
Newsarchiv: Veranstaltungsnews (bis 2024)
Jahr 2024
Que(e)r Treff
14. Feburuar 2024, 18 Uhr, 1. Stock im Melanchthonianum auf dem Hauptcampus
Que(e)r Treff mit Büchertausch vom Arbeitskreis Que(e)r_einsteigen des StuRa
Hallo allerseits,
Wir hoffen, dass diejenigen unter euch die es betrifft die Klausurenphase bisher gut überstanden haben und wünschen denen, die noch mittendrin sind oder kurz davor stehen viel Kraft. Falls ihr noch etwas Energie übrig habt, würden wir uns sehr freuen, wenn ihr diesen Monat bei uns vorbeischaut. Am 14.02. wollen wir es noch etwas ruhig angehen und veranstalten wieder einen kleinen Büchertreff, wo ihr euer Lieblingsbuch, das Buch das ihr gerade lest oder einfach eins, worüber ihr schon immer mal sprechen wolltet, mitbringen könnt 📚 Dann haben wir für den 27.02. vor, etwas neues auszuprobieren. Und zwar wollen wir eine Runde Mario Party mit euch spielen 🎮 Dafür würden wir uns in vier Teams aufteilen, die sich untereinander mit den Minispielen abwechseln und gemeinsam Strategien entwickeln.
Beide Veranstaltungen finden 18 Uhr im 1. Stock des Melanchthonianums statt.
Wir freuen uns, euch zu treffen 😊
Hello everybody,
For those of you that this applies, we hope that exam season has been kind to you and for those of you who are still going through it or are about to enter it we wish you a lot of energy. If you still have some energy left, would it fill us with glee, if you would come over to one of our meet-ups this month. On 14.02. we are keeping it chill and are going to do another book meeting, where you can bring your favourite book, the book you are currently reading or just book you always wanted to talk about 📚 Then for the 27.02. we planed something new. We are going to play some rounds in Mario Party with you 🎮 For that we are going to split into four teams, where you rotate with who will play the next mini game and build strategies together. Both meetings are going to be at 6pm on the first floor of the Melanchthonianum.
We are looking forward to see you 😊
Offenes Treffen: Halle gegen Rechts
12. Februar 2024, 18 Uhr, SSR auf dem Steintorcampus
Offenes Treffen für Interessierte an der Arbeit des Bündnisses Halle gegen Rechts
Nachdem am 20.01.2024 in Halle rund 16.000 Menschen sich unter dem Motto: “Dem Rechtsruck widersetzen - solidarisch. vielfältig. demokratisch.” ein starkes Zeichen für Demokratie, für Vielfalt und gegen die Vertreibungspläne von Rechtsextremen gesetzt haben, erreichten uns viele Nachfragen von Menschen, die Näheres über die Arbeit von Halle gegen Rechts-Bündnis für Zivilcourage erfahren wollen. Deshalb laden wir herzlich zum offenen Interessierten-Treffen ein! Engagierte im Bündnis erzählen dort etwas von der Bündnisarbeit und den Strukturen, später beim Stände-Café stellen sie dann die einzelnen Arbeitsgruppen vor.
Sei dabei! Vernetz‘ Dich! Werde aktiv!
❗️Ausschlussklausel: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, verschwörungsideologische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von diesen auszuschließen. Das gilt ebenso für Personen, die rechtsradikale Symbolik und Bekleidungsmarken zur Schau stellen, insbesondere gilt dies für die Modemarke Thor Steinar.
Studientag: "Genre et orientalisme. Récits de voyage au féminin"
08. Februar 2024
Studientag von Natascha Ueckmann im Rahmen des Zertifikatsstudiums "L`Islam dans le monde contemporain"
📖Sie stellt dort die Ergebnisse ihres #Buches "Genre et orientalisme. Récits de voyage au féminin" (2020) vor. Im Seminar geht um Orientalismus aus der Sicht von reisenden #Frauen im 19. Jh., obwohl nur wenige in der französischen Literaturgeschichte berühmt geworden sind. In der Regel handelte es sich um mitreisende Frauen und deren Wahrnehmung des Harems, der bereisten Fremde und der muslimischen Frauen.
