Newsarchiv: Veranstaltungsnews (bis 2024)

Jahr 2023

Tagung: Transformationangst und Nostalgie

08.–10. Juni 2023, Germanistisches Institut

Die Tagung reagiert auf die anhaltende Konjunktur von Retro- und Nostalgie-Phänomenen, die sich international auf unterschiedlichen kulturellen Feldern beobachten lassen und seit einiger Zeit in unterschiedlichen Disziplinen zum Gegenstand intensiver Forschungsbemühungen wurden. Im Zentrum steht die These, dass die Beschleunigung gesellschaftlicher Transformationsprozesse soziale Ängste entstehen lässt, die zunehmend im imaginären Raum der Nostalgie kompensiert werden. Die aktuelle Forschungstendenz, den Blick auf Nostalgie aus der kulturkritischen Grammatik zu entbinden, die seit den 1970er Jahren den Ton angab, scheint mit der in den vergangenen Jahren zunehmenden Politisierung des Nostalgischen fragwürdig geworden. Zugleich scheinen die Begriffe der traditionellen Kritik angesichts des Reflexivwerdens nostalgischer Ästhetiken nicht mehr zu greifen. Die Tagung soll dem Zweck dienen, den Theoriebedarf angesichts der Vielfältigkeit nostalgischer Phänomene zu diskutieren, indem sie ein breites empirisches Spektrum abschreitet und unterschiedliche Disziplinen zum Austausch einlädt.

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Film: The Woman King

08. Juni 2023, 18:15 Uhr, Audimax
veranstaltet vom UniKino Halle

Die Agojie, eine rein weibliche Einheit von Kriegerinnen, verteidigten das afrikanische Königreich von Dahomey im 19. Jahrhundert mit ihren bemerkenswerten Kampfkünsten und einer Heftigkeit, die die Welt so bisher nicht erlebt hatte. Die Agojie waren zudem eine der wenigen ausschließlich weiblichen Armeen weltweit. Generalin Naniscas Aufgabe ist es, eine nachfolgende Generation von Kriegerinnen zu rekrutieren und auf den Kampf gegen einen Feind vorbereitet, der ihre Lebensweise zu zerstören droht. Denn für manche Dinge lohnt es sich zu kämpfen!

Von wahren Ereignissen inspiriert, erzählt Regisseurin Gina Prince-Bythewood die einzigartige und gleichermaßen packende Geschichte der emotionalen und epischen Reise der Agojie und ihrer Generalin Nanisca, die von Ausnahmeschauspielerin Viola Davis eindrucksvoll zum Leben erweckt wird.

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Film: The Breadwinner

07. Juni 2023, 19 Uhr, MMZ Studio
Filmvorführung in der Reiher "Lost in Animation" des Cineforums der Institutsgruppe MuK

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Workshop: Forschen in Zeiten multipler Krisen. Rechercheperspektiven für die Osteuropaforschung

06.–07. Juni 2023, Halle
Workshop des Aleksander-Brückner-Zentrum für Polenstudien

Die Eskalation des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 stellt die Weltgemeinschaft vor anhaltende Herausforderungen. Auch für die wissenschaftliche Community stellen sich Fragen nach Perspektiven des zukünftigen Forschens und Arbeitens. Der schon seit Jahren angespannte Archivzugang verschlechtert sich nun noch einmal drastisch. Dies betrifft die Geschichtswissenschaft, aber auch andere Geistes- und Sozialwissenschaften. Der von unseren Mitarbeiter:innen Dr. Sven Jaros und Laura Krebs in Kooperation mit Kolleginnen vom GWZO   , der Universität Münster   , der Universität Leipzig    sowie der Regionalgruppe Halle/Leipzig der Jungen DGO    organisierte Workshop soll als Plattform zum Austausch für Wissenschaftler:innen in Qualifizierungsstufen (PraeDoc, Doc, PostDoc) aus den Geschichtswissenschaften, aber auch benachbarten geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen dienen. Zur Teilnahme sind Wissenschaftler:innen aus den Geschichts- sowie Geistes- und Sozialwissenschaften in allen Stufen der Qualifizierungsphase herzlich eingeladen. Ihre Bewerbungen schicken Sie bitte bis zum 11. April 2023 an .

