikation im digitalen Raum.

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Abendveranstaltung: Angriff auf die Wissenschaft

5. November 2025, 18-20 Uhr, Hörsaal XXII (Audimax)
Panel mit Prof. Dr. Claudia Becker, Rektorin MLU, Prof. Dr. Dorothee Bohle, Universität Wien (ehemals CEU, Budapest), Prof. Dr. Andreas Pečar, Dekan der Phil. Fak. I MLU Prof. Dr. Folker Roland, Rektor Hochschule Harz
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Prorektor Hochschule Merseburg, Moderation: Prof. Dr. Petra Dobner, Politikwissenschaft MLU

Extrem rechte Populist*innen greifen immer wieder die Freiheit der Wissenschaft an. Auch in Sachsen-Anhalt werden Wissenschaftler*innen vermehrt angefeindet. Die politische Einflussnahme auf Inhalte und Strukturen wächst.

Wo liegen die konkreten Gefahren für eine unabhängige Wissenschaft? Wie äußert sich der Druck auf Wissenschaftler*innen? Und welche Strategien gibt es, um freie und kritische Forschung zu verteidigen?

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Workshop: Social-Media-Workshop für Akteure der Zivilgesellschaft

5. November 2025, 13-16 Uhr, SSR (Steintor-Campus)
Workshop mit Prof. Dr. Rieke Trimcev und Gast Prof. Hanna Klimpe

Social Media ist nicht Schuld am Rechtsruck, kann aber einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu unterminieren oder antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. Ein Problem dabei ist, dass virale politische Debatten auf Social Media häufig globale Themen wie Feminismus, Rassismus oder Nachhaltigkeit behandeln, die, auch wenn sie in lokalen Kontexten von Bedeutung sind mit den ganz konkreten Lebensrealitäten der Menschen vor Ort nicht verknüpft sind. Das liegt u.a. in der Aufmerksamkeitsökonomie, von der Diskurse in (sozialen) Medien bestimmt sind: Debatten gehen am ehesten dann viral, wenn sie möglichst allgemein und entsprechend vage formuliert sind, und so eine hohe Anschlussfähigkeit garantieren.
In einer medialisierten Diskussion, in der soziale Medien allmächtig erscheinen, verstärkt sich hier das Gefühl, dass es politisch nur noch um Frauen, LGBTQ und Rassismus geht, während vor Ort der lokale Supermarkt schließt oder die Schule dringend renoviert werden müsste. Lokale politische Akteur*innen wie Ortsverbände von Parteien, zivilgesellschaftliche Initiativen oder Einzelpersonen haben hier mit ihrer Fachkompetenz und ihrer Anwesenheit vor Ort die Chance, eine Lücke zu füllen: Sie können lokale Debatten auch im digitalen Raum sichtbar machen, sie können auch viel stärker hybrid aktiv sein, gerade weil die Wege kurz sind. Allerdings fehlt es oft an Ressourcen und Wissen, wie soziale Medien in lokalen Kontexten strategisch genutzt werden können.
Der dreistündige Workshop gibt einen Überblick über Chancen und Risiken von Social Media für lokale Akteur*innen der Zivilgesellschaft, um dann in die Praxis zu gehen und konkrete Konzepte und ihre Umsetzung zu erarbeiten.

Um Anmeldung an wird gebeten, da es nur begrenzte Plätze gibt.

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Workshop: Verteidigung der Demokratie aus empirischer Sicht: Analyse populistischer und extremistischer Einstellungen in Halle (Saale)

5. November 2025, 12:15- 15:45, Seminarraum 15 PC-Pool, Raum K.01 (Steintor-Campus)
Workshop mit Dr. Kerstin Völkl
Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 befasst sich dieser Workshop mit der empirischen Analyse populistischer und extremistischer Einstellungen in der Stadtbevölkerung von Halle (Saale). Die Grundlage bildet eine Online-Umfrage unter Bürger:innen der Stadt aus dem Jahr 2024. Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis über die Verbreitung und Ausprägung gesellschaftlicher Einstellungsmuster in Halle (Saale) zu gewinnen.
Im ersten Teil der Veranstaltung werden geeignete Indikatoren zur Untersuchung populistischer und extremistischer Einstellungen identifiziert und ausgewertet. Die Teilnehmenden diskutieren die Ergebnisse kritisch und reflektieren, welche gesellschaftlichen Muster und Entwicklungen sich daraus für die Stadt ableiten lassen.
Im zweiten Teil werden verschiedene Erklärungsansätze für populistische und extremistische Einstellungen der Bürger:innen empirisch geprüft. Auf Grundlage der Analysen werden abschließend Handlungsempfehlungen formuliert, die zeigen, wie demokratische Werte gestärkt werden können.

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