Bei den wüstenreisenden Frauen aus der ersten Hälfte des 20. Jh. stellt sie ein besonderes #Frauenpaar vor. Im Zentrum steht Odette du Puigaudeau, die zwischen den beiden Weltkriegen mehrere große Reisen u.a. nach Mauretanien mit ihrer Lebensgefährtin Marion Sénones unternahm.
Das Seminar verortet sich analytisch im Kontext feministischer und postkolonialer Fragen. Entlang von Françoise Vergès` Essay "Un féminisme décolonial" (2019) wird der sog. ´féminisme civilisationnel`, ein bürgerlicher und weißer #Feminismus, hinterfragt, ist doch dieser Feminismus eng mit der zivilisatorischen Mission verbunden und zielt in erster Linie auf die Gleichstellung der Geschlechter in einer bürgerlichen Ordnung ab, ohne #Kolonialismus konsequent in Frage zu stellen.
❓ Bei den europäischen reisenden Frauen, gilt es sich zu fragen, inwieweit sie an dem von Vergès stark kritisierten `féminisme civilisationnel` beteiligt waren.
Oft trifft man in der Forschungsliteratur zu reisenden Frauen auf einen einseitigen Emanzipationsdiskurs; gerne ist von Ausbruch, Aufbruch, Autonomie, Abenteuer und Selbstverwirklichung die Rede. Aus dem Anspruch, die Geschichte von Frauen sichtbar werden zu lassen, ist teilweise eine beschönigende Frauengeschichtsschreibung entstanden. Gerade aber die Selbstvergewisserung reisender Frauen funktioniert häufig über die Abgrenzung zu den #fremden Frauen. Will man die Frauen nicht nur als Parias der eigenen Kultur, als Opfer, sondern auch als #Akteurinnen der Geschichte sehen, kommt man aber nicht umhin, nach deren Mittäterschaft und Teilhabe am Kolonialismus zu fragen.
Offenes Treffen: Arbeiterkind.de
05. Februar 2024, 18 Uhr, nt Café in der Großen Ullrichstr 51
Offenes Treffen des Vereins ArbeiterKind.de Halle
Heute ist es wieder soweit! Unser offenes Treffen findet um 18 Uhr wie gewohnt im nt Café statt! Ihr seid die ersten aus eurer Familie die studieren (wollen)? Ihr habt Fragen zum Thema Studium, Studienfinanzierung oder wollt euch einfach mal über eure Erfahrungen austauschen? Prima! Dann kommt vorbei und quatscht mit uns! :)
Vortrag: Lesben und Gender – Eine Geschichte des Nonkonformismus
1. Februar 2024, 18 Uhr, Hörsaal XIX im Melanchthonianum
Vortrag von Freddy Schmies als Teil der Veranstaltungsreihe des AK Que(e)r Einsteigen vom StuRa
Vortrag: Lesben und Gender: Eine Geschichte des Nonkonformismus
01. Februar 202, 18-20 Uhr, Hörsaal XIX im Melanchthonianum
Vortrag mit Freddy Schmies als Teil der Veranstaltunsgreihe "Queering Perspectives" vom AK Que(e)r_einsteigen
Vortrag: Ein deutscher Priester an der Schwelle zu Auschwitz.
30. Januar 2024, 18-19:30 Uhr, Gedenkstätte Roter Ochse
Lesung und Gespräch mit Manfred Deselaers, organisiert vom Aleksander-Brückner-Zenrum für Polenstudien im Rahmen der Ringvorlesung "Was Sie schon immer einmal über Polen wissen wollten (oder sollten)"
Die Ringvorlesung bietet eine wissenschaftlich fundierte, allgemein verständliche und abwechslungsreiche Einführung in die polnische Gesellschaft, Sprache, Geschichte und Kultur. Anhand ausgewählter Themen geben die Vortragenden Einblicke in das Polen von gestern und heute: Was hat die katholische Kirche in Polen mit dem Kompromiss zu tun? Welche Konsequenzen hatte das Jahr 1945 für die deutsch-polnische Grenzregion? Kann man den Aufstieg des Populismus als Folge der ostmitteleuropäischen Transformationen interpretieren? Wie viel Gemeinsames hat eine verstorbene Dichterin mit einer Pop-Ikone? Gibt es einen spezifisch polnischen Sinn für Humor? Was für eine Gesellschaftsgeschichte Polens kann ein Architekturkunstwerk erzählen?