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Vortrag: Vom Schauen, Sammeln und Begehren. Geschlechter-Konstrukte in der Antikenrezeption der Aufklärung

06. Juni 2023, 18 Uhr, IZEA, Christian-Thomasius-Zimmer (Franckesche Stiftungen)
Vortrag mit Dr. Wolfgang Cortjaens, als Teil der Vortragsreihe Aufklärung und Geschlecht. Ambivalenzen, Brüche, Utopien des IZEA im Sommersemester 2023

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Druckwerkstatt: Transpi, Flyer & Co.

05. Juni 2023, 16–18 Uhr, Lernwerkstatt Erziehungswissenschaften
mit dem Team der HSLW

In unserer Druckwerkstatt könnt ihr Transpis, Flyer oder Plakate bedrucken. Alles unter dem Thema ZEIT FÜR_AKKTIVISMUS! Kommt vorbei und bringt eure aktivistischen Gedanken auf Papier und Stoff. Dabei wird gemütlich Musik gehört und Tee und Kaffee getrunken.

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Discussion: Women and career in natural sciences – Insights behind the CV

26. Mai 2023, 12:30–14 Uhr, VDP 3, 1.12
Talk and Diskussion with Yael Politi

You are warmly invited to join our informal career talks during the summer semester 2023! Successful  scientists share their experiences in natural science and tell the story behind their official CV. After the talk there will be  enough time for informal discussion and networking.Target audience are (female) natural scientists from our university and related institutes. Male scientist are invited as well since most career issues and the balance of academic career and family also affect men.

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Vortrag: Kapitalismus, Sexualität und Geschlecht

25. Mai 2023, 18:30 Uhr, Lernwerkstatt

Vortrag als Teil der Reihe Cash Rules Everything Around Me der GEW Sachsen Anhalt

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Vortrag: MenstruaTIoN – nicht nur für cis Frauen

24.05.2023, 18 Uhr, Keimzelle Halle (Magdeburger Str. 28)
Vortrag mit Beccs von Minzgespinst, im Rahmen der Veranstaltungsreihe "blutfenster. Veranstaltungsreihe zur Menstruation" unter Beteiligung des Studentenwerks Halle

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Film: Flee

24. Mai 2023, 19 Uhr, MMZ Studio
Filmvorführung in der Reihe "Lost in Animation" des Cineforums der Institutsgruppe MuK

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Vorlesung: Gender, Gerechtigkeit und Klimakrise: Geschlechterperspektiven auf die Energiewende

24. Mai 2023, 18:15 - 19:45 Uhr, Audimax XXIII

Vorlesung mit Katalina Kapitza im Rahmen der Ringvorlesung Nachaltigkeit Halle

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Vortrag: Ist die Aufklärung am Ende? Nicht ganz

24. Mai 2023, 18–19:30 Uhr, Aula im Löwengebäude + digital
Vortrag von Prof. Dr. Philipp Sarasin (Zürich)

Die Aufklärung ist rund 250 Jahre alt geworden – und die Kritik an ihr, die anfänglich vor allem christlicher oder offen reaktionärer Natur war, fast ebenso. Im 20. Jahrhundert und besonders nach dem Zweiten Weltkrieg weitete sich diese Kritik auch auf der linken Seite des politischen Spektrums beträchtlich aus, bis hin zur feministischen und postkolonialen Dekonstruktion der Aufklärung als Chiffre westlicher, weißer und männlicher Macht.

Doch nicht nur das: Kants Aufruf zum Selberdenken erscheint angesichts des verbreiteten „Querdenkens“ plötzlich in einem dubiosen Licht – und die Lichtmetapher des Siècle des Lumières selbst wirkt technisch seltsam überholt. Dennoch ist die Aufklärung nicht ganz am Ende, wie der Vortrag anhand zeitgenössischer Ansätze und Perspektiven zeigen wird. Sie wird wohl nie mehr „ganz“ – aber sie bleibt unverzichtbar.

Die Veranstaltung findet hybrid in der Aula des Löwengebäudes und digital statt. Der Videolink wird auf der Webseite des IZP zeitnah veröffentlicht.

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