Vortrag: Black Feminism
25. Januar 2024, 18-20 Uhr, Hörsaal XIX im Melanchthonianum
Vortrag mit empowermentbyandy als Teil der Veranstaltunsgreihe "Queering Perspectives" vom AK Que(e)r_einsteigen
Filmvorführung: Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen
24. Januar 2024, 18–20:30 Uhr, Puschkino
Filmvorführungen des Masterstudiengang Multimedia und Autorschaft in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle, der Jüdischen Gemeinde Halle und dem Puschkino
Die aktuellen Produktionen der Filmreihe nehmen uns mit in die Kindertage im Schrecken von Eve Kugler, begleiten Lisle Kulbach bei der Aufarbeitung ihrer jüdischen Familiengeschichte und würdigen die zur Zwangsarbeit nach Sachsen-Anhalt verschleppten Menschen. Ein Kurzfilm widmet sich dem jüdischen Leben in Halle heute und vermittelt, wie sich Flucht und Ausgrenzung in die jüdischen Leben der Gegenwart einschreiben.
Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus feiert das Puschkino in Kooperation mit dem Stadtmuseum Halle, der jüdischen Gemeinde sowie dem Master-Studiengang Multimedia und Autorschaft am 24. Januar 2024 um 18 Uhr die Premiere von vier Dokumentarfilmen aus der Filmreihe Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen.
Nach der Vorführung findet ein Filmgespräch statt.
Stolpersteine - Filme gegen das Vergessen ist eine Kurzfilmreihe des Master-Studiengangs Multimedia und Autorschaft der Abteilung für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Inspiriert vom Stolpersteinprojekt des Künstlers Gunter Demnig, setzen sich die Studierenden seit 2007 in dokumentarischen Projekten mit den Menschen und Geschichten hinter den Gedenksteinen auseinander.
Vorlesung: Vergessen,
Erinnern, Erweitern: Anton Wilhelm Amo an der Universität Halle
23. Januar 2024, 18-20 Uhr, Hörsaal IV auf dem Steintorcampus und online
Vorlesung von Prof. Dr. Olaf Zenker im Rahmen der Ringvorlesung "Erinnerung in Komplexität: Weltgedächtnis und Solidarität"
Öffentliche interdisziplinäre Ringvorlesung im Rahmen von ›Eine Uni – ein Buch‹ mit Charlotte Wiedemann ›Den Schmerz der Anderen begreifen‹.
Vorlesung: Gender and Climate Change Discourse in Uganda: Insights from women representatives of CSOs (AT)
24. Januar 2024, 18:15-19:45 Uhr, Hörsaal XV im Melanchthonianum
Vortrag mit Elena Georgiadi als Teil der Ringvorlesung "gender(,) de_mobilisier(ung)en im Spiegel nachhaltiger Entwicklungen¿!" von gender*bildet
Ausstellungseröffnung und Vortrag: Kaffee, Repression und Widerstand. Die Lage der zapatistischen Gemeinden in Chiapas, Mexiko
21. Januar 2024, 14 Uhr, Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften
Ausstellungseröffnung und Vortrag mit Leticia Hillenbrand
Am 1. Januar 1994 sagte eine Gruppe von nicht mehr als 100 Maya-Indigenen im mexikanischen Südosten: "Es ist genug!" zur neoliberalen Politik der Regierung Salinas de Gortari. Es war die EZLN, die das Freihandelsabkommen zwischen Mexiko, den Vereinigten Staaten und Kanada und den angeblichen "Fortschritt", den die Regierung den indigenen Gemeinschaften aufzwingen wollte, in Frage stellte.Es war ein Aufstand, der im Gegensatz zu dem, was der mexikanische Staat dachte, weiterhin existiert und die Inspiration für spätere antikapitalistische soziale Bewegungen in Mexiko und der Welt ist. Seitdem haben die Zapatisten ihre Autonomie friedlich und im Widerstand aufgebaut und sind mit einem repressiven und rassistischen Staat konfrontiert.Wie bauen die Zapatistas diese Autonomie auf? Wie widerstehen sie der Repression? Was haben die zapatistischen Gemeinden mit uns, die wir in Europa leben, zu tun? Warum ist ihr Kampf wichtig? Und was hat das alles mit Kaffee zu tun?Diese und weitere Fragen können wir nach dem Vortrag mit Leticia Hillenbrand, Mitglied von Café Libertad Kollektiv aus Hamburg, diskutieren.